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Dorian Hunter 23: Tod eines Freundes Drucken E-Mail
Eine eher langatmige Folge der Hörspielreihe Kategorie: Audio - Autor: Bettina Schwarzkopf - Datum: Donnerstag, 27 Februar 2014
 
Titel: Dorian Hunter 23: Tod eines Freundes
Bewertung:
Label: Folgenreich (Universal)
Veröffentlicht: 29. November 2013
Autor: Marco Göllner, nach einer Story von Ernst Vlcek
Produktion: Dennis Ehrhardt
Länge: ca. 77 Minuten
Altersempfehlung: Ab 16 Jahren
Kaufen: CD, MP3-Download


Besetzung: Thomas Schmuckert als Dorian Hunter, Constantin von Jascheroff als Juan Garcia de Tabera, Lutz Riedel als Thören Rosqvana, Hasso Zorn als Norbert Helnwein, Claudia Urbschat-Mingues als Coco Zamis, Frank Felicetti als Donald Chapman, Boris Tessmann als Alfonso de Villar, Daniel Montoya als Sebastión, Ronald Nitschke als Diego de Deza, Volker Brandt als Lucero, Wolfram Mucha als Alberto Villanovanus, Stefan Krause als Olivero, Regina Lemnitz als Martha Pickford, Tim Kreuer als Philipp Hayward, Konrad Halver als Trevor Sullivan, Stephanie Schultheiß als Ilse u.a.


Inhalt: Seit Esmeralda zu einem Vampir verwandelt wurde, befindet sich Juan Garcia de Tabera auf einem Rachefeldzug gegen das Böse. So kommt es, dass de Tabera von seinem Meister und Alchemisten Alberto Villanovanus in ein altes unterirdisches Gewölbe gesandt wird. Dort findet innerhalb einer Gruppe von Teufelsanbetern die Geburt des Dämonen-Drillings statt. Die Mutter wurde bei der Geburt geopfert, vernehmlich aufgefressen, lediglich ihr pechschwarzes Haar ist zurückgeblieben. Dieses wird anschließend zur Taufe des Dämonen-Drillings und zur Huldigung Satans benutzt. De Tabera ist kühn genug ein Haar zu stehlen und Lucero, den Anführer des Kults, wegen seiner Taten zu bestrafen. Als de Tabera das Haar seinem Meister bringt, verwendet dieser es als Ingredienz für eine Waffe aus purem Gold: dem Drudenfuß. Nur dieser vermag den Dämonen-Drilling aufzuhalten. Doch offensichtlich ist es de Tabera nicht gelungen, denn der neue Anführer der schwarzen Familie, Olivaro, ist ebenfalls an der Vernichtung des Drillings interessiert. Da Olivaro jedoch nichts unternehmen kann, bittet er Dorian Hunter, diese Tat auszuüben. Doch dieser ist nicht interessiert, obwohl diesmal das Anliegen aufrichtig erscheint…


Review: Auch mit "Dorian Hunter 23: Tod eines Freundes" geht es weiter in der Geschichte um Dorians früheres Ich, Juan Garcia de Tabera. Doch leider bin ich von den ersten 60 Minuten der Folge sehr enttäuscht und hatte eine wirklich schwere Zeit diese komplett und ohne Unterbrechung zu hören, da ich mich zu großen Teilen gelangweilt habe. Der Fehler ist im Aufbau der Handlung zu suchen. Zunächst einmal hat es mich gestört, dass dem ach so bösen und ehemaligen Großinquisitor Lucero, der vorher unantastbar erschien, innerhalb von 10 Minuten der Gar ausgemacht wird. Bitte?! Hab ich was verpasst? Das wäre bei diesem Hörspiel sogar möglich gewesen, denn obwohl man nun endlich zwei Verbindungspunkte der verschiedenen Zeitebenen hat, der Drudenfuß und der Dämonendrilling, ist die Handlung in der Vergangenheit wirklich schnarchlangweilig. Es liegt nicht daran, was passiert, sondern eher wie es dem Zuhörer dargeboten wird. De Tabera wird als eine Art Erzähler eingesetzt, was anfänglich noch als nette Idee erscheint. Doch nachdem dieser quasi 60 Minuten mit ein paar wenigen Zwischensequenzen monoton und ausdruckslos am Stück labert, fällt es einem nicht leicht die Augen aufzulassen.

Ein weiteres Problem besteht darin, nachzuvollziehen warum man de Tabera so viel Spielzeit gegönnt hat, so weiß man doch aufgrund der Szenen aus der Gegenwart, dass de Tabera erfolglos war. Hier hätte ich mir echt ein wenig mehr Hunteraction gewünscht und das nicht nur in den letzten 20 Minuten. Diese sind nämlich ungemein spannend, actiongeladen und auch traurig. Traurig deshalb, weil der Titel der Episode, "Tod eines Freundes", in zweierlei Hinsicht wörtlich gemeint ist. Wer nicht gespoilert werden will, sollte vor Beginn der Episode nicht zum Booklet greifen, denn dort stehen ein paar wenige Zeilen zum Nachlass der liebgewonnen Figur. Doch auch das reale Leben feit nicht davor, endgültig Abschied von Familienmitgliedern oder Freunden nehmen zu müssen. Im November 2012 ist Konrad Halver, der Sprecher der Figur Trevor Sullivan, verstorben. Daher hat Marco Göllner sich eine kleine aber feine Geschichte zum Abschluss einfallen lassen. Dafür hat er einige Interviewschnipsel mit Halver neu zusammengestellt, Regina Lemnitz noch ein, zwei Zeilen einsprechen lassen und fertig war die charmante Anekdote. Klasse.

Ansonsten muss ich auch im Bereich der Sprecher sagen, dass es keine großen Überraschungen gab. Das Team um Dorian Hunter, also Thomas Schmuckert, Frank Felicetti, Claudia Urbschat-Mingues und auch Hasso Zorn, macht seinen Job wie immer sehr gut. Es wurden auch einige Sprecher aus der vorangegangenen Doppelfolge übernommen, dazu gehören Volker Brandt, Lutz Riedel, Stephanie Schultheiß, etc. Wirklich neu war lediglich Daniel Montoya, der jetzt nicht unbedingt als Sebastión, dem Diener des Alchemisten Alberto Villanovanus, negativ oder positiv aufgefallen ist. Wahrscheinlich lag das aber an der immer und immer und immer wiederkehrenden Stimme von Constantin von Jascheroff (Juan Garcia de Tabera). Dass ich die Stimme nicht mag, dürfte mittlerweile klar geworden sein, aber ich frage mich bei ihm auch, wieso man nach vier Episoden in der Hauptrolle keine wirklichen Fortschritte sieht. In den Szenen, in denen von Jascheroff mit Boris Tessmann (Alfonso de Villar), die Stimme von Patrick Dempsey, David Boreanaz oder Alexander Siddig, agiert hat, wurde in mir die Hoffnung auf Besserung geweckt, da Tessmanns Stimme zu den wenigen gehört, die alles vorlesen können und man hört trotzdem gerne zu. Leider wurde dieser Wunsch erst in den letzten 20 Minuten von "Dorian Hunter 23: Tod eines Freundes" erhört, aber da war von Jascheroff nicht mehr wirklich mit von der Partie.

Selbst die Musik- und Geräuschkulisse ist äußerst realistisch, dramatisch und auch ein einfühlsam, was für Hunter-Verhältnisse eher selten der Fall ist. An sich ist also alles tipptopp, wäre da nicht ein kleiner großer Patzer: Eingangs hat man nämlich versucht die Gegenwart von der Vergangenheit zu trennen, indem man bei Letzterer hintergründig ein Knistern einer Schallplatte mitlaufen ließ. Da Schallplatten sich nicht immer einwandfrei abspielen lassen, hat man sich gedacht, dass auch die Schallplatte von Dorians früherem Ich einen Sprung haben könnte. So kommt es, dass an zwei Stellen im Hörspiel Satzteile dreimal wiederholt werden. Leider ging der Kunstgriff für mich nach hinten los, denn ich war nach mehrmaligem Lauschen der Episode nach wie vor nicht sicher, ob es gewollt war oder ob sich um einen Qualitätsfehler bei der Pressung handelte.

Fazit: Wenn es die dramatischen letzten 20 Minuten in "Dorian Hunter 23: Tod eines Freundes" und die kleine Anekdote an Konrad Halver nicht gegeben hätte, wäre diese Episode ein gnadenloser Flop für mich gewesen. Man vertrödelt mit der Vergangenheit viel zu viel Zeit und setzt auch auf eine für das Hörspielgenre nicht geeignete Stimme von Constantin von Jascheroff. Es war einfach eine langatmige Geschichte, die den Stein um den Drudenfuß und den Dämonendrilling ins Rollen bringen sollte.

Wertung:2.5 von 5 Punkten
Bettina Schwarzkopf


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