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Star Wars: Die dunkle Seite der Macht Drucken E-Mail
Hochwertigst produziert, aber eine Spur zu lang Kategorie: Audio - Autor: Christian Siegel - Datum: Sonntag, 18 Februar 2018
 
Titel: Star Wars: Erben des Imperiums
Bewertung:
Label: Folgenreich
Veröffentlicht: 15. Februar 2013
Autor: Oliver Döring, nach dem Roman von Timothy Zahn
Länge: ca. 300 Minuten
Kaufen: CD


Besetzung: Hans-Georg Panczak als Luke Skywalker, Wolfgang Pampel als Han Solo, Susanna Bonasewicz als Leia Organa Solo, Thomas Nero Wolff als Großadmiral Thrawn, Erich Ludwig als Captain Gilad Pellaeon, Jürgen Thormann als Joruus C'baoth, Marion von Stengel als Mara Jade, Joachim Tennstedt als C-3PO, Alexandra Lange-Baehr als Mon Mothma, Hans Teuscher als Admiral Gial Ackbar, Till Hagen als Borsk Fey'lya, Jan Spitzer als Dravis, Arianne Borbach als Winter, Tobias Kluckert als Rukh, Robin Kahnmeyer als Lieutenant Tschel, Martin May als Aves, Frank Glaubrecht als Lando Calrissian, Hubertus Bengsch als Talon Karrde, Roland Nitschke als Niles Ferrier, Reinhard Brock als General Bel Iblis, Bernd Vollbrecht als Wedge Antilles, Joachim Kerzel als Erzähler u.a.


Inhalt: Großadmiral Thrawn mag die Schlacht bei den Werften von Sluis Van verloren haben, lässt sich jedoch von diesem Rückschlag nicht von seinem Ziel abbringen, die Rebellion endgültig zu vernichten. Nun da er die entsprechenden Großkampfschiffe die er eigentlich erbeuten wollte verloren hat gilt es jedoch, rasch Ersatz zu finden, um seine Kampagne gegen die Neue Republik vorantreiben zu können. Da kommen ihm Gerüchte, dass die sagenumwobene Katana-Flotte gefunden wurde, gerade recht. Dabei handelt es sich um eine verschollene Armada aus zweihundert Schlachtkreuzern. Wenn es dem Imperium gelingt, diese in die Finger zu bekommen, würde dies das Machtverhältnis in der Galaxis zugunsten des Imperiums verschieben. Eben deshalb setzt die Neue Republik alles daran, ihn im Wettlauf um die Katana-Flotte zu schlagen. Doch das ist nicht die einzige Herausforderung, der sich Luke, Leia und Han stellen müssen…


Review: Auch das Hörspiel zu "Die dunkle Seite der Macht" ist wieder ausgesprochen hochwertig umgesetzt. Angefangen von den Original-Sprechern aus den Filmen (und das – soweit möglich, sprich die betreffenden Personen nicht schon verstorben sind – bis zur kleinsten Rolle), der guten und passenden Stimmauswahl für die neuen Figuren (ich wartete richtiggehend auf jeden Auftritt eines neuen Charakters, um zu hören, wen man besetzt hat, und auch wenn ich persönlich die Stimmen von Nils Ferrier und Talon Karrde vertauscht hätte, passen die Sprecher letztendlich immer sehr gut zu den Figuren, die sie vertonen), John Williams Original-Musik (wobei es ein bisschen mehr Abwechslung sein dürfte; teilweise hatte ich den Eindruck, dass bestimmte Musikstücke immer wieder verwendet werden, und man die Bibliothek nur in etwa zur Hälfte ausschöpft), sowie den originalgetreuen Geräuschen macht es einfach Spaß, zuzuhören. Auch die Geschichte weiß wieder zugefallen. Ja, die Fortsetzung war eine Spur schwächer als "Erben des Imperiums", und das geht auch am Hörspiel nicht ganz spurlos vorbei, dennoch bewegen wir uns hier immer noch deutlich am oberen Ende dessen, was das Erweiterte Universum zu bieten hat. Und tatsächlich hat mir die Story in Hörspiel-Form sogar eine Spur besser gefallen denn als reiner Roman, einfach, da die Originalstimmen aus den Filmen bzw. generell die Sprecherleistung sowie die gesamte Inszenierung diese aufwertete.

Und doch fällt "Die dunkle Seite der Macht" im Vergleich zu grandiosen Hörspiel zu "Erben des Imperiums" ein bisschen ab. Hauptgrund dafür ist die Erweiterung von vier auf fünf CDs. Aus meiner Sicht hat man es mit den geneigten Star Wars-Fans hier doch etwas zu gut gemeint. Die vierstündige Laufzeit des Vorgängers war letztendlich perfekt. Klar musste da und dort ein bisschen gekürzt werden, aber dadurch verlieh man der Geschichte nun mal das nötige Tempo. Und eben dieses fehlt hier nun. Der Roman mag eine Spur länger gewesen sein als der Vorgänger, ich äußerte ja aber bereits meinen Eindruck, dass dies eher ausführlicheren und häufigeren Beschreibungen zu verdanken sei, und sich Anzahl und Umfang der Dialoge – meinem Empfinden nach – nicht merklich erhöht hat. Das Ergebnis der Erweiterung auf fünf CDs (statt einfach vier CDs mit etwas größerer Laufzeit anzufertigen) ist nun, dass die Gespräche überwiegend 1:1 aus dem Roman übernommen wurden. Und während Papier sehr geduldig ist, war es bei den längeren Dialogen mitunter doch etwas anstrengend und ermüdend, den Figuren dabei zuzuhören, wie jeder Punkt bis ins kleinste Detail erläutert und originalgetreu aus dem Roman wiedergegeben wurde. Vor allem bei bestimmten längeren Gesprächen kam die Handlung völlig zum Halt, und generell ging zusammen mit dem Erzähltempo auch ein bisschen die Dramatik flöten, einfach da das Gefühl der Dringlichkeit fehlte – was gerade beim Wettrennen um die Katana-Flotte suboptimal war. Weniger wäre hier mehr gewesen. Eine vergleichbare Randnotiz, aber es sei erwähnt: So positiv ich es auch fand, dass der Kontinuitätsfehler rund um Vaders verlorene Hand korrigiert wurde, in dem man die betreffende Textpassage einfach ausließ, hätte man aber auch gleich jenen rund um die Klonkriege ausbessern können. Schade, dass diese Chance nicht genutzt wurde.

Fazit: Bitte nicht falsch verstehen: Auch "Die dunkle Seite der Macht" ist wieder ein großartiges Hörspiel, welches ich allen Fans von "Star Wars" im Allgemeinen und insbesondere des Erweiterten Universums im Besonderen nur wärmstens ans Herz legen kann. Allerdings hat man es aus meiner Sicht mit der Erweiterung des Umfangs auf 5 CDs ein bisschen zu gut gemeint. Die Dialoge werden teilweise doch etwas zu ausführlich und damit erschöpfend wiedergegeben, und mit der Zeit gingen die teils minutenlangen Gespräche doch ein bisschen auf Kosten von Tempo, Spannung und Dramatik, da einfach das nötige Gefühl der Dringlichkeit fehlte. Da fand ich die Balance zwischen originalgetreuer Wiedergabe und sinnvollen Kürzungen zugunsten der Dramatik beim Vorgänger besser getroffen. So hatte "Die dunkle Seite der Macht" teilweise schon mehr von einem Hörbuch, als einem Hörspiel. Davon abgesehen gibt es aber auch am zweiten Hörspiel zur Thrawn-Trilogie nichts auszusetzen. Aus produktionstechnischer Sicht bestechen sie mit den Originalsprechern aus den Filmen, der passenden Stimmauswahl für die von Zahn geschaffenen Figuren, der unvergleichlichen Musik von John Williams, sowie den Originalgeräuschen aus den Filmen. Bleibt nur zu hoffen, dass der abschließende Teil – der auch auf dem längsten Roman der Reihe basiert – die Ausweitung auf fünf Stunden Laufzeit unbeschadeter übersteht, als dies bei "Die dunkle Seite der Macht" der Fall war.

Wertung:4 von 5 Punkten
Christian Siegel





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