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Doctor Who - 8x10: Ruf der Wildnis Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) BBC

Originaltitel:In the Forst of the Night
Episodennummer: 8x10
Bewertung:
Erstausstrahlung UK: 25. Oktober 2014
Erstausstrahlung D: 13. Dezember 2014
Drehbuch: Frank Cottrell Boyce
Regie: Sheree Folkson
Hauptdarsteller: Peter Capaldi als The Doctor, Jenna-Louise Coleman als Clara Oswald. Gastdarsteller: Samuel Anderson als Danny Pink, Abigail Eames als Maebh, Jayden Harris-Wallace als Samson, Ashley Foster als Bradley, Harley Bird als Ruby, Michelle Gomez als Missy, Siwan Morris als Maebh's mum, Harry Dickman als George, Jenny Hill als Herself, Eloise Barnes als Annabel, James Weber Brown als Minister, Michelle Asante als Neighbour, Curtis Flowers als Emergency services officer, Kate Tydman als Paris reporter, Nana Amoo-Gottfried als Accra reporter, William Wright-Neblett als Little boy u.a.

Kurzinhalt: Danny und Clara haben ihre Klasse auf einen über-Nacht-Ausflug in ein Museum genommen. Als sie am nächsten Morgen erwachen, ist ganz London mit Bäumen übersät. Auch der Doktor stattet ihnen wieder einen Besuch ab, und wundert sich über den plötzlichen Waldwuchs. Gemeinsam versucht man, dem mysteriösen Phänomen auf den Grund zu gehen. Schon bald wird ihre Neugier jedoch von einer deutlich größeren Sorge verdrängt. Denn: In Kürze wird eine riesige Sonneneruption auf die Erde treffen, die droht, das gesamte Leben auf dem Planeten auszulöschen. Zu Beginn hofft man noch, einen Weg zu finden, um die Tragödie zu verhindern. Dann jedoch finden sich Danny und Clara mit ihrem Schicksal – und dem der gesamten Menschheit – ab…


Review: Episodenbild (c) BBC Den Einstieg rund um den plötzlich wuchernden Wald fand ich ja eigentlich noch recht vielversprechend. Wie in meinem Review zu "Ruf der Wildnis" erwähnt wurde ich den zuletzt dominierenden Monster-Geschichten zunehmend überdrüssig, und sehnte mich mal wieder nach einer Folge, in der vielmehr einfach nur ein interessantes Mysterium im Mittelpunkt steht. Leider hielt meine entsprechende Freude nicht lang an, da das Bedrohungsszenario – welches wieder einmal gleich die ganze Menschheit betraf – nicht lange auf sich warten ließ, aber bevor wir zu meinen Kritikpunkten kommen, seien erst noch die restlichen positiven Aspekte erwähnt. So war die Folge wieder einmal nett inszeniert und bot ein paar schöne Bilder, wie z.B. das Rotkäppchen im Wald, oder auch die durch die Bäume scheinende Sonne. Auch ein paar nette Effekte gab es wieder, insbesondere zum Ende hin, rund um die Sonneneruption. Vor allem aber gefiel mir Claras Entscheidung, auf der Erde zu bleiben, da sie nicht die letzte – und alleinige – Überlebende der Menschheit sein will. Der betreffende Moment war wirklich stark – auch wenn man natürlich schon weiß, dass es nicht soweit kommen wird.

Leider aber bin ich der Ansicht, dass "Ruf der Wildnis" mit der vermeintlich gewünschten Umweltschutz-Message nur bedingt erfolgreich ist. Grundsätzlich ist die Aussage dahinter, dass Wald gleich Leben bedeutet, so richtig und wichtig wie begrüßenswert, im vorliegenden Fall halte ich das Konzept der Folge aber insofern nicht für zu Ende gedacht, als der Wald plötzlich über Nacht wächst, um das Leben auf der Erde zu retten. Daraus könnte man die Message ableiten, das wir eh munter weiterroden können, weil wenn wir ihn brauchen wird der Wald schon für uns da sein bzw. rasch nachwachsen. Und ich denke mal, so war "Ruf der Wildnis" dann doch wieder nicht gemeint. Nicht wirklich überzeugt hat mich leider auch die Erklärung des Doktors, warum die ganzen Zukünfte die sie besucht haben wo die Menschheit überlebt hatte nichts bedeuten müssen. Das ist halt leider das Problem von Zeitreise-Geschichten, und auch "Ruf der Wildnis" kam aus der Nummer nicht ganz raus. Etwas gestört hatte ich mich zudem am etwas gar kitschigen Monolog von Danny gegen Ende hin. Und generell hat der über Nacht auftauchende Wald halt schon etwas von einer Deus Ex Machina. Mein größter Kritikpunkt ist aber: In dem Moment, wo beiläufig erwähnt wird, dass die Bäume feuerfest wären, hatte ich eins und eins zusammengezählt, und wusste, was hier vor sich geht, und auch, wie die Folge ausgehen wird. Was für sich genommen noch kein Problem wäre, wenn die Episode sich nicht danach noch über eine Viertelstunde lang bemüht hätte, Weltuntergangsstimmung zu verbreiten. Was einerseits bei mir halt überhaupt nicht funktioniert hat. Vor allem aber wirkten die uns bekannten Figuren, insbesondere Clara und der Doktor, selten dämlich, da sie eben erst so spät draufkommen durften. Und einer entsprechenden, aus dramaturgischen Gründen auferlegten Dummheit der Figuren, die ihr Ansehen beim Zuschauer letztendlich schädigt, sehe ich nun mal immer überaus kritisch.

Fazit: Episodenbild (c) BBC Den Anfang, mit dem Mysterium rund um den über Nacht gewachsenen Wald, fand ich ja eigentlich noch recht vielversprechend. Danach ging's jedoch zunehmend bergab. Zuerst zerschlug man meine Hoffnung, man würde sich ausnahmsweise Mal ein Bedrohungsszenario ersparen. Dann fand ich die sich aus den Ereignissen hier ergebende, unbeabsichtigte Aussage – gerade auch angesichts der vermeintlichen Umweltthematik – doch eher unglücklich (sprich: Wir können ruhig weiterroden, weil die Bäume wachsen wenn wir sie brauchen eh über Nacht nach). Vor allem aber störte ich mich daran, wie offensichtlich der Zusammenhang zwischen dem feuerfesten Wald und der Sonneneruption war, wobei ich hier weniger die Vorhersehbarkeit kritisiere, als dass es der Doktor und Clara aus dramaturgischen Gründen nicht ähnlich rasch herausfinden durften – was sie doch eher dämlich aussehen lässt. Da mag die Folge wieder einmal sehr gut inszeniert und getrickst gewesen sein, und mir Claras Monolog darüber, nicht die letzte Überlebende der Menschheit sein zu wollen, noch so gut gefallen haben – gegen die zahlreichen, teils eklatanten Kritikpunkte kamen diese positiven Aspekte leider nicht an.

Wertung: 1.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © BBC)




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