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Die Elfen 10: Totenfeuer Drucken E-Mail
Zwar teilweise etwas hektisch, aber dennoch großartig Kategorie: Audio - Autor: Bettina Schwarzkopf - Datum: Freitag, 23 Mai 2014
 
Titel: Die Elfen 10: Totenfeuer
Bewertung:
Label: Folgenreich (Universal)
Veröffentlicht: 16. Mai 2014
Autor: Dennis Ehrhardt, nach den Elfen-Romanen von Bernhard Hennen
Produktion: Dennis Ehrhardt
Länge: ca. 65 Minuten
Altersempfehlung: Ab 12 Jahren
Kaufen: CD, MP3-Download


Besetzung: Helmut Zierl als Meister Alvias (Erzähler), Dennis Schmidt-Foß als Ulric, Ranja Bonalana als Kadlin, Dirk Hardegen als Lambi, Joey Cordevin als Halgard, Helmut Krauss als Guido, Martin May als Kalf, Steffen Gräbner als Eirik, Patrick Güldenberg als Björn Lambison, Rasmus Borowski als Elija Glops, Laura Maire als Ganda, Hannes Stelzer als Gromjan, Thomas Wenke als Nikodemus Glops, Tilo Schmitz als Orgrim, Luise Lunow als Skanga, Tim Knauer als Elodrin, Kai-Henrik Möller als Fenryl, Cathlen Gawlich als Silvyna, Daniela Hoffmann als Emerelle, Bernd Vollbrecht als Melvyn, Alexandra Lange als Alathaia, Christian Gaul als Fingayn, Bernd Rumpf als Ollowain, Eva Meckbach als Nardinel, Kerstin Draeger als Aswyn, Martin Keßler als Orimedes, Jürgen Thormann als Senthor, Konstantin Graudus als Nestheus u.a.


Inhalt: Nachdem sich die Elfenfürsten gegen ihre Königin Emerelle gerichtet haben, handelt jeder auf eigene Faust. Der kampfeslüsternde Elodrin und seine Armee segeln mit der Kriegsgaleere zur Nachtzinne, um die unbewachte Festung vom Meer aus einzunehmen. Auch die Maurawan, die sich mit den Menschen verbündet haben, planen am Hartungskliff einen Angriff aus der Luft. Kadlin, Silwyna und einige andere Bogenschützen erklimmen dazu das Kliff, die restlichen Krieger nutzen das Schneegestöber, um sich vor den Trollen zu verstecken. Und die Kentauren und Kobolde helfen der Fürstin Caileen die Stadt Feylanviek niederzubrennen. Doch das Schicksal ist weder den Menschen, Elfen, Trollen noch Kentauren gut gestellt. Denn schon bald werden schwerwiegende Fehlentscheidungen getroffen und Verluste verzeichnet. Elodrin ist im Kampf dem Wahnsinn verfallen und schlachtet alle Trollweibchen und Trollwelpen, die ihm in die Quere kommen, ab. Die Verstärkung der Armee aus Maurawan erreicht Silwyna, Kadlin und die restlichen Männer viel zu spät. Und die Kentauren werden in Feylanviek von den Trollen überrannt…


Review: Bei "Die Elfen 10: Totenfeuer" handelt es sich um die vorletzte Folge zur zweiten Staffel. Aus diesem Grund spitzen sich die Ereignisse immer weiter zu und die bevorstehenden Kämpfe werden nicht ohne erhebliche Verluste auf allen Seiten enden. Es scheint, als sei Albenmark dem Untergang geweiht. Doch diese apokalyptische Stimmung wollte anfänglich auf mich nicht ganz überspringen, da das größte Problem darin bestand, in der hektischen Abfolge der schrecklichen Ereignisse vorangegangene Geschehnisse aus den Folgen 8 und 9 zu rekapitulieren. Daher gilt, entweder der Hörer nimmt die Tatsache der etwaigen Orientierungslosigkeit hin oder, wie in meinem Fall, beliest sich und hört in die anderen Episoden noch einmal kurz rein. Ansonsten ist das Kriegsgeschehen trotz der hastigen Hintereinanderstellung der einzelnen Sequenzen gut nachzuvollziehen. Hier und da erwarten den Hörer einige Überraschungen, aber es beeinflussen keine großartigen Wendungen den Handlungsablauf. Darüber hinaus bietet "Die Elfen 10: Totenfeuer" zahlreiche Informationen zum Leben und den Riten der Kentauren, die in Momenten der möglichen Überlastung der Handlung für einige ruhige Momente sorgen. Hierfür hat sich Bernhard Hennen von den Historien des Herodots inspirieren lassen. Insgesamt konzentriert sich die Handlung weniger auf die Schicksale einzelner Wesen, sondern stellt die düsteren Aussichten Albenmarks und der sich dem Ende neigenden Herrschaft der Elfen in den Vordergrund.

Wegen der vielen Handlungsorte und Kampfszenen wurde für "Die Elfen 10: Totenfeuer" zahlreiche Sprecher verpflichtet, sodass es für mich am Ende schwer ist, auf die Leistungen Einzelner eingehen zu können. Jeder von ihnen hat eine hochwertige Arbeit erledigt, jedoch kam jeder Sprecher für sich viel zu kurz. Einzig Ranja Bonalana als Kadlin hat etwas mehr Sprechzeit erhalten, weil sie auch als Erzählerin fungiert. Leider wirkt sie hier etwas unbeholfen, denn sie schafft es als Erzählerin nicht wirklich die angespannte Atmosphäre zu unterstützen, wie es Helmut Zierl als Alvias vollbringt. Zudem habe ich mich gefragt, ob die Stimmen von Tilo Schmitz und Luise Lunow tatsächlich nicht mehr so maschinell verzerrt sind oder ob ich mich einfach daran gewöhnt habe. Aber im Vergleich zu dem Gegröle der Trolle aus dem Hintergrund wirken Orgrim und Skanga faktisch "menschlicher", wenn man in diesem Zusammenhang überhaupt davon reden mag. Das i-Tüpfelchen bildet Jürgen Thormann, der für gewöhnlich für Sir Michael Caine einspricht und hier dem Kentaur Senthor seine Stimme leiht. Trotz seines kurzen Auftritts bereichert er mit seiner angenehmen und ruhigen Intonation die wenigen Sequenzen. Bei den vielen Kampfszenen hat die Tonregie allerhand Stress, doch den bewältigt sie mehr als hervorragend. Die Geräuschkulisse ist stets realistisch gestaltet, aber wirkt nie überladen. Klassische Musikstücke wirken episch und unterstützen die entsprechenden Handlungsabschnitte. Ungewohnt war es, das bekannte Intro erst nach gut 20 Minuten hören zu dürfen.

Fazit: "Die Elfen 10: Totenfeuer" ist eine großartige Hörspielfolge. Zwar tendiert sie dann und wann etwas hektisch zu werden, aber Dennis Erhardt und sein Team haben gekonnt durch einige ruhige Passagen mit und über die Kentauren für eine Hör- und Verständnispause gesorgt. Die Musik- und Geräuschkulisse ist qualitativ hochwertig, ebenso wie die Sprecher. Nur schade, dass viele der begnadeten Stimmen im ganzen Tumult etwas zu kurz kommen.

Wertung:4.5 von 5 Punkten
Bettina Schwarzkopf


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Weiterführende Links:
Review zu "Die Elfen" #1, #2, #3, #4, #5, #6, #7, #8, #9





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