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Westworld - 1x03: Der Streuner Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Netflix

Originaltitel: The Stray
Episodennummer: 1x03
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 16. Oktober 2016 (HBO)
Erstausstrahlung D: 09. Februar 2017 (Sky)
Drehbuch: Daniel T. Thomsen & Lisa Joy
Regie: Neil Marshall
Hauptdarsteller: Evan Rachel Wood als Dolores Abernathy, Thandie Newton als Maeve Millay, Jeffrey Wright als Bernard Lowe, James Marsden als Teddy Flood, Ben Barnes als Logan, Ingrid Bolsø Berdal als Armistice, Luke Hemsworth als Ashley Stubbs, Sidse Babett Knudsen als Theresa Cullen, Angela Sarafyan als Clementine Pennyfeather, Jimmi Simpson als William, Shannon Woodward als Elsie Hughes, Ed Harris als Man in Black, Anthony Hopkins als Dr. Robert Ford.
Gastdarsteller: Louis Herthum als Old Peter Abernathy, Bradford Tatum als New Peter Abernathy, Steven Ogg als Rebus, Bojana Novakovic als Marti, Talulah Riley als Angela, Gina Torres als Lauren, Brian Howe als Sheriff Pickett, Demetrius Grosse als Deputy Foss, Eddie Shin als Henry, Chris Browning als Holden u.a.


Kurzinhalt: Die Programmiererin Elsie Hughes und der Sicherheitsmann Ashley Stubbs begeben sich in den Park, um einen Streuner – also einen Roboter, der von dem für ihn vorgesehenen Pfad abgewichen ist – aufzuspüren und zu fangen. Währenddessen gibt Bernard dem Roboter-Charakter Teddy eine neue, blutige Hintergrundgeschichte, die ihn nach Rache an Wyatt trachten lässt. Daraufhin begibt sich seine Figur auf einen neuen Pfad, um diesen zur Strecke zu bringen. Dafür versammelt er ein paar Kopfgeldjäger um sich, die sich seinem Rachefeldzug anschließen. Doch dann gehen sie Wyatt in die Falle. Der Parkbesucher William hat indes, nachdem er eine junge Frau vor ihrem Angreifer gerettet hat, Blut geleckt, und lässt sich von einem der Roboter des Parks dazu beschwatzen, ihn auf seiner Kopfgeldjagd zu begleiten. Nur widerwillig schließt sich sein Freund Logan ihnen an, hatte er sich den Urlaub in Westworld doch eigentlich anders vorgestellt. Und Dolores erlebt neuerlich Flashbacks zu früheren Erlebnissen, und kämpft gegen ihre Programmierung an, die sie daran hindert, sich zu wehren…

Review: Episodenbild (c) Netflix Als zu Beginn der Folge Neil Marshall als Regisseur eingeblendet wurde, schoss meine Erwartungshaltung gleich mal nach oben. Immerhin hat der bei "Game of Thrones" für zwei der besten Episoden der Serie gesorgt, und generell schätze ich ihn – wie auch Matthew Vaughn – für seine Fähigkeit, eine vergleichsweise billige Produktion wie einen sündteuren Blockbuster aussehen zu lassen. Jedenfalls erwartete ich mir als ich seinen Namen las automatisch ein gewisses Spektakel – was von "Der Streuner" in weiterer Folge absolut nicht erfüllt wurde, weshalb ich auch sagen muss: So schön es für ihn natürlich auch ist, hier Arbeit gefunden zu haben, aber an einer solch "gewöhnlichen" Folge halte ich sein Talent für verschwendet. Weil, ganz ehrlich: Auch "Der Streuner" war wieder gut und bot ein paar tolle Szenen, kam jedoch an den eindrucksvollen Einstieg "Das Original" (wie schon "Das wahre Selbst") nicht mehr so wirklich heran. Am besten fand ich wieder einmal alles rund um Dolores, insbesondere natürlich, wenn sie zum Ende hin die Blockade ausschalten kann, die verhinderte, dass sie den Abzug der Waffe drücken kann. Das war ein wirklich starker, erhebender, triumphaler Moment.

Von diesem Höhepunkt abgesehen plätscherte die Episode recht gemütlich und doch eher unspektakulär vor sich hin, war aber immerhin soweit ganz unterhaltsam. Es macht mir nach wie vor Spaß, in diesen Vergnügungspark einzutauchen und mich mit der Idee dahinter sowohl aus Besucher-, Betreiber- als auch Roboter-Sicht zu befassen. Eben diese unterschiedliche Perspektiven machen das Ganze für mich durchaus interessant. Aus Besuchersicht sind wir z.B. dabei, wenn sich zuerst William seinen Bubentraum erfüllen kann, ein Held zu sein und eine junge Frau zu retten, und danach mit Logan aufbricht, um ein bisschen Kopfgeldjäger zu spielen. Was die Betreiber-Perspektive betrifft, gibt es unter anderem einen kurzen Rückblick zu den Anfängen des Parks (digital verjüngter Anthony Hopkins inklusive). Zugleich sehen wir, wie Bernard sich regelmäßig mit Dolores trifft und ihre Entwicklung zu mehr Unabhängigkeit unwissentlich vorantreibt. Sehr stark fand ich auch die Aussage, dass das mindeste was sie für die Roboter tun können sei, sie das was die Besucher mit ihnen anstellen vergessen zu lassen. Und als weiteren Handlungsstrang begleiten wir Elsie und Ashley auf ihrer Jagd nach einem Streuner. Die Roboter-Sicht wiederum wird uns einerseits durch die sich der künstlichen Art ihrer Existenz zunehmend bewusst werdenden Dolores und Maeve, und andererseits durch Teddys neue Mission (beeinflusst von seiner neuen Backstory) sowie den titelspendenden Streuner vermittelt. Eben dies macht die Episode sehr abwechslungsreich. Das Problem ist halt nur, dass all diese parallel verlaufenden Handlungsstränge unterschiedlich interessant und unterhaltsam sind, und mich z.B. alles rund um Teddy oder auch die Jagd nach dem Streuner nur bedingt packen wollten. Insgesamt war aber auch die dritte Folge wieder ok.

Fazit: Episodenbild (c) Netflix "Westworld" wird doch kein Opfer des modernen Trends des Strudelteig-Storytellings werden? Nach dem eindrucksvollen und spektakulären Einstieg ist das Tempo mittlerweile nämlich deutlich reduziert, und plätschert die Handlung eher gemächlich und nur mit vereinzelten Höhepunkten verziert vor sich hin. Die zahlreichen parallel verlaufenden Geschichten und damit einhergehenden Erzählperspektiven (Besucher, Betreiber, Roboter) machten dabei "Der Streuner" zwar sehr abwechslungsreich, was jedoch auch nur bedingt darüber hinwegtrösten konnte, dass ich die einzelnen Handlungsstränge unterschiedlich interessant und unterhaltsam fand. Vor allem alles rund um Dolores hat mich wieder einmal angesprochen. Und auch hinter den Kulissen des Parks gab es wieder ein paar gelungene Momente und interessante Erkenntnisse. Alles rund um den Streuner sowie Teddys durch die hinzugefügte Backstory veränderter Pfad konnten mich hingegen nur bedingt ansprechen. Und dass ich mir angesichts der Wahl des Regisseurs mehr Spektakel erwartet hätte, half der Folge zugegebenermaßen wohl auch nicht gerade. Insgesamt war "Der Streuner" zwar auch wieder recht unterhaltsam – jedoch auch weit von der Qualität der Auftaktfolge entfernt.

Wertung: 3 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2016 HBO)




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