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Phantasm V: Ravager Drucken E-Mail
Spätes, billig produziertes Sequel zur Reihe Kategorie: Filme - Autor: Christian Siegel - Datum: Sonntag, 29 Oktober 2017
 
Halloween-SPECiAL

 
Phantasm V: Ravager
Originaltitel: Phantasm: Ravager
Produktionsland/jahr: USA 2016
Bewertung:
Studio/Verleih: Silver Sphere Corporation/Koch Media
Regie: David Hartman
Produzenten: U.a. Don Coscarelli, Gigi Bannister & Reggie Bannister
Drehbuch: David Hartman & Don Coscarelli
Filmmusik: Christopher L. Stone
Kamera: n.b.
Schnitt: David Hartman
Genre: Horror/Science Fiction
Heimkino-Premiere Deutschland: 26. Mai 2017
Kinostart USA: 07. Oktober 2016
Laufzeit: 85 Minuten
Altersfreigabe: FSK ab 16
Trailer: YouTube
Kaufen: Mediabook
Mit: Reggie Bannister, A. Michael Baldwin, Dawn Cody, Bill Thornbury, Daniel Roebuck, Daniel Schweiger, Stephen Jutras, Gloria Lynn Henry, Kathy Lester, Angus Scrimm u.a.


Kurzinhalt: Nach ihrer letzten Begegnung mit dem Tall Man, bei der Michael verschwunden ist, zieht Reggie allein durch die Wüste, um diesen zu finden. Nachdem er zwei Kugeln ausgeschaltet hat, findet er sich jedoch plötzlich, Jahre später, im Altersheim wieder, mit Michael an seiner Seite. Der behauptet wiederum, dass bei Reggie Demenz diagnostiziert worden wäre. In weiterer Folge springt er immer wieder zwischen beiden Zeitebenen hinterher. Nach einer Begegnung mit dem Tall Man findet er sich dann darüber hinaus in der Vergangenheit wieder, im alten Leichenschauhaus von Morningside. Und kurz darauf erwacht er wiederum in einer anderen, alternativen Zukunft, wo er von Rebellen befreit wird, die seit Jahren gegen den Tall Man kämpfen – der die Erde langsam aber sicher in jene Hölle verwandelt, aus der er gekommen ist. Ständig zwischen all diesen Ebenen wechselnd, droht Reggie jedweden Sinn für Realität zu verlieren…

Review: Szenenbild. Unabhängig davon, dass "Phantasm: Ravager" – wenn man der IMDB glauben kann – über einen Zeitraum von mehreren Jahren gedreht wurde (zumindest Teile der Reggie-Szenen sind scheinbar schon 2008 entstanden), erfolgt der Release im Jahr 2016 – und damit fast 20 Jahre nach "Oblivion". Für große und vor allem langjährige Fans der Reihe muss das ähnlich gewesen sein wie bei mir bei den "Lost Tales" von "Babylon 5": Ein unverhoffter Nachschlag, über den ich mich als Riesenfan natürlich irrsinnig freute, und der eben auch von einem entsprechenden Bonus profitierte. Einen solchen kann "Ravager" in meinem Fall nur halt leider nicht in Anspruch nehmen, da ich mich mittlerweile zwar ebenfalls zu den Fans der "Phantasm"-Reihe zähle, ich aber halt nicht über Jahre hinweg dieser letzten Fortsetzung entgegenfiebern konnte. Und eben ohne diesen Bonus fällt das Urteil gegenüber "Ravager" doch etwas ernüchternd aus. Denn zwar gibt es ein paar gute Momente, interessante Ansätze, und vor allem ganz viel Fan-Service, allerdings merkt man ihm das mangelnde Budget in einigen Szenen zu deutlich an, fehlt Don Coscarellis erfahrene Hand hinter der Kamera, und ist der Film vor allem inhaltlich ein einziges Durcheinander.

Die Inhaltsangabe macht es eh schon deutlich: Der Film springt ständig zwischen verschiedenen Zeit- und Realitäts- und/oder Traum-Ebenen hin und her (wobei vor allem der kurze angebliche Ausflug ins Jahr 1979 völlig beliebig und sinnlos wirkt, und nur deshalb da zu sein scheint, um Kathy Lester einen kurzen Auftritt zu ermöglichen), bis man so wie Reggie jedweden Sinn dafür verloren hat, was davon nun real, was Erinnerung, und was nur ein Traum ist. Das Problem dabei liegt auf der Hand: Ich habe keinen Grund, in reinen Traumwelten mit den Figuren mitzufiebern, dementsprechend drückt die entsprechende Verwirrung auf die Spannung. Ich persönlich meine zwar nun für mich beantwortet zu haben, was real und was Traum ist (und interpretiere Reggies Tod so, dass er mit der entsprechenden, tröstlichen "Illusion" ein für alle Mal abschließt und sich der tristen Realität stellt), zugleich bedeutet aber meine Interpretation, dass wir eine knappe Stunde in reinen Traumwelten verbringen (ev. mit der einen oder anderen Erinnerung hineingeschmissen), was diese rückwirkend betrachtet völlig sinnlos macht. Was sich ebenfalls in einigen Szenen negativ bemerkbar macht, ist das mangelnde Budget. Die erste Hälfte über sieht der Film dafür ja eigentlich eh recht ordentlich aus, und auch die CGI-Kugeln fand ich jetzt nicht so schlimm. Aber die Szene mit der postapokalyptischen Erde überstieg einfach bei weitem ihre (finanziellen und künstlerischen) Möglichkeiten. Das sah derart scheiße aus, dass es mich völlig aus dem Geschehen gerissen hat. Und auch wenn ich Fan-Service gegenüber grundsätzlich nicht negativ eingestellt bin, aber der eine oder andere Moment und insbesondere Gastauftritt wirkte doch etwas beliebig und narrativ überflüssig (dies gilt insbesondere für die Mid-Credits-Szene). Trotz all dieser Kritik fand ich "Ravager" jetzt aber auch nicht unbedingt schlecht. Auch für mich als jungen Fan der Reihe war es cool, sie alle noch einmal versammelt zu sehen; selbst den damals schon auf die 90 zugehenden Angus Scrimm. Dessen "Boy!" jagt mir immer noch einen kalten Schauer über den Rücken. Reggie Bannister war natürlich ebenfalls wieder phantastisch, und hat sich im Verlauf der Reihe ja (zu Recht) zum Herz und der Seele der Reihe gemausert. Einige Ideen waren schon recht cool, und einzelne Momente fand ich stark (wie die Begegnung zwischen Reggie und dem Tall Man im weißen Raum). Letztendlich wirkt das Ganze aber eher wie ein Fan- als ein Phan-Film.

Fazit: Szenenbild. "Ravager" war zwar soweit ok, für mich jedoch zugleich auch das schwächste Sequel. So habe ich einerseits Don Coscarellis kompetente Regie vermisst, und hat man es andererseits verabsäumt, das Drehbuch ans vorhandene (bescheidene) Budget anzupassen, was dann zur einen oder anderen Szenen führte, die aufgrund der extrem billigen Effekte überhaupt nicht funktioniert hat (dies gilt insbesondere für die kurze postapokalyptische Szene mit dem roten Himmel). Generell fühlte sich "Ravager" teilweise mehr wie ein Fan-Film als eine echte Fortsetzung der Reihe an. Am schwersten wiegt für mich aber, dass er ständig zwischen verschiedenen "Welten" hin- und herspringt, was zwar den Zuschauer Reggies eigene Verwirrung – und Angst, den Verstand zu verlieren – nachfühlbar macht, in meinem Fall aber dafür sorgte, dass ich das Geschehen insofern als nicht sonderlich packend empfand, als ich einfach bald schon nicht mehr wusste, was genau hier denn nun real ist. Und in einer Traumwelt hab ich halt nun mal keinen Grund, mit den Figuren mitzufiebern. Nichtsdestotrotz war es schön, die alte Gang hier noch einmal versammelt zu sehen. Eben darin liegt für mich dann auch der größte Reiz des Films. Zudem gab es schon ein paar interessante Ideen und coole, starke Momente. Und vor allem zu Beginn machte "Ravager" auch optisch durchaus noch was her – ehe dann die billige Optik zunehmend Überhand nahm. Insgesamt war "Ravager" also, als spätes, unerwartetes Sequel zur Reihe, schon ok. "Oblivion" wäre für mich aber der stimmigere und rundere Abschluss der "Phantasm"-Reihe gewesen.

Wertung:5 von 10 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2017 Koch Media)


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Weiterführende Links:
Halloween-SPECiAL 2017





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