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Skyscraper Drucken E-Mail
Beste Sommer-Blockbuster-Unterhaltung Kategorie: Filme - Autor: Michael Spieler - Datum: Samstag, 21 Juli 2018
 
 
Skyscraper
Originaltitel: Skyscraper
Produktionsland/jahr: USA 2018
Bewertung:
Studio/Verleih: Legendary Entertainment/Universal Pictures International
Regie: Rawson Marshall Thurber
Produzenten: U.a. Beau Flynn, Hiram Garcia, Rawson Marshall Thurber & Dwayne Johnson
Drehbuch: Rawson Marshall Thurber
Filmmusik: Steve Jablonsky
Kamera: Robert Elswit
Schnitt: Julian Clarke & Michael L. Sale
Genre: Action/Thriller
Kinostart Deutschland: 12. Juli 2018
Kinostart USA: 13. Juli 2018
Laufzeit: 102 Minuten
Altersfreigabe: FSK ab 12
Trailer: YouTube
Kaufen: Blu-Ray, DVD
Mit: Dwayne Johnson, Neve Campbell, Chin Han, Roland Moller, Noah Taylor, Byron Mann, Pablo Schreiber, McKenna Roberts, Noah Cottrell, Hannah Quinlivan, Adrian Holmes u.a.


Kurzinhalt: Nach einem Zwischenfall bei einer Geiselnahme muss sich der FBI-Agent Will Sawyer nach einer neuen Aufgabe umsehen. Als er über einen alten Freund an einen lukrativen Auftrag für seine kleine Sicherheitsfirma kommt, reisen er und seine Familie nach Hong Kong. Dort soll er das modernste, größte und sicherste Gebäude der Welt vor dessen Inbetriebnahme inspizieren. Plötzlich überschlagen sich jedoch die Ereignisse und das Gebäude steht in Flammen. Seine Familie und sein Auftraggeber sind darin eingeschlossen, während er für den Brand verantwortlich gemacht wird. Er startet eine waghalsige Rettungsaktion und muss herausfinden, wer wirklich hinter dem Anschlag steckt…

Review: Szenenbild. "Skyscraper" erinnert sofort an Katastrophenfilme aus alten Tagen der 1980er/1990er und natürlich auch an "Stirb Langsam". Es ist eine gefällige Mischung aus Beiden. Ich wusste nicht, dass ich nach "Jumanji" und "Rampage" auf absehbare Zeit noch mehr Dwayne Johnson brauchen würde, bis er mit Jason Statham im "Fast & Furious"-Spin-Off "Hobbs & Shaw" loslegt. Aber nein, das war genau was ich brauchte. Übertriebene Stunts und Action haben mich ab und an echt schwer atmen lassen. Gerade die wilden Kamerafahrten und Hangeleien an der Fassade von "The Pearl", wie das Hochhaus im Film dank einer Kugel an der Spitze heißt, bringen nicht schwindelfreie Menschen durchaus ins Schwitzen. Stellt euch den Endkampf in "I, Robot" vor - kombiniert mit Tom Cruises Stunt an der Fassade des Burj Khalifa in Dubai in "Mission Impossible: Ghost Protocol". Und das halt mehrfach und mit Feuer. Außerdem ist der Film dank der heraufbeschworenen Nostalgie und übertriebenen Machart sehr sehr lustig. Man lacht wirklich oft und herzlich über den Film, aber eben ohne es böse zu meinen. "Skyscraper" ist absurdes Popcorn-Kino und absolut großartig in seiner Sparte. Man erinnert sich an Filme wie "Daylight" oder "Sudden Death". Ein Mann gegen die Bösewichte und die Umstände. Hier wird diese Formel aber durchaus auch modernisiert, da Johnsons Filmehefrau Neve Campbell als Ex-Militär durchaus in der Lage ist, sich und ihre Kinder zu schützen und nicht die typische "Damsel in Distress" ist, die man erwarten könnte. Dabei ist sie aber auch keine Rey, der alles gelingt. Neve Campbell - Heldin meiner Jugend aus den Scream-Filmen! Eine super Wahl an der Seite von Dwayne Johnson, dessen Will Sawyer durch die Umstände am Anfang der Geschichte, sogar recht verletzlich wirkt und glaubhaft verletzlich spielt.

Wenn man in der Stimmung für einen Sommerblockbuster auf der größten Leinwand mit dem meisten Rumms in den Lautsprechern ist, dann ist "Skyscraper" genau das Richtige. 2016 hat Johnson mit Autor und Regisseur Rawson Marshall Thurber schon an "Central Intelligence" zusammengearbeitet. Er schafft es eine tolle Atmosphäre zu erzeugen und jede Szene filmisch aufzupeppen, was aber durch die deutsche Synchro teilweise echt unterwandert wird. Vielleicht sind die Dialoge aber auch im Original recht hölzern und Thurber hätte sich noch jemanden heranholen müssen, der über sein Drehbuch schaut. "Skyscraper" ist dennoch deutlich ein eigenes Ding und kein plumpes Remake von "Stirb Langsam", obwohl er den Film sicherlich hier und da zitiert. Die Actionszenen sind wirklich super umgesetzt und obwohl man natürlich weiß, dass die Helden nicht sterben werden, denkt man oft, sie befänden sich in echter Gefahr. Die Kämpfe waren auch super choreografiert, aber die zwei Kids waren leider zu oft eher das typische dämliche Hindernis im Film, als eigenständige Charaktere. Die Gegenspieler brauchen sich hingegen nicht zu verstecken und insbesondere Pablo Schreiber, den man z.B. aus der Serie "American Gods" kennen kann, bekommt einen tollen Kampf mit The Rock. "Skyscraper" spielt in Hong Kong und es war echt nett, mal wieder eine andere Großstadt zu sehen, als New York, San Francisco oder London. Gefühlt war ich im Kino seit James Bonds kurzem Ausflug dorthin in 2002 nicht mehr in HK und es ist mir sehr willkommen.

Szenenbild. Der Großteil der Nebenrollen wird von bekannten chinesischstämmigen Darstellern übernommen, die weite Teile auch Chinesisch sprechen. Hier hätte man noch die Chance gehabt, eine zweite, chinesische, Hauptrolle zu etablieren, die außerhalb des Hochhauses agiert, was nur ganz wenig tatsächlich passiert. Chin Han, der Eigentümer von The Pearl z.B. kennt man auch als Kommandanten der Mondbasis in "Independence Day: Wiederkehr" und Inspector Wu wird von Byron Mann gespielt, den man in den Netflix-Serien "The Expanse" und "Altered Carbon" sehen kann. Als internationale Break-Out-Rolle und direkte Gegenspielerin für Neve Campbells Sarah Sawyer sollte wohl Hannah Quinlivan als Auftragskillerin Xia dienen, aber das war leider zu wenig und zu kurz. Hier hätte man die Szenen im Turm und die Szenen außerhalb, etwas besser ausbalancieren müssen. Insgesamt waren diese Nebenrollen aber trotzdem gut besetzt. Das Hochhaus selbst ist eine Augenweide und die verschiedenen Zonen bekommen alle ihren Auftritt. Die verarbeitete Technologie ist gerade noch eine Spur zu fortschrittlich zur echten Welt, um nicht langweilig zu werden, aber nicht zu weit entfernt um unglaubwürdig zu wirken. Das Ding könnte jemand sicher bald so bauen, schaut man sich die Megastädte und ihre Hochhäuser in China, oder den Emiraten so an.

Fazit: Wer Lust hat auf The Rock und seine Actionfilme hat, ist hier genau richtig. Alle Beteiligten geben sich eine Spur mehr Mühe, als es für einen Popcornfilm wie "Skyscraper" nötig wäre. Man merkt, dass hier echt Herzblut eingeflossen ist. Ich empfehle wirklich die größte Leinwand, die ihr finden könnt.

Wertung:8 von 10 Punkten
Michael Spieler
(Bilder © 2018 Universal Pictures International)


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