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Agents of S.H.I.E.L.D. - 3x13: Attentäter Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Marvel Studios/ABC

Originaltitel: Parting Shot
Episodennummer: 3x13
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 22. März 2016
Erstausstrahlung D: 30. September 2016 (RTL Crime)
Drehbuch: Paul Zbyszewski
Regie: Michael Zinberg
Hauptdarsteller: Clark Gregg als Phil Coulson, Chloe Bennet als Daisy Johnson, Ming-Na Wen als Melinda May, Brett Dalton als Hive, Iain De Caestecker als Leo Fitz, Elizabeth Henstridge als Jemma Simmons, Nick Blood als Lance Hunter, Adrianne Palicki als Bobbi Morse, Henry Simmons als Alphonso Mackenzie, Luke Mitchell als Lincoln Campbell.
Gastdarsteller: Powers Boothe als Gideon Malick, William Sadler als President Matthew Ellis, Bethany Joy Lenz als Stephanie Malick, Ravil Isyanov als Anton Petrov, Ivo Nandi als Inspector Duval, Endre Hules als Prime Minister Dimitri Olshenko, Kristof Konrad als General Androvich, Julia Aks als Waitress, Roman Varshavsky als FSO Agent, Vladimir Orlov als Russian Soldier u.a.


Kurzinhalt: Bobbi und Hunter haben sich auf Gideon Malicks Flugzeug geschlichen, und verfolgen ihn bis zu einer geheimen Einrichtung in Russland, die in Zukunft als "Zuflucht" – besser gesagt, Gefängnis – für Inhumans dienen soll. Als sie Coulson darüber informieren, schickt dieser Daisy und May zur Verstärkung los. Man findet heraus, dass Malick in Kürze ein Attentat auf den Premierminister Russlands plant, der sich dezidiert gegen den Bau der Einrichtung und ihre Pläne für die Inhumans ausgesprochen hat. Ausgeführt werden soll dieses wiederum, um den Hass und die Angst ihnen gegenüber weiter zu schüren, eben von einem Inhuman: Einem russischen General, der seinen Schatten kontrollieren kann. Bobbi und Hunter gelingt es zwar, das Attentat zu vereiteln und dem Premierminister das Leben zu retten, müssen dafür jedoch ihre Tarnung aufgeben, und werden daraufhin verhaftet…


Review: Episodenbild (c) Marvel Studios/ABC Bevor ich die Episode an sich bespreche eine kurze Ankündigung: Obwohl mir "Attentäter" nach den letzten, überwiegend mäßigen Episoden eh wieder etwas besser gefallen konnte – was in erster Linie am netten, ruhigen und ansatzweise emotionalen Ausklang lag – habe ich beschlossen, bei "Agents of S.H.I.E.L.D." nun erst mal eine kurze Pause einzulegen. Mein Interesse daran, weiterzuschauen, ist angesichts meiner momentanen, überwiegenden Unzufriedenheit bezüglich der dritten Staffel einfach ziemlich im Keller. Akuter Zeitmangel sowie der Release von "Luke Cage" (die mich übrigens bislang auch noch nicht wirklich begeistert; und für mehr als eine enttäuschende Marvel-Serie habe ich momentan einfach nicht die Kraft) tun dann ihr übriges, um es mich den Figuren gleichtun zu lassen und diesen erstmal zum Abschied zuzuprosten; Anfang 2017 – in der Lücke zwischen "Luke Cage" und "Iron Fist" – geht es dann weiter. Was nun "Attentäter" an sich betrifft: Der Ausklang war gelungen, teils emotional und damit auch durchaus versöhnlich – aber der Weg dorthin war teilweise ordentlich mit Steinen gepflastert.

Das beginnt schon beim Einstieg. Ich erwähne es zuletzt ja immer wieder, dass ich dieses Stilmittels, mit einer chronologisch gesehen späteren Szene zu beginnen, und dann wieder in der Zeit zurückzugehen, mittlerweile einfach nicht mehr abkann. Auch hier bedient man sich dieses ach-so-cleveren Kniffs – wozu das gut sein sollte, erschloss sich mir allerdings nicht. Ich persönlich hätte es jedenfalls vorgezogen, wenn man die Geschichte einfach chronologisch erzählt hätte. Dann wäre ihre Verhaftung auch überraschender und schockierender gewesen – weil so war meine erste Vermutung, dass dies zu ihrem Plan gehörte und sie sich absichtlich fangen ließen. Das sollte sich in weiterer Folge zwar (dankenswerterweise) als Irrtum herausstellen, änderte aber auch nichts mehr daran, dass ich eben deswegen ihre Szenen im Gefängnis wenig packend fand (das ist halt die Gefahr solcher Stilmittel, dass der Zuschauer falsche Rückschlüsse zieht). Generell war die erste Hälfte der Episode wieder sehr unspannend. Auch, dass May immer noch auf Hunter sauer sein soll wegen seiner Aktion damals – selbst nach alldem, was sie seither über Andrew in Erfahrung gebracht hat – wollte für mich keinen Sinn ergeben. Und insgesamt ließ "Attentäter" zum vielleicht ersten Mal bei mir Zweifel aufkommen, ob das mit den fortlaufenden Handlungen wirklich immer so eine gute Idee ist. Normalerweise mag ich solche epische, lange Handlungsstränge zwar, allerdings haben sie auch einen entscheidenden Nachteil: Wenn mir bei Einzelepisoden mal eine Folge bzw. eine Geschichte nicht gefällt, ist es ziemlich egal. Ich schalte nächste Woche einfach wieder ein, und es besteht die große Chance, dass mir die neue Einzelstory wieder besser gefallen wird. Kann einen aber mal eine Geschichte nicht gefallen, die sich über mehrere Episoden wenn nicht gar gleich eine gesamte Staffel durchzieht, kann man die Season leider ziemlich vergessen. Und genau dort stehe ich eben zur Zeit mit "Agents of S.H.I.E.L.D." – was mich auch wieder zur Entscheidung zurückbringt, mir eine kleine Pause von der Serie zu gönnen.

Episodenbild (c) Marvel Studios/ABC Und das, obwohl das letzte Drittel dann durchaus wieder gefallen konnte. Alles rund um den Attentäter war recht spannend umgesetzt, wobei für mich vor allem die interessante und coole Idee rund um seine Superkraft hervorstach. Der Kampf gegen den General war zudem wieder mal ziemlich gut inszeniert – zumindest in diesem Aspekt ist "Agents of S.H.I.E.L.D." erstmal auch dem diesbezüglich noch schwächeren "Luke Cage" überlegen. Und vor allem den Ausklang des Geschehens fand ich dann wunderschön. Getreu dem Motto "Sei vorsichtig, was du dir wünscht" bekommen Bobbi und Hunter hier nun ihren langersehnten gemeinsamen Urlaub, sind sie doch (vorerst) dazu gezwungen, aus dem aktiven Agenten-Dienst auszuscheiden. Die betreffende Abschiedsszene in der Bar, auf die sich auch der englische Originaltitel bezieht, konnte mir wirklich sehr gut gefallen, und versorgte die Serie nach langer Zeit wieder einmal mit einer emotionalen Szene. Dafür zücke ich dann – trotz all der vorhandenen Kritikpunkte und der insgesamt noch recht schwachen ersten Hälfte – auch gerne schon mal eine leicht überdurchschnittliche Wertung.

Fazit: Mit "Attentäter" nehmen Bobbi und Hunter vorerst ihren Hut von "Agents of S.I.E.L.D.". Angesichts dessen, sowie der wundervollen letzten Abschiedsszene am Ende, erscheint es mir eigentlich nur passend, es ihnen gleichzutun. Denn so toll die letzte Szene auch gewesen sein mag, auch sie ändert letztendlich nichts daran, dass mich die aktuelle, sich durch die Episoden ziehende Handlung einfach nicht anspricht, und doch ziemlich langweilt. Und so werde ich mich in den nächsten Wochen erst mal auf den – mich bislang auch noch nicht überzeugenden – "Luke Cage" konzentrieren, und Anfang 2017 dann zur dritten "Agents of S.H.I.E.L.D."-Staffel zurückkehren. "Attentäter" erwies sich dabei dank der letzten Szene als versöhnlicher Abschluss und vorläufiger Abschied; setzte davor jedoch den Trend der mich nicht wirklich begeisternden Unterhaltung ungehindert fort, mit dem Rückblenden-Aufbau, der unspannenden ersten Hälfte und der einen oder anderen bei mir nicht wie gewünscht zündenden Szene. Ab 07.01.2017 geht es mit meinen Folgenbesprechungen wieder weiter – bis dahin wünsche ich euch mehr Spaß mit der Serie, als ich ihn zuletzt hatte.

Wertung: 3 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2016 Marvel/ABC)




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