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Die Klapperschlange Drucken E-Mail
John Carpenters kultiger SF-Action-Kracher Kategorie: Filme - Autor: Christian Siegel - Datum: Dienstag, 06 Dezember 2016
 
Advents-SPECiAL

 
Die Klapperschlange
Originaltitel: Logan's Run
Produktionsland/jahr: USA 1981
Bewertung:
Studio/Verleih: Embassy Pictures/Neue Constantin Film
Regie: John Carpenter
Produzenten: Debra Hill, Larry J. Franco & Barry Bernardi
Drehbuch: John Carpenter & Nick Castle
Filmmusik: John Carpenter & Alan Howarth
Kamera: Dean Cundey
Schnitt: Todd C. Ramsay
Genre: Action/Science Fiction
Kinostart Deutschland: 03. September 1981
Kinostart USA: 10. Juli 1981
Laufzeit: 99 Minuten
Altersfreigabe: FSK ab 12
Trailer: YouTube
Kaufen: Blu-Ray, DVD, DVD
Mit: Kurt Russell, Lee Van Cleef, Ernest Borgnine, Donald Pleasence, Isaac Hayes, Season Hubley, Harry Dean Stanton, Adrienne Barbeau, Tom Atkins u.a.


Kurzinhalt: Im Jahr 1997 ist Manhattan eine Gefängnisinsel. Mit einer großen Mauer rundherum und völlig von der Außenwelt abgeschottet, führt der einzige Weg hinein über die Helikopter, die regelmäßig neue Gefangene bringen. Als der Hubschrauber des Präsidenten über New York hinwegfliegt, wird dieser von der Gefängnisinsel aus angeschossen, und stürzt auf diese ab. Der frühere Special Forces-Soldat Snake Plissken, der eigentlich ebenfalls nach Manhattan überstellt werden sollte, wird damit beauftragt, den Präsidenten aufzuspüren und ihn sicher wieder aus New York herauszuschaffen. Um ihn ausreichend zu motivieren, wird Plissken eine Bombe in den Nacken implantiert. Er hat genau 24 Stunden Zeit, um zusammen mit dem Präsidenten wieder zurückzukehren – muss dieser doch genau dann eine wichtige Rede halten. Gelingt ihm das nicht, wird die Bombe explodieren. Snake hat keine andere Wahl, als sich dem Willen des Militärs zu beugen und sich auf die Gefängnisinsel zu begeben…

Review: Szenenbild. Ich hatte "Die Klapperschlange" als Kind bzw. Jugendlicher öfter mal gesehen, ab den 0er-Jahren dann aber irgendwie aus den Augen verloren. Als ich wieder mal an ihn dachte, war die Blu-Ray grad ausverkauft – und so dauerte es bis zum heurigen Frühjahr, genauer gesagt zur Carpenter-Retrospektive im Gartenbaukino, ehe ich ihn mir wieder einmal zu Gemüte führte. Die lange Pause mag es bereits andeuten: Auch wenn mich "Die Klapperschlange" früher durchaus gut unterhalten hat, an andere 80er-Jahre Actionkracher kommt er meines Erachtens dann doch nicht ganz heran. Mich persönlich haben halt die Filme von Schwarzenegger, egal ob mit oder ohne SF-Einschlag, doch noch etwas mehr angesprochen. Filme wie "Predator" usw. fand ich dann doch noch eine Spur packender und spektakulärer. Vor allem im Mittelteil lässt der Film wie ich finde ein bisschen nach – was auch daran liegen mag, dass er an dieser Stelle ein bisschen zerfahren wirkt. Unsicher bin ich mir auch, ob es alles rund ums Band – ein klassischer McGuffin – unbedingt gebraucht hat. Und die ganz große Spannung hat mir überwiegend gefehlt.

Dennoch will ich am Kultstatus von "Die Klapperschlange" nicht rütteln, und hat er mir auch bei dieser neuerlichen Sichtung wieder sehr gut gefallen. Der Film profitiert davon zweifellos sehr vom ungewöhnlichen Setting sowie dem interessanten Grundkonzept. Ein paar Jahre in die Zukunft zu gehen und eine Manhattan-Gefängnisinsel als quasi-logische Folge der damals eskalierenden Bandengewalt zu präsentieren, war schon sehr interessant. Dass die Effekte des Films mittlerweile etwas altbacken wirken, war für mich nicht weiter von Belang. Ich mag so alt(modisch)e Effekte ja sehr gerne; die haben auf mich einfach auch heutzutage immer noch einen unbestreitbaren Charme. Viel Reiz bezog der Film auch aus dem Ultimatum, dem sich Snake Plissken aufgrund der eingesetzten Bombe gegenübersieht. Mit dieser verschaffte man dem Film automatisch eine gewisse Grundspannung, und gab seiner Mission zusätzliches Gewicht. Dies natürlich in erster Linie deshalb, weil einem die Hauptfigur von Anfang an sympathisch ist. Snake Plissken ist einfach eine coole Socke, und mit Kurt Russell hat man für ihn wohl die Idealbesetzung gefunden. Russell hat ja so manch interessante und charismatische Figur gespielt – aber in Plissken hat er wohl die Rolle seines Lebens gefunden. Selbst Burton oder MacReady kamen da in meinen Augen nicht mehr heran. Aber auch der Rest der Besetzung ist hochkarätig, und wartet mit solchen Kalibern, bekannten Gesichtern und/oder Carpenter-Veteranen wie Donald Pleasance, Lee Van Cleef, Isaac Hayes, Adrienne Barbeau, Harry Dean Stanton, Tom Atkins und dem von mir sehr geschätzten Ernest Borgnine auf. Plissken mag der coolste Charakter des Films gewesen sein, aber Borgnines Taxifahrer war für mich der charmanteste und sympathischste. Das letzte Mosaiksteinchen ist dann der in Zusammenarbeit mit Alan Howarth entstandene Score von John Carpenter, dem bei "Die Klapperschlange" meines Erachtens sein bestes und markantestes Motiv nach "Halloween" geglückt ist.

Fazit: Szenenbild. Ich mag zwar nicht der größte Fan von "Die Klapperschlange" sein und anderen (SF-)Actionfilmen der 80er den Vorzug geben, dennoch ist John Carpenter hier ein cooler Actionkracher gelungen, der sich auch 35 Jahre später immer noch lohnt. Am besten konnten mir dabei das Setting, das Konzept rund um das 24-stündige Ultimatum sowie Snake Plissken gefallen, der von Kurt Russell perfekt verkörpert wird. Auch der Rest der Besetzung – insbesondere der wunderbare Ernest Borgnine – wertet den Film für mich auf. Die Effekte mögen heutzutage veraltet wirken, haben auf mich aber immer noch einen – nostalgischen – Charme. Und der Soundtrack zählt zweifellos zu Carpenters prägnantesten und denkwürdigsten Kompositionen. Die Action an sich ist hingegen wie ich finde "nur" solide, und auch was die Spannung betrifft kann der Film mit den ganz großen Actionklassikern der Dekade nicht ganz mithalten. Dennoch ist "Die Klapperschlange" zweifellos, unbestreitbar und verdientermaßen Kult, und gehört in jede gutsortierte Filmsammlung.

Wertung:8 von 10 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 1981 Neue Constantin Film)


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