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American Pie: Das Klassentreffen Drucken E-Mail
Durchschnittliche Teenie-Komödie mit Nostalgiebonus Kategorie: Filme - Autor: Marcel Wetzel - Datum: Mittwoch, 02 Mai 2012
 
American Pie: Das Klassentreffen
(American Reunion, USA 2012)
 
American Pie: Das Klassentreffen
Bewertung:
Studio/Verleih: Universal Pictures
Regie: Jon Hurwitz & Hayden Schlossberg
Produzenten: U.a. Chris Moore, Craig Perry, Warren Zide & Chris Weitz
Drehbuch: Jon Hurwitz & Hayden Schlossberg
Filmmusik: Lyle Workman
Kamera: Daryn Okada
Schnitt: Jeff Betancourt
Genre: Komödie
Kinostart Deutschland: 26. April 2012
Kinostart USA: 06. April 2012
Laufzeit: 113 Minuten
Altersfreigabe: Ab 12 Jahren
Trailer: YouTube
Kaufen: Blu Ray, DVD, Soundtrack
Mit: Jason Biggs, Alyson Hannigan, Chris Klein, Thomas Ian Nicholas, Tara Reid, Sean William Scott, Mena Suvari, Eddie Kaye Thomas, Jennifer Coolidge, Eugene Levy, Natasha Lyonne, Dania Ramirez, Katrina Bowden u.a.


Kurzinhalt: Viel Zeit ist vergangen, seit sich Jim, Oz, Finch und Kevin das letzte Mal gesehen haben. Gut, dass jetzt ihr Klassentreffen ansteht. Um das gebührend zu feiern, treffen sie sich einige Tage vorher um nochmal in alten Zeiten zu schwelgen. Jim und Michelle sind immer noch verheiratet. Genau wie Kevin, der jedoch nicht seine alte Highschool Liebe Vicky geehelicht hat, sondern Ellie. Oz ist inzwischen Sportmoderator und Finch, der hat ein Motorrad und berichtet von seinen Reisen um die Welt. Alles scheint abzulaufen, wie man sich ein Treffen zwischen Kerlen so um die 30 vorstellt. Relativ friedlich und gediegen. Als sie dann aber auch auf den Stifmeister treffen, stolpert die Truppe von einer Situation in die andere, von denen sie gehofft hatten, sie nie mehr erleben zu müssen…


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Review: Die Freunde von einst, endlich wieder vereint. In der heutigen Jugend soll es ja Leute geben, die mit der American Pie Serie nicht allzu viel anfangen können, bzw. lediglich den 10. Abklatsch des Originals kennen und zu Recht für schlecht befinden. "American Pie: Das Klassentreffen" möchte all den bedauerlichen Wesen nun helfen dieses Bildungsdefizit zu beseitigen und die älteren unter uns erinnern, worüber wir vor gut 13 Jahren gelacht haben. Gleichzeitig ist er der erste Film in der American Pie Reihe, der seit 2003 in die Kinos kommt und die 1999 ein komplett neues Genre erfunden hat. Erinnert Ihr euch an die ganzen Komödien, in denen eine Gruppe von jungen Kerlen, meistens noch Jungfrauen, übertriebene Parties feiern, dabei irgendwie Angst vor Frauen haben, aber gleichzeitig hoffen, bei einer landen zu können und deren Humorniveau nur leicht über Zimmertemperatur lagen? Ja? American Pie hat diese Art von Film seinerzeit quasi erfunden.

In dieselbe Kerbe schlägt auch "American Pie: Das Klassentreffen", sodass der Humor genau das ist, was man von einem Film aus der Reihe erwartet. Zwar nimmt sich der Film zu Anfang der Thematik des Erwachsenwerdens an und führt die alte Truppe Jim (Jason Biggs), Oz (Chris Klein), Kevin (Thomas Ian Nicholas) und Finch (Eddie Kaye Thomas) als halbwegs ruhige, seriöse, aber auch langweilige Menschen ein, was sich aber recht schnell ändert. Nämlich in dem Moment, in dem sie auf ihren alten Klassenkameraden Stifler (Sean William Scott) treffen. Er hat sich seit der High School nicht verändert, wohnt immer noch im Hotel Mama und auch jobtechnisch hat er noch nicht viel auf die Reihe bekommen. Aber genau dieser Charakter ist es, der dem Film zumindest ein wenig seines alten Charmes wiedergibt, indem er die anderen Protagonisten zu Dingen verleitet, für die sie eigentlich schon viel zu alt sind. (Achtung, Spoiler!) So ermutigt er Jim, das Mädchen, für das er damals den Babysitter gespielt hat, zu verführen. Oder er schmeißt eine Party, die mit einem Bondagekampf im Vorgarten endet (Spoiler Ende). Genau das ist es, was "American Pie" damals ausgemacht hat. Und wäre Stifler mehr in den Gesamtplot des Filmes eingebaut worden, wäre vielleicht auch ein wenig mehr als die Erinnerung an eine durchschnittliche "Teenie-Komödie" mit Nostalgiebonus geblieben.

Boys will be boys… Dabei macht der Film an sich eigentlich nichts direkt falsch, es passiert in ihm nur irgendwie nicht viel, sodass man während der 113 Minuten, die der Film andauert, zwar hin und wieder mal lachen muss, allerdings dauert die Erinnerung an die Geschehnisse des Films ungefähr genauso lange an, wie er dauert. Hier hätten die beiden Regisseure Jon Hurwitz und Hayden Schlossberg, die mit ihren "Harold & Kumar"-Filmen nicht gerade neu im Komödiengenre sind, um einiges mehr aus dem Franchise herausholen können. Und auch wenn der Film gespickt ist mit kleinen Gastauftritten aus dem ursprünglichen "American Pie" Teil von 1999, bleibt lediglich eine halbwegs lustige Komödie über, die ihrem meiner Meinung nach großen Erbe leider nicht gerecht wird. Vielleicht bin ich inzwischen aber auch einfach zu alt für diesen Quatsch…

Fazit: Den Spagat, den "American Pie: Das Klassentreffen" hier vollbringen will, schafft der Film leider nicht. Um die heutige Zielgruppe begeistern zu können fehlt es einfach an Tempo und wirklich witzigen Szenen, und um die älteren von uns, die den Originalfilm 1999 in den Kinos gesehen haben, zu unterhalten, passiert bis auf wenige Ausnahmen einfach zu wenig. Trotzdem ist auch der vierte Teil der Reihe eine solide Komödie mit Nostalgiebonus, die ihrem großen Namen zwar nicht gerecht wird, dem Zuschauer aber durchaus den ein oder anderen Lacher entlocken kann.

Wertung:6 von 10 Punkten
Marcel Wetzel
(Bilder © Universal Pictures)


Mitreden! Sagt uns eure Meinung zum Film im SpacePub!






Kommentare (3)
RSS Kommentare
1. 02.05.2012 23:57
 
Müsste bald nicht endlich Star Wars anstehen?
 
2. 04.05.2012 12:48
 
@Illuminat
Da ist aber jemand neugierig ;). Freut uns! :) Ein bisschen musst du dich aber noch gedulden. Keep your eyes on the horizon, and May the 4th be with you! :grin
 
3. 04.05.2012 21:27
 
@Illuminat
Seit froh, dass ich auf ne erneute Frage bis jetzt wartete. Ich sagte ja, dass es einmal peng macht und schon der Mai ansteht.
 

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