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Cult of Chucky Drucken E-Mail
Die Mörderpuppe setzt ihr finsteres Treiben fort Kategorie: Filme - Autor: Christian Siegel - Datum: Sonntag, 22 Oktober 2017
 
Halloween-SPECiAL

 
Cult of Chucky
Originaltitel: Cult of Chucky
Produktionsland/jahr: USA 2017
Bewertung:
Studio/Verleih: Universal 1440 Entertainment/Universal Pictures
Regie: Don Mancini
Produzenten: Ogden Gavanski, David Kirschner & Tony Gardner
Drehbuch: Don Mancini
Filmmusik: Joseph LoDuca
Kamera: Michael Marshall
Schnitt: Randy Bricker
Genre: Komödie/Horror
Heimkino-Premiere Deutschland: 09. November 2017
Heimkino-Premiere USA: 03. Oktober 2017
Laufzeit: 91 Minuten
Altersfreigabe: FSK ab 18
Trailer: YouTube
Noch nicht verfügbar
Mit: Brad Dourif, Fiona Dourif, Alex Vincent, Michael Therriault, Elisabeth Rosen, Jennifer Tilly u.a.


Kurzinhalt: Nica wurde für jene Morde, die eigentlich von Chucky begangen wurden, verurteilt und in eine psychiatrische Gefängnisanstalt überstellt. Nun will man sie aus der Hochsicherheits-Psychiatrie in eine weniger strenge Einrichtung entlassen, damit ihr Heilungsprozess beginnen kann. Mit Hilfe ihres Psychiaters Dr. Foley soll sie endlich akzeptieren, ihre eigenen Taten lediglich auf die Spielzeugpuppe abgewälzt zu haben, und Verantwortung für die Morde übernehmen. Dabei setzt er teilweise auf recht drastische Behandlungsmethoden, wie z.B. sie mit einer neuen Chucky-Puppe zu konfrontieren. Chucky selbst hat indes mittlerweile gelernt, von mehr als einer Puppe zugleich Besitz zu ergreifen, und nutzt diese neue Fähigkeit, um Nica in der Anstalt zu terrorisieren. Dies ist allerdings lediglich der erste Schritt seines diabolischen Plans…

Review: Szenenbild. Es ist wieder einmal Zeit für eine Beichte: Ich hatte bis vor kurzem noch nie einen "Chucky"-Film gesehen. Horror spielte eben nun mal in meiner Jugend kaum eine Rolle, und in den letzten Jahren, wo ich endlich begonnen habe, so manchen Klassiker oder –Reihe aufzurollen, hatten andere im Vergleich zu dieser Serie Priorität. Auch vor dem Screening des jüngsten Films beim /slash hab ich's nicht mehr geschafft, sie einzuschieben – und saß somit völlig unvorbereitet und sowohl ohne jegliches Vorwissen als auch ohne echte Erwartungen im Kino. Dementsprechend kann ich natürlich weder "Cult of Chucky" mit den bisherigen Filmen der Reihe vergleichen, noch versuchen einzuschätzen, wie der bei langjährigen Fans der Mörderpuppe ankommen wird. Ich kann nur sagen, dass er mich wirklich gut unterhalten hat, und es ihm gelang, mein Interesse an den restlichen Filmen der Reihe zu wecken, die ich mir nun wohl doch eher früher als später (vermutlich beginnend mit dem nächstjährigen Halloween-Special) vorknöpfen werde. Was eben durchaus für den Film spricht.

Zwar bin ich mir sicher, dass ich die ganzen Zusammenhänge mit dem entsprechenden Vorwissen besser verstanden und mir der Film dann vielleicht sogar noch besser gefallen hätte, dennoch fühlte ich mich auch ohne jegliche Vorkenntnis nie verloren. Die ersten paar Minuten stellen das grundsätzliche Setup vor und machen einen guten Job dabei, auch unbedarfte Zuschauer wie mich auf den neuesten Stand zu bringen, so dass man sich nicht verloren fühlt. Vorneweg: Ein echter Horror-Film ist das meines Erachtens nicht. Die Morde sind zwar teilweise recht brutal, aber der gesamte Film ist für mich definitiv mehr Komödie als Horror, und macht von Anfang an deutlich, dass er nicht ernst genommen werden will. Mich persönlich hat dieser sehr humorvolle Ton genau angesprochen, da ich wie schon mal erwähnt meine Slasher oder Splatter mit dem nötigen Augenzwinkern vorziehe (vor allem, wenn die Morde, so wie hier, richtiggehend zelebriert werden). Aber echte, nervenzerreißende Spannung darf man sich nicht erwarten. Davon abgesehen hat der Film für mich aber, auch ohne Vorwissen, prima funktioniert und mich sehr gut unterhalten. Die Szenen mit Chucky fand ich, trotz des vermeintlich geringen Budgets, verdammt gut gemacht und sehr überzeugend getrickst. Brad Dourif spricht ihn fantastisch, und die Figur selbst hat mich mit ihrem zynischen Humor und den ganzen frechen Sprüchen ebenfalls durchaus angesprochen. Seine Tochter Fiona Dourif zeigt als Nica nicht nur eine beeindruckende Leistung, ich war auch wieder einmal (nachdem es mir schon bei "Dirk Gently" aufgefallen) überrascht, wie sehr sie ihrem Vater ähnlich sieht. Sie wirkt teilweise eher wie ein gender-swapped Klon als ein Abkömmling. Aber auch abseits von ihr waren die schauspielerischen Leistungen ok, wobei es mir vor allem noch Elisabeth Rosen angetan hatte. Und auch wenn der Film wie gesagt nie wirklich spannend war, gab's zwischendurch schon auch immer wieder ein paar Momente, die mir unter die Haut gingen. In erster Linie will "Cult of Chucky" sein Publikum aber einfach gut unterhalten – und zumindest in meinem Fall ist ihm das eben auch gelungen.

Fazit: Szenenbild. Mangels Kenntnis der Vorgänger kann ich "Cult of Chucky" nicht mit diesen vergleichen, und somit auch nicht sagen, inwiefern er ein stimmiges/würdiges Sequel ist. Zugleich ist es möglich, dass er mir mit der entsprechenden Vorkenntnis – auch wenn ich mich nie verloren fühlte – sogar noch eine Spur besser gefallen hätte. So oder so ist es "Cult of Chucky" jedenfalls gelungen, mich sehr gut zu unterhalten. Zugegeben, er ist definitiv mehr Comedy als Horror. Es gibt zwar den einen oder anderen recht drastisch dargestellten Mord, und einzelne Szenen gehen unter die Haut, aber echte Spannung kam nie auf. Dafür gibt's dann auch selbst für eine Horrorkomödie Abstriche. Davon abgesehen traf der sehr humoristischen Ton jedoch gerade auch bei solchen Slashern genau meinen Geschmack, da ich diese, gerade auch wenn die Morde so zelebriert werden wie hier, mit diesem bestimmten Augenzwinkern vorziehe. Wie gesagt, wirklich gefürchtet habe ich mich nie, und generell saß ich jetzt nicht mit großer Anspannung im Kinosaal. Aber sehr gut unterhalten hat mich der Film schon. Er war soweit gut inszeniert, Chuckys Sprüche machten Spaß, die schauspielerischen Leistungen konnten sich sehen lassen, und die Puppe selbst war toll getrickst. Vor allem aber ist es ihm gelingen, mein Interesse für die restlichen Filme der Reihe zu wecken – schon allein das spricht zweifellos für ihn. Wie er langjährigen, alteingesessenen "Chucky"-Fans gefallen wird, wage ich allerdings nicht zu beurteilen.

Wertung:7 von 10 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2017 Universal Pictures)


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Weiterführende Links:
Halloween-SPECiAL 2017





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