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Voll verkatert Drucken E-Mail
Langweiliger Körpertausch-Film mit grausigen Effekten Kategorie: Filme - Autor: Björn Flügel - Datum: Freitag, 28 April 2017
 
 
Voll verkatert
Originaltitel: Nine Lives
Produktionsland/jahr: USA 2016
Bewertung:
Studio/Verleih: EuropaCorp/Universum Film
Regie: Barry Sonnenfeld
Produzenten: U.a. Lisa Ellzey, Henri Deneubourg & Thierry Guilmard
Drehbuch: Gwyn Lurie, Matt Allen, Caleb Wilson, Dan Antoniazzi & Ben Shiffrin
Filmmusik: Evgueni Galperine & Sacha Galperine
Kamera: Karl Walter Lindenlaub
Schnitt: Don Zimmerman & David Zimmerman
Genre: Komödie
Heimkino-Premiere Deutschland: 31. März 2017
Kinostart USA: 05. August 2016
Laufzeit: 87 Minuten
Altersfreigabe: FSK ab 0
Trailer: YouTube
Kaufen: Blu-Ray, DVD
Mit: Kevn Spacey, Jennifer Garner, Christopher Walken, Robbie Amell, Cheryl Hines, Mark Consuelos, Malina Weissman u.a.


Kurzinhalt: Tom Brand ist ein erfolgreicher Geschäftsmann, doch als Familienvater versagt er. Als sich seine Tochter zum Geburtstag eine Katze wünscht, beschafft er ihr den Kater Mr. Kuschelpuschel, obwohl er bekennender Tierhasser ist. Auf dem Heimweg hat er jedoch einen Unfall. Während er im Koma liegt, findet sich sein Geist im Körper des Katzentiers wieder. Und um sein früheres Leben zurückzuerlangen, scheint der Tierhändler, Mr. Perkins, als einzige Hoffnung…

Review: Wann lerne ich bloß endlich, dass von Filmen, die mit besten Referenzen locken, nicht sonderlich viel zu erwarten ist? Kevin Spacey (House of Cards), Jennifer Garner (Alias), Christopher Walken (God's Army) und nicht zuletzt Regisseur Barry Sonnenfeld (Men in Black, Addams Family). In der deutschen Version gesellt sich noch Oliver Kalkofe als Stimme von Kater Mr. Kuschelpuschel hinzu. Das klingt zu schön, um wahr zu sein. Und so verhält es sich mit der Bodyswitch-Komödie "Voll verkatert". Oh ja, es gibt sehr gute Filme, die sich des Themas "Körpertausch" annehmen, allen voran "Being John Malkovich" oder auch "Big". "Voll verkatert" hingegen ist ein gehöriger Griff ins Klo. Das Drama beginnt schon damit, dass einem die Hauptfiguren völlig egal sind. Zu keinem Zeitpunkt mag der Funke überspringen, und schlussendlich interessiert es niemanden, ob der Hauptprotagonist - eher lustlos aufspielend: Kevin Spacey - etwas aus deiner Lektion lernt, geläutert wird oder gar aus seinem Koma erwacht. Er ist schlicht und ergreifend ein Ekel.

Szenenbild. Ebenso schablonenhaft wirkt seine Familie. Dass man es eigentlich mit einer besorgten Familie zu tun hat, lässt einen eher kalt. Man fiebert nicht mit, hat keine Erwartungen und keine Hoffnungen. Lediglich die Figur des "Katzenflüsterers" Mr. Perkins erweckt einiges Interesse, doch da sie längst nicht tragend ist, rettet auch sie nichts mehr. Weiterhin ist der als Komödie angedachte Film in keinster Weise witzig. Jeder nur erdenkliche und seit langem bekannte Gag zum Thema "Bodyswitch" wird eher schlecht als recht wiederholt oder läuft ins Leere. Zumindest in der deutschsprachigen gelingt es Oliver Kalkofe, hin und wieder allein durch seine Intonation oder einige Wortspiele die eine oder andere Pointe herbeizuführen. Nachdem auch die üblen Spezialeffekte dem aktuellen Standard knapp 20 Jahre hinterherhinken - und somit auch das Finale mit billigsten CGI-Animationen versemmelt wird - ist "Voll verkatert" insgesamt ein misslungener Film, der vermutlich in der deutschen Fassung dem Original noch überlegen ist.

Fazit: Alles hätte so schön werden können! Dieser exzellente Cast und ein Budget von 20 Mio. Dollar, daraus hätte man durchaus etwas machen können. Doch insgesamt langweilt "Voll verkatert" mit einer öden Story, unsympathischen Figuren und (wirklich) grottenschlechten Effekten wie anno dazumal. Einzige Lichtblicke sind evtl. noch die Katzenchoreographien - dazu kann man sich allerdings auch entsprechende Clips auf öffentlichen Videoplattformen ansehen -, die deutsche Synchronisation von Oliver Kalkofe sowie Christopher Walken als einigermaßen interessanter Katzenflüsterer.

Wertung:3 von 10 Punkten
Björn Flügel
(Bilder © 2017 Universum Film)


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