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Luke Cage - 2x06: The Basement Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix

Originaltitel: The Basement
Episodennummer: 2x06
Bewertung:
Weltweite Internet-VÖ: 22. Juni 2018 (Netflix)
Drehbuch: Aida Mashaka Croal
Regie: Millicent Shelton
Hauptdarsteller: Mike Colter als Luke Cage, Simone Missick als Misty Knight, Theo Rossi als Hernan Alvarez/Shades, Gabrielle Dennis als Tilda Dillard, Mustafa Shakir als John McIver/Bushmaster, Alfre Woodard als Mariah Dillard.
Gastdarsteller: Reg E. Cathey als , Peter Jay Fernandez als Captain Tom Ridenhour, Thomas Q. Jones als , Sahr Ngaujah als , Kevin Mambo als , Chaz Lamar Shepherd als , Heather Alicia Simms als , John Clarence Stewart als , John Scurti als , Jeremiah Richard Craft als , Darius Kaleb als , Tijuana Ricks als , Sean Ringgold als , Jade Wu als , Andrew Pang als , Warren Neal als u.a.


Kurzinhalt: Während seines Auftritts als Stargast bei der Party des reichen Geschäftsmanns (und Partner von Mariah Dillard) Raymond "Piranha" Jones greifen Bushmaster und seine Männer den Club an, und versuchen, diesen zu entführen. Luke kann ihn aus deren Fängen befreien, und tritt daraufhin mit ihm die Flucht an. Die beiden verschanzen sich schließlich im Keller eines aufgelassenen Kinos, und überlegen ihre weiteren Schritte. Währenddessen hört Shades, dass Bushmaster Jagd auf Luke und Piranha macht. Davon ausgehend, dass es diese frühe oder später ins Pops verschlagen könnte, und somit auch die Jamaikaner diesem einen Besuch abstatten werden, legt er sich dort mit Comanche auf die Lauer. Bushmaster selbst kann sich indes nach dem Fund der abgetrennten Köpfe in Mariahs neuem Krankenhaus von seinen eigenen Leuten eine Moralpredigt ob seiner brutalen Vorgehensweise anhören. Mariah trifft bei der nachfolgenden Polizeibefragung auf einen alten Jugendfreund. Misty wird indes beurlaubt – und überlegt daraufhin, den Dienst bei der Polizei nun doch zu quittieren. Und als Bushmasters Leute das Kino überfallen und Luke und Piranha nur mit knapper Not entkommen, beschließt Cage, dass es an der Zeit ist, seinem Gegenspieler in einem direkten Duell gegenüberzutreten…

Review: Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix "The Basement" stellt eindrucksvoll unter Beweis, dass langsam, actionarm und/oder dialoglastig nicht gleichbedeutend sein müssen mit langweilig – weil, es kommt halt nichtsdestotrotz auch immer auf den Inhalt an. Lange Zeit passiert in dieser Folge nämlich genau genommen nicht viel. Stattdessen erleben wir hier – bis zum großen, packenden Showdown am Ende – ein Gespräch nach dem anderen. Was auch ins Auge gehen und fad hätte werden können – doch genau das Gegenteil ist der Fall, fand ich die Episode doch ausgesprochen fesselnd. Entscheidend ist dabei, dass ich all diese Gespräche auch wirklich interessant fand. Dies lag bis zu einem gewissen Grad sicherlich auch an den sehr unterschiedlichen und damit abwechslungsreichen Konstellationen – Luke und Piranha, Mariah und Captain Ridenhour, Shades und Comanche, Misty und ihr Ex-Kollege, Mariah und ein relativ unwichtiger Untergebener, Bushmaster und sein Mentor – und dabei teilweise auch am interessanten Wechselspiel zwischen dem, was die Figuren wissen, und was wir als Zuschauer wissen.

Nehmen wir als Beispiel für letzteres das Gespräch zwischen Shades und Comanche heraus. Auf der einen Seite erfuhren wir hier, dass diese im Knast eng befreundet waren, und möglicherweise sogar mehr (vielleicht bilde ich es mir nur ein, oder ist es Wunschdenken meinerseits, aber für mich klang das echt so, als wäre zwischen ihnen dort etwas gelaufen; was auch Comanches Eifersucht auf Mariah erklären würde). Andererseits gewinnt die Szene aber auch dadurch, dass Shades ihn hier nun in Mariahs Ermordung von Cottonmouth einweiht, und wir wiederum – im Gegensatz zu ihm – wissen, dass sein Gegenüber ein Polizeispitzel ist. Was wird Comanche mit dieser Information nun wohl anstellen? Aber auch die Dialoge zwischen Luke und Piranha fand ich sehr interessant; dort dann weniger wegen der Konstellation an sich, als vielmehr des Inhalts. Mistys Gespräch mit ihrem Ex-Kollegen bot einerseits einen netten, fiesen Gag ("I'd give my right arm for that!" – gemeint ist eine vorzeitige Pensionierung, wie sie Misty angeboten wurde), bestach vor allem aber mit ihrem inneren Zwiespalt, ob sie den Dienst bei der Polizei quittieren soll, ehe sie noch weiter desillusioniert wird und so endet wie Scarfe ("Is it ever ok to do the wrong thing for the right reason?"); dem sie mit dem Versuch, Cockroach Beweise unterzuschieben, bereits näher war als ihr lieb ist. Ja selbst die drei Dialogszenen mit Mariah – deren Plot mich zuletzt ja nicht wirklich begeistert hat – fand ich interessant. Vor allem das Gespräch mit ihrem bislang eigentlich eher unwichtigen Untergebenen hatte einen gewissen Reiz, da Mariah mit ihm ganz anders umgeht, und bis zu einem gewissen Grad freier mit ihm spricht, als sie das Shades gegenüber tut. Und ihr Dialog mit diesem bestach wiederum damit, dass er Comanche ihr gegenüber beschützt, und ihr nicht verrät, dass er ebenfalls die Wahrheit über Cottonmouths Tod kennt. Und auch die Standpauke an Bushmaster von einem Mitglied seiner Community ("All I see is fear.") fand ich klasse. Dass die Taten der Bösewichte auf diese Art und Weise hinterfragt werden – und sich diese das auch gefallen lassen – sieht man dann doch eher selten. Zumal vor allem auch diese Szene optisch ungemein nett war, mit den starken Farben und Kontrasten (z.B. die Lampen).

Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix Doch auch wenn bei "The Basement" die Worte überwiegen, so gab es doch auch ein paar Taten. So sorgte Lukes Flucht zu Beginn, mit Piranha im Schlepptau, gleich mal für einen packenden Einstieg. Auch der Angriff im Kino war spannend gemacht, und gut inszeniert. In erster Linie sticht aber natürlich der große Showdown zwischen Luke und Bushmaster auf der Brücke am Ende hervor. Lange Zeit schien es tatsächlich ein fairer Kampf zu werden – und John McIver wie erwartet den Kürzeren zu ziehen – dann jedoch greift er auf ein Pulver zurück, dass Luke kurzfristig paralysiert, woraufhin Bushmaster ihn kurzerhand ins Wasser stößt. Und auch wenn Luke über unzerstörbare Haut verfügen mag, aber – auf diese Art und Weise könnte auch er sterben, weil gegen Ertrinken ist er nicht gefeit. Wenn ich also schon nicht unbedingt der größte Freund davon war, dass Luke auch in der zweiten Staffel mit einer unmittelbaren Bedrohung für Leib und Leben konfrontiert wird, so muss ich ihnen zumindest zugutehalten, sich hier wirklich etwas Originelles überlegt zu haben. Man darf gespannt sein, wie es Luke gelingen wird, aus dieser Notlage zu entkommen.

Fazit: So mitreißend kann eine dialoglastige Stunde sein. Zwar gibt es zu Beginn eh gleich noch ein bisschen Action, danach dominiert jedoch das gesprochene Wort. Es gibt unzählige Gespräche zwischen den verschiedensten Figuren und über die unterschiedlichsten Dinge, die jedoch zumindest eins gemeinsam hatten: Ich fand sie allesamt überaus interessant. Ja selbst jene von Mariah, mit deren Handlungsstrang ich zuletzt nicht wirklich viel anfangen konnte. Teilweise war es die Konstellation der Charaktere, die sich unterhalten, teilweise der Inhalt, und teilweise auch die Divergenz zwischen dem, was wir wissen, und was die Figuren wissen. Zudem war die Folge optisch wieder einmal überaus nett inszeniert, wobei vor allem die Szenen im jamaikanischen Lokal für mich hervorstachen. Und nachdem zuvor die Worte dominierten, lässt die Episode am Ende dann doch auch nochmal Taten sprechen, als es zum ersten großen Showdown zwischen Bushmaster und Luke kommt – und letzterer dabei, doch eher unerwartet, nicht einfach nur den Kürzeren zieht, sondern in echte Lebensgefahr gerät. Womit "The Basement" auch noch eine spannende Ausgangssituation für die nächste Folge bereithält.

Wertung: 4 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2018 Marvel/Netflix)




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