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12 Years A Slave Drucken E-Mail
Steve McQueens schonungsloses Sklaven-Drama Kategorie: Filme - Autor: C. Siegel | M. Spieler - Datum: Dienstag, 25 Februar 2014
 
Oscar-SPECiAL


 
12 Years A Slave
Originaltitel: 12 Years A Slave
Produktionsland/jahr: USA 2013
Bewertung:
Studio/Verleih: Plan B Entertainment/TOBIS Film
Regie: Steve McQueen
Produzenten: U.a. Dede Gardner, Brad Pitt & Steve McQueen
Drehbuch: John Ridley, nach den Memoiren von Solomon Northup
Filmmusik: Hans Zimmer
Kamera: Sean Bobbitt
Schnitt: Joe Walker
Genre: Drama
Kinostart Deutschland: 16. Januar 2014
Kinostart USA: 08. November 2013
Laufzeit: 134 Minuten
Altersfreigabe: Ab 12 Jahren
Trailer: YouTube
Kaufen: Blu Ray, DVD, Soundtrack, Buchvorlage (Englisch)
Mit: Chiwetel Ejiofor, Kelsey Scott, Quvenzhané Wallis, Cameron Zeigler, Dwight Henry, Ashley Dyke, Alfre Woodard, Michael Fassbender, Benedict Cumberbatch, Paul Dano, Paul Giamatti, Scoot McNairy, Brad Pitt u.a.



Kurzinhalt: Amerika, 1841: Der freie afroamerikanische Mann Solomon Northup wird von ein paar Männern entführt, seiner Dokumente beraubt und in die Sklaverei verkauft. Zuerst verrichtet er bei William Ford Dienst, der ihn und seine anderen Sklaven gut behandelt. Nach einem Zwischenfall mit einem der Wächter wird er jedoch an den als strengen, sadistischen Herrn bekannten Edwin Epps verkauft. In dessen Besitz erlebt er in den darauffolgenden 12 Jahren sämtliche höllische Schrecken der Sklaverei – und gibt trotz allem bis zuletzt die Hoffnung nicht auf, eines Tages wieder ein freier Mann zu sein und wieder zu seiner Familie zurückkehren zu können…

Review von Christian Siegel: Szenenbild. Vor ein paar Jahren habe ich mir angewöhnt, zu meinem Geburtstag ins Kino zu gehen. Heuer habe ich mir dafür einen richtigen Gute-Laune-Film ausgesucht (Achtung Ironie), nämlich Steve McQueens Sklavendrama "12 Years A Slave". In erschütternder Manier macht uns sein jüngster Film die Hilflosigkeit und Machtlosigkeit der Sklaven im Süden der USA im 19. Jahrhundert deutlich, und vermittelt uns, wie ausgeliefert diese dem Willen und den Launen ihrer Besitzer waren. Ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber wenn ich an Sklaverei denke, dann denke ich in erster Linie an Arbeitskräfte, die unentgeltlich arbeiten. Dass eine Person tatsächlich im Besitz von jemandem sein könnte, ist für mich derart undenkbar, dass mich diese Realität wann immer ich damit in Filmen konfrontiert werde ein aufs andere Mal schockiert. Der eigenen Freiheit und aller Rechte beraubt und als Eigentum an jemandem verkauft zu werden, ist ja schon schlimm genug, ist aber leider erst die Spitze des Eisberges, den Sklaven von ihren Herren teilweise ertragen mussten – was "12 Years A Slave" in zahlreichen eindringlichen, kompromisslosen Bildern deutlich macht.

Bei "12 Years A Slave" kommt nun noch eine andere Komponente hinzu. Schlimm genug, wenn Menschen als Eigentum behandelt werden – aber Solomon Northup war ja ein freier Mann, unter seinen Künstler-Kollegen dank seiner Fidelkünste hoch angesehen, und mit seiner Frau und zwei Kindern in einer glücklichen Familie vereint. Doch so wie der Zuschauer wird auch Solomon aus dieser heilen Welt herausgerissen. Er verliert alles, was ihm etwas bedeutet, um fortan als Sklave seinen Dienst zu verrichten. Eben dieser Verlust macht das Geschehen in gewisser Weise für mich sogar noch einmal tragischer. Auch andere erleiden ein ähnliches Schicksal. Besonders nahe ging mir jene Szene, in der eine Mutter von ihren zwei Kindern getrennt wird – was dann auch etwas später zu einer wunderbar geschriebenen und gespielten Szene zwischen Solomon und eben dieser Frau führt. Was mir an "12 Years A Slave" ebenfalls sehr gut gefallen hat und zumindest ich bisher in ähnlichen Filmen so noch nie thematisiert gesehen habe, sind die Machtverhältnisse innerhalb der Sklaven. So hat sich z.B. Patsy dank ihrer flinken Finger, mit denen sie auf der Baumwollplantage in etwa doppelt so viel hereinbringt wie der zweitbeste Pflücker, sowie unfreiwilliger sexueller Gefälligkeiten gegenüber Edwin Epps, zur "Edel-Sklavin" hochgearbeitet, die einen höheren Status und etwas mehr Freiheiten genießt als andere Sklaven. Was allerdings auch wieder Probleme mit sich bringt, da Epps Frau zunehmend eifersüchtig auf sie wird und ihren Mann gegen Patsy aufstachelt. Als die Stimmung umschlägt, ist sie dann auch jene, die am meisten leiden muss. Interessant fand ich auch, dass "12 Years A Slave" bezüglich des Themas zumindest ein bisschen differenziert – geht es Solomon und den anderen bei Mr. Ford doch noch vergleichsweise gut. Hier macht der Film deutlich: Ja, Sklaverei ist immer falsch – aber es gab doch einige "Eigentümer", die weniger schlimmer waren, als andere.

Szenenbild. So gut alle anderen Aspekte der Produktion auch sein mögen, das hervorstechendste Merkmal von "12 Years A Slave" sind die schauspielerischen Leistungen. Chiwetel Ejiofor, der bislang in erster Linie als Nebendarsteller in Erscheinung getreten ist, brilliert hier als Mann, dem mit einem Schlag alles in einem Leben genommen wird, und der daraufhin verzweifelt versucht, sich in einer unwürdigen und würdelosen Situation einen Rest an menschlichen Würde – und auch Hoffnung – zu bewahren. An seiner Seite zeigt Michael Fassbender hier – in seiner dritten Zusammenarbeit mit Steve McQueen – wieder einmal Mut zur (innerlichen) Hässlichkeit, und geht voll und ganz in der Rolle des grausamen Sklavenhalters Edwin Epps auf. Während eines nächtlichen Gesprächs mit Solomon vermittelt er zudem eine bestechende Bedrohlichkeit. Aus dem restlichen Ensemble stachen für mich dann noch in erster Linie Adepero Oduye als Eliza, Lupita Nyong'o als Patsy und insbesondere auch Sarah Paulson als die wunderbar kühle, abweisende und was Grausamkeit betrifft ihrem Gatten kaum nachstehende Mrs. Epps positiv hervor. Darüber hinaus sind u.a. noch Benedict Cumberbatch (als der "gute" Sklavenhalter), Paul Dano (in einer für ihn eher typischen Rolle) und Brad Pitt (detto; Stichwort "Der Held der Geschichte") zu sehen.

Dass Steve McQueen meines Erachtens mit "12 Years A Slave" trotz dieser Stärken nicht der ganz große Wurf gelungen ist, liegt an der einen oder anderen Schwäche, die ich ausgemacht habe. So bin ich kein Freund von unchronologischen Einstiegen, wie dies auch hier wieder der Fall ist. Einerseits, da mir dieses Stilmittel in den letzten Jahren zu sehr in Mode kam und in meinen Augen mittlerweile viel zu inflationär verwendet wird, und andererseits, weil ich oftmals – so auch hier – keinen dramaturgischen Nutzen darin erkennen kann. Was man ebenfalls besser hätte machen können, ist uns zwischendurch – z.B. durch Träume und/oder Erinnerungen – daran zu erinnern, was Solomon verloren hat. Und last but not least gelang es dem Film meines Erachtens nur bedingt, mir die vergangene Zeit zu vermitteln. Wenn wir nicht am Ende seine mittlerweile erwachsen gewordenen Kinder sehen und man uns die Zeitspanne die Solomon in der Sklaverei verbracht hat nicht schon im Titel verraten würde, wäre ich jedenfalls nie auf die Idee gekommen, dass das ganze 12 Jahre waren. Möglicherweise war dies von Steve McQueen ja so beabsichtigt, damit das Wiedersehen mit der Familie wie ein Schock für uns kommt (was aber angesichts des Titels nicht funktioniert), oder auch, um eine allfällige entsprechende zeitliche Orientierungslosigkeit Solomons auf den Zuschauer zu übertragen. Ich hätte es aber besser gefunden, wenn man dem Zuschauer die verstrichene Zeit besser/verständlicher vermittelt hätte. Davon abgesehen ist "12 Years A Slave" aber ein sehr beklemmender Film, der wohl niemanden kalt lassen wird.

Fazit: Szenenbild. "12 Years A Slave" ist alles andere als leichte Kost. In etwas mehr als zwei Stunden führt uns Steve McQueen die Abscheulichkeit der Sklaverei auf kompromisslose und erschütternde Art und Weise vor Augen. Die eine oder andere Szene ist dabei in ihrer Grausamkeit nur schwer zu ertragen – nicht zuletzt da man sich immer vor Augen halten muss, dass sich derartiges damals immer wieder in dieser Form zugetragen hat. Die Art und Weise, wie hilflos und machtlos die Sklaven den Launen ihrer Eigentümer ausgeliefert sind, machte mich dabei streckenweise sprachlos. Damit ist "12 Years A Slave" ein wichtiges Zeitdokument über die Ungerechtigkeit, die Männer und Frauen afroamerikanischer Abstammung in den Südstaaten der USA über sich ergehen lassen mussten. Neben der Regie, die vor grausamen Bildern nicht zurückschreckt, und dem Drehbuch sticht dabei in erster Linie die hochkarätige Darstellerriege hervor. Vor allem Chiwetel Ejiofor zeigt eine bestechende Leistung, und kann hier zum ersten Mal sein großes schauspielerisches Talent so richtig zur Geltung bringen. Darüber hinaus stachen für mich vor allem noch Michael Fassbender – der hier neuerlich Mut zur inneren Hässlichkeit beweist –, Lupita Nyong'o sowie Sarah Paulson hervor. Der eine oder andere Schönheitsfehler mag meine Begeisterung zwar etwas trüben und trotz zahlreicher denkwürdiger und nahegehender Szenen eine bessere Wertung verhindern. Dennoch ist "12 Years A Slave" ein eindringliches Drama, das die Kinozuschauer – trotz des versöhnlichen Ausklangs – in bedrückender Stimmung zurücklassen sollte.

Wertung:8 von 10 Punkten
Christian Siegel


Review von Michael Spieler: Dieser Film ist keine leichte Kost, aber jeden Cent eures Eintritts wert. Er zeigt die ganze Grausamkeit einer Epoche und wird euch in kleine Stücke hacken, während ihr kaum ertragt, was ihr zu sehen bekommt. Schonungslosigkeit. Die legt Regisseur Steve McQueen ("Shame") hier an den Tag. In gewisser Weise ist "12 Years a Slave" das "Schindler's Liste" bezogen auf das Thema Sklaverei. Dabei meine ich nicht den offensichtlich und auf mehreren Ebenen hinkenden Vergleich zwischen Sklaverei und Shoa, sondern die Art und Weise, wie mit dem jeweiligen Thema im jeweiligen Film umgegangen und es dem Zuschauer präsentiert wird. "Schindler's Liste" ist genauso grausam zu seinem Publikum wie dieser Film und beide müssen es sein. Sklaverei verdient mehr als einen Spaghetti-Western oder ein romantisches Südstaatenepos. "12 Years a Slave" ist damit auch der Gegenentwurf zu "Django Unchained" aus dem letzten Jahr und für mich ein ganz heißer Kandidat auf mindestens einen Oscar.

Szenenbild. Der Film wird nicht nur in seiner offen gezeigten Barbarei zur Tour de Force. Gerade auch in den anzunehmend ruhigen Momenten, mit weitwinkeligen Landschaftsaufnahmen als Kontrast zum Rest des Films, drückt er einen zum Beispiel mit dem Gospel der Feldarbeiter, die ohne Unterlass Baumwolle von den stacheligen Büschen zupfen, in den Sessel. Ihr Gospel ist nicht aus Freude geboren, sondern aus dem täglichen Ertragen, und als sie zu "Roll Jordan Roll" ansetzen geht es einem unter die Haut. Er ist auch genau und absichtlich eine unangenehme Nuance zu laut, um nur als Untermalung gelten zu können. Selten habe ich einen krasseren Gegensatz zwischen meiner Beobachtersituation und dem Geschehen auf der Leinwand bewusst erlebt. Da sitzt man nun in seinem weichen, meist komfortablen Sitz, will gleichzeitig fliehen und ist dennoch gefesselt. Eine Aufgabe mitten im Film würde jedoch nichts an dem gezeigten Ausschnitt der Vergangenheit ändern, aber immerhin besteht die Möglichkeit, dass er etwas mit einem selbst macht, egal ob kurzzeitig oder nachhaltig. Dazu hält einen ein nicht zu unterschätzender Anteil von banaler, Selbstekel auslösender, Schaulustigkeit davon ab. Der Mensch ist fasziniert vom vermeintlich Unmenschlichen und die extremen Einstellungen sind gerade noch kurz genug um den Zuschauer nicht aus der Gesamtgeschichte zu stoßen.

Etwas unfreiwillig komisch wurde der Film im Original jedoch, als Benedict Cumberbatch ("Sherlock") den ersten Sklavenhalter Ford spielt, von dem Solomon (Chiwetel Ejiofor, "Salt") gekauft wird. Sein Südstaatenakzent ist - sagen wir mal - nicht ganz ausgereift und aufgrund seiner relativ weitgefächerten Medienpräsenz, gerade im letzten Jahr, auch unausweichlich unglaubwürdig. Sein Spiel jedoch ist ausgezeichnet. Seine Rolle ist die des gemäßigten Plantagenbesitzers ('the lesser evil'), was ihn aber auch gegenüber Seinesgleichen als schwach und angreifbar dastehen lässt. Eine Situation, die vom nicht weniger un-Lousiana'schen Michael Fassbender ("The Counselor") als Master Epps, ausgenutzt wird, bei dem Solomon den Rest seiner Zeit als Sklaven verbringen muss. Fassbender holt hier den Teufel in Menschengestalt hervor und im Laufe des Films entwickelt man eine unglaubliche Abneigung gegen seine Figur, sodass man sich in die Rolle der Sklaven gedrückt vorfindet und hofft ihn nicht zu sehen oder zu hören. Seine Präsenz hat etwas von einer dieser trinkenden, gewalttätigen Vaterfiguren aus anderen Filmen, jedoch zu einer neuen Qualität gesteigert, die ich so noch nicht gesehen habe. Epps sieht sich selbst tatsächlich auch so. Wahr ist aber auch, dass seine Frau (Sarah Paulson, "American Horror Story") ihm in nichts nachsteht, ja, durch ihre perfide Art, eher noch schlimmer ist. Epps ist eine saufende, von Lust getriebene und am Ende fast bemitleidenswerte Kreatur, wohingegen seine Frau (und hier wäre mein zweiter Kritikpunk: das Böse musste mal wieder eine Frau sein) in anderen Grausamkeit schürt.

Szenenbild.Dann wäre da natürlich noch Chiwetel Ejiofor als Solomon, bisher in größeren Nebenrollen zu sehen (als der Agent in "Serentiy", als der Wissenschaftler in Emmerichs "2012" oder neben Angelina Jolie in "Salt"), darf er hier in Nahaufnahme ein unglaubliches Spektrum zeigen. Vom glücklichen Vater mit Reihenhaus, über Fassungslosigkeit und Verzweiflung, zu einem Funken Hoffnung spielt er sich in die Köpfe und Herzen der Zuschauer, die er durch seine Augen am Unbegreiflichen teilhaben lässt. Im besten Sinne trägt seine schauspielerische Leistung den gesamten Film. Hans Zimmers herausragende Filmmusik ist ein weiterer integraler Bestandteil des Films und es ist verdammt schade, dass es derzeit nur zwei Titel aus seinem Score auf dem offiziellen Soundtrack zu hören gibt. Man kann sich den Score jedoch immerhin auf den Seiten von Fox Searchlight - in Ausschnitten - als Stream zu Gemüte führen. Zudem findet man dort auch Hintergrundvideos und das Drehbuch als PDF für den geneigten Leser.

Fazit: "12 Years a Slave" basiert auf einer wahren Begebenheit und dem gleichnamigen Buch des echten Solomon Northup. Ich kann jedem nur empfehlen, sich dem auszusetzen und sich mitnehmen zu lassen. Selten war ein Publikum so regungslos und leise beim Abspann wie hier. Material dass man ohne Zweifel sacken lassen muss, und das am Ende dennoch auch ein Zeugnis für den menschlichen Willen und die Fähigkeit ist, alles zu überstehen. Insbesondere die Abgründe seiner eigenen Art.

Wertung:8 von 10 Punkten
Michael Spieler
(Bilder © 2013 TOBIS Film)


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