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Orphan Black - 5x03: Unter ihrem Herzen Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) BBC/Polyband

Originaltitel: Beneath Her Heart
Episodennummer: 5x03
Bewertung:
Erstausstrahlung CAN: 24. Juni 2017
Erstausstrahlung D: 13. August 2017 (Netflix)
Drehbuch: Alex Levine
Regie: David Wellington
Hauptdarsteller: Tatiana Maslany als Sarah Manning, Jordan Gavaris als Felix Dawkins, Kevin Hanchard als Arthur Bell, Kristian Bruun als Donnie Hendrix, Ari Millen als Ira, Josh Vokey als Scott Smith, Maria Doyle Kennedy als Siobhan Sadler.
Gastdarsteller: Skyler Wexler als Kira, Elyse Elvesque als Detective Engler, Jayne Eastwood als Nona Walker, Andrew Moodie als Mr. Frontenac, Natalie Lisinska als Aynsley, Eric Johnson als Chad, Ryan Blakely als Reverend Mike, Alex Ozerov als Ramone, Illarion Michaels als Jake, Lily Gail Reid als Esmee u.a.

Kurzinhalt: Nach der Aufregung der letzten Tage und Wochen freut sich Allison schon darauf, wieder in die Normalität ihrer Kleinstadt-Gemeinde zurückkehren zu können. Wenig erfreut ist sie jedoch, als sie mitbekommt, dass sie bei der Organisation des Herbstfestivals der Kirche von einer Konkurrentin ausgestochen wurde. Nach dem Motto "Jetzt erst recht!" lässt sie sich davon jedoch abhalten, dem Festival einen Besuch abzustatten. Doch das Wiedersehen mit Chad, dem Witwer ihrer Nachbarin, zwingt sie dazu, sich ihren früheren Taten zu stellen. Und nicht nur das: Davon überzeugt, dass die Hendrixs wissen, wo sich Helena aufhält, setzt die Neolution sie unter Druck. Die Polizei steht daraufhin mit einem Hausdurchsuchungsbefehl vor der Tür – der sie auch in die Garage führt, wo Detective Engler der frische Zement am Boden ins Auge sticht…


Review: Episodenbild (c) BBC/Polyband Nachdem sie zuletzt eher in den Hintergrund gedrängt wurde, schenken den Machern hier in der letzten Staffel – und zum möglicherweise letzten Mal – Allison noch einen weiteren ganz großen Auftritt im Rampenlicht. Beide Handlungsstränge, sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart, sind auf sie fokussiert, und bedingen sich insofern auch gegenseitig, als Ally in der Gegenwart von den Schatten eben dieser Vergangenheit verfolgt wird. Wie z.B. was den Todesfall ihrer Nachbarin Aynsley betrifft, mit der sie vor einem Jahr (zu dem Zeitpunkt, an dem die Flashbacks angesiedelt sind) noch gut befreundet war, ehe sie sich zuerst auf eine Affäre mit ihrem Mann Chad stürzte und dann davon überzeugt war, dass es sich bei ihr um ihren "Monitor" handeln würde – weshalb sie, als sich ihr Schal im Müllschlucker verfing, nicht eingriff. Eine Entscheidung, mit der sie hier noch einmal konfrontiert wird, als Chad bei der Herbstfeier plötzlich vor ihr steht. Wie die Serie hier, sowohl mit dieser Entwicklung als auch den Flashbacks zur damaligen Nacht (wo Allison zum ersten Mal vom "Klon-Klub" erfuhr), den Bogen zum Anfang schlägt, gefällt mir ausgesprochen gut.

Doch es gibt auch noch eine zweite Tat, welche die Hendrixs hier nun einholt. Der guten alten Theaterregel von "Chekov's Gun" (oder in diesem Fall wohl eher "Chekov's Corpse") folgend (Wenn im dritten Akt eine Waffe abgefeuert wird, muss man sie im ersten Akt an der Wand hängen sehen. Wenn im ersten Akt eine Waffe an der Wand hängt, muss sie im dritten Akt abgefeuert werden.) werden hier nun die im vorliegenden Falle nicht nur sprichwörtlichen, sondern wortwörtlichen Leichen im Keller (oder halt der Garage) ausgegraben, als Detective Engler – eigentlich ja nur auf der Suche nach Hinweisen zu Helenas Aufenthaltsort – auf die Leiche von Dr. Leekie stolpert. Was dann schließlich auch zum dramaturgischen Höhepunkte der Folge führt, in dem Allison sowohl sich selbst als auch dem Zuschauer ihren Wert für den Klon-Klub unter Beweis stellen kann: In einer wieder einmal von "beiden Maslanys" toll gespielten Szene geht Ally nämlich head-to-head mit Rachel (wobei es sich tatsächlich um das erste Aufeinandertreffen der beiden handelt), und kann sich dabei doch tatsächlich gegen diese durchsetzen. Aber auch für den nötigen Humor war – u.a. dank der Magic Mushrooms – wieder mal gesorgt. Darüber hinaus stach für mich vor allem ins Auge, wie sich die Flashbacks optisch von den Szenen in der Gegenwart unterschieden (hat man dort ev. eine andere Kamera oder Framerate verwendet?). Und auch der hier nun erwähnte zeitliche Rahmen, in dem sich die Serie bislang abgespielt hat (rund ein Jahr) war eine interessante Erkenntnis. Im Vergleich zu den ersten beiden Folgen der fünften Staffel fehlte allerdings ein wenig die Spannung. Zudem machten abseits von Ally die meisten der zuletzt angeleierten Handlungsstränge hier größtenteils Pause (von Kiras beunruhigenden Hausaufgaben und der Trauerfeier für MK mal abgesehen). Da ich jedoch mit den Machern durchaus übereinstimme, dass sich Allison vor dem Ende der Serie noch einmal einen (vermeintlich) letzten großen Auftritt im Rampenlicht verdient hatte, kann ich gut damit leben.

Fazit: Episodenbild (c) BBC/Polyband In "Unter ihrem Herzen" treten die zuletzt im Rampenlicht stehenden Handlungsstränge rund um Sarah, Cosima und Rachel eher in den Hintergrund, um Platz für eine Ally-Folge zu machen. Da diese zuletzt nicht viel zu tun bekam, war mir das durchaus recht. Besonders gut gefiel mir an "Unter ihrem Herzen" die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart, und wie Ally – aber auch Donnie – hier nun vom Schatten ihrer früheren Taten eingeholt werden, sei es der nicht verhinderte Unfalltod von Aisley, oder der unbeabsichtigte Mord an Dr. Leekie. Sehr schön zudem, dass Allison sowohl sich als auch dem Zuschauer ihren Wert für den Klon-Klub unter Beweis stellen konnte. Und auch davon abgesehen fand ich die Flashbacks, und wie die Serie so den Bogen zu ihren Anfängen schlägt, sehr gelungen. Spannungstechnisch muss man allerdings im Vergleich zu den letzten Episoden doch ein paar Abstriche in Kauf nehmen. Solange der Ersatz so gelungen ist wie hier, kein großes Drama – aber dennoch etwas, was es in der Gesamtwertung zu berücksichtigen gilt.

Wertung: 3.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2017 BBC/Netflix)




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