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Avengers: Infinity War Drucken E-Mail
Marvel's Masterplan geht in die entscheidende Phase Kategorie: Filme - Autor: M. Spieler | C. Siegel - Datum: Freitag, 11 Mai 2018
 
 
Avengers Infinity War
Originaltitel: Avengers: Infinity War
Produktionsland/jahr: USA 2018
Bewertung:
Studio/Verleih: Marvel Studios/Walt Disney Pictures
Regie: Anthony Russo & Joe Russo
Produzenten: U.a. Kevin Feige
Drehbuch: Christopher Markus & Stephen McFeely
Filmmusik: Alan Silvestri
Kamera: Trent Opaloch
Schnitt: Jeffrey Ford & Matthew Schmidt
Genre: Action/Science Fiction
Kinostart Deutschland: 26. April 2018
Kinostart USA: 27. April 2018
Laufzeit: 149 Minuten
Altersfreigabe: FSK ab 12
Trailer: YouTube
Kaufen: Blu-Ray, DVD
Mit: Robert Downey Jr., Chris Hemsworth, Chris Evans, Josh Brolin, Mark Ruffalo, Benedict Cumberbatch, Tom Holland, Scarlett Johansson, Elizabeth Olsen, Paul Bettany, Chadwick Boseman, Chris Pratt, Zoe Saldana, Dave Bautista, Vin Diesel, Bradley Cooper, Pom Klementieff, Karen Gillan, Benedict Wong, Danai Gurira, Letitia Wright, Idris Elba, Tom Hiddleston, Sebastian Stan, Anthony Mackie, Peter Dinklage, William Hurt, Benicio Del Toro, Gwyneth Paltrow u.a.


Kurzinhalt: Das Flüchtlingsschiff von Asgard wird von Thanos und seiner Armee aufgehalten. Dieser verlangt, dass man ihm den Tesserakt aushändigt, in dem sich der zweite Infinity-Stein befindet. Nachdem er sich diesen angeeignet hat, schickt er seine treuen Untergebenen zur Erde, wo sich die nächsten beiden Steine befinden: Einer ist in jenem Amulett von Doctor Strange, dass es ihm erlaubt, die Zeit zu manipulieren, und der andere ist in Vision verbaut und mit seinem Bewusstsein verknüpft. Hulk wird zur Erde gesendet, um die Avengers vor der Ankunft von Thanos Helfern zu warnen, doch diesen gelingt es, Doctor Strange gefangen zu nehmen. Während ihm Tony Stark und Peter Parker aufs Raumschiff und ins All folgen, um ihn zu retten, versuchen die anderen Avengers auf der Erde, Vision vor Thanos Schergen zu beschützen. Die Hoffnung, den Stein entfernen und zerstören zu können ohne dabei Vision umzubringen, führt sie schließlich nach Wakanda. Und im All kommt es zu einer Begegnung zwischen Thor und den Guardians of the Galaxy, die sich daraufhin aufteilen. Während Thor sich in Begleitung von Rocket und Groot eine neue Waffe schmieden lassen will, um Thanos zu töten, versuchen die restlichen Guardians, ihm in Nowhere zuvor zu kommen, ehe er den nächsten Infinity-Stein in seine Gewalt bringt…

Review von Michael Spieler: Szenenbild. "Infinity War" setzt direkt nach den Ereignissen von "Thor: Tag der Entscheidung" (also im Weltall) bzw. "Black Panther" (auf der Erde) an und wir bekommen zu sehen, was Thors Schiff voller Asgard-Flüchtlingen zustößt. Diese Eröffnung legt die Grundlage für alles Weitere und setzt uns der Atmosphäre aus, die uns den ganzen Film über begleiten soll. Zehn Jahre lang werden wir inzwischen mehrfach im Jahr mit zweistündiger Unterhaltung aus dem Marvel-Comicuniversum versorgt. Gefühlt wurde gerade bei den letzten drei Filmen – inklusive "Infinity War" – die Schlagzahl erhöht und das Marvel-Jahr ist noch nicht gelaufen. Kaum war Thors Schwester Hela besiegt und Asgard im wohl besten Thor-Film durch die Klinge von Sutur zu Sternenstaub zerborsten, wurden wir nach Wakanda eingeladen. Wakanda - wo Magie und Hochtechnologie ineinander fließen und Tradition das Handeln Aller definiert. Beide haben jeder auf seine Weise gespalten und dennoch ihr Publikum gefunden, wobei Marvel wohl vom Erfolg von "Black Panther" überrascht wurde, wenn man sich den - im Vergleich doch geringen – Anteil der Afrikaner an "Avengers: Infinity War" ansieht. Sicher, Wakanda ist ein Schauplatz des Films, doch bleiben die Charaktere etwas untergenutzt. Ich verrate glaube ich auch nicht zu viel, wenn Rhodes aka War Machine und Falcon auch wieder mal eher am Rande auftreten. Das gleiche Schicksal teilt Wong, der neben Dr. Strange, als einzig anderer Meister der mystischen Mächte, einen Auftritt hat.

Der Film schafft es aber trotz der genannten, wenig benutzten Figuren, ein durchaus gefälliges Gleichgewicht zwischen allen Schauplätzen und den dort handelnden Figuren herzustellen. Ich las im Vorfeld, dass keine der bekannten Figuren eine große Entwicklung erfahren würde und das ist zwar im Grunde richtig, aber auch völlig unnötig für ein so komplexes Spektakel wie "Infinity War". Schließlich bekamen alle Avengers, Guardians, Asgardianer und Wakandaer dazu bereits Gelegenheit - in ihren eigenen Filmen. Thanos steht im Mittelpunkt von "Infinity War" und wir erfahren endlich, was ihn umtreibt. Und so sollte es auch sein. Ich war überrascht welche Tiefe Thanos dann nämlich bekommen hat und wie wahnsinnig er auch scheinen mag, eine - für ihn - schlüssige Logik hinter seinem Handeln steckt. Josh Brolin unter der digitalen Maske des Thanos wird unterstützt von seinen Kindern, geraubten Ziehkindern wie Gamora und Nebula, die sich in der Black Order versammeln. Diese seine Generäle, seine verlängerten Arme, schickt er aus, um die Infinity Steine einzusammeln, nun da er weiß, wie auch wir als Zuschauer wissen, wo sie alle zu finden sind. Alle bis auf einen. Doch das Geheimnis um den Seelenstein, ist einer der faszinierendsten Teilaspekte des Films und soll hier nicht weiter besprochen werden. Marvel entschied sich dazu, die Black Order und Thanos zwar mit Schauspielern zu drehen, aber hinter digitalen, statt prosthetischen Masken zu verstecken. Das funktioniert bei Thanos und Ebony Maw zwar ganz gut, aber da, bis auf Thanos selbst und den Hühnen Cull Obsidian keine Größenunterschiede zu Menschen zu erkennen sind, finde ich die Entscheidung fragwürdig. Hier und da kann man eine gewisse unnatürliche Bewegung der digitalen Geschöpfe ausmachen. Wo wir gerade bei CGI sind, die nicht dem im Durchschnitt hohen Niveau des Films entsprechen: Bruce Banner schlüpft im Laufe des Films in den Hulk-Buster-Anzug und sieht ohne Helm einfach nur dämlich aus. Ebony Maw und sein Auftritt waren tatsächlich das Spannendste und Coolste an der Black Order. Davon abgesehen sieht jeder Schauplatz fantastisch aus und auch sehr deutlich anders zu jedem anderen. Neben bekannten Orten wie New York, Wakanda und Knowhere ist mir v.a. ein visuell spannender Ort hängen geblieben, den Thor mit Rocket und Groot besucht. Episch ist ein Wort, dass im Zusammenhang mit modernen Blockbustern oft verwendet wird und vielleicht auch oft ohne Bedacht. Hier kann man es wohl aber ohne Bedenken und mit vollem Recht einsetzen.

Szenenbild. Doch kommen wir zu dem Beef, den ich mit "Infinity War" habe. Peter Quill aka Starlord war im ersten "Guardians" noch super, ließ aber schon im, an sich schwächeren, "Guardians 2" nach und wurde da schon langsam als rein launenhaft agierender Kerl aufgebaut. Seit "Infinity War" weiß ich auch warum. Leider wird Chris Pratts Figur unglaubhafte Entscheidungen treffen, die den ganzen Fluss der Erzählung beeinflussen. Ich soll diese nach "Guardians of the Galaxy, Vol. 2" wohl akzeptieren, aber das ist alles zu konstruiert. Konstruiert ist auch, wie die beiden Paare des MCU – Gamora & Quill und Scarlet Witch & Vision quasi vor die exakt selbe unzumutbare Aufgabe gestellt werden. Dass es hier nicht kreativer wurde, ist ein wenig enttäuschend. Tatsächlich ist der ganze Part in Wakanda bei genauem Überlegen enttäuschend und unnötig martialisch, da hier Steve Rogers' Credo, dass ein Leben genauso viel Wert sein sollte, wie das Vieler ad absurdum geführt wird. Es ist ein unglaublicher Kraftakt so viele Figuren sinnvoll unter einen Hut und in zweieinhalb Stunden Spielzeit zu stopfen und trotz dieser Unzulänglichkeiten, sind es Unzulänglichkeiten auf hohem Niveau. Das haben die Russo-Brüder schon ganz gut gemacht und ich würde lügen, nicht auf die Auflösung gespannt zu sein. "Black Panther" hat mich aber insgesamt einfach mehr beeindruckt.

Fazit: "Infinity War" ist das "Die letzten Jedi" des MCU. Es spaltet und macht emotional, denn jeder hat seinen Liebling und fiebert mit ihm, oder ihr, mit. Aber es hat eben auch nur ein offensichtlich vorläufiges Ende. Dinge die passieren, werden einfach so ganz offensichtlich nicht stehen bleiben. Würde ich nicht wissen, welche Filme geplant sind und wäre ein Hinweis von Dr. Strange nicht ganz so mit dem Holzhammer verabreicht worden, hätte das Ende - wie heißt es so schön - mehr "Impact". Was ich auf gar keinen Fall empfehlen kann, ist die deutsche Synchronfassung. Gerade – und leider ist es wieder Chris Pratt - Quill klingt furchtbar naiv und die ganzen Wortwitze (nicht nur seine) zünden überhaupt nicht, da für sie offenbar keine gute Entsprechung im Deutschen gefunden werden konnte. Mich hat in einer deutschen Vorstellung die darübergelegte Tonspur echt ein paar Mal aus der Situation geholt. So offensichtlich schlecht war sie qualitativ. Ich kann mir vorstellen, dass es hier unglaublichen Zeitdruck gab, und das Endprodukt dadurch leider leidet. Insgesamt, machen die Szenen mit Thanos und die diversen Team-Ups aber echt Spaß und dieser Ride von Film hat keinen langweiligen Moment.

Wertung:8 von 10 Punkten
Michael Spieler


Review von Christian Siegel: Szenenbild. Als "Iron Man" vor ziemlich genau zehn Jahren in die Kinos kam und das sogenannte Marvel Cinematic Universe begründete, ahnen die wenigsten, welchen Einfluss dies das auf die Filmlandschaft haben würde. Der ausführende Produzent und Mastermind hinter den MCU, Kevin Feige, wagte hier etwas nie Dagewesenes: Mehrere unterschiedliche Filme und -Reihen, die alle im selben Universum spielen, und eine mehr oder weniger zusammengehörige Geschichte erzählen sollen. Was damals ein ziemliches Risiko war, dessen Ausgang niemand hätte vorhersehen können, ist mittlerweile zu einer Erfolgsformel geworden, die verschiedene andere Studios (allen voran, aber nicht nur, Warner/DC) zu kopieren versuchen – bislang mit mäßigem Erfolg. Fünf Jahre nach "Iron Man" hatten dann die "Avengers" ihren ersten gemeinsamen Auftritt, und die jahrelange Vorbereitungsarbeit begann sich auszuzahlen. Zum ersten Mal kamen mehrere – grundsätzlich eigenständige (sprich, wir reden hier nicht von den X-Men oder Fantastic Four, die ja generell als Team auftreten) – Superhelden zusammen, um gegen einen gemeinsamen Feind zu kämpfen.

In den nachfolgenden fünf Jahren wurde die Verknüpfung zwischen den Filmen dann immer enger, mit Gastauftritten diverser Figuren auch in den Einzelfilmen anderer Helden (z.B. Tony Stark in "Spider-Man: Homecoming", oder Hulk in "Thor: Tag der Entscheidung"), sowie dem Aufmarsch der Avengers im Nicht-Avenger-Film "Captain America: Civil War". Und mit "Infinity War" liegt nun der erste Teil jenes epischen Abenteuers vor, auf dass in diesen zehn Jahren hingearbeitet wurde, und welches nächstes Jahr mit "Endgame" einen hoffentlich großen und befriedigenden Abschluss erhalten wird. Und soweit es mal "Infinity War" betrifft, kann man – wenn auch mit kleineren Abstrichen – nur festhalten: Mission erfüllt! Interessant fand ich dabei, dass es – zumindest hier noch – nicht zum ganz großen gemeinsamen Auflauf der Helden kommt (eventuell hebt man sich das für "Endgame" auf?). Nicht falsch verstehen: In "Infinity War" machen uns die meisten der bislang etablierten Helden ihre Aufwartung – splitten sich dabei jedoch in einzelne Teams, die ihre eigene Mission zu bewältigen haben. Das größte Mashup gibt's zweifellos auf der Erde, wo sich die dort verbleibenden Avengers nach Wakanda begeben, um Vision zu retten. Das zweite Team besteht aus Doctor Strange, Tony Stark und Peter Parker – eine interessante Kombination, die vor allem dadurch gewinnt, dass sowohl Strange als auch Stark jetzt nicht unbedingt das kleinste Ego haben – denen sich in weiterer Folge auch die Guardians of the Galaxy anschließen. Davor treffen diese aber erstmal auf Thor, was insofern sehr gut passt, als hier just jene Helden zusammenkommen, deren Abenteuer bislang überwiegend in den Weiten des Alls angesiedelt waren, und wo der Science Fiction-Einschlag am Stärksten war – weshalb diese Kombination auch am natürlichsten wirkt. Vor allem aber gefiel mir, wie die einzelnen Superhelden in weiterer Folge zusammenarbeiten und ihre Kräfte bündeln, um gegen Thanos und seine Handlanger zu kämpfen – wie z.B. wenn Doctor Strange jemanden herumteleportiert, und so weiter. Weil genau das will man letztendlich von so einem großen Superhelden-Mashup auch sehen.

Szenenbild. Trotz des für Marvel so typischen, immer wieder auftretenden auflockernden Humors, der für den hohen Unterhaltungswert von "Infinity War" maßgeblich mitverantwortlich ist, lässt der Film jedoch von Anfang an keine Zweifel darüber aufkommen, was diesmal auf dem Spiel steht. Es vergehen keine zehn Minuten, ehe wir uns von einer etablierten Figur verabschieden müssen, und eben dies wird auch nicht der letzte Filmtod sein. Eben darin liegt jedoch zugleich der größte – und mein einziger maßgeblicher – Kritikpunkt an "Infinity War": Das Ganze hat insofern ein bisschen einen "Batman v Superman: Dawn of Justice"-Touch, als ich Warner/DC damals – verständlicherweise – nicht geglaubt habe, dass Superman wirklich tot ist bzw. bleiben wird – und das gleiche gilt auch hier. Mit jedem Tod einer bekannten und beliebten Figur steigerte sich meine Überzeugung, dass man sich hier etwas einfallen lassen wird, um sie wieder zurückzuholen. Und spätestens am Ende war dann leider sonnenklar, dass man in "Endgame" eine Art Resetknopf drücken wird. Eben dies raubt vor allem dem Finale, rückwirkend betrachtet aber auch den entsprechenden Sterbeszenen zuvor, die emotionale Wirkung – einfach, weil man es ihnen nicht abkauft.

Von diesem Manko abgesehen macht "Infinity War" aber alles richtig, und kehrt, nach dem kleinen Durchhänger mit "Age of Ultron", wieder zu den Höhen des ersten "Avenger"-Films zurück. Sämtliche hier versammelten DarstellerInnen – und die Liste ist so lang wie hochkarätig – agieren insoweit selbstlos, als keiner von ihnen ein Problem damit zu haben scheint, sich die Leinwand (und damit die Aufmerksamkeit des Zuschauers) mit anderen zu Teilen. "Infinity War" gelingt es dabei sehr gut, auch wirklich jeder Figur zumindest einen Moment im Rampenlicht zu geben, und somit allen von ihnen gerecht zu werden – angesichts der Fülle an Superhelden, die hier auflaufen, nun wahrlich keine Kleinigkeit. In erster Linie ist es aber Thanos, der dem Film seinen Stempel aufdrückt. Abseits eines einzigen Auftritts am Ende des ersten "Avenger"-Films lediglich eine Präsenz im Hintergrund, rückt er hier nun in den Mittelpunkt, und offenbart sich als einer der bislang besten Marvel-Bösewichte. Natürlich werden die wenigsten seine Methoden und sein ultimatives Ziel gutheißen (hoffe ich zumindest), aber seine Motivation dahinter ist grundsätzlich verständlich und nachvollziehbar. Zudem ist Thanos wirklich toll getrickst. Lange Zeit war ich bezüglich CGI-Kreaturen ja sehr skeptisch, und auch hier könnte man zugegebenermaßen darüber diskutieren, ob man ihn nicht auch über Makeup hätte umsetzen können, aber das Ergebnis kann in diesem Fall voll und ganz überzeugen. Generell sind die Effekte makellos – was man sich allerdings zugegebenermaßen bei solch einen "Tentpole"-Film auch nicht anders erwartet. Auch der Score von Alan Silvestri hatte es mir angetan. Nachdem er bei "Captain America" und "Avengers" die wichtigsten Themen geschaffen hat, danach jedoch den Taktstock an andere übergeben musste, darf er hier beim ersten Teil des Finales seine Arbeit fortsetzen, und begeistert mit einem bombastischen Score, der dem nicht minder bombastischen Geschehen auf der Leinwand gerecht wird. Insgesamt ist "Avengers: Infinity War" jedenfalls bestes – wenn auch oberflächliches – Blockbuster-Kino.

Fazit: Szenenbild. Zum zehnjährigen Geburtstag des MCU beschenken uns die Marvel Studios mit einem ihrer bislang besten Filme. Klar, wer mit diesen bislang nicht viel anfangen konnte, den wird auch "Infinity War" nicht bekehren. Trotz der düsteren Ausgangssituation und einigen dramatischen Momenten bleibt Marvel hier der mittlerweile fest etablierten Erfolgsformel treu, und setzt in erster Linie auf gute Unterhaltung, und eine ordentliche Portion auflockernden Humors – und sorgt so dafür, dass das ganze nie zu ernst wird. Dies könnte sich mit den tragischeren Momenten spießen – ist aber insofern kein Thema, als angesichts des übertrieben düsteren Ausgangs, der so definitiv nicht Bestand haben wird, auch sämtliche vorhergehende Heldentode in Zweifel gezogen werden. Eben dies sorgte dafür, dass einzelne emotionale Momente bei mir nicht 100%ig zünden wollten – einfach, weil ich ihnen diese nicht abkaufte. Auf rein oberflächlicher Ebene bietet "Avengers: Infinity War" aber wieder mal beste Unterhaltung, und das immerhin knapp zweieinhalb Stunden lang. Über eine solche Laufzeit keine einzige Sekunde Langeweile aufkommen zu lassen, ist schon eine beachtliche Leistung. Insofern: Gehet hin und amüsieret euch!

Wertung:9 von 10 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2018 Walt Disney Pictures)


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