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Dracula braucht frisches Blut Drucken E-Mail
Enttäuschender Abschluss der Hammer-Dracula-Reihe Kategorie: Filme - Autor: Christian Siegel - Datum: Donnerstag, 26 Oktober 2017
 
Halloween-SPECiAL

 
Dracula braucht frisches Blut
Originaltitel: The Satanic Rites of Dracula
Produktionsland/jahr: UK 1973
Bewertung:
Studio/Verleih: Hammer Films/Columbia-Warner
Regie: Alan Gibson
Produzenten: Roy Skeggs & Don Houghton
Drehbuch: Don Houghton
Filmmusik: John Cacavas
Kamera: Brian Probyn
Schnitt: Chris Barnes
Genre: Horror
Kinostart Deutschland: 03. November 1973
Kinostart UK: 13. Januar 1974
Laufzeit: 87 Minuten
Altersfreigabe: FSK ab 18
Trailer: YouTube
Kaufen: DVD
Mit: Peter Cushing, Christopher Lee, Michael Coles, William Franklyn, Freddie Jones, Joanna Lumley, Richard Vernon, Barbara Yu Ling, Patrick Barr u.a.


Kurzinhalt: Nachdem ein Undercover-Agent von Scotland Yard ein schreckliches satanistisches Ritual beobachtet hat, gelingt ihm mit knapper Not die Flucht. Jedoch stirbt er kurz nachdem er seinen Bericht abgegeben hat an den Folgen der Folter, der man ihm unterzog. Er berichtet davon, dass vier der einflussreichsten Männer Englands an diesem Ritual teilgenommen hätten – lediglich den fünften im Bunde konnte er nicht identifizieren. Scotland Yard wendet sich daraufhin an Professor Lorrimer Van Helsing, einem Experten des Okkulten. Diesem drängt sich schon bald der Verdacht auf, dass Graf Dracula ein weiteres Mal von den Toten zurückgekehrt ist, und er damit begonnen hat, sein schreckliches Werk fortzusetzen. Diesmal scheint es Dracula jedoch auf ein noch größeres und viel furchterregenderes Ziel abgesehen zu haben: Das Ende der Menschheit. Zusammen mit Scotland Yard und seiner Enkeltochter Jessica setzt Lorrimer Van Helsing alles daran, die Pläne des Fürsten der Finsternis zu vereiteln…

Review: Szenenbild. Ich bespreche im Zuge dieser Reviews ja üblicherweise das Medium nicht, auf dem ich ihn mir ansah, in diesem Fall muss ich aber eine Ausnahme machen, und bevor ich mich den Film selbst zuwende, ausdrücklich eine Warnung vor jener DVD-Veröffentlichung aussprechen, die ich von ihm erwischt habe. Denn die Qualität (und es schmerzt schon, allein diesen Begriff auch nur ansatzweise im Hinblick auf diese Veröffentlichung in die Finger zu nehmen) der mir vorliegenden DVD von CarolMedia/HanseSound ist absolut indiskutabel. Ich habe immer noch VHS-Kassetten, die ein besseres Bild vorweisen können (dass dieses noch dazu nicht anamorph auf die Scheibe gepresst ist und man somit Hineinzoomen muss, schadet noch einmal zusätzlich), das Menü wirkt derart dilettantisch und amateurhaft als hätte es ein Azubi in einer Mittagspause mal rasch zusammengestellt, es kommt immer wieder zu kurzen Bildrucklern und -aussetzern, und vom auf der Coverrückseite vollmundig versprochenen Originalton fehlt auch jede Spur. Vor allem letzteres macht den Release zu einer Mogelpackung. Von einem Kauf wird hiermit ausdrücklich abgeraten.

Nicht, dass der Film an sich so viel besser wäre. Vor allem in den ersten paar Minuten tat ich mir mit "Dracula braucht frisches Blut" ungemein schwer. Das satanische Ritual sprach mich (auch wenn es dort zum ersten Mal bei den Hammer-Dracula-Filmen nackte Brüste zu bestaunen gab) überhaupt nicht an, und ich fand auch die Art und Weise, wie dieses mit dem Bericht des Undercover-Agenten zusammengeschnitten wurde, eher mühsam. Da kam einfach keine Stimmung auf. Mit dem Auftritt von Peter Cushing bei Minute zwanzig wird es dann eine Spur besser, wie auch, sobald Christopher Lee nachdem die erste halbe Stunde gerade vorbei ist zum ersten Mal in Erscheinung tritt. Wirklich gut fand ich an "Dracula braucht frisches Blut" allerdings nur die Szene, in der sich Jessica ins Verließ begibt, und dort von den Vampirmädels bedrängt wird (da kam sogar ansatzweise Spannung auf), den Showdown im Wald (sprich Weißdorn; das war mal was neues), sowie vor allem die gemeinsame Szene von Cushing und Lee davor, als Van Helsing den Geschäftsmann D.D. Denham zur Rede stellt und als Graf Dracula entlarvt. Das war einerseits – mit Lee im Schatten – schön inszeniert, und generell kam bei diesem längeren Gespräch dieser beiden Schauspielgrößen wirklich Freude auf. Der Rest des Films war allerdings sehr schwach. Besonders dämlich fand ich den Plot, den Dracula verfolgt, und mit dem man ihn hier zum Verschnitt eines typischen Bond-Bösewichts macht. Die Welt vernichten bzw. die Menschheit auslöschen? Ernsthaft? Der Film ist zudem, abseits der genannten Ausnahmen, nicht im Geringsten spannend, und auch eher schwach inszeniert (wobei dieser Eindruck von der schlechten Bildqualität der DVD unterstützt sein mag). Als letzten Teil der Dracula-Reihe von Hammer Films finde ich "Dracula braucht frisches Blut" insgesamt jedenfalls sehr ernüchternd.

Fazit: Szenenbild. Zugegeben, die bescheidene Qualität der mir vorliegenden DVD hat dem Film sicherlich nicht geholfen, ich bezweifle allerdings, dass er mir in bester Blu-Ray-Qualität sonderlich viel besser gefallen hätte. Denn die schwache Optik – die vom DVD-Bild beeinflusst sein mag – ist ja nur ein Teil des Problems. Ich fand den Einstieg noch sehr mäßig, beim Hin- und Hergespringe zwischen Ritual und Erzählung des im Sterben liegenden Agenten kam irgendwie überhaupt keine Atmosphäre auf, und generell fand ich den Einstieg noch wirklich fad. Mit dem Auftauchen zuerst von Peter Cushing (Minute 20) und danach Christopher Lee (Minute 30) wird es zwar etwas besser, dennoch kann ich nur drei einzelne Szenen – und dabei insbesondere das Gespräch zwischen den beiden, als Van Helsing D.D. Denman mit seinem Verdacht konfrontiert – positiv hervorheben. Der Rest war wirklich schwach, wobei ich vor allem den Bond-Bösewicht-artigen Plot für Dracula sehr unpassend und aufgesetzt fand. Die Musik war teilweise unpassend, und Spannung kam bei mir auch nur höchst vereinzelt auf. Wo bei "Dracula jagt Mini-Mädchen" (trotz des dämlichen deutschen Titels) die Kombination aus Dracula/Van Helsing mit der damaligen Gegenwart noch gut funktioniert hat, sehe ich das nachfolgende Experiment leider als misslungen an – was "Dracula braucht frisches Blut" zu einem bedauernswert unwürdigen Abschluss der Hammer-Dracula-Reihe macht.

Wertung:3 von 10 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 1973 Hammer Films)


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Weiterführende Links:
Halloween-SPECiAL 2017





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