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Piranha II - Fliegende Killer Drucken E-Mail
Review zu James Camerons Regie-Debüt Kategorie: Filme - Autor: Christian Siegel - Datum: Dienstag, 22 Oktober 2013
 
Halloween-SPECiAL

 
Piranha II - Fliegende Killer
Originaltitel: Piranha II: The Spawning
Produktionsland/jahr: USA/I 1981
Bewertung:
Studio/Verleih: Chako Film Company/Sony Pictures Home Entertainment
Regie: James Cameron
Produzenten: U.a. Jeff Schechtman & Chako van Leeuwen
Drehbuch: H.A Milton
Filmmusik: Stelvio Cipriani
Kamera: Roberto D'Ettorre Piazzoli
Schnitt: Roberto Silvi
Genre: Horror
Kinostart Deutschland: 24. Juni 1983
Kinostart USA: 05. November 1982
Laufzeit: 84 Minuten
Altersfreigabe: Ab 16 Jahren
Trailer: YouTube
Kaufen: DVD
Mit: Tricia O'Neil, Lance Henriksen, Steve Marachuk, Ricky Paull Goldin, Ted Richert, Leslie Graves, Carole Davis, Connie Lynn Hadden, Arnie Ross, Tracey Berg u.a.


Kurzinhalt: Anne Kimbrough arbeitet als Tauchlehrerin für das Ferienresort Elysium. Als bei einem Tauchgang einer ihrer Schüler in einem Wrack verschwindet, macht sie eine grausige Entdeckung: Offenbar wurde dieser aufgefressen. Doch was könnte dafür verantwortlich sein? Für einen Haiangriff sind die Bisswunden nämlich viel zu klein. Gemeinsam mit ihrem entfremdeten Mann Steve, seines Zeichens Polizeichef des Ortes, sowie Tyler Sherman, einem Meeresbiologen der sich ihrem Tauchkurs angeschlossen hat und scheinbar mehr über die Fische weiß, geht Anne der Sache auf den Grund. Schließlich erfährt sie die schreckliche Wahrheit: Das Militär hat genetische Experimente an Fischen durchgeführt. Dabei ist eine neue Piranha-Art entstanden, die sich auch im Salzwasser zu Hause fühlt. Zudem wurden auch genetische Merkmale von fliegenden Fischen übernommen und sie zudem derart verändert, dass sie auch außerhalb des Wassers überleben können. In der darauffolgenden Nacht fallen die fliegenden Piranhas schließlich über das Ferienresort und dessen Besucher her…

Review: Diesmal ist man nicht mal mehr an Land vor den Killerfischen sicher."Piranha II – Fliegende Killer" ist eines jener Sequels die eigentlich nie wirklich als Fortsetzungen gedacht waren und stattdessen quasi in letzter Sekunde umtituliert und mit einer höchst losen Verbindung zum Original versehen wurden, um den Kreis an potentiellen Konsumenten zu vergrößern (siehe "Open Water 2"). Denn von einer kurzen Anspielung auf die Ereignisse in "Piranha" abgesehen hat "Fliegende Killer" mit Joe Dantes Trash-Klassiker nicht das Geringste gemein – und das nicht nur was die Handlung, sondern auch die handelnden Personen vor und hinter der Kamera betrifft. Zumindest eines eint die beiden allerdings noch: War "Piranha" einer der ersten Filme des später geschätzten Genre-Regisseurs Joe Dante, so gab bei "Piranha II – Fliegende Killer" überhaupt gleich einer der erfolgreichsten Filmregisseure aller Zeiten sein Regiedebüt: James Cameron.

Letzteres ist für mich eigentlich die größte Überraschung dieses Films. Ich bin zwar kein unkritischer Fanboy, bin aber dennoch der Ansicht, dass James Cameron keinen einzigen schlechten Film – und vielmehr zahlreiche Meisterwerke – ins einer Filmographie stehen hat. Mit einer unrühmlichen Ausnahme: "Piranha II". Denn nichts an diesem Film lässt auch nur ansatzweise erkennen oder vermuten, dass hier einer der erfolgreichsten und geschätzten Regisseure aller Zeiten hinter der Kamera stand. Ja, natürlich, das Drehbuch war absolut einfallslos (und noch eine unverhohlenere "Der weiße Hai"-Kopie als "Piranha", wo schon allein der andere Schauplatz, nämlich ein Fluss, dabei half die Ähnlichkeiten ein bisschen zu verschleiern) und das Geld war knapp – zumindest letzterem Problem sah sich Joe Dante bei "Piranha" allerdings auch gegenüber. Und sooooo viel besser war sein Drehbuch jetzt auch nicht unbedingt. Etwas unterhaltsamer und mit mehr Humor und Ironie durchsetzt, das ja, aber ansonsten auch kein Highlight. Und dennoch ist es ihm gelungen, einen unterhaltsamen Film zu schaffen. "Piranha II" ist allerdings eine einzige Enttäuschung. Ich meine, ganz ehrlich… das ist ein Film über fliegende Killerfische! Man sollte meinen, das ist ein aufgelegter Trash-Slam dunk. Das Ergebnis ist allerdings derart schlecht, dass die herrlich abgedrehte Grundidee nie so recht ihre gewünschte Wirkung entfalten kann. Besonders negativ sticht dabei James Camerons Inszenierung ins Auge, die es gänzlich an Flair und Finesse vermissen lässt. Ganz ehrlich: Das hätte ich als absoluter Amateur auch nicht schlechter gemacht.

Tricia O'Neil und Lance Henriksen sind doch das beste, was 'Piranha II' schauspieltechnisch aufzubieten hat.Auch für die schauspielerischen Leistungen wird "Piranha II – Fliegende Killer" keine Preise gewinnen. Tricia O'Neil und Lance Henriksen schlagen sich zwar noch verhältnismäßig wacker, aber ganz ehrlich… wenn das die besten Leistungen ihrer Karriere wären, wäre das schon auch ziemlich traurig. Vor allem letzterer hätte sich wohl über keine ähnliche Karriere freuen können, wenn er in "Piranha II" schon seine Maximalleistung gezeigt hätte. Und die beiden sind noch die darstellerischen Highlights des Films! Der Rest schwankt von unscheinbar bis grauenhaft – wobei sich letzteres vor allem auf einige der laienhaften Leistungen der die Elysium-Gäste spielenden Nebendarsteller bezieht. Immerhin passen sich die SchauspielerInnen damit dem dilettantischen Eindruck an, den die Produktion in ihrer Gesamtheit vermittelt.

Es gibt jedoch auch ein paar rettende Aspekte, die einen filmischen Totalabsturz verhindern. So dürften entweder die Effekte zwischen "Piranha" und dem "Nachfolger" ein paar Sprünge nach vorne gemacht haben, oder wir sehen darin einen ersten Beweis für Camerons Talent für den technischen Aspekt eine Filmproduktion. Denn wo die titelspendenden Fische in "Piranha" gerade mal alle heilige Zeiten für 1-2 Sekunden zu sehen waren und man sie sich überwiegend vorstellen musste, spendiert man uns in "Fliegende Killer" durchaus einige Momente, in denen sie ganz gut zu sehen sind. Vor allem die "Fress-Szenen" sind daher meines Erachtens jenen aus dem "Vorgänger" überlegen. Und so trashig und billig es auch aussehen mag, aber die Szenen in denen die Piranhas wie Fledermäuse durch die Luft fliegen haben schon auch einen gewissen Reiz. Generell halte ich diese Grundidee für eine der größten Stärken des Films. Und: Entweder begann mit diesem Film Camerons Faszination mit der Unterwasserwelt, oder er konnte sie hier "nur" zum ersten Mal ausleben: Jedenfalls sehen die Tauchszenen sehr gut aus – ja überwiegend sogar besser als alles, was sich an Land zuträgt. Vor allem auch das Wrack in dem die Piranhas hausen setzt James Cameron gelungen in Szene. Und der Showdown mag dann zwar sehr überzogen und zudem von "Piranha" geklaut gewesen sein, war aber dennoch ganz gut gemacht. Das reicht insgesamt gerade noch so, um "Piranha II" aus dem filmischen Katastrophengebiet entkommen zu lassen. Dennoch ist es absolut enttäuschend, wie wenig man aus einem so interessanten, absurden Konzept herausholen konnte.

Fazit: 'Piranha II' bleibt leider weit hinter seinen Möglichkeiten zurückMan sollte meinen, mit so einer netten, abgefahrenen Grundidee sollte sich "Piranha II – Fliegende Killer" eigentlich perfekt als Trash-Fest eignen. Leider bleibt der Film angesichts einer überwiegend amateurhaften Inszenierung (Worte, von denen ich nie gedacht hätte, dass ich sie jemals bei einem James Cameron-Film schreiben würde!) und den größtenteils dilettantischen schauspielerischen Leistungen weit hinter den Möglichkeiten zurück. Das Drehbuch hätte auch noch die eine oder andere nette Idee vertragen können, denn so wirkt "Piranha II" fast mehr wie ein "Der weiße Hai"-Abklatsch als einer zu "Piranha" – den ich generell um einiges spaßiger und unterhaltsamer fand. Dass er dennoch kein völliger Reinfall ist, verdankt er neben der absurden Grundidee in erster Linie den tollen Unterwasseraufnahmen sowie der Tatsache, dass die titelspendenden "Fliegenden Killer" im Vergleich zu Piranha – wo man die Killerfische ja überwiegend versteckt hat – diesmal doch etwas besser zur Geltung kommen. Insgesamt bleibt "Piranha II" aber leider weit hinter seinen Möglichkeiten zurück.

Wertung:3 von 10 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © Sony Pictures Home Entertainment)


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Weiterführende Links:
Halloween-SPECiAL 2013





Kommentare (1)
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1. 06.10.2019 14:45
 
Fand den film damals mit 17 super . heute kommt er ncht mehr so gut an
 
karl

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