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Movie 43 Drucken E-Mail
Derbe Komödie mit Mega-Starbesetzung Kategorie: Filme - Autor: Michael Spieler - Datum: Samstag, 26 Januar 2013
 
Movie 43
(Movie 43, USA 2013)
 
Movie 43
Bewertung:
Studio/Verleih: GreeneStreet Films/Constantin Film
Regie: Elizabeth Banks, Steven Brill, Steve Carr, Rusty Cundieff, James Duffy, Griffin Dunne, Peter Farrelly, Patrik Forsberg, James Gunn, Bob Odenkirk, Brett Ratner & Jonathan van Tulleken
Produzenten: U.a. Peter Farrelly, Ryan Kavanaugh, John Penotti & Charles B. Wessler
Drehbuch: Steve Baker, Will Carlough, Jacob Fleisher, Patrik Forsberg, Matt Portenoy, Greg Pritikin, Rocky Russo, Jeremy Sosenko & Elizabeth Wright Shapiro
Filmmusik: William Goodrum
Kamera: Frank G. DeMarco, Steve Gainer, William Rexer & Tim Suhrstedt
Schnitt: Diverse
Genre: Komödie/Anthologie
Kinostart Deutschland: 24. Januar 2013
Kinostart USA: 25. Januar 2013
Laufzeit: 90 Minuten
Altersfreigabe: Ab 16 Jahren
Trailer: YouTube
Kaufen: Blu Ray, DVD
Mit: Elizabeth Banks, Josh Duhamel, Dennis Quaid, Greg Kinnear, Common, Hugh Jackman, Kate Winslet, Chloe Grace Moretz, Kristen Bell, Seth MacFarlane, Naomi Watts, Liev Schreiber, Emma Stone, Anna Farris, Kieran Culkin, Kate Bosworth, Richard Gere, Jack McBrayer, Justin Long, Jason Sudeikis, Uma Thurman, Christopher Mintz-Plasse, Gerard Butler, Sean William Scott, Johnny Knoxville, Halle Berry u.a.



Kurzinhalt: Zwei Jungs wollen einen Dritten verarschen und brauchen dazu seinen Rechner. Um ihn abzulenken soll er für sie im Netz "Movie 43" ausfindig machen, einen Film, den die Beiden sich ausgedacht haben, aber behaupten, es handle sich um den verbotensten Film überhaupt. Dass die Suche sich aufregender für sie gestalten soll als angenommen, ahnen sie noch nicht. Bei ihrer Suche finden sie einen schrägen Streifen nach dem anderen, in die sie immer kurz hineinsehen. Sie landen bei 'The Proposition' und sehen ein Paar, das etwas anderes ausprobieren möchte. Bei 'Truth or Dare' gibt sich ein Paar beim Blind Date hanebüchene Anweisungen. In 'Veronica' entbrennt die junge Liebe. In 'Homeschooled' zeigt ein Elternpaar, wie man es total richtig macht mit der Erziehung. Bei 'The Catch' gibt es auch ein Date, mit unerwarteten Auswüchsen. Beim 'Super Hero Speed Dating' fährt Batman Robin in die Parade. Beim 'Middleschool Date' werden sämtliche Männer kopflos, als die Natur zuschlägt. In 'Happy Birthday' macht ein Typ seinem besten Freund ein ganz besonderes Geschenk. In 'Victory’s Glory' zeigt eine Basketballmannschaft was sie drauf hat und in 'Beezel' kämpfen Katze und Freundin um die Gunst des Hausherrn. Unterbrochen werden die Filmfetzen von nicht minder lustigen Werbeparodien…

Review: Elizabeth Banks ist nur eine von zahlreichen Stars, die sich in 'Movie 43' ein Stelldichein geben.Zu allererst viel mir auf, dass in der Version die ich sah, ein Segment fehlt. 'The Pitch' mit Dennis Quaid, Greg Kinnear und Seth MacFarlane fehlte und ich weiß nicht, ob das in der normalen deutschen Fassung enthalten sein wird, kann mir aber vorstellen, dass sie einen Filmschnipsel als Überraschung aufgehoben haben. Positiv ist anzumerken, dass er sonst ungeschnitten ist und wenn es darum geht, auch unverdeckt gezeigt wird (im Gegensatz zum normalen Trailer). Es jagt ein kruder Abschnitt folgt dem nächsten, so dass man aus dem Lachen überhaupt nicht herauskommt. Diese Perioden sind "Ted" auf Speed, mit "Jackass"-Elementen und dem besten aus "American Pie". Aber selbst diese Beschreibung wird dem nicht gerecht.

In "Movie 43" sind die gesammelten dreckigen und von der Gesellschaft meist nicht tolerierten Gedanken ausgelebt. Es ist Comedy, die immer noch einen seltsamen Schritt weiter geht und komplett abdreht. Dabei aber auch sehr oft den Kern einer Sache, gerade mit den sehr sehr bösen Werbespots ganz genau trifft. Ich kann hier gar nicht auf das ganze Monster-Ensemble eingehen, aber alle beweisen ihr komödiantisches Talent, das oft auch darin liegt bei extrem abstrusen Dialogen keine Miene zu verziehen. Es kann dabei passieren, dass man mehr darauf versucht zu achten, wen man alles in einem Segment erkennt - was teilweise auch "Cloud Atlas" vorgeworfen wurde, wobei es dort natürlich immer dieselben Darsteller waren. Die Zwischenschnitte mit den Jungs um die sich eine eigene Geschichte entwickelt, erlauben dem Zuschauer kurz Luft zu holen. Dieser Leim, wenn man so will, ist selbst nicht wirklich witzig, aber auch nicht weniger verrückt, als der Rest. Als hätte man dem Autorenhaufen gesagt: "Schreibt eure dreckigste Phantasie auf und dann macht es doppelt so schlimm."

Superman und Robin beim Date; unter dem Tisch lauert Batman.Vermutlich brauch jede Generation so einen "American Pie" um sich kulturell einzuordnen und da es den schon gibt, musste eine Steigerung her. Fragt sich nur, wie der derbe Humor von "Movie 43" in Zukunft noch steigerbar sein soll. Bin gespannt, ob von dem Film in 'nem Jahr noch etwasd zurückbleibt. "American Pie" hat es ja geschafft bestimmte Redewendungen in die Popkultur einfließen zu lassen, unter denen sich heute JEDE/R etwas vorstellen kann, auch wenn es sich beim am häufigsten auftauchenden wohl um Stifflers Mom dreht. Ich möchte aufgrund der Kürze des Films und der besonderen Kürze der einzelnen Teile auch kein weiteres Wort zu diesen verlieren. Comedy lässt sich nicht nur nicht gut nacherzählen, sondern es nimmt auch den Spaß weg. Einzig: es ist so schön böse und schmutzig und politisch unkorrekt. Quasi ein Muss. Ab 16.

Fazit: "Movie 43" ist die wohl bisher kompromissloseste Hollywood-Comedy, die alle Grenzen - vor allem die des sogenannten guten Geschmacks - überschreitet. Wer sich 90 Minuten allerderbsten Humor geben kann und vielleicht auch ein wenig Ekel überwinden will, ist hier genau richtig.

Wertung:9 von 10 Punkten
Michael Spieler
(Bilder © 2013 Constantin Film)


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