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Star Wars: Dark Lord Drucken E-Mail
Hörspielumsetzung zu James Lucenos Roman Kategorie: Audio - Autor: Christian Siegel - Datum: Sonntag, 15 Februar 2015
 
Titel: Star Wars: Dark Lord
Bewertung:
Label: Folgenreich
Veröffentlicht: 24. Oktober 2008
Autor: Oliver Döring, nach dem Roman von James Luceno
Produktion: Alex Stelkens
Länge: ca. 215 Minuten
Altersempfehlung: Ab 8 Jahren
Kaufen: CD


Besetzung: Torsten Michaelis als Roan Shryne, Claudia Urbschat-Mingues als Bol Chatak, Rita Engelmann als Jula, Marie Bierstedt als Olee Starstone, Martin Kessler als Climber, Salvo, Ras, Appo, Klone, Rainer Schöne als Darth Vader, Friedhelm Ptok als Imperator Palpatine, Friedrich Schönfelder als Moff Tarkin, Matthias Haase als Sate Pestage, Roland Hemmo als Mas Amedda, Kaspar Eichel als Cash Garrulan, Douglas Welbat als Jally, Thomas Vogt als Bail Organa, Ulrike Stürzbecher als Breha Organa, Tom Jacobs als Captain Antilles, Anke Reitzenstein als Celana Aldrete, Wolfgang Ziffer als C-3PO, Hans Jürgen Dittberner als Cudgel, Jörg Doering als Idis, Elisabeth Günther als Mon Mothma, Boris Tessmann als Brudi Gayn, Nicolas Böll als Skeck Draggle, Oliver Rohrbeck als Filli Bitters, Bernd Vollbrecht als Archyr Beil, Ernst Meincke als Siadem Forte, Björn Schalla als Ensign Nullip, Norbert Langer als Jambe Lu, Rainer Fritsche als Nam Poorf, Jörg Hengstler als Iwo Kulka, Berenice Weichert als Deran Nalual, F. G. Beckhaus als Bioto, Oliver Feld als Dagger, Hennes Bender als Kampfdroiden, Jürgen Kluckert als Barkeeper, Philipp Moog als Obi Wan Kenobi, Bernd Rumpf als Qui-Gon Jinn, Joachim Kerzel als Erzähler u.a.


Inhalt: Als Palpatine die Order 66 ausgab, wandten sich die Klonsoldaten in der gesamten Galaxis gegen ihre Jedi-Verbündete, und streckten einen nach dem anderen nieder. Doch einigen von ihnen ist es gelungen, dem Tod zu entrinnen. Für den Imperator von ganz besonderem Interesse ist der Fall auf dem Planeten Murkhana. Dort gelang den Jedi die Flucht nämlich nicht einfach nur aus Glück oder Geschick; vielmehr erhielten sie Hilfe von einigen Klonsoldaten, die den Befehl hinterfragten und den Jedi zur Flucht verhalfen. Ein Verhalten, dass der Imperator nicht dulden kann. Er schickt daher seinen neuen Schüler und Vollstrecker Darth Vader zum Planeten, um mit den aufständischen Klonsoldaten kurzen Prozess zu machen. Vader wiederum ist es in erster Linie daran gelegen, die Jedi selbst zur Strecke zu bringen. Doch zweien von ihnen, dem Meister Roan Shryne und der Schülerin Olee Starstone, gelingt es, seinem eisigen Griff zu entkommen. Während die Jedi darüber diskutieren, was sie mit ihrer gewonnenen Freiheit nun anfangen sollen, wird Vader – sehr zu seinem Missfallen – von der Jagd auf die Jedi abkommandiert und nach Alderaan geschickt, um einen abtrünnigen Senator gefangen zu nehmen…


Review: Das Hörspiel zu "Labyrinth des Bösen" hatte mich ja ziemlich begeistert. Auf jenes zu "Dark Lord" war ich nun insofern schon ganz besonders gespannt, als mich dort ja – im Vergleich zu "Labyrinth des Bösen, wo ich den Roman ja ebenfalls recht gelungen fand – die Vorlage eher weniger begeistern konnte. Inwiefern würde es dem Hörspiel durch die bestechende und höchst professionelle Umsetzung gelingen, die – meinem Empfinden nach – Schwächen des Romans zu kaschieren bzw. kompensieren? Nun, ganz auf dem gleichen Niveau wie das Hörspiel zu "Labyrinth des Bösen" sehe ich jenes zu "Dark Lord" zwar nicht – was in erster Linie der meines Erachtens schwächeren Handlung zuzuschreiben ist – dennoch ist es Oliver Döring und seinem Team auch hier wieder gelungen, die Romanvorlage mit der Hörspielumsetzung klar hinter sich zu lassen. Was mir dabei wie schon bei "Labyrinth des Bösen" sehr gut gefallen konnte, ist wie sporadisch der Erzähler zum Einsatz kommt. Joachim Kerzel meldet sich jeweils zu Beginn einer CD, und gelegentlich auch noch am Ende, im letzten "Kapitel" quasi, zu Wort. Davon abgesehen überlässt man es aber der Musik, den Geräuschen, sowie den Sprechern selbst, die Geschichte zu erzählen. Dass man da und dort die Figuren das für sie offensichtliche aussprechen lassen muss, damit der Zuhörer das Geschehen erfassen kann, nahm ich dafür gerne in Kauf.

Als essentiell erweist sich auch wieder, dass man für "Dark Lord" sowohl auf die Original-Geräusche aus der "Star Wars"-Reihe, wie auch der Musik von John Williams, zugreifen konnte. Letztere ist zudem wieder einmal sehr gut gewählt. Da und dort hätte ich persönlich zwar vielleicht zu einem anderen Musikstück gegriffen, und es gab auch ein oder zwei Momente die ohne Musik auskommen mussten, wo ich sofort einen dafür passenden Track im Ohr gehabt hätte. Aber insgesamt wurde die musikalische Untermalung wieder sehr geschickt und gelungen ausgewählt. Die letzte wesentliche Stärke sind dann die Sprecher. Wie schon bei "Labyrinth des Bösen" hat man natürlich auch für "Dark Lord" wieder alle Originalsprecher aus den Filmen – soweit verfügbar – verpflichtet. Ganz besonders positiv überrascht war ich dabei davon, dass Friedrich Schönfelder wieder in die Rolle von Moff Tarkin geschlüpft ist; mir wäre seine prägnante Stimme nämlich seit "Krieg der Sterne" kaum mehr in Synchronrollen aufgefallen. Natürlich klingt er mittlerweile ein bisschen älter – obwohl Tarkin in "Dark Lord" ja eigentlich jünger sein sollte. Aber ich hatte mich viel zu sehr darüber gefreut, seine Stimme zu hören, als dass ich auch nur ansatzweise in Betracht ziehen könnte, mich darüber zu beschweren. Auch abseits der aus den Filmen bekannten Besetzung sind die Sprecher großartig gewählt, und allesamt hochkarätig. Denn es ist natürlich nicht nur die Auswahl an sich, sondern vor allem auch deren Leistung, die "Dark Lord" so auszeichnet – wobei ich vor allem Thorsten Michaelis als Roan Shryne absolut phantastisch fand. Einzig Jürgen Kluckerts Besetzung als Barkeeper auf Tatooine – nachdem er mit Dexter bereits eine ganz ähnliche Rolle in "Episode II" gesprochen hat – sehe ich kritisch. Davon abgesehen werteten die Sprecher das Hörspiel für mich aber ungemein auf.

Fazit: ie Romanvorlage "Dunkler Lord" fand ich ja leider doch ein wenig dürftig. Und auch wenn es bei der Hörspielumsetzung nicht 100%ig gelungen ist, gegen die meines Erachtens etwas schwache Handlung anzukommen, so ist es Oliver Döhring und seinem Team dennoch gelungen, die Vorlage bei weitem zu übertreffen. Neben der überwiegend sehr gut ausgewählten Musik sowie den Originalgeräuschen aus den Filmen erweisen sich dabei vor allem die hochkarätigen und sehr motivierten Sprecher als wesentliche Stärke des Hörspiels. Dort wo es möglich war bzw. es die Rolle in den Filmen überhaupt gab, leihen dabei natürlich auch wieder die bekannten Sprecher den Figuren ihre Stimme, wobei ich mich insbesondere über den Auftritt von Friedrich Schönfelder ungemein gefreut habe. Aber auch abseits der aus den Filmen bekannten Besetzung machen sämtliche Sprecher eine sehr gute Figur, wobei mich insbesondere die Leistung von Thorsten Michaelis beeindruckt hat. Jedenfalls: Nach meiner Enttäuschung mit dem Roman habe ich nicht unbedingt vor, ihn mir noch einmal durchzulesen. Aber das Hörspiel werde ich mich zweifellos früher oder später wieder einmal in das CD-Laufwerk legen, um der Geschichte – und ihrer phantastischen Umsetzung – lauschen zu können.

Wertung:3.5 von 5 Punkten
Christian Siegel


Weiterführende Links:
Review zu "Dunkler Lord - Der Aufstieg des Darth Vader" (Roman)
Review zu "Labyrinth des Bösen" (Hörspiel)





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