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Agents of S.H.I.E.L.D. - 3x14: Watchdogs Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Marvel Studios/ABC

Originaltitel: Watchdogs
Episodennummer: 3x14
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 29. März 2016
Erstausstrahlung D: 07. Oktober 2016 (RTL Crime)
Drehbuch: Drew Z. Greenberg
Regie: Jesse Bochco
Hauptdarsteller: Clark Gregg als Phil Coulson, Chloe Bennet als Daisy Johnson, Ming-Na Wen als Melinda May, Brett Dalton als Hive, Iain De Caestecker als Leo Fitz, Elizabeth Henstridge als Jemma Simmons, Nick Blood als Lance Hunter, Adrianne Palicki als Bobbi Morse, Henry Simmons als Alphonso Mackenzie, Luke Mitchell als Lincoln Campbell.
Gastdarsteller: Titus Welliver als Felix Blake, Mark Dacascos als Giyera, Gaius Charles als Ruben Mackenzie, Justin Morck als Watchdog Alpha, Trenton Rostedt als Dallas Wyatt, Jonathan Camp als Watchdog Oscar, D. Elliot Woods als Watchdog Victor u.a.


Kurzinhalt: Alphonso Mackenzie kehrt in sein Elternhaus zurück, welches mittlerweile von seinem Bruder Ruben bewohnt wird. Dieser weiß nicht, wo Alphonso in Wahrheit arbeitet, und hält ihn für einen Versicherungs-Sachverständigen. Ruben selbst hat kürzlich seinen Job verloren, und ist mit der Rate fürs Haus im Verzug. Als solcher fühlt er sich zunehmend von der Propaganda und den einfachen Antworten der Watchdogs-Gruppierung angezogen, welche gegen die außerirdischen "Invasoren" hetzen. Alphonso ist erschüttert, als er bemerkt, wie nahe Ruben der Gruppierung steht. Diese tritt nach einem besonders brutalen Anschlag in den Mittelpunkt des Geschehens. SHIELD finden heraus, dass sie mittlerweile von Felix Blake finanziert und angeleitet werden, dem man auch die zunehmende Militarisierung der Gruppe zu verdanken hat. Ehe man sich wieder HYDRA zuwenden kann, gilt es somit, sich erst mit dieser neuen Bedrohung auseinanderzusetzen. Während Coulson zusammen mit Lincoln – für den der Einsatz eine Art Bewährungsprobe darstellt – loszieht, um Blake zu stellen, greift der Rest von SHIELD das Lagerhaus an, wo die Watchdogs ihren nächsten Anschlag vorbereiten…


Review: Episodenbild (c) Marvel Studios/ABC Die Pause ist vorbei: Nachdem ich mit "Luke Cage" nun durch bin (von dem ich ja auch nicht sonderlich begeistert war) geht es nun also wieder zurück zu den Agenten von S.H.I.E.L.D.. Falls jemand gehofft haben sollte, meine längere Abstinenz hätte mich auf einmal die Stärken der Serie erkennen lassen, den muss ich leider enttäuschen. Im Gegenteil, während ich es mit "Attentäter" ja nicht einmal so schlecht erwischt hatte, soweit es meinen vorläufigen Abschied von der Serie betrifft, erwies sich "Watchdogs" als eher ungünstiger Punkt für den Wiedereinstieg – setzt dieser doch den enttäuschenden Eindruck, der für mich bei der dritten Staffel bislang dominierte, nahtlos fort. Am schlechtesten schnitt dabei für mich alles rund um Alphonso und seinen Bruder ab. Dass dieser mit den Watchdogs sympathisieren wird, war einfach von vornherein klar – und wirkt halt dann doch wie ein gar großer Zufall. Nicht zuletzt, da wir bisher nie etwas von bzw. über ihn gehört hatten, und just jetzt, wo man sich die Watchdogs vorknöpft, taucht er einfach auf. Das ist Drehbuchschreiben der konstruiertesten Art.

Von diesem wesentlichen Kritikpunkt abgesehen war die Folge zwar nicht unbedingt schlecht, aber halt auch wieder einmal nichts Besonderes, völlig unspannend, und weitestgehend ohne wesentliche positive Aspekte. Gut gefiel mir in erster Linie eine verhältnismäßige Kleinigkeit, nämlich dass man, als man den gewünschten Gesprächsteilnehmer nicht erreichte, doch tatsächlich eine Textnachricht schrieb. Ich kann gar nicht mehr zählen, wie oft ich mir das bei Filmen und Serien denke, weil es einfach so natürlich und lebensnah ist. Insofern freute es mich, dass dies hier einmal gezeigt wurde. Und ansonsten war die Folge halt ok, und plätscherte dahin, ohne mich je sonderlich zu packen oder gar begeistern, vermied es aber wenigstens zugleich, mich richtiggehend zu langweilen. Ja, dass Blake nicht körperlich vor Ort war, war wenig überraschend (zumal war mir diese Technologie dann selbst für AOS-Verhältnisse eine Spur zu fortschrittlich). Und auch die Versöhnung zwischen den beiden Brüdern durch den Angriff der Watchdogs fand ich etwas bequem. Aber alles rund um den Angriff aufs Lagerhaus war soweit ganz nett gemacht. Nett fand ich auch, dass Jemma ein Waffentraining macht, um nicht immer davon abzuhängen, dass sie von anderen beschützt wird. Und vor allem auch die Attacke der Watchdogs aufs Familienhaus der Mackenzies hatte etwas, da eine solche "home invasion" für "Agents of S.H.I.E.L.D." im Besonderen und Superhelden-Unterhaltung im Allgemeinen dann doch eher ungewöhnlich ist. Zumal ich die Schrotflintenaxt doch ziemlich cool fand. Und doch: Alles so belanglos und unbemerkenswert. "Agents of S.H.I.E.L.D." hat sich von einer soliden Serie zu einer jener gemausert, die ideal zur Hintergrundbeschallung taugen, wenn man grad irgendwas zu tun hat. Nur dass ich persönlich halt auf genau so eine Art der "Unterhaltung" keinen Wert lege.

Fazit: Episodenbild (c) Marvel Studios/ABC Meinen Wiedereinstieg in die Serie hätte ich mir auch etwas anders erhofft. Während "Attentäter" ja eigentlich noch ganz in Ordnung war, und einen schönen vorläufigen Abschied bot, fühlte ich mich von "Watchdogs" nur bedingt wieder willkommen geheißen. Vielmehr ging der Trend, der sich durch die dritte Staffel zieht, munter weiter: Die Serie ist jetzt nicht unbedingt schlecht und versteht es, überwiegend nicht zu langweilen. Aber die Geschichten sind oftmals arg vorhersehbar, ungemein konventionell, und letztendlich so etwas von nichts Besonderes. Es gelingt "Agents of S.H.I.E.L.D." zur Zeit einfach überhaupt nicht, mich zu packen. Ich verfolge das Geschehen auf dem Bildschirm mit mäßigem Interesse, und freue mich mal über einzelne nette Momente und Ideen, nur um dann wieder darum kämpfen zu müssen, aufmerksam zu bleiben, weil mich die Geschichte einfach nicht mitreißt. Bedenklich auch, dass es so spät in der Staffel immer noch keinen klaren roten Faden gibt, und ich eine Idee hätte, wo die Reise hingeht – und so vielleicht auch etwas hätte, worauf ich mich freuen könnte. Dass war in den vorangegangenen Staffeln anders. Acht Episoden bleiben "Agents of S.H.I.E.L.D." jetzt noch, um mich davon zu überzeugen, auch bei der vierten Staffel wieder einzuschalten. "Watchdogs" trug jedenfalls mal nichts dazu bei, um mich eben dazu zu animieren.

Wertung: 2 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2016 Marvel/ABC)




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