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The Void Drucken E-Mail
Gelungene Hommage an den 80er-Horror Kategorie: Filme - Autor: Björn Flügel - Datum: Freitag, 02 Juni 2017
 
 
The Void
Originaltitel: The Void
Produktionsland/jahr: USA 2016
Bewertung:
Studio/Verleih: Cave Painting Pictures/Ascot Elite
Regie: Jeremy Gillespie & Steven Kostanski
Produzenten: U.a. Jonathan Bronfman & Casey Walker
Drehbuch: Jeremy Gillespie & Steven Kostanski
Filmmusik: Blitz//Berlin
Kamera: Samy Inayeh
Schnitt: Cam McLauchlin
Genre: Horror
Heimkino-Premiere Deutschland: 19. Mai 2017
Kinostart USA: 07. April 2017
Laufzeit: 90 Minuten
Altersfreigabe: FSK ab 16
Trailer: YouTube
Kaufen: Blu-Ray, DVD
Mit: Aaron Poole, Kenneth Welsh, Daniel Fathers, Kathleen Munroe, Ellen Wong, Art Hindle, Mik Byskov, Stephanie Belding, James Millington u.a.


Kurzinhalt: Dem Sheriff Daniel Carter läuft eines Nachts ein blutüberströmter Mann vor das Auto. Er bringt ihn unverzüglich ins Krankenhaus. Damit nimmt das Unheil seinen Lauf. Carter wird von einer Krankenschwester angegriffen, die sich von ihrem Gesicht fetzenweise die Haut herabgerissen hat, und außerhalb des Krankenhauses versammeln sich merkwürdige Gestalten in weißen Roben, die mit Messern jeden davon abhalten zu fliehen. Als sich die ersten Gefangenen in furchterregende Tentakelmonster verwandeln, wird klar, dass sich das Tor zur Hölle zu öffnen beginnt…

Review: Szenenbild. "The Void" ist ein Horrorfilm ganz nach meinem Geschmack. Als Kind der 1980er, das später im Teenie-Alter die Kultstreifen dieser Dekade wie "Hellraiser" oder "The Thing" im Nachtprogramm der damals noch jungen Privatsender entdeckte, fühlte ich mich durch das erste Solo-Projekt der Regisseure Jeremy Gillespie und Steven Kostanski ("Father's Day") direkt in die Zeit zurückversetzt, in der es noch der Look und das Ambiente waren, die mit für den Schrecken verantwortlich waren. Eine Tugend, die vielen zeitgenössischen Horrorfilmen abhanden gekommen ist. So verzichtet der Film auf eine opulente Bildsprache und ausufernde Effekteszenarien in HD-Qualität, sondern gibt sich bewusst bescheiden. Die Effekte sind deutlich als "handgemacht" zu identifizieren, der gesamte Look des Films ist verstörend düster und karg gehalten, die grobkörnigen Bilder unterschreichen die gewollt schmutzige, ungekünstelte Schaueratmosphäre. So ist "The Void" eine konsequente Hommage an eben jene Horrorstreifen, die das Genre in den 1980ern ein fulminantes Comeback feiern ließen. Und es geht ausgesprochen hart zur Sache. Insbesondere die dargestellten Selbsthäutungen verlangen dem Zuschauer einiges an Schmerzresistenz ab. Die Monster der Hölle sind phantastisch abscheulich, wobei sich ihr plastischer Charakter als größter Pluspunkt erweist. Ich schätze, selbst gut gemachte CGI-Sequenzen hätten längst nicht eine solche Wirkung entfachen können. Die Story selbst ist hingegen eher Mittel zum Zweck und erhebt nicht den Anspruch, glaubwürdig oder gar realitätsbezogen zu erscheinen. Stattdessen erschaffen Gillespie und Kostanski ihre eigene Realität, die einfach als gegeben vorauszusetzen ist. Und innerhalb dieses Korsetts funktioniert der Film unter dem Strich ausgezeichnet.

Fazit: "The Void" (im Deutschen mit dem Untertitel: "Es gibt eine Hölle. Das hier ist schlimmer.") ist eine gelungene Hommage an die Kulthorrorfilme aus den 1980ern. Visuell ist er seinen Vorbildern wie "Hellraiser" nachempfunden, und auch inhaltlich wie atmosphärisch versteht er es, die Blütezeit des Genres wieder aufleben zu lassen. Doch auch bei aller Nostalgie ist "The Void" in erster Linie ein gnadenloser, verstörender Ekelstreifen, der sein Publikum in seinen Bann zieht.

Wertung:8 von 10 Punkten
Björn Flügel
(Bilder © 2017 Ascot Elite Home Entertainment)


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