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Die Tribute von Panem Drucken E-Mail
Verfilmung des Bestsellers von Suzanne Collins Kategorie: Filme - Autor: C. Siegel | M. Spieler - Datum: Freitag, 23 März 2012
 
Die Tribute von Panem
(The Hunger Games, USA 2012)
 
Die Tribute von Panem
Bewertung:
Studio/Verleih: Lionsgate/Studio Canal
Regie: Gary Ross
Produzenten: U.a. Nina Jacobson & Jon Kilik
Drehbuch: Gary Ross, Billy Ray & Suzanne Collins, basierend auf ihrem Roman
Filmmusik: James Newton Howard
Kamera: Tom Stern
Schnitt: Stephen Mirrione & Juliette Welfling
Genre: Science Fiction/Action/Thriller/Drama
Kinostart Deutschland: 22. März 2012
Kinostart USA: 23. März 2012
Laufzeit: 142 Minuten
Altersfreigabe: Ab 12 Jahren
Trailer: YouTube
Kaufen: Blu Ray, DVD, Soundtrack, Filmmusik, Romanvorlage
Mit: Jennifer Lawrence, Josh Hutcherson, Liam Hemsworth, Elizabeth Banks, Woody Harrelson, Lenny Kravitz, Wes Bentley, Stanley Tucci, Toby Jones, Donald Sutherland u.a.


Kurzinhalt: Die Länder Nordamerikas existieren nicht mehr. Auf ihren einstigen Territorien erhebt sich nun der Staat Panem. Ein Regime, bestehend aus der blühenden Metropolregion – dem Kapitol – und 12 Distrikten, in denen die Menschen unter der Knechtschaft der Peacekeeper immer kurz vor dem Hungertod stehen und mit ihrer harten Arbeit den Wohlstand des Kapitols sichern. Jedes Jahr werden jeweils ein Mädchen und ein Junge im Alter zwischen 12 und 18 Jahren aus den Distrikten geholt, um in den Hungerspielen gegeneinander anzutreten: Ein blutiger Wettkampf auf Leben und Tod, aus dem nur eine Person siegreich hervorgehen kann. Im 74. Jahr der Spiele geschieht in Distrikt 12 etwas Ungewöhnliches: nachdem ihre kleine Schwester aus dem Lostopf gezogen wurde, meldet sich Katniss Everdeen als Freiwillige, um ihren Platz einzunehmen. Kurz darauf bricht sie – begleitet von Peeta Mellark, dem männlichen Tribut des Distrikts – ins Kapitol auf, wo sie auf die anderen Teilnehmer der Hungerspiele trifft, und dem neugierigen Publikum vorgestellt wird. Ein Veteran der Hungerspiele, der jedoch die besten Tage seines Lebens hinter sich hat und seinen Kummer in Alkohol ertränkt, sowie ein Modeberater und Stylist helfen Katniss dabei, sich auf die Spiele vorzubereiten, und bei den Zuschauern Eindruck zu hinterlassen – was wichtig ist, um Sponsoren für sich zu gewinnen, die den Ausgang der Spiele wesentlich mitbeeinflussen können. Peeta wiederum überrascht sie bei seinem Interview mit einer überraschenden Offenbarung. Kurz darauf ist es soweit: Katniss Everdeen wird auf das Spielfeld gebracht, wo sie gegen die 23 anderen Tribute antreten muss. Die Hungerspiele beginnen…
Christian Siegel & Michael Spieler


Review von Christian Siegel (Buch-Unkundiger): Katniss stellt sich vor…Für düstere Zukunftsvisionen – gerade auch dann, wenn diese zeitgenössische Themen und Problematiken aufgreifen, und deren Gefahren durch drastische Überzeichnung veranschaulichen – hatte und habe ich ein Faible. So gesehen ist es nicht verwunderlich, dass – nach dem letztjährigen Eintrag "In Time – Deine Zeit läuft ab" – auch "Die Tribute von Panem" meinen Geschmack ähnlich zielsicher getroffen hat, wie Katniss den Apfel. Zugegeben, die hier präsentierten Konzepte und Ideen sind nur bedingt neu – vor allem der moderne japanische Roman- und Filmklassiker "Battle Royale" erweist sich als unverkennbare Inspirationsquelle, aber auch solche Werke, die sich kritisch mit dem Reality TV-Trend auseinandersetzen, sowie auch der eine oder andere Roman von Richard Bachmann aka Stephen King (allen voran "Todesmarsch" und "Menschenjagd", wobei auch zur sehr losen Verfilmung des letzteren, "Running Man", Parallelen zu erkennen sind) dürften teilweise Pate gestanden haben. All dies ändert jedoch auch nichts daran, dass "Die Tribute von Panem", gerade auch für einen Jugendroman (bzw. die Verfilmung eines Jugendromans), über erstaunlich viel Anspruch, Tiefgang und Sozialkritik verfügt – was ihn auch deutlich von "Twilight", mit dem die "Hunger Games" zuletzt völlig zu Unrecht gerne in einen Topf geworfen wurden, klar unterscheidet.

Der Aufbau ist dabei sehr gelungen. Weder verplempert man zu viel Zeit mit der Vorstellung der Figuren, noch zu wenig. Auch der Vorbereitung auf die Hungerspiele wird angemessen viel Zeit eingeräumt, jedoch ohne auf Kosten der eigentlichen Auseinandersetzung zu gehen. Zwar bleibt der Film immer auf Katniss fokussiert, dennoch gibt man uns auch Einblicke in die Gedanken und Gefühle anderer Figuren, allen voran natürlich Peeta, und wirft während der Hungerspiele auch einen Blick hinter die Kulissen – vor allem auch, was deren Manipulation betrifft, um das Geschehen spannender und interessanter zu gestalten. Die Geschichte ist mit einigen Wendungen gespickt und kulminiert in einem stimmigen, überzeugenden und gefälligen Ende, welches jedoch zugleich in die – hoffentlich! – unweigerliche Fortsetzung überleitet. Was "Die Tribute von Panem" ebenfalls bestechend gut gelingt, ist die Mischung einzelner Themen, Töne und Elemente. Dem charakterbetonten Einstieg steht dabei eine actionreichere zweite Hälfte gegenüber, die jedoch nichtsdestotrotz den Schwerpunkt nach wie vor auf die Figuren legt. Die sozialkritischen Untertöne sowie generell die tiefsinnigeren Aspekte der Handlung sorgen neben der Charaktertiefe dafür, dass das Geschehen nie zu einem oberflächlichen, seelenleeren Spektakel verkommt. Die Action ist – von der für meinen Geschmack wieder einmal viel zu wackeligen Kamera (aber dazu später noch mehr) einmal abgesehen – sehr gut inszeniert, wobei es Gary Ross vor allem auch glänzend gelingt, quasi an der Gewalt vorbei zu inszenieren. Soll heißen: Die Tötungsszenen werden immer nur angedeutet – jedoch ohne die Brutalität der Hungerspiele herunterzuspielen und dadurch das Geschehen (nämlich sich tötende Kinder) zu verharmlosen. Darüber hinaus setzt er vor allem die emotionaleren und/oder hochdramatischen Momente des Films sehr gekonnt und wirkungsvoll in Szene. Hilfe erhält er dabei von der Filmmusik von James Newton Howard, der sowohl die actionreicheren als auch die stilleren Passagen effektiv und stimmig vertont.

Die Hungerspiele beginnen…Die größte Stärke von "Die Tribute von Panem" ist jedoch Jennifer Lawrence. Nach ihrem beeindruckenden Schauspiel-Debüt in "Winter's Bone" sowie einer ebenfalls sehr gelungenen Performance in "X-Men: Erste Entscheidung" untermauert sie hiermit ihren Status als eine der vielversprechendsten Jungdarstellerin Hollywoods. Als Katniss findet sie genau die richtige Mischung aus Stärke und Verletzlichkeit, Härte und Mitgefühl. Was ihr dabei besonders gut gelingt, ist die Unterscheidung zwischen Katniss Fassade und ihren inneren Emotionen, die sie über weite Strecken verbirgt und oftmals nur über die Augen, bzw. in wenigen kurzen Einzelszenen, zum Vorschein kommen lässt. Der diesbezüglich am deutlichsten hervorstechende Moment, der auch die Brillanz ihrer Performance am deutlichsten aufzeigt, ist Katniss kurzer Moment der Schwäche kurz vor Beginn der Hungerspiele. Für einen Augenblick beginnt sie zu zittern, bricht ihre Fassade auf, und wir erhaschen einen Blick auf die Todesangst, die sie im Innern verbirgt – da sie weiß, dass sie vor dem Publikum, und auch ihren Gegnern, keine Schwäche zeigen darf. Während ihre männlichen Jungkollegen Josh Hutcherson und Liam Hemsworts vergleichsweise blass bleiben (wobei letzterer so gut wie nichts zu tun bekommt; man darf annehmen, dass er in der Fortsetzung eine deutlich größere Rolle spielen wird), erhält sie vor allem noch von Stanley Tucci, Woody Harrelson, Lenny Kravitz, Elizabeth Banks, Wes Bentley und Donald Sutherland wertvolle Unterstützung.

Es gibt jedoch auch ein paar Aspekte, die mich weniger überzeugen konnten. So hätte ich mir als unbedarfter Buch-Unkundiger etwas mehr Informationen über die Hintergründe gewünscht. Der hierfür eingebaute kurze Film über die Geschichte der Hungerspiele schien mir hier gerade mal an der Oberfläche zu kratzen. Hier hätte ich es dann doch vorgezogen, wenn man sich noch fünf bis maximal zehn Minuten mehr Zeit genommen hätte, um näher auf die Vergangenheit eingehen zu können. Vor allem zu Beginn sehr gestört hat mich auch der wieder einmal inflationäre Einsatz der Wackel-Kamera. Während ich es bei den Actionszenen noch ansatzweise verstehen kann (was noch nicht heißt, dass ich es begrüße), da es die Hektik und das Chaos der Kämpfe unterstreicht und zudem dafür sorgt, dass trotz der gewalttätigen Auseinandersetzungen ein PG-13 bzw. FSK 12-Rating gesichert ist, kann ich den Einsatz bei den ruhigeren Szenen, wie z.B. auch beim Beginn, absolut nicht nachvollziehen. Ich war immer wieder versucht, mir den Kameramann zur Brust zu nehmen und ihn auf eine ganz neue Erfindung hinzuweisen, die es erlaubt, deutlich ruhigere Aufnahmen zu drehen: Es nennt sich Stativ! Mein größter Kritikpunkt ist jedoch die Beziehung (?) zwischen Katniss und Peeta. Bis zuletzt war ich mir nicht sicher, ob Peeta tatsächlich so für Katniss empfindet, wie er das behauptet hat, oder nicht. Während ich es bei ihm zumindest noch für möglich halte, dass er im Interview die Wahrheit gesagt hat, erschien es mir bei Katniss doch eher unwahrscheinlich zu sein, dass ihre gezeigte Zuneigung mehr war als nur Show – vor allem auch angesichts ihres Geständnisses am Vorabend der Spiele, dass sie es sich nicht leisten könne, sie selbst zu sein. Eben deshalb habe ich leider emotional nie wirklich in diese angedeutete Liebesgeschichte investiert. Natürlich tut man sich in einem Roman leichter damit, in die Gedanken- und Gefühlswelt der Protagonisten eintauchen und uns daran teilhaben zu lassen, aber den Figuren die Möglichkeit zu geben, kurz abseits der Kameras ihre wahren Gefühle zu schildern, wäre aus meiner Sicht ungemein wichtig gewesen. Denn so hat dieser Teil des Films leider für mich nicht wirklich funktioniert.

Fazit: Jennifer Lawrence & Josh Hutcherson"Die Tribute von Panem" hat mich positiv überrascht. Für einen Blockbuster und/oder die Verfilmung eines Jugendstoffes ist er – gerade auch im Vergleich zu ähnlichen Produktionen – erstaunlich tiefsinnig und angenehm kompromisslos und ansatzweise brutal. Als Geniestreich erweist sich dabei die Verpflichtung von Jennifer Lawrence als Katniss Everdeen, welche ihre Heroine stets überzeugend und mit überraschend viel Menschlichkeit – trotz der unmenschlichen Situation, in der sie sich befindet – darstellt. Weitere Stärken sind das ausgewogene, wendungsreiche und angenehm charakterorientierte Drehbuch, die Leistungen einiger NebendarstellerInnen, die abwechslungsreiche Filmmusik von James Newton Howard, sowie Gary Ross' Geschick, die Gewalt der Hungerspiele nicht zu verharmlosen, jedoch ohne zugleich zu viel zu zeigen und dadurch aufgrund einer zu strengen Jugendfreigabe die eigentliche Zielgruppe auszuschließen. Kleinere Kritikpunkte, wie der wieder einmal recht störende Einsatz der Wackel-Cam, die sehr oberflächliche Beleuchtung der Vorgeschichte, sowie die etwas verwirrende Liebesgeschichte zwischen Katniss und Peeta, verhindern zwar den ganz großen Wurf, dennoch kann nun auch ich mich zu den Fans von "The Hunger Games" zählen. Ich freue mich jedenfalls schon auf die Fortsetzung!

Wertung:8 von 10 Punkten
Christian Siegel


Review von Michael Spieler (Buch-Kenner): Der zugleich verstörende und mitreißende erste Teil der Geschichte aus der Feder von Suzanne Collins kommt nun in die Kinos und präsentiert sich als epischer, emotionaler Auftakt zu einer Filmreihe, die anderen Jugendbuchverfilmungen nicht nur das Wasser reichen, sondern diese ohne Anstrengung überflügeln könnte. Im Gegensatz zu den anderen erfolgreichen Kandidaten dieser Kategorie, kämpft hier zunächst nicht das klassisch Gute gegen das klassisch Böse oder beschäftigt sich mit der schwerwiegenden Frage "Glitzer oder Fell?". In perfider Weise werden 24 junge Menschen dazu gezwungen sich gegenseitig zu ermorden um "dem Bösen" als Machtdemonstration zu dienen und das Joch aufrechtzuerhalten, unter dem die Distrikte Panems stehen. Die verschlossene und wortkarge Katniss wird eindringlich verkörpert von Jennifer Lawrence, die 2011 für "Winter's Bone" eine Oscarnominierung erhielt und dann im Genrehit "X-Men: Erste Entscheidung" als junge Mystique wohl die beste und stärkste Rolle hatte. Trotz ihres Talents bleibt leider viel von der inneren Gedankenwelt von Katniss im Vergleich zum Buch auf der Strecke, das ausschließlich aus ihrer Perspektive geschrieben ist. Gesichtsausdrücke und Gesten können eben nur ein Stück weit die Komplexität ihrer Emotionen und ihren alles bestimmenden Überlebenswillen wiedergeben. Gerade was ihre Gefühle gegenüber ihres männlichen Co-Gladiatoren angeht, erhält man durchaus einen ganz anderen Eindruck, als das im Buch der Fall ist. Der Film hält sich größtenteils an ihren Blickwinkel und weicht nur ab und an ab, wenn es darum geht die größere politische Welt abseits der Arena in die Gesamtgeschichte einzubetten. Was im Buch nur durch Katniss geäußerte Vermutungen sind, da sie die Auswirkungen auf sich und die Arena wahrnimmt, wird hier – besonders was die Spielmacher betrifft – gezeigt.

Lenny Kravits als Stylist und Woody Harrelson als MentorEine Nebenhandlung fehlt völlig, ist aber zu verschmerzen, da der Film trotz seiner fast zweieinhalbstündigen Laufzeit so keine spürbaren Längen aufweist. Er hat ein durchweg gutes Tempo und fasst ein paar Längen, die mir im Buch aufgefallen sind und die Haupthandlung teilweise unnötig verzögerten, gut zusammen. Die Verwendung von kurzen Rückblenden findet auch im Buch statt, hat im Film jedoch einen ganz klaren Zweck, und dauert nicht zwei Seiten sondern eben nur Sekunden. Ich würde die Lektüre trotzdem jederzeit über so ziemlich alles andere, was ich in letzter Zeit gelesen habe, empfehlen. Im Grunde komplementieren sich Buch und Film hervorragend. Der Film kann mehr auf das epische der Geschichte eingehen und besonders emotional aufreibende Momente gut inszenieren, während das Buch die Gedankenwelt der Hauptperson völlig im Griff hat. Es wurde sich tatsächlich erstaunlich nah an die Vorlage gehalten und so kommt es nur zu geringen Diskrepanzen zwischen Buch und Film. Das Ganze ist wenig verwunderlich, wenn man weiß, dass Collins mit Regisseur Gary Ross zusammen das Drehbuch verfasst hat.

Die übrigen Rollen sind auch hervorragend besetzt. Sei es ihr Co-Star Josh Hutcherson ("The Kids Are All Right") als Tribut Peeta Mellark, Woody Harrelson ("Freunde mit gewissen Vorzügen") als saufender Mentor Haymitch Abernathy, Stanley Tucci ("Captain America") als schriller Moderator Caesar Flickerman oder gar Sänger Lenny Kravitz als gütiger Stylist Cinna. Sie alle entsprechen dem Bild, das Collins in ihrem Buch von ihren Charakteren gezeichnet hat 1:1. Die Verkörperung des Spielmachers Seneca Crane durch Wes Bentley ("Gone") im Film, macht diesen für den Zuschauer zum deutlichen Antagonisten von Katniss und ihren Mit-Tributen in der Arena. Die Spielmacher sind durch die eingeschränkte Sichtweise im Buch nur sehr viel diffuser zu erfassen. Die Musik des Films beschränkt sich nicht nur auf einen erinnerungswürdigen Score von James Newton Howard, sondern bietet auch eigens geschriebene Songs, die aber nur im Abspann zu finden sind und vermutlich die Werbekampagne für die YouTube-Generation einfassen sollen. Der Titelsong selbst, greift im Refrain ein Motiv des Filmes/Buches auf, das an der wohl bewegendsten Stelle der Geschichte eine Rolle spielt. Taylor Swift & The Civil Wars fangen mit "Safe & Sound" sowohl durch die Wahl der Instrumente als auch mit ihrer Stimme die Arenasituation sehr gut ein. Den Soundtrack gibt es ab dem 23.02.1012, den Score ab 30.03.2012 im Handel zu kaufen.

Katniss in Aktion Regisseur Gary Ross ("Pleasantville", "Seabiscuit") hat hier einen wunderbaren Anfang geschaffen, der auch für sich allein stehen könnte, aber hoffentlich wie geplant fortgeführt wird. Ich hoffe in der Tat, dass diese Buchverfilmung nicht das Schicksal anderer, mit ähnlichem Zielpublikum ereilt und die Macher einen langen Atem haben, sollte der Besucheransturm unerwarteterweise ausbleiben. Ich denke da besonders an "Der Goldene Kompass" und "Percy Jackson" – beide basierend auf ebenso erfolgreichen Buchreihen, aber durch diverse Umstände sind die Verfilmungen zu Einsamkeit verdammt. Ein ähnliches Schicksal dürfte auch "John Carter" ereilen (es gibt immerhin 11 Bücher des Barsoom-Zyklus), der durch die uninspirierte Werbekampagne von Disney nicht das Publikum zu erreichen scheint, das er meiner Meinung nach verdienen würde.

Fazit: Wer das Buch kennt sollte von der Geschichte inzwischen so gefesselt sein, dass ein Kinobesuch keine Frage mehr darstellt, sondern ein Muss. Allen anderen sei gesagt, dass euch etwas entgeht, wenn ihr diesem Film keine Chance gebt. Lasst euch mitreißen und verstören & schaut sie euch an: Katniss – das Mädchen, dass in Flammen stand.

Wertung:9 von 10 Punkten
Michael Spieler
(Bilder © Studio Canal)


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Weiterführende Links:
Review zu "Captain America - The First Avenger"
Review zu "Der goldene Kompass"
Review zu "Freunde mit gewissen Vorzügen"
Review zu "Gone"
Review zu "In Time - Deine Zeit läuft ab"
Review zu "John Carter - Zwischen zwei Welten"
Review zu "The Kids Are All Right"
Review zu "Winter's Bone"
Review zu "X-Men: Erste Entscheidung"







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