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Agents of S.H.I.E.L.D. - 3x08: Hydras Geschichte Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Marvel Studios/ABC

Originaltitel: Many Heads, One Tale
Episodennummer: 3x08
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 17. November 2015
Erstausstrahlung D: 26. August 2016 (RTL Crime)
Drehbuch: Jed Whedon & DJ Doyle
Regie: Garry A. Brown
Hauptdarsteller: Clark Gregg als Phil Coulson, Chloe Bennet als Daisy Johnson, Ming-Na Wen als Melinda May, Brett Dalton als Grant Ward, Iain De Caestecker als Leo Fitz, Elizabeth Henstridge als Jemma Simmons, Nick Blood als Lance Hunter, Adrianne Palicki als Bobbi Morse, Henry Simmons als Alphonso Mackenzie, Luke Mitchell als Lincoln Campbell.
Gastdarsteller: Powers Boothe als Gideon Malick, Constance Zimmer als Rosalind Price, Andrew Howard als Luther Banks, Nelson Franklin als Steve Wilson, Mark Dacascos als Giyera, Blair Underwood als Andrew Garner, Astrea Campbell-Cobb als Flight Attendant u.a.


Kurzinhalt: Trotz der Tatsache, dass sie gemeinsam die Nacht verbracht haben, traut Phil Coulson der Leiterin der ATCU, Rosalind Price, nach wie vor nicht über den Weg. Um mehr über ihre Behörde in Erfahrung zu bringen, schleust er Hunter und Bobbi verdeckt als IT-Spezialisten ein. Diese machen schließlich eine erschreckende Entdeckung, die Coulsons Befürchtungen zu bestätigen scheinen. Währenddessen zwingt Jemma Fitz dazu, sich seinen zwiespältigen Gefühlen ob ihrer geplanten Rettung von Will zu stellen. Und Grant Ward macht sich, nachdem Gideon Malick, der neue Anführer von HYDRA, seine Männer auf ihn gehetzt hat, auf die Suche nach einer sagenumwobenen Schatzkammer von HYDRA, wo sich zahlreiche Schätze, Artefakte und Geheiminformationen befinden sollen. Doch als er diese schließlich erreicht, wartet Malick dort schon auf ihn…


Review: Episodenbild (c) Marvel Studios/ABC Der englische Titel deutet die meines Erachtens größte Stärke der Folge schon an: Wirkten die einzelnen Handlungsstränge der dritten Staffel bisher sehr zusammenhanglos, werden sie hier nun zusammengeführt – bzw. offenbart sich, dass es sich statt um mehrere Einzel- vielmehr um eine große Geschichte handelt, da alles – HYDRA, die ATCU, ja sogar alles rund um das Portal und den fremden Planeten – miteinander in Verbindung steht. Das macht mich hoffnungsfroh, dass die weiteren Folgen keinen so zerfahrenen Eindruck mehr machen werden. Ganz positiv fand ich zudem, wie sich die zuletzt aufgestauten Frustgefühle zwischen Fitz und Simmons hier nun in einem regelrechten Streit entladen – auch wenn ich bei Leos resignierendem "Wir sind verflucht" unweigerlich wieder die Drehbuchautoren als Hauptverantwortliche vor mir sah, die sich krampfhaft zu bemühen scheinen, die beiden so lange als möglich voneinander zu trennen (siehe auch mein Review zu "4.722 Stunden"). Was wenn man mal so wie ich ein paar Serien gesehen hat halt doch negativ hervorsticht. Davon abgesehen war das aber eine starke Szene.

Recht nett fand ich auch alles rund um Coulson und Price. Wie von mir gehofft und nach dieser "in letzter Sekunde"-Wendung am Ende von "Chaostheorie" ja eigentlich auch schon vermutet, handelt es sich bei ihr nicht direkt um eine Verräterin; vielmehr wird sie selbst von Malick manipuliert. Alles andere hätte ich dann doch zu klischeehaft gefunden. Zumal so Coulsons Misstrauen wenigstens nicht 100%ig bestätigt wurde, und ihre Kritik an seinem Verhalten zumindest teilweise als berechtigt verbleibt. Insgesamt war "Hydras Geschichte" somit – und das zu meiner großen Überraschung trotz des wieder stärkeren Fokus auf Ward und HYDRA – wieder eine leichte Steigerung im Vergleich zur Episode davor, zugleich jedoch meines Erachtens immer noch weit von einem Highlight entfernt. Neuerlich war mir das Geschehen überwiegend zu inhaltsarm, zu oberflächlich, und zu belanglos. Die Ward-HYDRA-Handlung gliedert sich am Ende zwar nett in die staffelübergreifende Story ein (nachdem sie bislang eher für sich zu stehen schien), trotzdem kann ich mit ihm als Figur immer noch nichts anfangen, und finde es halt auch sehr einfallslos, dass sich SHIELD immer noch mit HYDRA herumschlagen müssen (auch wenn man sich hier bemüht, sie von einer reinen Nazi-Organisation umzudefinieren). Eher enttäuscht war ich auch von der Action, insbesondere jener gleich zu Beginn, die war in der Vergangenheit nämlich schon mal besser und beeindruckender inszeniert. Und generell kann mich die altmodische Standardkost, die "Agents of S.H.I.E.L.D." gerade auch in der dritten Staffel überwiegend bietet, in einer TV-Kultur, die wesentlich bessere (auch Marvel-)Serien zu bieten hat, halt einfach nicht mehr so recht überzeugen. Aber vielleicht kratzt Season 3 ja doch noch die Kurve.

Fazit: Episodenbild (c) Marvel Studios/ABC Mit der Offenbarung am Ende, dass die bisher separat verlaufenden Handlungsstränge der dritten Staffel in unmittelbarer Verbindung zueinander stehen, macht "Agents of S.H.I.E.L.D." einen großen Schritt, um mich vielleicht in absehbarer Zeit doch wieder überzeugen, oder gar begeistern, zu können. Zumal das Team von SHIELD damit hier auch endlich ein klares Ziel erhält, und wir endlich eine Ahnung davon bekommen, was auf dem Spiel steht. Eben dies hat mir bislang in der dritten Staffel ja leider überwiegend gefehlt. Da sich jedoch all dies erst am Ende herausgestellt hat, hatte "Hydras Geschichte" erstmal nur bedingt etwas davon. Neben dieser Offenbarung am Ende stach für mich in erster Linie noch der Streit zwischen Fitz und Simmons positiv hervor, wobei die Entwicklung zwischen ihnen nach wie vor darunter leidet, dass ich dabei immer den Drehbuchautor hinter seinem Bildschirm erkennen kann (da die Macher halt verkrampft versuchen, ihr Happy End so lang als möglich hinauszuzögern). Ansonsten war die Episode unauffällig, wobei mich gerade auch die Action schon mal mehr begeistert hat. Und in der heutigen TV-Landschaft fällt "Agents of S.H.I.E.L.D." halt, gerade auch so wie es sich in der dritten Staffel bislang überwiegend präsentiert, doch ziemlich ab.

Wertung: 2 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2015 Marvel/ABC)




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