HOME PROJEKTE LINKS CHAT JOBS DATENSCHUTZ ARCHIV
Startseite arrow Filme von A-Z arrow Thor - The Dark Kingdom
Navigation
Startseite
Reviews
Kolumnen & Specials
Gewinnspiele
TV-Planer
Interviews
News-Archiv
Filme
Filme von A-Z
Serien
24
Akte X
Babylon 5 Universum
Doctor Who
Farscape
Fringe
Galactica Universum
Game of Thrones
Lost
Primeval
Stargate
Star Trek
Supernatural
The Vampire Diaries
Neue Reviews
Intern
Impressum
Datenschutz
Team
Jobs
Suche



Thor - The Dark Kingdom Drucken E-Mail
Sehr gute Fortsetzung für den Marvel-Helden Kategorie: Filme - Autor: Michael Spieler - Datum: Freitag, 01 November 2013
 
 
Thor - The Dark Kingdom
Originaltitel: Thor: The Dark World
Produktionsland/jahr: USA 2013
Bewertung:
Studio/Verleih: Marvel Studios/Walt Disney Pictures
Regie: Alan Taylor
Produzenten: U.a. Kevin Feige & Stan Lee
Drehbuch: Christopher Yost, Christopher Markus & Stephen McFeely
Filmmusik: Brian Tyler
Kamera: Kramer Morgenthau
Schnitt: Dan Lebental & Wyatt Smith
Genre: Fantasy/Action
Kinostart Deutschland: 31. Oktober 2013
Kinostart USA: 08. November 2013
Laufzeit: 120 Minuten
Altersfreigabe: Ab 12 Jahren
Trailer: YouTube
Kaufen: Blu Ray, Blu Ray 3D, DVD, Soundtrack
Mit: Chris Hemsworth, Natalie Portman, Tom Hiddleston, Anthony Hopkins, Christopher Eccleston, Rene Russo, Jaimie Alexander, Zachary Levi, Ray Stevenson, Idris Elba, Stellan Skarsgard, Kat Dennings, Alice Krige u.a.



Kurzinhalt: Die neun Reiche stehen kurz vor der Beendigung aller Feindseligkeiten, denn Thor und seine Gefolgschaft hatte seit den Ereignissen in "Avengers" auf allen Welten viel zu tun. Als Frieden in greifbare Nähe rückt, steht auch ein kosmisches Ereignis kurz bevor, dass nur alle 5000 Jahre eintritt. Jane Foster wird als erste mit den Vorboten des Ereignisses konfrontiert, und in einer dunklen Ecke des Alls erwacht das – lange Zeit als besiegt und ausgelöscht geltende – Volk der Dunkelelfen. Sie wollen zu Ende bringen, was sie vor 5000 Jahren nicht konnten, und sich dafür an Asgard rächen…

Review: Chris Hemsworth schwingt als Donnergott wieder seinen mächtigen Hammer."Thor" gefiel mir persönlich unter den einzelnen Marvel-Verfilmungen auch in Phase Eins schon ganz gut, das liegt vor allem am großartigen Humor und der Besetzung, die mich auch beim zweiten Soloabenteuer des Donnergottes voll überzeugt. Die Action ist angemessen großspurig angelegt, alles sieht hervorragend aus und man gab sich Mühe, dass in "Thor" vorgestellte Universum, über Asgard, Midgard und Jotunheim hinaus, etwas zu erweitern. Alle Darsteller sind für ihre Rollen zurück, von Natalie Portman als Jane Foster, über Anthony Hopkins als Odin, hin zum großartigen Tom Hiddleston als Thors Adoptivbruder Loki. Selbst kleinste Rollen, wie die der Heilerin Eir (Alice Krige, "Star Trek: Der erste Kontakt") sind super besetzt. Dagegen bieten die Dunkelelfen, unter Führung von Malekith (Christopher Eccleston, "G.I. Joe – Geheimakte Cobra", "Doctor Who"), zwar als Gegner viel Action, bleiben aber leider eher eindimensional. Es ist halt schwer Rache vielschichtig darzustellen.

Diesmal spielt der Film nicht die meiste Zeit in einer Wüstenkleinstadt sondern im guten alten London und gefühlt, zu gleichen Teilen, in Asgard, sodass wir von der Götterwelt auch endlich mehr zu sehen bekommen. Der Bifrost ist wieder aufgebaut und Heimdall (Idris Elba, "Pacific Rim"), wacht über das Portal. Thor selbst (Chris Hemsworth, "Rush") hat sich in den vergangenen zwei Jahren seiner Abwesenheit zu einem wahren Führer entwickelt und Odin sieht in ihm nun den nächsten König. Doch sein Herz ist schwer, er hat sich in eine Erdenfrau verliebt und kann sich über die errungenen Siege nicht so recht freuen, und die Avancen von Sif (Jaimie Alexander, "The Last Stand") prallen an ihm ab. Als Heimdall Jane aus den Augen verliert, eilt Thor schließlich zur Erde und nimmt sie mit auf die Reise ihres Lebens. In Asgard wird versucht, die selbst dort als Mythos geltende neue Bedrohung einzuschätzen, doch die Dunkelelfen erweisen sich schließlich als ein Feind, der selbst den Asgard das Wasser reichen kann. Die besten Teile des Films sind irgendwie immer die, in denen Tom Hiddleston seinen Loki spielen kann und ich werde nicht müde ihm dabei zuzusehen. In Avengers war er selbst zu einer eher platten Figur verkommen und auch hier erweist er sich als überaus nachtragend. Eine im ersten Film völlig unausgelastete Figur wird hier als Trumpf ausgespielt. Frigga, Thors und Lokis (Adoptiv-)Mutter, gespielt von Rene Russo, scheint die Einzige zu sein, die zu ihm überhaupt durchdringen kann. Leider sind die weiteren dramatischen Geschehnisse erwartbar um der zweiten Hälfte des Films ein Leitmotiv oder eine Motivation mitzugeben. Im sonst recht leichtfüßigen, wirklich humorvollen und actionreichen Thor-Universum verleihen diese Momente tatsächlich mehr Tiefe, aber ich werde das Gefühl nicht los, dass sie genau diesen Effekt beim Publikum erzeugen sollen.

Das Schauspiel-Ensemble kann definitiv wieder gefallen.Ich finde, Alan Taylor ("Game of Thrones") hat eine super Arbeit abgeliefert, die zwar vom Ton her anders ist als der letzte "Iron Man", aber sich qualitativ auf dem gleichen Niveau bewegt. Man merkt hier deutlich, dass er aus der Fantasy-Ecke kommt. Die Stimmung hat was von "Der Herr der Ringe" oder eben "Game of Thrones". Im Grunde ist "Thor: The Dark Kingdom" "Game of Thrones", nur mit überzeichneteren Charakteren und nicht begrenzt auf Westeros sondern den ganzen Weltenbaum. Einige werden vielleicht sagen: "Oh, noch ein Superheld, der jetzt auf dunkel und moody macht, das hatten wir ja noch gar nicht", doch im Gegensatz zum letzten Superman passt das, in der hier verteilten Dosis, sehr gut. Wie eben auch beim letzten "Iron Man 3", in dem Tony die Ereignisse von New York zu schaffen machten. Wieder einmal schafft Marvel es, eine eigenständige Geschichte aus dem Hut zu zaubern, die trotzdem in das Gesamtgefüge passt, und ich hoffe für "The Return of the First Avenger" auf Ähnliches.

Fazit: Der Film sieht gut aus, ist nicht zu lang, die Figuren sind super geschrieben und ebenso gut besetzt, das Motiv der Filmgegner bleibt "im Dunkeln" (höhö) und sie selbst etwas eindimensional, aber es macht unglaublich viel Spaß, dem Aufeinandertreffen von Hell und Dunkel zuzusehen. Die Situationskomik von Darcy (Kat Dennings, "2 Broke Girls") und dem Rest der Mannschaft ist immer für einen Lacher gut, und Chris Hemsworth sieht wieder verboten gut aus. Schauwerte, die von den Machern und Darstellern gut in Waage gehalten werden. Klare Empfehlung.

Wertung:9 von 10 Punkten
Michael Spieler
(Bilder © 2013 Walt Disney Pictures)


Mitreden! Sagt uns eure Meinung zum Film im SpacePub!


Weiterführende Links:
Review zu "Thor"
Gewinnspiel zu "Thor: The Dark Kingdom"




Artikel kommentieren
RSS Kommentare

Kommentar schreiben
  • Bitte orientiere Deinen Kommentar am Thema des Beitrages.
  • Persönliche Angriffe und/oder Diffamierungen werden gelöscht.
  • Das Benutzen der Kommentarfunktion für Werbezwecke ist nicht gestattet. Entsprechende Kommentare werden gelöscht.
  • Bei Fehleingaben lade diese Seite bitte neu, damit ein neuer Sicherheitscode generiert werden kann. Erst dann klicke bitte auf den 'Senden' Button.
  • Der vorgenannte Schritt ist nur erforderlich, wenn Sie einen falschen Sicherheitscode eingegeben haben.
Name:
eMail:
Homepage:
Titel:
BBCode:Web AddressEmail AddressBold TextItalic TextUnderlined TextQuoteCodeOpen ListList ItemClose List
Kommentar:




  fictionBOX bei Facebook   fictionBOX bei Twitter  fictionBOX als RSS-Feed

TV-Planer
Im Moment keine TV-Einträge vorhanden