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Hänsel und Gretel: Hexenjäger Drucken E-Mail
Belangloser Splatter-Klamauk Kategorie: Filme - Autor: M. Spieler | M. Wetzel - Datum: Donnerstag, 28 Februar 2013
 
Hänsel und Gretel: Hexenjäger
(Hansel & Gretel: Witch Hunters, USA 2012)
 
Hänsel und Gretel: Hexenjäger
Bewertung:
Studio/Verleih: Gary Sanchez Productions/Paramount Pictures
Regie: Tommy Wirkola
Produzenten: U.a. Will Ferrell & Adam McKay
Drehbuch: Tommy Wirkola
Filmmusik: Atli Örvarsson
Kamera: Michael Bonvillain
Schnitt: Jim Page
Genre: Action/Fantasy
Kinostart Deutschland: 28. Februar 2013
Kinostart USA: 25. Januar 2013
Laufzeit: 88 Minuten
Altersfreigabe: Ab 16 Jahren
Trailer: YouTube
Kaufen: Soundtrack
Mit: Jeremy Renner, Gemma Arterton, Famke Janssen, Pihla Viitala, Derek Mears, Robin Atkin Downes, Ingrid Bolsø Berdal, Joanna Kulig, Thomas Mann, Peter Stormare u.a.


Kurzinhalt: Als Kinder werden die beiden Geschwister Hensel und Gretel von ihrem Vater in den Wald geführt und aus unerfindlichen Gründen zurückgelassen. Auf der Suche nach einem Weg nach Hause, geraten sie an ein wundersames Haus, das vollkommen aus Zucker zu bestehen scheint. Völlig verhungert und entkräftet brechen sie sich ein paar Stücke ab. Als sich schließlich die Tür öffnet, werden sie sich der Gefahr in der sie schweben leidvoll bewusst: eine schwarze Hexe bewohnt das Haus und will sie verspeisen. Doch die Kinder sind geschickt und töten ihre erste Hexe. Dieses Erlebnis prägt sie und sie werden zu den gefürchtetsten Hexenjägern landauf landab. Als die Blutmond-Nacht immer näher rückt, häufen sich ihre Fälle und es hebt sich langsam der Schleier der Vergangenheit…
Michael Spieler


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Review von Michael Spieler: Gemma Arterton und Jeremy Renner lesen das (dünne) Drehbuch…Babelsberg hat Hochkonjunktur für spröde Actionkomödien mit viel CGI. Was einmal gefühlt mit dem ersten Resident Evil begann, setzt sich auch mit Hänsel und Gretel: Hexenjäger fort. Und so versucht sich hier eine internationale Besetzung mit norwegischem Regisseur an der Neuinterpretation eines Märchens und bleibt visuelle als auch die Kostüme bestehend auf ähnlichem Terrain. Jeremy Renner ("The Avengers") und Gemma Arterton ("Prince of Persia: Der Sand der Zeit") dürfen sich in viel zu modern wirkendem Ledergewand und einer nicht enden wollenden Menge an technischen Spielereien aus dem Hexenjägerversand, gegen nicht minder langweilige Iterationen eines Themas zur Wehr setzen. Die Maskenbildner und Kostümdesigner hatten wirklich alle Hand voll zu tun, um die verschiedenen Hexen voneinander abzuheben, so dass allen voran Famke Janssen ("96 Hours - Taken 2") als Oberhexe Muriel leider nur sehr kurz ihr menschliches Gesicht zeigen darf.

Sehr schnell zieht man Parallelen zu ähnlich gelagerten Filmen wie "Brothers Grimm" oder auch "Van Helsing". Gerade zu Letzterem drängt sich der Vergleich auch wegen des Geheimnisses um die Hauptpersonen geradezu auf, was der geneigten Zuschauerschaft schon ein Hinweis auf die zu erwartende Qualität sei sollte. Auch wenn die Kostüme und das Make-up großartig sind, bleiben da noch die Story und ihr blutrünstiger Verlauf. Die Auflösung der Geschehnisse in ihrer Kindheit ist wahrlich nicht sonderlich schwer vorweg zu erraten, aber die durchaus sympathische Performance der kleinen Truppe um die beiden Geschwister, lässt trotzdem keine Langeweile aufkommen. Fehlen darf auch nicht: Peter Stormare ("The Last Stand") in einer für ihn irgendwie typischen Rolle als Sheriff, der von den beiden Hexenjägern überhaupt nichts hält und sie lieber hinter Schloss und Riegel sehen würde. Die Wälder sind waldig, die Hexen mächtig aber meistens dumm, denn sie müssen natürlich möglichst schnell effektvoll explodieren oder in hundert Teile geschnetzelt werden.

Das mittlerweile erwachsene Geschwisterpaar auf Hexenjagd.Ja, die Entwicklung und die Dialoge sind vorhersehbar, aber die Figuren sind allesamt so übertrieben und haben eine gewisse Lässigkeit, dass man hier dennoch seinen Spaß haben kann. Ich will niemanden dazu überreden, ach so kostbare Zeit in diesen Splatter-Klamauk zu versenken, gestehe ihm aber trotzdem einen Unterhaltungswert zu, der kopflastigen Produktionen leider sehr oft fehlt. Natürlich gibt es auch für Anatomieinteressierte die unvermeidliche nackte-Haut-Szene an einem Waldtümpel. "Hänsel & Gretel Hexenjäger" reißt einen jetzt nicht vom Hocker, hat aber überdurchschnittlich viel Splatter für einen Mainstream-Streifen, witzige Charaktere und ist quasi ein Leitfaden zum Entsorgen von dämonischen Gestalten - wer weiß schon, ob das nicht mal nützlich sein könnte. Mit einer Zombieapokalypse rechnen ja auch alle und die Techniken lassen sich da bestimmt übernehmen.

Fazit: Wer über die überraschende Schmerzunempfindlichkeit von Hänsel & Gretel hinwegsehen kann und bei einer Actionkomödie kein Nachkriegsdrama erwartet, wird sich in 88 Minuten auch nicht den Po wundsitzen. Ja, eine unumwundene Empfehlung klingt anders, da es sich trotz allem von den vorgenannten Filmen leider kaum abhebt und nicht das Gefühl aufkommt, etwas Neues zu sehen.

Wertung:5 von 10 Sternen
Michael Spieler


Review von Marcel Wetzel: Hänsel und Gretel verliefen sich im Wald…Wer wie ich dachte, dass "Hänsel und Gretel: Hexenjäger" die ursprüngliche grimmsche Geschichte etwas aufpolieren und abändern würde, der wird hier schnell eines Besseren belehrt. Die komplette Geschichte des Märchens, in dem Hänsel und Gretel als hilflose Kinder von ihren Eltern im Wald ausgesetzt und sodann von einer Hexe gefangen gehalten werden, wird hier in den ersten beiden Minuten abgehandelt und dann flott ad acta gelegt. In den restlichen 86 Minuten kann man so, von der ein oder anderen Anspielung auf das ursprüngliche Märchen abgesehen, ungestört dabei zuschauen, wie sich die beiden erwachsen gewordenen Geschwister Hänsel (Jeremy Renner) und Gretel (Gemma Arterton), als professionelle Hexenjäger durch die Weltgeschichte schnetzeln. Dank Produzent Will Ferrell ("Die etwas anderen Cops", "Stiefbrüder") gespickt mit jeder Menge geschmacklosen und anachronistischen (Flach-) Witzen, wobei zumindest letztere bereits bei "Familie Feuerstein" zu finden waren, die aber durchaus einen nicht zu unterschätzenden Unterhaltungswert besitzen. Allerdings sollte man sich vor dem Kauf einer Kinokarte bewusst sein, dass das im Großen und Ganzen dann auch schon alles ist, was der Film zu bieten hat.

So etwas wie eine Story ist nur in Grundzügen vorhanden und wenn man sich das Konzept des Filmes so anschaut, eigentlich auch nicht wirklich nötig. Kurz umrissen fliegen Sachen durch die Gegend und am Ende explodiert ein Kopf. Das ist dann auch der Grund weshalb man sich den Film in 3D anschauen sollte, da die 3D-Technik zwar schon effekthaschend eingesetzt wurde, jedoch wiederum nicht so aufdringlich ist, dass sie auf die Nerven geht. Dafür vermittelt sie aber einen netten Gewinn an mittendrin-statt-nur-dabei-Gefühl. Mit seiner Version von Hänsel und Gretels Zukunft schafft es Regisseur Tommy Wirkola (der mit den Nazi Zombies in "Dead Snow") immerhin ein für sich genommen stimmiges Gesamtwerk abzuliefern. In dem Film kommen Hexen vor. Und Magie. Und ein Endkampf, in dem Hexen mit einem Maschinengewehr die Köpfe weggeschossen werden. Alles durch entsprechende Kamerafahrten, Special Effects und 3D schön in Szene gesetzt. Was allerdings die beiden Hauptdarsteller Renner ("Avengers", "Das Bourne Vermächtnis") und Arterton ("Prince of Persia: Der Sand der Zeit", "Kampf der Titanen") abliefern kann man nur schlecht als Schauspielerei bezeichnen. Das liegt nicht zuletzt daran, dass die Beiden die meiste Zeit über einen etwas gelangweilten Eindruck hinterlassen und außer bei nichtssagenden Konversationen in den seltensten Fällen über markige one oder twoliner hinauskommen.

Fazit: "Hänsel und Gretel: Hexenjäger" ist trotz seiner Vorlage kein Film für Kinder. Wer beim Popcorn futtern aber gerne ein bisschen anspruchslose Action haben möchte und mit nicht allzu hohen Erwartungen an die Sache herangeht, der kann mit dem Film durchaus seinen Spaß haben, zumal er mit 88 Minuten kurz genug ist, um nicht langweilig zu werden.

Wertung:5 von 10 Punkten
Marcel Wetzel
(Bilder © 2013 Paramount Pictures)


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Weiterführende Links:
Review zu "Van Helsing"







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