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Hotel Transsilvanien 3: Ein Monster Urlaub Drucken E-Mail
Schwache Fortsetzung der Monster-Saga Kategorie: Filme - Autor: Björn Flügel - Datum: Sonntag, 15 Juli 2018
 
 
The Founder
Originaltitel: Hotel Transylvania 3: Summer Vacation
Produktionsland/jahr: USA 2018
Bewertung:
Studio/Verleih: Columbia Pictures/Sony Pictures
Regie: Genndy Tartakovsky
Produzenten: Michelle Murdocca & Carey Smith
Drehbuch: Michael McCullers & Genndy Tartakovsky
Filmmusik: Mark Mothersbaugh & Tiësto
Kamera: -
Schnitt: Joyce Arrastia
Genre: Komödie/Animation
Kinostart Deutschland: 16. Juli 2018
Kinostart USA: 13. Juli 2018
Laufzeit: 97 Minuten
Altersfreigabe: FSK ab 0
Trailer: YouTube
Kaufen: Noch nicht verfügbar
Mit: Adam Sandler, Andy Samberg, Selena Gomez, Kevin James, Fran Drescher, Steve Buscemi, Molly Shannon, David Spade u.a. (Originalbesetzung)


Kurzinhalt: Mavis überrascht ihren Vater Graf Dracula mit einem Urlaub auf einem Monster-Kreuzfahrtschiff. Natürlich gehen auch Familie und Freunde mit an Bord - Darunter der menschliche Schwiegersohn Johnny, der halbmenschliche Enkel Dennis, das Monster Frank, der Unsichtbare Griffin und die Werwölfe Wayne und Wanda nebst Anhang. Als Dracula Kapitänin Ericka erstmals erblickt, verliebt sich der einsame Vampir Hals über Kopf in sie. Er ahnt jedoch nicht, welche Pläne sie insgeheim verfolgt und in welcher Gefahr er und seine Monsterschar sich befinden…

Review: Als Disney 1995 mit "Toy Story" den ersten abendfüllenden, vollständig am Computer erstellten Animationsfilm präsentierte, war es die Revolution des klassischen Zeichentrickfilms. Heute, mehr als 20 Jahre später, ist der von Hand und in (zehn-) tausenden von Einzelbildern gefertigte Trickfilm nahezu gänzlich von den Kinoleinwänden verschwunden, und die Studios haben längst begriffen, dass sich mit aufwendigen CGI-Animationsfilmen gutes Geld verdienen lässt. 2012 kam man im Hause Sony auf die Idee, die größten Ikonen des Grusel- und Horrorfilms, darunter Dracula, Frankensteins Monster und die Mumie in einer Komödie in der Gegenwart zu vereinen. Das Resultat "Hotel Transsilvanien", das Graf Dracula als alleinerziehenden Vater und Betreiber eines exklusiven Hotels für Monster aller Art darstellt, konnte zwar nicht die Kritiker überzeugen, spielte aber ebenso wie die Fortsetzung "Hotel Transsilvanien 2" (2015) immerhin genug ein, um heuer den 3. Streich des Franchise zu rechtfertigen. Das Ergebnis ist - wie auch die zwei Vorgänger - durchwachsen. Die Stärken liegen in den zum Teil verspielten, aberwitzigen Details. So ist beispielsweise schon die Eröffnungsszene, in der Dracula und seine Begleiter verkleidet in der Bahn reisen, einfach nur köstlich. Auch das Design der Handlungsorte - insbesondere Atlantis ist dabei sehr, sehr gefällig - strotzt vor Einfallsreichtum. Großen Wert legt man auch auf die Vielfalt in Draculas Mienenspiel. Dass die Macher einen Riesenspaß daran hatten, seine unzähligen Gesichtsausdrücke anzufertigen, ist unübersehbar. So ist festzuhalten, dass der Film handwerklich bzw. optisch durchaus zu überzeugen weiß. Ein nicht unwesentliches Kriterium.

Szenenbild. Wenn er aber bloß auch inhaltlich mithalten könnte! Leider Fehlanzeige! Der Film bleibt trotz der an sich geeigneten Prämisse arg oberflächlich. Aspekte wie die Versöhnung, die Überwindung von Vorurteilen oder auch die Beziehung zwischen Tochter und ihrem Vater, der sich neu verliebt, werden lediglich kurz angerissen, aber nicht weiter ausgeführt. Das ist umso ärgerlicher, da der Film die entsprechenden Stichworte ja selbst liefert aber außer Klamauk keine Konsequenzen daraus zieht. Das Finale, in der die sagenumwobene Waffe endlich zum Einsatz kommt, offenbart die Hilflosigkeit der Autoren: Was es mit dem Apparat schließlich auf sich hat und wie er bewältigt wird, ist einfach nur haarsträubend und wird nicht einmal der "Transylvania"-Filmreihe gerecht. Der Tiefpunkt der gesamten Reihe. An dieser Stelle ist es für mich eigentlich nur noch Vergeudung, die praktisch nicht vorhandene Figurencharakterisierung anzumerken. Aber dauerhaft den ganzen Onelinern - denn mehr haben die meisten Figuren kaum zu tun - zuzuhören, an deren Ende man förmlich die Aufforderung erwartet, endlich mal zu lachen, strapaziert schon nach kurzer Zeit die Nerven.

Fazit: Überraschung: "Hotel Transsilvanien 2" gefällt mir nicht. Er ist für mich in erster Linie eine Verschwendung von Ressourcen. Er ist handwerklich gut gemacht, aber inhaltlich der reinste Klamauk, der zwanghaft versucht, witzig zu sein. Mit bescheidenem Erfolg.

Wertung:4 von 10 Punkten
Björn Flügel
(Bilder © 2018 Sony Pictures)


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