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The Clone Wars - 6x10: Spuren Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Lucasfilm Animation/Warner Bros.

Originaltitel: The Lost One
Episodennummer: 6x10
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 07. März 2014
Erstausstrahlung D: 01. März 2014
Drehbuch: Christian Taylor
Regie: Brian Kalin O'Connell
Besetzung: Matt Lanter/Wanja Gerick als Anakin Skywalker, James Arnold Taylor/Philipp Moog als Obi-Wan Kenobi, Tom Kane/Tobias Meister als Yoda, Terrence C. Carson/Helmut Gauß als Mace Windu, Tim Curry/Friedhelm Ptok als Kanzler Palpatine, James Arnold Taylor/Jörg Hengstler als Plo Koon, Corey Burton/Klaus Sonnenschein als Count Dooku, Ian Ruskin/Frank Ciazynski als Valorum, Matt Lanter/Peter Groeger als Lom Pyke, Brian George/Michael Pan als Silman, Tom Kane/Uli Krohm als Erzähler u.a.

Kurzinhalt: Mehr als zehn Jahre sind vergangen, seitdem der Jedi-Meister Sifo-Dyas verschwunden ist. Als Plo Koon einer neuen Spur nachgeht, stößt er tatsächlich auf dessen Schiff, und findet darin auch sein Lichtschwert. Als man weitere Nachforschungen anstellt, führt sie dies über die Jedi-Bibliothek und Kanzler Palpatine bis zu dessen Vorgänger Valorum, der die letzte Mission damals in Auftrag gegeben hat, die Sifo-Dyas nach Oba Diah führte, wo er mit dem dort ansässigen Pike-Syndikat verhandeln sollte. Begleitet wurde er dabei von einem persönlichen Berater, Silman, von dem die Jedi bisher nichts wussten. In der Hoffnung, dass dieser noch am Leben ist und Licht in die Angelegenheit rund um die Beauftragung der Klonarmee auf Kamino sowie den Tod von Sifo-Dyas geben kann, brechen Anakin Skywalker und Obi-Wan Kenobi nach Oba Diah auf…


Review: Mit "Spuren" gab es endlich – spät aber doch – die erste Folge der sechsten Staffel (aka den sogenannten "verlorenen Missionen"), wo ich sage: Ja, passt, schön, dass sie diese Geschichte erzählt haben. Zwar war meines Erachtens bereits nach "Episode II" deutlich genug, dass hinter Sifo Dyas' angeblicher Bestellung der Klonarmee für die Republik eigentlich Count Dooku aka Lord Tyranus steckt, dennoch war es nett, dies hier nun auch noch einmal ganz offiziell bestätigt zu bekommen. Anfangs irritierte mich ja etwas die Offenbarung, dass sich der Jedi-Meister damals schon für die Schaffung einer Armee der Republik eingesetzt hat, und befürchtete ich schon, er hätte sie vielleicht sogar tatsächlich noch selbst in Auftrag gegeben. Und zugegebenermaßen hätte ich diese Info, dass er ein Befürworter einer solchen war, nicht unbedingt gebraucht. Andererseits passt es durchaus zu Sidious' Gerissenheit, sich just jenen Jedi herauszupicken, der für diese Idee eingetreten ist, so dass ein entsprechender Auftrag von ihm plausibel erscheint und nicht weiter hinterfragt wird. Demnach, nach reiflicher Überlegung: Passt schon so. Zwei Kritikpunkte gibt’s trotzdem noch, wenn ich schon (wieder mal) beim Lästern bin: Keine Ahnung, ob vielleicht Terence Stamp die Genehmigung zur Verwendung seines Antlitzes zurückgezogen hat, aber der ältere Valorum sah ihm bzw. seinem jüngeren Gegenpart aus "Episode I" nicht wirklich ähnlich. Und so schön ich es auch fand, dass sich für die Jedi am Ende aufklärt, dass Dooku und Tyranus ein und dieselbe Person sind, aber… dass die Frage, warum der nunmehrige Feind der Republik vor über zehn Jahren eine Armee für eben diese bestellt haben sollte, wird mir mit Yodas kurzer Randbemerkung doch etwas zu oberflächlich behandelt. Natürlich, musste so sein, aber dass die Jedi die Hintergründe nicht stärker hinterfragen und auf die Idee kommen, der ganze Krieg könnte von beiden Seiten aus inszeniert sein, um Palpatine mehr Macht zu verschaffen und zugleich die Jedi aufzureiben, lässt sie doch ein bisschen naiv erscheinen.

Episodenbild (c) Lucasfilm Animation/Warner Bros. Insgesamt hat mir "Spuren" aber wirklich gut gefallen. Was dabei für mich vor allem herausstach war, wie unterhaltsam und kurzweilig sie war. Es ist schon lange her, dass die 20 "Clone Wars"-Minuten derart schnell – wie im Hyperraumflug – verflogen sind. Wer weiß, hätten die Macher nicht schon gewusst, dass das Ende naht, hätten sie die Nachforschungen vielleicht wieder auf zwei bis vier Folgen aufgeteilt, und eben dieser Eindruck wäre verloren gegangen. So gesehen hatte die Absetzung ja vielleicht doch etwas Gutes. Jedenfalls flog man diesmal förmlich durch die Handlung, präsentierte zahlreiche verschiedene Figuren und Schauplätze, und insgesamt fand ich die Nachforschungen spannend und interessant umgesetzt. Am Ende gab es zudem mit einem weiteren Duell zwischen Dooku, Skywalker und Kenobi auch nochmal einen netten Action-Moment. Vor allem aber habe ich mich darüber gefreut, dass Obi-Wan und Anakin endlich wieder einmal gemeinsam auf Mission waren – auch, wenn ihre ganz eigene Dynamik in früheren Episoden schon mal stärker zur Geltung kam.

Fazit: Dreht "Clone Wars" jetzt etwa kurz vor dem Ende doch nochmal auf? "Spuren" war jedenfalls die erste Episode aus der sechsten Staffel, die mir wirklich gut gefallen konnte. Durch die Nachforschungen rund um Sifo Dyas, den Auftritt von Valorum usw. war die Folge stärker mit der Prequel-Trilogie verknüpft, als das sonst oft der Fall war. Zudem flog man diesmal schier durch die Handlung; dies mag der plötzlichen Absetzung geschuldet (bzw. zu verdanken) sein, machte die Episode aber jedenfalls ungemein kurzweilig. Anakin und Obi-Wan endlich mal wieder gemeinsam auf Mission zu sehen freute mich auch. Und am Ende gab's dann noch ein nettes kleines Lichtschwertduell mit Dooku. Ein paar kleinere Kritikpunkte gab es zwar auch diesmal wieder. Vor allem aber störte ich mich etwas daran, dass die Jedi hier nicht nur Lord Tyranus wahre Identität erfahren, sondern auch, dass dieser die Klonarmee in Auftrag gab – diese Offenbarung jedoch abseits einer kurzen Randbemerkung von Yoda nicht näher zu hinterfragen scheinen. Davon abgesehen zähle ich "Spuren" aber ganz klar zu den besseren Episoden der Serie.

Wertung: 3.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © Lucasfilm Animation/Warner Bros.)




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