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Westworld - 1x04: Dissonanztheorie Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Netflix

Originaltitel: Dissonance Theory
Episodennummer: 1x04
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 23. Oktober 2016 (HBO)
Erstausstrahlung D: 16. Februar 2017 (Sky)
Drehbuch: Ed Brubaker & Jonathan Nolan
Regie: Vincenzo Natali
Hauptdarsteller: Evan Rachel Wood als Dolores Abernathy, Thandie Newton als Maeve Millay, Jeffrey Wright als Bernard Lowe, James Marsden als Teddy Flood, Ben Barnes als Logan, Ingrid Bolsø Berdal als Armistice, Luke Hemsworth als Ashley Stubbs, Sidse Babett Knudsen als Theresa Cullen, Angela Sarafyan als Clementine Pennyfeather, Jimmi Simpson als William, Shannon Woodward als Elsie Hughes, Ed Harris als Man in Black, Anthony Hopkins als Dr. Robert Ford.
Gastdarsteller: Chris Browning als Holden, Demetrius Grosse als Deputy Foss, James Landry Hebert als Slim Miller, Sherman Augustus als Marshal Pruitt, Josh Clark als Sheriff Reed, Judson Mills als Deputy Roe, Hugo Pierre Martin als Deputy, Jeff Daniel Phillips als Tenderloin, Mason McCulley als Todd, Izabella Alvarez als Lawrence's Daughter u.a.


Kurzinhalt: Nach ihrer Flucht von der Ranch trifft Dolores auf William und Logan. Ersterem ist sie ja bereits in Sweetwater aufgefallen, und auch wenn Logan von seiner Schwärmerei nicht viel hält schließt sich Dolores ihrer Kopfgeldjagd an. Als sie ihre Beute gefangen haben, nimmt diese jedoch eine unerwartete, blutige Wendung. Währenddessen setzt der Mann in Schwarz seine Suche nach dem Labyrinth fort. Für das nächste Puzzlestück braucht er die Hilfe von Hector, der jedoch als Teil seiner Schleife im Gefängnis sitzt. Da er nicht so lange warten will, bis dieser befreit wird, geht er direkt auf Armistice, die Anführerin der Bande, zu und sichert sich ihre Unterstützung dabei, um ihn zu befreien. Damit kommt er dem Labyrinth wieder einen Schritt näher. Theresa Cullen trifft sich indes mit Dr. Robert Ford, und stellt diesen zur Rede. Doch Ford denkt gar nicht daran, klein beizugeben, und zeigt ihr vielmehr, wer in Westworld die Fäden zieht. Währenddessen intensivieren sich Maeves Visionen. Als sie ihre Traumgestalt zeichnet erkennt sie, dass sie auch dies nicht zum ersten Mal durchlebt. Schließlich sichert sie sich die Hilfe von Hector, um den Beweis anzutreten, dass ihre Vision real sind…

Review: Episodenbild (c) Netflix Auch die Handlung von "Dissonanztheorie" teilt sich wieder auf mehrere Subplots auf, die bei mir unterschiedlich ankamen. Am besten fand ich diesmal nicht alles rund um Dolores, sondern vielmehr um Maeve. Der erste Flashback, als Clementine das Blut vom Gesicht rinnt und sie zu Boden fällt, war ja bereits ein hervorstechender Moment (und von Vincenzo Natali fantastisch inszeniert), darauf folgte dann aber die Offenbarung, dass es nicht das erste Mal ist, dass sich Maeve an die Männer in ihren Anzügen erinnert – hat sie einen solchen doch mittlerweile mehrmals gezeichnet und unter der Diele ihres Zimmers verstaut. Unweigerlich fragt man sich: Wie oft hat Maeve diesen Prozess durchlaufen? Wie wurde dieser gestoppt? Wird dies diesmal auch wieder passiert, oder es vielmehr anders ablaufen und sie die Hintergründe ihrer Existenz – und der Männer in ihren Schutzanzügen – aufdecken können? Und auch das Finale war dann noch einmal wirklich stark, wo sie sich Hectors Hilfe sichert, und dieser ihr die Kugel aus dem Bauch schneidet. Momentan finde ich die Entwicklung rund um sie herum jedenfalls am Spannendsten.

Den Rest hingegen fand ich nur ok, was auch für den Dolores-Plot gilt, der zuletzt ja eigentlich immer ein Favorit war. Die Romanze mit William, die sich langsam zu entwickeln scheint, finde ich aber nicht sonderlich prickelnd, und die Dynamik zwischen ihr, William und Logan droht sich irgendwie rasch abzunützen. Ersterer good guy, zweiterer bad guy – das habe ich eigentlich bereits in "Das wahre Selbst" kapiert. Ihre Szene mit Bernard war zwar wieder stark (vor allem ihre Feststellung, dass sie ihre schmerzhaften Erinnerungen nicht verlieren will, da diese das einzige ist, was ihr von den geliebten Menschen die sie verloren hat geblieben sind), davon abgesehen hatte ich aber nicht den Eindruck, dass sich dieser Handlungsstrang merklich weiterbewegt hätte. Gleiches gilt für den Mann in Schwarz, der seine Suche nach dem Labyrinth forstsetzt. Dafür holt er hier Hector aus dem Gefängnis, und ja, war soweit eh nett anzusehen, aber auch hier wieder: Wir verfolgen ihn seit der ersten Episode auf seiner Suche, und erleben wie er einen Hinweis nach dem anderen erhält, aber ohne Konzept und ohne zu wissen, wo die Reise hingeht, fällt es mir schwer, dabei in die eine oder andere Richtung mitzufiebern. Abseits von Maeve gefiel mir letztendlich noch die Szene zwischen Ford und Cullen am besten. Wie sie ihn in die Ecke drängen will, und er ihr dann auf unheimliche Art und Weise seine Macht offenbart und zeigt, dass er in Westworld quasi Gott ist – es ist schon lang her, dass Anthony Hopkins Gelegenheit hatte, seine Bedrohlichkeit so richtig auszuspielen, aber hier hat er wieder einmal bewiesen, warum er so ein phantastischer Lecter war. Insgesamt gesehen war jedenfalls auch die Handlung in "Dissonanztheorie" wieder ok, wobei mir neuerlich ein bisschen die ganz großen Höhepunkte fehlten. Produktionstechnisch gab es aber auch diesmal wieder nichts auszusetzen. Sets, Locations (wobei mich die Landschaften teilweise an Vasquez Rock erinnerten), Musik (vor allem das klassische Stück gefiel mir), schauspielerische Leistungen, Inszenierung (so schade es irgendwie auch ist, dass Vincenzo Natali aus dem Kino ins TV-Fach gewechselt ist, aber seine dortige Arbeit kann sich echt sehen lassen und wertete mir schon so manche Episode bzw. Serie auf; hier stach z.B. vor allem die erste Einstellung mit Bernards Spiegelung in Dolores Auge ins, nun, Auge) – alles erste Sahne. Inhaltlich würde die Serie aber halt etwas mehr Tempo vertragen.

Fazit: Episodenbild (c) Netflix Wie ein ruhiges Gewässer fließen die einzelnen Handlungsstränge in "Dissonanztheorie" wieder weiter vor sich hin – und kamen dabei neuerlich bei mir sehr unterschiedlich an. Interessanterweise fand ich dabei alles rund um Dolores diesmal (abseits ihres Gesprächs mit Bernard) nicht einmal mehr so prickelnd, wenn auch ok. Und mit der Storyline rund um den Mann in Schwarz tue ich mir ohne Informationen und Kontext sowieso von Anfang an schwer. Stark war dafür einerseits das Gespräch zwischen Dr. Ford und Theresa Cullen, insbesondere aber alles rund um Maeve, wo es die eine oder andere erschütternde Wendung gibt, und ich als einzigen Handlungsstrang den Eindruck hatte, dass sich merklich etwas weiterbewegt – und ich auch auf die weitere Entwicklung schon sehr gespannt bin. Der Rest war zwar auch ok, vermochte es jedoch nicht, nicht zu begeistern. Immerhin war das Ganze wieder überaus hochwertig produziert. Ein höheres Erzähltempo würde "Westworld" in meinen Augen aber gut tun.

Wertung: 3 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2016 HBO)




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