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21 Jump Street Drucken E-Mail
Unterhaltsames, loses Remake der 80er-Serie Kategorie: Filme - Autor: Marcel Wetzel - Datum: Samstag, 12 Mai 2012
 
21 Jump Street
(21 Jump Street, USA 2012)
 
21 Jump Street
Bewertung:
Studio/Verleih: Cannell Studios/Sony Pictures
Regie: Phil Lord & Chris Miller
Produzenten: U.a. Stephen J. Cannell, Neal H. Moritz, Jonah Hill & Channing Tatum
Drehbuch: Michael Bacall & Jonah Hill
Filmmusik: Mark Mothersbaugh
Kamera: Barry Peterson
Schnitt: Joel Negron
Genre: Komödie/Action
Kinostart Deutschland: 10. Mai 2012
Kinostart USA: 16. März 2012
Laufzeit: 109 Minuten
Altersfreigabe: Ab 12 Jahren
Trailer: YouTube
Kaufen: noch nicht verfügbar
Mit: Jonah Hill, Channing Tatum, Brie Larson, Dave Franco, Rob Riggle, DeRay Davis, Ice Cube u.a.


Kurzinhalt: Schmidt und Jenko sind nach ihrem Schulabschluss mehr als bereit, ihre Jugendprobleme hinter sich zu lassen. Die beiden werden Mitglied der Polizei und der geheimen Jump Street Einheit, bei der sie ihr jugendliches Äußeres nutzen, um verdeckt in einer der örtlichen High Schools wegen einiger Drogenschieber zu ermitteln. So tauschen sie ihre Polizeimarke wieder gegen den Schulranzen und stellen sehr schnell fest, dass sich an der High School inzwischen einiges verändert hat…


Review: Schmidt und Jenko in Aktion… Was man schnell merkt, ist, dass das Einzige, was die Neuauflage der Teenieserie "21 Jump Street" mit seinem Vorbild aus den 80ern gemein hat, der Name und die Grundidee ist. Hört man von einem solchen Remake, erwartet man ja eher, dass das Ganze ein blasser Abklatsch des Originals ist und bestenfalls leidlich über die Laufzeit des Streifens unterhält. Und genau so scheint der Film auch anfangs zu sein. Die Drehbuchautoren Michael Bacall und Jonah Hill, der zugleich den Schmidt spielt, sowie die Regisseure Phil Lord und Chris Miller ("Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen") haben eine recycelte Idee nach der anderen in dem Film gepackt, was sie dabei aber auch gar nicht abstreiten. Vielmehr referenzieren sie sogar ausdrücklich, dass genau das, was sie hier machen ein aufgewärmtes Remake ohne neue Ideen ist.

Glücklicherweise sind sie dann aber doch noch einen Schritt weitergegangen und haben aus dem Film einen teilweise ziemlich derben Comedystreifen gebastelt, der ohne Frage ziemlich stumpf ist, das aber auch gar nicht verleugnen will. Im Gegensatz zu anderen Filmen ist er mit voller Absicht stumpf, was wiederum dazu führt, dass man sich die meiste Zeit über bestens unterhalten fühlt. Zwar beginnt der Film mit einem kleinen Lacher, ansonsten ist der Anfang aber recht bieder und schon fast ein wenig langweilig. Hinzu kommt die in solchen Filmen inzwischen anscheinend obligatorische Bromance zwischen den Hauptcharakteren Schmidt (Jonah Hill) und Jenko (Channing Tatum), die hier, so scheint es, genauso überflüssig ist wie in den meisten anderen Filmen. Diese ist es dann aber gleichzeitig auch, die den Film zu dem macht, was er letztendlich ist. 109 Minuten meist gute Unterhaltung, die vor allem wegen der guten Chemie auf der Leinwand zwischen Hill ("Superbad") und Tatum ("Für immer Liebe") funktioniert. Dabei merkt man recht schnell, dass die Beiden den Film selbst nicht ernst nehmen, und genau das auch vom Publikum erwarten.

Channing Tatum und Jonah Hill harmonieren perfekt miteinander… Statt das übliche Schema, Bullen infiltrieren irgendwas plus seichtem Haudraufhumor abzuspulen, konzentriert sich der Film lieber darauf mit der Idee herumzuspielen, wie es für unsere Protagonisten so ist, noch mal die "glorreiche" High School Vergangenheit aufleben zu lassen. Das legt den Grundstein, für eine Vielzahl an Gags, in denen Hill und Tatum es schlicht nicht schaffen, sich an die heutigen Teenies an Schulen anzupassen. Dabei zündet beileibe nicht jeder Gag, jedoch mehr als genug, um die Zuschauer bestens zu unterhalten. Wie es bei solchen Remakes inzwischen üblich ist, darf auch der ein oder andere Gastauftritt der Originalschauspieler aus der Serie nicht fehlen, wer genau hier wann und wie Auftritt wird aber natürlich nicht verraten.

Fazit: 21 Jump Street ist eine erfreulich sympathische Komödie, die vor allem durch die Leistung ihrer beiden Hauptdarsteller lebt. Dabei ist das Beachtenswerteste an dem Film, dass er, um zu unterhalten, nicht nur den bei Filmen dieser Machart inzwischen üblich gewordenen Fäkalhumor benutzt um Lacher zu erzwingen, sondern auch oft den üblichen Klischees einfach den Stinkefinger zeigt und unsere ach so bunte Popkultur durch den Kakao zieht. Er ist nun wirklich kein Meisterwerk, aber macht viel Spaß.

Wertung:7 von 10 Punkten
Marcel Wetzel
(Bilder © 2012 Sony Pictures)


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