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Percy Jackson 2: Im Bann des Zyklopen Drucken E-Mail
Solide Fortsetzung des Fantasyfilms Kategorie: Filme - Autor: Michael Spieler - Datum: Freitag, 16 August 2013
 
 
Percy Jackson 2: Im Bann des Zyklopen
Originaltitel: Percy Jackson: Sea of Monsters
Produktionsland/jahr: UK 2013
Bewertung:
Studio/Verleih: Sunswept Entertainment/20th Century Fox
Regie: Thor Freudenthal
Produzenten: U.a. Chris Columbus, Michael Barnathan & Karen Rosenfelt
Drehbuch: Marc Guggenheim, nach dem Roman von Rick Riordan
Filmmusik: Andrew Lockington
Kamera: Shelly Johnson
Schnitt: Mark Goldblatt
Genre: Fantasy/Abenteuer
Kinostart Deutschland: 15. August 2013
Kinostart UK: 07. August 2013
Laufzeit: 106 Minuten
Altersfreigabe: Ab 12 Jahren
Trailer: YouTube
Kaufen: Blu Ray, DVD, Soundtrack, Romanvorlage
Mit: Logan Lerman, Alexandra Daddario, Douglas Smith, Leven Rambin, Brandon T. Jackson, Jake Abel, Anthony Head, Stanley Tucci, Nathan Fillion u.a.



Kurzinhalt: Percy und seine Freunde leben nach ihrem ersten Abenteuer wohlbehütet im Camp Halbblut, und warten nur darauf, auf eine Mission geschickt zu werden. Percys Ansehen als einziges lebendes Kind eines der großen Drei sinkt stetig, da er in Wettkämpfen immer den Kürzeren zieht. Eines Abends durchbricht ein mechanischer Bulle die schützende Barriere des Camps und hat es auf Percy abgesehen. Luke, der Sohn des Hermes, ist zurück und will nach wie vor den Olymp in Trümmern sehen. Um das zu verhindern, schleichen sie sich davon und begeben sich auf dem Weg zur See der Monster…

Review: Logan Lerman kehrt für ein zweites Abenteuer als Percy Jackson zurück.Ich bin großer Fan des ersten Teils und habe auch Rick Riordans Buch verschlungen. Leider habe ich es nicht mehr geschafft, den zweiten Band (von fünf) dieser Jugendbuchreihe vor dem Kinostart zu lesen, werde es aber noch nachholen. Im ersten Buch werden zumindest schon die Grundsteine für eine kleine Rivalität gelegt, die in "Percy Jackson – Im Bann des Zyklopen" nun ausgespielt wird. Clarisse, der Tochter von Athene, ist es sehr wichtig, sich zu beweisen – und hat sich Percy (Logan Lerman, "Vielleicht lieber morgen") als Ziel ausgesucht. Ich bin erstaunt, dass tatsächlich noch ein zweiter Teil (weitere folgen wohl) gedreht wurde, denn so richtig berühmt ist der ja damals nicht an den Kinokassen gelaufen. Mich freut es natürlich, auch wenn man merkt, dass das Studio sehr vorsichtig mit dem Budget umgegangen ist. Vor allem die Nebendarsteller wurden neu besetzt, bzw. große Charaktere aus Teil 1 kommen hier nicht vor – diesmal gibt es keinen Ausflug in den Olymp, sorry.

Ich empfinde die – vermutlich von Einigen als Besetzung zweiter Klasse empfundenen – Neuzugänge aber extrem gut gewählt, und die drei Darsteller die das betrifft verbinde ich mit nur guten Produktionen. Zum einen ersetzt Anthony Head ("Buffy") Pierce Brosnan als Chiron, Stanley Tucci ("The Hunger Games") gibt den Gott Dionysos und Nathan Fillion ("Firefly") spielt Hermes, den Götterboten und Vater von Widersacher Luke. Natürlich ist das Abenteuer sehr kinderfreundlich angelegt, so dass niemand wirklich zu Schaden kommt, auch wenn ständig das Kulischwert geschwungen wird. Unsere Helden sind auf der Suche nach dem goldenen Fließ, denn ihm wird nachgesagt, dass es die Fähigkeit besitzt, Leben zu schenken. Das Fließ ist die einzige Möglichkeit, den sehr speziellen Baum zu retten, der das Camp und seine Bewohner mit seiner Barriere schützt. Dieser liegt im Sterben, weswegen auch der Bulle durchbrechen konnte – all das ist natürlich nur Teil von Lukes verabscheuungswürdigem Plan. Man fährt hier schon wie im ersten Teil mehr oder weniger Stationen zum großen Showdown ab, der mich leider etwas enttäuscht hat. Aber da wie so oft der Weg das Ziel ist, macht das nicht so viel aus, denn die Stationen machen wirklich Spaß. Es wirkt so, als hätte man das Budget, dass man bei Darstellern eingespart hat, in der Mitte des Films für die Effekte verbraten und am Ende ging es ihnen dann aus. Schade.

Pery Jackson und seine Freunde sind auf der Flucht.Es gibt noch einen Aspekt des Filmes, den ich jetzt aber bewusst auslasse, weil ich nicht zu viel verraten will. Nur so viel: Percy und auch Annabeth bekommen dank eines Neuzuwachses Gelegenheit, selbst zu wachsen, was in diesem Jugendabenteuer natürlich nicht so subtil abläuft, wie in anderen Filmen. "Soo liebe Kinder, hier ist jetzt die Moral von der Geschichte." Die Filmmusik ist mir leider nicht im Gedächtnis geblieben, obwohl sie vermutlich gar nicht so schlecht war, nur eben auch sehr plakativ und wenig originell. "Achtung hier wird es gleich spannend, eine leise Violine bitte." Regisseur Thor Freundenthal hat die Figuren gut weitergeführt und sie uns so präsentiert, wie wir sie verlassen haben – gut, Annabeth (Alexandra Daddario, "Texas Chainsaw 3D") hat sich endlich die Haare gefärbt, um der Buchvorlage zu entsprechen, aber keiner verhält sich plötzlich komplett anders als im ersten Teil. Nach drei Jahren Pause ist Konsistenz keine Selbstverständlichkeit.

Fazit: Die Abende werden wieder kühler, und es gibt ohnehin gerade nicht so viel Auswahl für die jugendliche Zielgruppe. Natürlich sind "Elysium" und "Kick-Ass 2" eine starke Konkurrenz (wobei sich letzterer angesichts des FSK18-Ratings ohnehin an eine eher erwachsene Zielgruppe richtet), aber nach erstem Umhören bleiben wohl beide hinter den Erwartungen zurück, wohingegen Percy recht solide ist und abliefert, was drauf steht: Abenteuer für die Familie. Er schwächelt am Ende und ist ein wenig zu geradlinig und vorhersehbar. Wer das verkraftet, hat Spaß.

Wertung:6 von 10 Punkten
Michael Spieler
(Bilder © 2013 20th Century Fox)


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