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Star Trek II - Der Zorn des Khan
(Star Trek: The Wrath of Khan, USA 1982) |
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| Studio/Verleih: |
Paramount Home Entertainment |
| Regie: |
Nicholas Meyer |
| Produzent: |
Robert Sallin |
| Drehbuch: |
Jack B. Sowards, Harve Bennett |
| Musik: |
James Horner |
| Kamera: |
Gayne Rescher |
| Schnitt: |
William P. Dornisch |
| Genre: |
Action / Science-Fiction |
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Inhaltsbeschreibung:
Das Genesis-Projekt von Dr. Carol Markus hat das Ziel leblose Planeten mit Hilfe
eines Projektils zu einer lebenden und atmenden Welt zu machen. Zu diesem Zweck
befindet sich das Sternenflottenschiff USS Reliant im Orbit von Ceti Alpha VI,
um diesen öden Planeten zu einem Paradies zu machen. Doch nach Scanneranalyse
kann es nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden, dass der Planet kein eigenes
Leben besitzt. Würde nun das Genesis-Projekt eingeleitet werden, würde das
katastrophale Folgen haben. Daraufhin beamen sich Captain Terrell und sein
Erster Offizier Chekov auf die Oberfläche. In der sehr lebensfeindlichen und
windigen Wüste entdecken sie einen abgestützten Frachter. Während sie sich
umschauen sieht Chekov die Aufschrift "SS Botany Bay". Trotz aller Eile gelingt
es dem Außenteam nicht mehr zu flüchten. Sie sind Khan und seinen Anhängern in
die Arme gelaufen. Dieser hat nur ein Ziel: Die Rache an James T. Kirk. Die
beiden Führungsoffiziere werden gezwungen die Reliant an Khan zu übergeben,
welcher sofort zum Raumlabor Regula 1 fliegt, um die Unterlagen über das
Genesis-Projekt zu entwenden.
Während der Inspektion der Enterprise durch Admiral Kirk beschließt dieser einen
kleinen Testflug mit der hauptsächlich aus Kadetten der Sternenflottenakademie
bestehenden Crew. Doch unterwegs trifft ein Kommunique von Dr. Markus, der
früheren Frau Kirks ein. Sie verlangt von ihm zu erfahren, warum er ihr Genesis
wegnehmen will. Leider kann sie den Admiral nicht verstehen, da die Übertragung
gestört wird. Die Enterprise erhält den Befehl vom Oberkommando die Situation zu
klären. Captain Spock übergibt breitwillig das Kommando an Kirk. Bevor das
Schiff das Forschungslabor erreichen kann trifft es auf die Reliant. Sie fliegt,
ohne auch nur einen Funkspruch abzugeben, an in die Enterprise heran. Kirk kann
nicht mehr reagieren, als plötzlich die Schutzschilde der Reliant online gehen
und die Phaser schwere Schäden am Haupttriebwerk hinterlassen. Kurz vor dem
endgültigen Energieausfall meldet sich doch der Kommandeur des feindlichen
Schiffes: Khan. Er verlangt die sofortige Kapitulation und alle Daten über das
Projekt Genesis. Kirk willigt ein, um Zeit zu gewinnen. In einer vorgetäuschten
Übertragung werden die Schilde der Reliant außer Funktion gesetzt und das Schiff
mit Phasern zum Rückzug gezwungen. Da die Enterprise nicht entkommen kann,
entschließt sich Khan die notwendigen Reparaturen erst durchzuführen, um danach
Kirks Schiff zu zerstören.
Der Enterprise gelingt es auf den Forschungsstation den ehemaligen Captain der
Reliant Terrell und Chekov wieder zu finden, doch alle anderen Wissenschaftler
wurden von Khan getötet. Es wird entdeckt, dass der Transporter immer noch aktiv
ist und auf das Innere des Planeten, um welchen die Station kreist, gerichtet
ist. Kirk, McCoy, Lt. Saavik, die Vulkanierin, Terrell und Chekov nehmen das
Risiko auf sich und beamen. Sie werden in einem Tunnel materialisiert. Kirk wird
plötzlich von David Markus angegriffen. Das Erscheinen von Carol Markus kann die
Situation entschärfen. Der Admiral erkennt schockiert, dass es sein Sohn war,
der ihn gerade mit dem Messer bedroht hat. Die beiden angeblich Geretteten
Terrell und Chekov,stehen aber noch unter der Kontrolle Khans. Sie können das
Genesis-Projektil zu Khan beamen, den Befehl Kirk zu töten können sie allerdings
nicht befolgen. Terrell begeht lieber Selbstmord als die Qualen, verursacht
durch die Verabreichung von kleinen Tieren in das Gehirn, zu ertragen. Chekov
wird sofort bewusstlos und ein kleiner Wurm kriecht aus seinem Ohr.
Die Enterprise ist doch nicht so schwer beschädigt wie man Khan glauben lassen
wollte. Nach dem heraufbeamen aller Menschen aus dem Planeteninneren, befiehlt
Kirk in einen Nebel der Mutara-Klasse zu fliegen, da die Reliant trotzdem noch
überlegen ist. Nach dem Ausfall aller Instrumente und Sensoren gelingt es Kirk,
Khan durch ein geschicktes Manöver auszuschalten. In seinem fast völlig
zerstörten Schiff kann er trotzdem noch das Genesis-Projektil zünden. Die
Enterprise ist hilflos, da der Warpantrieb noch immer nicht funktioniert. Spock
begibt sich daraufhin unbemerkt in den Maschinenraum und überlistet dort McCoy,
als dieser ihn aufhalten will. Unter Einsatz seines Lebens kann er den
Hauptantrieb stabilisieren und die Enterprise kann entkommen. Im Schatten von
Spocks Tod entsteht neues Leben: Der Planet Genesis.
Max Berger
Review:Das zweite Kinoabenteuer von Kirk
(William Shatner) und seiner Crew ist natürlich eine sehr gelungene
Fortsetzung mit einem großen Bezug auf die Serie. Der Charakter von Khan
(Ricardo Montalban), dem genetisch aufgewerteten Supermenschen, erhält die
Chance sich zu rächen. Bereits in der Episode "Der schlafende Tiger" konnte
ein ebenbürtiger Antagonist für Kirk erstellt werden.
Der Kampf geht in eine zweite Runde. Doch Kirk begeht bereits zu Anfang
Fehler, ausgelöst durch seine Unvorsichtigkeit. Nur durch den Einsatz seiner
gesamten Crew, gelingt es ihm den alles außer acht lassenden und nach Rache
strebenden Khan zu entkommen. Die Geschichte entwickelt sich während des
gesamten Filmes fließend, sodass keine langweiligen Szenen vorkommen. Der
Zuschauer ist auch durch die Spannung, wie der Rachefeldzug nun ausgehen wird,
vor dem Bildschirm gefesselt. Die knapp 100 Minuten Film vergehen wie im
Fluge.
Besonders sehenswert macht die Verpflichten von Montalban (Khan), demselben
Schauspieler der diesen Charakter bereits einige Jahre zuvor verkörpert hatte.
Sein Fortleben und das seiner Anhänger wird ebenso eindeutig beleuchtet wie
die Gefühle und der Charakter Khans. Die Wiederkehrenden Motive innerhalb des
Films, wie die aussichtlose Situation des "Kobashi Maru", verleiht dem Film
eine ganz besondere Tiefe.
Doch leider kränkelt der Film an manchen Stellen. Die Specialeffects wurden
teilweise Eins zu Eins aus dem ersten Kinofilm übernommen. Für mich ist es
auch nicht nachzuvollziehen, wie man sich zufällig auf den falschen Planten
beamen kann, wo auch noch zufällig ein gemeiner Bösewicht darauf wartet ein
Schiff zu übernehmen. Wer problemlos über diese Ungereimtheiten hinwegsehen
kann, darf sich auf ein wahres Star Trek Vergnügen freuen. Ganz gewiss keine
verschwendete Zeit.
Max Berger
Darsteller:
William Shatner als Admiral James T. Kirk.
Leonard Nimoy als Captain Spock
DeForest Kelley als Dr. Leonard 'Pille' McCoy
James Doohan als Commander Montgomery Scott
George Takei als Commander Hikaru Sulu
Walter Koenig als Commander Pavel Chekov
Nichelle Nichols als Commander Uhura
Bibi Besch als Dr. Carol Marcus
Merritt Butrick als Dr. David Marcus
Paul Winfield als Captain Clark Terrell
Kirstie Alley als Lieutenant Saavik
Ricardo Montalban als Khan Noonien Singh |
Ike Eisenmann als Maschinenwart Peter Preston
John Vargas als Jedda
John Winston als Commander Kyle
Paul Kent als Lieutenant Commander Beach
Nicholas Guest als Kadett
Russel Takaki als Crewman Madison
Kevin Sullivan als Crewman March
Joel Marstan als Mannschaftsleiter
Teresa E. Victor als Stimme auf der Brücke
Dianne Harper als Funkstimme # 1
David Ruprecht als Funkstimme # 2
Marcy Vosburgh als Computerstimme
Laura Banks als Khan's Navigationsoffizier
Tim Culbertson als Khan's Handlanger
James Horner als Mannschaftsmitglied
Judson Earney Scott als Joachim |
Weitere Informationen:
| Kino-Start (Deutschland): |
04.11.1982 |
Webseite: |
/ |
| Kino-Start (USA): |
04.06.1982 |
Trailer: |
/ |
| Laufzeit: |
113 Minuten |
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| Altersfreigabe: |
ab 12 Jahren |
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