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The Pact Drucken E-Mail
Atmosphärisch 1A, aber mit ein paar Schwächen Kategorie: Filme - Autor: Ulrike Waizenegger - Datum: Donnerstag, 06 Dezember 2012
 
The Pact
(The Pact, USA 2012)
 
The Pact
Bewertung:
Studio/Verleih: Preferred Content/Ascot Elite Home Entertainment
Regie: Nicholas McCarthy
Produzenten: U.a. Ross M. Dinerstein & Jamie Carmichael
Drehbuch: Nicholas McCarthy
Filmmusik: Ronen Landa
Kamera: Bridger Nielson
Schnitt: Adriaan van Zyl
Genre: Horror
DVD-Release (Deutschland): 06. November 2012
Kinostart (UK): 08. Juni 2012
Laufzeit: 89 Minuten
Altersfreigabe: Ab 16 Jahren
Trailer: YouTube
Kaufen: Blu Ray, DVD
Mit: Caity Lotz, Casper Van Dien, Agnes Bruckner, Mark Steger, Haley Hudson, Kathleen Rose Perkins, Sam Ball u.a.


Kurzinhalt: Annies und Nicholes Mutter ist verstorben. Nichole kehrt in das Haus ihrer Mutter zurück, weil Annie nichts mehr mit ihrer Muter zu tun haben will. Doch dann verschwindet Nichole spurlos, und Annie sieht sich gezwungen, doch noch einmal zurückzukommen. Nichts erklärt Nicholes Verschwinden, Annie findet jedoch ihr Handy in einem Wandschrank. Die gemeinsame Cousine Liz, die sich derzeit um Nicholes kleine Tochter Eva kümmert, kommt ebenfalls mit Eva zu dem Haus, um Nicholes Verschwinden unter die Lupe zu nehmen. Doch mitten in der Nacht verschwindet auch Liz spurlos, ihr Bett zerwühlt. Annie wird bei der Suche nach Liz von einer unsichtbaren Kraft attackiert, durch die Luft gewirbelt und gegen Wände geschmissen. Sie schafft es, Eva zu retten und aus dem Haus zu fliehen und zur Polizei zu gehen. Doch diese glaubt ihr kein Wort. Also versucht Annie auf eigene Faust herauszufinden, was mit Nichole und Liz passiert ist, und erlebt dabei einen Höllentrip in dem Haus ihrer Mutter…

Review: Die Schauspieler bekleckern sich nicht gerade mit Ruhm.Wenn man wirklich ganz oberflächlich den Film betrachtet und sich schlicht und ergreifend von Grusel berieseln lassen will, ist man mit diesem Film gar nicht mal so schlecht bedient. Denn was den Gruselfaktor betrifft, da bekommt der Film 10 von 10 Punkte von mir. Durchaus einige hinter-der-Couch-versteck-Momente drin enthalten. Doch bei näherer Betrachtung muss man "The Pact" leider einiges ankreiden. Gut, vom Plot her braucht man sicherlich nicht viel erwarten. Ein Haus, in dem ein böser Geist sein Unwesen treibt, ist nicht das erste Mal Thema eines Horrorstreifens. Was den Film meines Erachtens einige Punkte kostet ist die Schauspielerbesetzung. Entweder völlige Emotionslosigkeit und offenbar fehlender Enthusiasmus für die Rolle, oder aber übertriebene Schauspielerei. Vor allem bei Liz (Kathleen Rose Perkins) und Nichole (Agnes Bruckner). Annie (Caity Lotz) gibt sich in der Regel Mühe, aber auch bei ihr musste ich so manche Male mit dem Kopf schütteln. Und ich befürchte, bei den Synchronsprechern liegt auch massive Unlust vor. Aber dies ist nur eine Vermutung, ich hatte nur die deutsche Version zur Verfügung, aber die Stimmen strotzten nicht gerade vor Emotion und Begeisterung für die Sprechrollen.

Auch vom Skript her gibt es diverse Ungereimtheiten. Nur als Beispiel sei angeführt, dass Annie im Leben nicht in das Haus ihrer Mutter zurückkehren wollte, und dann schläft sie in einer Seelenruhe dort. Hier hätte ich mir viel mehr von dem Groll gewünscht, den sie offenbar gegen ihre Mutter hegte. Genauso Annies Verhalten nachdem ihre Cousine verschwunden ist. Offenbar hat sie eine Seelenruhe, denn sie kehrt abermals in das Haus zurück und schläft den Schlaf der Gerechten. Wenn ich mir vorstelle, ich wäre von einer unsichtbaren Kraft durch das Haus gepfeffert worden, dann würde ich mit Sicherheit nicht so unbedarft dorthin wieder zurückkehren. Aber vielleicht sehe ich das auch einfach nur zu eng, wer weiß. Wer hingegen von mir gute Punkte bekommt, sind der Regisseur Nicholas McCarthy und der Kameramann Bridger Nielson. Wie die langsamen Kamerafahrten einsetzt werden, um in einen Raum zu gelangen, ist erstklassig genutzt. Spannung wird aufgebaut und man fiebert der Szene, die sich als nächstes entfalten soll, förmlich entgegen. Auch die Zeitlupen-Szenen sind ideal eingesetzt. Hier versteht jemand sein Handwerk und puscht den Gruselfaktor enorm. Auch die musikalische Untermalung unterstützt die Grusel-Momente. Schrille Geigentöne, oder einfach nur mal ein gemächlich klimperndes Klavier. Hier passt die Inszenierung und ich muss zugeben, ich bin grad aufgrund der Musik durchaus ab und an mehr erschrocken, als ich es wahrscheinlich ohne Musik wäre. Ich sollte vielleicht noch dazu sagen, dass ich generell mich nicht so schnell richtig grusel. Aber dieser Film hat insofern alle Register gezogen.

Fazit: Wer sich auf Gruselfilme einlassen kann, ohne sich allzuviele Gedanken über Logik zu machen, der kommt bei "The Pact" voll und ganz auf seine Kosten. Kameraführung und Musik werden gekonnt eingesetzt und verstärken die Grusel-Momente immens. Freunde des Übernatürlichen dürften diesem Film auch einiges abgewinnen können. Schade ist hingegen die offenbare Unlust vieler Schauspieler. Emotionen werden entweder gar nicht nicht, oder falsch eingesetzt, was wirklich den Spaß trübt - vor allem bei Dialog-Szenen. Vielleicht war hier der Film zu sehr Low-Budget. Ansonsten empfehle ich einen gemütlichen Platz hinter der Couch einzurichten, oder eine Decke bereit zu halten, unter der man sich verkriechen kann.

Wertung:6 von 10 Punkten
Ulrike Waizenegger
(Bilder © 2012 Ascot Elite Home Entertainment)


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