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Kiss the Cook - So schmeckt das Leben Drucken E-Mail
Eine gelungene, berührende Komödie Kategorie: Filme - Autor: Björn Flügel - Datum: Donnerstag, 29 Oktober 2015
 
 
Kiss the Cook
Originaltitel: Chef
Produktionsland/jahr: USA 2014
Bewertung:
Studio/Verleih: Aldamisa Entertainment/StudioCanal/Koch Media
Regie: Jon Favreau
Produzenten: U.a. Sergei Bespalov & Jon Favreau
Drehbuch: Jon Favreau
Filmmusik: -
Kamera: Kramer Morgenthau
Schnitt: Robert Leighton
Genre: Komödie/Drama
Kinostart Deutschland: 28. Mai 2015
DVD-Premiere USA: 30. Mai 2014
Laufzeit: 114 Minuten
Altersfreigabe: FSK ab 6
Trailer: YouTube
Kaufen: Blu-Ray, DVD
Mit: Jon Favreau, Sofia Vergara, John Leguizamo, Scarlett Johansson, Bobby Cannavale, Emjay Anthony, Dustin Hoffman, Oliver Platt, Robert Downey Jr. u.a.


Kurzinhalt: Carl Casper ist ein renommierter Sternekoch in einem Restaurant in Los Angeles. Darüber vernachlässigt er seinen 11-jährigen Sohn Percy, der bei Carls Ex-Frau Inez lebt. Der vor laufender Kamera ausgetragene Streit mit einem bedeutenden Restaurantkritiker verbreitet sich wie ein Lauffeuer im Internet, woraufhin Carl seinen Job verliert. Schließlich kauft er einen Food-Truck und verkauft mithilfe seines früheren Kollegen Tony und seines Sohnes Percy kubanische Sandwiches. Seine Tour durch den amerikanischen Süden wird zu einer einmaligen Erfolgsstory, die Vater und Sohn wieder näher zueinanderbringt…

Review: Szenenbild. Als Regisseur der Marvel-Blockbuster "Iron Man" und "Iron Man 2" sowie des Kinohits "Cowboys und Aliens" hat sich Jon Favreau seine Lorbeeren verdient. Und dank seiner Rollen, eben u.a. in den "Iron Man"-Filmen oder in "The Wolf of Wall Street" verfügt er auch über ein recht bekanntes Gesicht. In "Kiss the Cook - So schmeckt das Leben" wagt er es nun, nicht nur die Regie, das Drehbuch und die Produktion unter einen Hut zu bekommen, sondern gleichzeitig auch noch die Hauptrolle zu stämmen. Das Ergebnis ist ein gefälliger Komödienspaß, der dem gegenwärtigen Gastro-Hype Rechnung trägt, der aber auch als berührende Vater-und-Sohn-Geschichte bestens funktioniert. Jon Favreau vermeidet gekonnt die gängigen Klischees. Die Story präsentiert er mit frischem Humor, raffinierten Einfällen und einer spürbaren Leidenschaft. Auch wenn von vornherein klar ist, dass der Film zu einem Happy End führt, ist längst nicht klar, welches Happy End bevorsteht und wie es dazu kommt. So gelingt es Favreau beinahe 2 Stunden lang, sein Publikum bestens zu unterhalten. Das erscheint mir bemerkenswert, sind 90 Minuten Laufzeit in diesem Genre zumeist Standard.

Herzstück des Films ist natürlich die rührende Vater-Sohn-Geschichte. Daraus ergeben sich etliche situationskomische Momente, beispielsweise wenn Percy seinem ahnungslosen Dad Twitter erklärt oder Carl seinem Spross die alternative Verwendung von Speisestärke nahebringt. Eine göttliche Szene! Nicht, dass die Story ins Lächerliche gezogen würde. Ganz im Gegenteil, mit viel Fingerspitzengefühl verbindet Favreau die komischen mit den tragischen Elementen. Als beispielsweise Carl Percys Videozusammenschnitt ihres gemeinsamen Trips anschaut, ist man als Zuschauer zutiefst berührt. Auch das telefonische Missverständnis zwischen Carl und seiner Ex-Frau Inez, wo sie sich versehentlich ihre Liebe zueinander gestehen, fällt in diese Kategorie. Dass es Favreau dabei belässt, mag zwar auf den ersten Blick unbefriedigend erscheinen, jedoch gefällt es mir unter dem Strich doch ausgesprochen gut. Dadurch bleibt die Story insgesamt glaubwürdig. Der Cast - allen voran Jon Favreau - weiß zu gefallen und erntet satte Sympathiepunkte. Auch die Nebenrollen, u.a. Dustin Hoffman als konservativer Restaurantinhaber und Oliver Platt als argwöhnischer Restaurantkritiker sind exzellent besetzt. Weiterhin begeistert der 11-jährige Emjay Anthony als Filius Percy, der die Kunst des Kochens erlernt und seinem (Film-) Vater dabei hilft, zu sich selbst zu finden. Dieses Ensemble macht Spaß und trägt maßgeblich zum Gelingen des Films bei. Chapeau, Mr. Favreau!

Fazit: "Kiss the Cook - So schmeckt das Leben" ist nicht nur eine gelungene Komödie, sondern auch ein berührendes Drama über einen einsamen Mann, der über einige Umwege erkennt, welche Werte im Leben ihm bedeutsam sind. Einziger Kritikpunkt ist der überhastete Schlussteil, wo das Timing nicht mehr ganz so stimmig ist. Dennoch ist der Film unbedingt sehens- und empfehlenswert.

Wertung:8 von 10 Punkten
Björn Flügel
(Bilder © 2015 Koch Media)


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