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Harry Potter und der Gefangene von Askaban Drucken E-Mail
Alfonso Cuaróns kleines Fantasy-Meisterwerk Kategorie: Filme - Autor: Christian Siegel - Datum: Montag, 11 Juli 2011
 
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Harry Potter und der Gefangene von Askaban
(Harry Potter and the Prisoner of Azkaban, USA 2004)
 
Harry Potter und der Gefangene von Askaban
Bewertung:
Studio/Verleih: Warner Bros. Pictures
Regie: Alfonso Cuarón
Produzenten: U.a. David Heyman, Mark Radcliffe & Chris Columbus
Drehbuch: Steve Kloves, basierend auf dem Roman von J.K. Rowling
Filmmusik: John Williams
Kamera: Michael Seresin
Schnitt: Steven Weisberg
Genre: Fantasy
Kinostart (Deutschland): 03. Juni 2004
Kinostart (USA): 04. Juni 2004
Laufzeit: 141 Minuten
Altersfreigabe: Ab 12 Jahren
Trailer: klick
Kaufen: Blu Ray (Ultimate Edition), Blu Ray, Blu Ray (Neuauflage), DVD (Ultimate Edition), DVD (Special Edition), DVD, Soundtrack, Taschenbuch (D), Taschenbuch (E), Gebunden (D), Gebunden (E), PC-Spiel, PS2-Spiel
Mit: Daniel Radcliffe, Rupert Grint, Emma Watson, Robbie Coltrane, Maggie Smith, Michael Gambon, Alan Rickman, David Thewlis, Gary Oldman, Tom Felton, Richard Griffiths, Fiona Shaw, Harry Melling, David Bradley, Oliver Phelps, James Phelps, Julie Walters, Mark Williams u.a.


Kurzinhalt: Nachdem er im Haus der Dursleys unabsichtlich Magie benutzt hat, fürchtet Harry schon, nicht nach Hogwarts zurückkehren zu dürfen. Doch der Minister für Zauberei zeigt sich überraschend verständnisvoll. Während er auf den Start des neuen Schuljahres wartet, erfährt Harry dann schließlich auch, warum man ihn so zuvorkommend behandelt: Der Mörder Sirius Black ist aus dem Gefängnis von Askaban ausgebrochen – und hat es offenbar auf Harry abgesehen. Aus diesem Grund wurden die Sicherheitsmaßnahmen rund um die Schule noch einmal verschärft – Dementoren, die furchterregenden Wachen Askabans, patroullieren die Gegend rund um Hogwarts, ständig auf der Suche nach der bisher einzigen Person, der es gelungen ist, aus dem Gefängnis auszubrechen. Doch die Dementoren scheinen auf seltsame Art und Weise auch von Harry angezogen zu werden, und greifen ihn immer wieder an. Der neue Lehrer für die Verteidigung gegen die dunklen Künste, Professor Lupin, erklärt sich daraufhin bereit, Harry in Privatstunden zu lehren, wie er sich gegen sie verteidigen kann. Schon bald jedoch rückt Sirius Black wieder in den Mittelpunkt seiner Gedanken: Erfährt er doch, dass dieser früher ein enger Freund seiner Eltern war und sie an Voldemort verraten hat…

Ein einleitendes Wort der Warnung: Der nachfolgende Text ist mindestens so sehr Review wie Schimpftirade über einige Potter-Fans, die meinen nach wie vor Lieblingsfilm der Reihe meines Erachtens zu Unrecht gescholten haben. Ich wollte mich wirklich auf den Film beschränken, aber ich habe diesen Frust nun 8 Jahre mit mir herumgeschleppt, und musste ihn mir einfach von der Seele schreiben. Bitte verzeiht, wenn das Review dadurch etwas konfus und unfokussiert geworden ist, und sich stellenweise zu sehr mit der Reaktion auf den Film denn mit dem Film an sich auseinandersetzt…

Review: ImageManchmal verstehe ich die Filmwelt nicht mehr. Z.B. wenn ein 08/15-Blockbuster das 10-fache eines kleinen, feinen, originellen Meisterwerks einspielt. Oder generell, wenn fast jeder Film der es wagt, etwas vom üblichen Standardmuster eines Unterhaltungsfilms abzuweichen dafür an der Kinokassa abgestraft wird. Ich kapiere auch nach wie vor nicht, warum deutsche Filmverleiher sich so dagegen sträuben, in den USA wenig erfolgreiche Filme bei uns zügig ins Kino zu bekommen (aktueller Anlass: "Let Me In") – sind geringe Kinoeinnahmen nicht immer noch besser als gar keine? Eine meiner größten cineastischen Verwunderungen der 0er-Jahre war jedoch die teils richtiggehend gehässige Reaktion vieler eingefleischter Potter-Fans auf Alfonso Cuarón's Verfilmung von "Harry Potter und der Gefangene von Askaban" (ein kleiner Auszug daraus ist übrigens nach wie vor im Internet, wie z.B. der Produktseite von amazon.de, zu finden), bloß weil er es gewagt hat, J.K. Rowlings Vision seine eigene hinzuzufügen, und sich – im Vergleich zu Columbus – in erster Linie darauf konzentriert, einen tollen FILM denn einer werksgetreuen Verfilmung zu machen.

Ich denke, ein kleiner Teil von mir kann zumindest verstehen, warum dies nach den ersten beiden Filmen, welche die Geschichte fast 1:1 erzählt haben und wo nur wenig weggelassen und keine einzige eigene, frische Idee hinzugefügt wurde, für einige Potter-Fans ein Schock gewesen sein muss. Für eingefleischte Harry Potter-Fans gab es sicherlich nichts Besseres und Schöneres, als alle wichtigen (und auch einige unwichtige) Szenen aus dem Roman auch auf der großen Leinwand zu erleben, auch wenn dies der Dramaturgie des Films nicht zuträglich war. Wie man jedoch ernsthaft und im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte behaupten kann, die ersten beiden Filme wären voller Magie gewesen, werde ich nie verstehen – die gewöhnliche Inszenierung von Chris Columbus war für mich einer der größten Schwachpunkte, den ich sicherlich auch bemängelt hätte, wenn ich damals bereits ein Fan der Bücher und damit von Harry Potter's Welt gewesen wäre. Warum ist das so vielen Potter-Fans nicht aufgefallen? Oder: Was sehen sie, was dieser Muggel hier nicht zu sehen vermag? Zugegeben, es gibt zwei Aspekte wo ich der Kritik zustimmen kann. Die erste Szene, als Harry außerhalb der Schule seinen "Lumos"-Zauber übt, bricht mit allen bisher dafür aufgestellten Regeln, und noch dazu für einen völlig unwichtigen Moment. Und ja, einige Dinge sind im Film gar nicht erklärt, und auch wenn ich es z.B. nicht für erforderlich halte, dass man den Zusammenhang zwischen James Potter's Freunden und der Karte der Herumtreiber versteht, da es nur ein kleines, verhältnismäßig unwichtiges Detail ist – zumindest den Hirsch und warum Harry diesen für seinen Vater hält, hätte man erläutern sollen. Davon abgesehen gleiten viele Kritikpunkte jedoch ins Absurde ab.

ImageDas Aussehen von Hogwarts hat sich also verändert. Öhm… ja, und? Wo ist das großartige Drama daran? Cuarón wollte einen Ort, der die zunehmende Düsternis der Handlung besser widerspiegelt als das märchenhafte Design der Vorgänger. Die Geographie wurde über den Haufen geschmissen, die Weide und Hagrids Hütte stehen plötzlich ganz wo anders, außerdem sieht die Hütte ganz anders aus als in den Vorgängern? Neben der Frage "Ja, und? Ist das wirklich so schlimm?" komme ich hier nicht umhin zusätzlich anzumerken, dass beim ursprünglichen Hütten-Design der hier erforderliche Hinterausgang gefehlt hat, und die neue sinnvoller und, sofern ich das als Potter-Lehrling zu beurteilen vermag, näher an Rowlings Vorstellung liegt (soweit ich mich erinnern kann ist in den Romanen die Hütte nämlich nicht direkt neben dem Wald, und auch nicht gleich neben dem Schloss, so wie es in Columbus Filmen gezeigt wurde). Abe das sind doch ohnehin alles nur Oberflächlichkeiten, bitte schön.

Apropos oberflächliches: Die Landschaft hat sich verändert. Ja, man hat sich dazu entschlossen, statt in Nordengland überwiegend in Schottland zu drehen. Auch hier meines Erachtens eine deutliche Verbesserung, da die neuen Landschaften um einiges beeindruckender sind und über eine zeitlose Qualität verfügen, in die diese magische Welt viel besser passt als in den recht gewöhnlich aussehenden Gebieten, die uns in den ersten beiden Filmen präsentiert wurden. Und auch hier sei darauf hingewiesen, dass Rowling behauptet, ihr wäre Schottland als Drehort für die Außenaufnahmen schon immer lieber gewesen. Oder müssen nun alle weiteren Filme unbedingt blind Columbus folgen, und ist sein Wort nun auf einmal gar mehr Wert als jenes der Autorin? Ebenfalls nicht nachvollziehen kann ich die Kritik zu den fliegenden Dementoren. Ja, stimmt schon, im Roman werden sie meist als über den Boden schwebend beschrieben – und auch im Film die meiste Zeit über so dargestellt. Aber… wenn sie wirklich immer nur schweben und niemals fliegen, kann mir mal jemand erklären, wie sie Harry während des Quidditch-Matchs angreifen konnten? Apropos Quidditch: Cuarón legt hier mehr Wert auf die Handlung rund um den titelspendenden Gefangenen von Askaban, und kürzt das meiste von dem, was mit dem normalen Schulbetrieb zu tun hat. Ich kann zwar verstehen, dass dies einige stört, aber da ich mit den Haus-Cup-Szenen noch nie sonderlich viel anfangen konnte, halte ich auch dies für eine Verbesserung, da es den Film auf das fokussiert, was wirklich wichtig ist. Und der Abschluss mit dem soeben eingetroffenen Feuerblitz mag zwar ebenfalls nicht buchkonform sein, ist für mich aber der ideale, perfekte Abschluss dieses Films.

ImageGanz absurd wird es dann, wenn wir zu den Schuluniformen kommen. Zuerst einmal: Diese sind eine Erfindung der Filmemacher, in den Romanen tragen die SchülerInnen "nur" Roben. Tatsächlich war dies aber sogar ein Punkt, wo sich Cuarón sehr wohl an die Vorgänger gehalten hat: Harry & Co. tragen nach wie vor Schuluniformen, nur hat Cuarón ihnen erlaubt, sie nicht mehr so brav und einheitlich zu tragen wie in den Vorgängern, sondern individuell – eben so, wie sie das wollen und auch im echten Leben tun würden. Dies passt nicht nur zur aufkommenden Jugend und dem damit einhergehenden Rebellismus und wirkt zudem realistischer, ehrlicher und echter, es hilft zudem dabei, den Charakter der jeweiligen Figur durch das Kostüm zu verdeutlichen, statt alle unter einen Hut (oder besser gesagt: einer schnörkellos getragenen Uniform) zu stecken und genau gleich aussehen zu lassen. Wo ich dann endgültig nicht mehr weiß, ob ich lachen oder weinen soll, ist beim Vorwurf, Harry, Hermine, Ron & Co. würden auf einmal in normalen Freizeitklamotten herumlaufen. Nun ja, stimmt, natürlich machen sie das – wenn sie gerade keinen Unterricht haben. Nur: Das war in den Vorgängern auch schon so! Was genau ist also eigentlich euer Problem?!?!

Zugegeben, in den letzten Jahren hat sich das Ganze ein bisschen gewandelt. Ich glaube zwar, dass den meisten Film-Fans damals schon klar war, dass es sich bei "Harry Potter und der Gefangene von Askaban" um den bis dato besten der Reihe handelt, der viele frühere Schwächen – vor allem inszenatorisch – hinter sich lässt, aber der Aufschrei der Potter-Fans war damals wohl einfach noch viel lauter und hat diese positiven Stimmen übertönt. Mittlerweile wird "Askaban" ja völlig zu Recht von nicht wenigen Fans der Film-Reihe (!) als der bisher beste angesehen. Trotzdem bin ich über die damalige Reaktion nach wie vor verbittert. Einerseits, da es wirklich ungemein frustrierend war, endlich einen Potter-Film zu erleben, der mich zu verzaubern und mir die Faszination dieses Universums zu vermitteln vermag – und dann ist genau das jener Film, der von eingefleischten Fans gescholten wird. Da freut man sich, nun endlich bekehrt worden zu sein und dazuzugehören zum illustren Kreis der Potter-Fans, willst dich mit vermeintlich Gleichgesinnten austauschen und diesen im wahrsten Sinne des Wortes phantastischen Film zelebrieren – nur um mitzubekommen, dass man als wahrer Potter-Fan den Film aufgrund der ganzen Änderungen, Kürzungen und Ergänzungen ja eigentlich gar nicht gut finden kann/darf. Und fühlt sich erst recht wieder ausgeschlossen. Irgendwie ironisch, oder? Das just jener Film der von vielen Potter-Jüngern gehasst wurde jener war, der mir verständlich gemacht hat, was sie an diesem Universum eigentlich so lieben und schätzen.

ImageGenerell glaube ich, dass "Askaban" der erste Film der Reihe war, dem es gelungen ist, auch Leute außerhalb der eingefleischten Fans anzusprechen und zu begeistern. Ich kenne niemanden, der ohne Kenntnis der Bücher durch "Stein der Weisen" oder "Kammer des Schreckens" plötzlich bekehrt wurde (lasse mich jedoch diesbezüglich gerne eines Besseren belehren). "Harry Potter und der Gefangene von Askaban" richtete sich nun in erster Linie an Fantasy- und Film-Fans denn an Kinder und/oder Fans der Vorlage, und ist es dadurch nun endlich geglückt, den Fankreis zu erweitern (ich bin der lebende Beweis!). Man sollte meinen, dass man sich als Potter-Jünger darüber freut – stattdessen wird Cuarón als cineastisches Äquivalent von "He who must not be named" denunziert. Die Ablehnung der Fans ging sogar so weit, dass man sich für die DVD-Veröffentlichung genötigt sah, J.K. Rowling an Bord zu holen, um zu sagen wie toll sie den Film nicht findet und dass sie keine Probleme mit Cuaróns Änderungen hat – in der Hoffnung, die Fans damit beschwichtigen zu können.

Normalerweise ist es mir ja egal, ob jemand anderem ein Film gefällt oder nicht. Das Einzige was zählt ist, wie er mir gefällt. In diesem Fall ist es jedoch nicht ganz so leicht, denn… die harsche Kritik einiger eingefleischter Potter-Fans, die sich auch im nach wie vor niedrigsten Einspielergebnis für einen Potter-Film niedergeschlagen hat, war wohl maßgeblich dafür verantwortlich, dass wir keine weiteren von Cuarón inszenierten Potter-Abenteuer mehr erleben durften. Und eben das werde ich all diesen Stimmen nie verzeihen, denn… meiner Ansicht nach hat Alfonso Cuarón mit "Harry Potter und der Gefangene von Askaban" ein kleines Fantasy-Meisterwerk erschaffen. Zugegeben, die grandiose Vorlage von J.K. Rowling, die vor allem mit einer interessanten, komplexen, wendungsreichen und spannenden Geschichte auftrumpft, hat hier sicherlich geholfen. Doch im Gegensatz zu Columbus hat sich Cuarón eben nicht damit begnügt, einfach nur den Roman abzufilmen. Stattdessen hat er diesen als Vorlage genutzt, und seine eigenen Ideen und Visionen in den Film einfließen lassen – was diesen aus meiner Sicht dann auch noch einmal um einiges besser macht, als das Buch. Er erkennt und akzeptiert, dass Film und Roman zwei unterschiedliche Medien mit unterschiedlichen Beschränkungen, aber eben auch Möglichkeiten sind – und macht sich diese im Gegensatz zu Columbus zu nutze. Er erzählt die Geschichte aus dem Roman nicht einfach nur, sondern erweckt sie zum Leben…

Image"Harry Potter und der Gefangene von Askaban" ist voller wundervoller, denkwürdiger und gelungener Momente – einige davon aus dem Buch, andere von Steve Kloves und/oder Cuarón erdacht. Zugegeben, gute Einzelszenen hatte auch die Vorgänger zu bieten – jedoch bei weitem nicht in dieser Fülle. Bereits die ersten Minuten sind sehr vielversprechend: Harry lehnt sich zum ersten Mal gegen die Dursleys auf, als Tante Petunia partout nicht damit aufhört, seine Eltern zu beleidigen – und wird schließlich so verärgert, dass er sie in eine Art menschlichen Ballon verzaubert. Die Szene, als sie langsam aus dem Haus fliegt und Vernon versucht sie festzuhalten, ist herrlich komisch – ein kleiner Funken luftig-lockerer Unterhaltung, ehe die Düsternis über Harry Potters Welt hereinbricht. Einen großen Anteil am Erfolg dieser Szene hat auch John Williams – es war ein echter Geniestreich, diesen Moment mit Walzermusik zu unterlegen und damit die Unbeschwertheit sowie die Komik der Szene zu unterstreichen.

Kurz darauf beim Knight Bus erlaubt man sich dann, mal etwas abgefahrener und verrückter zu werden als in den bisherigen Potter-Filmen. Der Bus, Chauffeur Ernie etc. sind herrlich schräg, und auch Einfälle wie der sich zusammenfaltende Bus tragen viel zur Originalität dieser Szene bei. Zudem hat John Williams dafür wohl die schrägste und seltsamste Komposition seiner langen Filmkomponisten-Karriere abgeliefert. Kurz darauf beim Gespräch mit dem Minister für Zauberei zeigt sich eine weitere Stärke, welche "Askaban" bei der Inszenierung seinen Vorgängern voraus hat: Cuaróns Liebe fürs Detail. So ist während des Dialogs im Hintergrund zu sehen, wie eine Feder selbstständig etwas auf Papier schreibt. Es sind genau solche Einfälle, welche für mich die Magie des Universums erst vermitteln – genau das, was ich bei den Vorgängern noch so schmerzlich vermisst hatte. Erst durch solche Einfälle, Ideen und Kleinigkeiten wird diese magische Welt für mich so wirklich greifbar und auch glaubhaft. Kurz darauf gibt es den ersten großen Lacher der Potter-Reihe, der nicht auf die Romanvorlage zurückzuführen ist (da sie auch im Roman niemals so gut funktioniert hätte; auf dem Papier ist man was den Humor betrifft ja generell fast ausschließlich auf witzige Dialoge beschränkt): Ich finde die Szene, als die Putzfrau die Türe öffnet und angebrüllt wird, und darauf mit einem lapidaren "Ich komm später wieder" antwortet, einfach nur zum – nun – brüllen. Auch dies gehört im Übrigen zu genau jenen kleinen Details, welche die Welt von Harry Potter für mich beim 3. Teil der Reihe endlich zum Leben erweckt haben.

ImageEin gutes Beispiel für die unterschiedliche Herangehensweise beider Regisseure was die Inszenierung der Harry Potter-Filme betrifft liefert auch der Dialog zwischen Harry und Arthur Weasley kurz vor der Abreise nach Hogwarts. Ich denke, wir wissen alle, die Columbus dieses Gespräch inszeniert hätte: Eine Kamera auf Harry, die andere auf Arthur Weasley, und die beiden abwechselnd in Nahaufnahmen einblenden. Nicht so Cuarón, der den ganzen Film über sein Gespür für tolle Bildkomposition beweist und gerade auch die zahlreichen Dialoge des Films durch seine cineastischere Herangehensweise ungemein aufwertet. So verschwinden Harry und Arthur fast im Hintergrund, und während man sich über Sirius Black unterhält, stehen wir im Vordergrund eine Säule mit einem Plakat, auf dem er – der Inhalt des Gesprächs – zu sehen ist. Generell fühlt sich die ganze Welt von Harry Potter und den vermehrten Einsatz von Weitwinkelaufnahmen größer und weiter an.

Während der Fahrt nach Hogwarts treffen wir zum ersten Mal auf die Dementoren. Nach dem Zusammentreffen mit den Spinnen in "Kammer des Schreckens" wohl die bisher mit Abstand beängstigendste Szene der Filme. Natürlich mag das Design der Kreaturen etwas an die Ringgeister an "Herr der Ringe" erinnern, mit ihren langen Umhängen und den Kapuzen über den Kopf, aber durch ihre skelettartige Form, die knöchrigen Hände, ihren abgehalfterten Eindruck durch zahlreiche Löcher in den Umhängen sowie dem grauenvollen Mund heben sie sich ausreichend von den Nazgul ab, um (mir) nicht negativ aufzufallen. Mit der Idee der Kälte in ihrer Gegenwart, und wie alles in ihrer Nähe zu Eis erstarrt, ist es Cuarón zudem grandios gelungen, ihren Effekt auf die Umwelt visuell darzustellen. Kurz darauf sieht man Harry und Ron – sofern mich meine Erinnerung nicht trügt – zum ersten Mal innerhalb der Filmreihe dabei, wie sie einfach nur herumalbern und Spaß haben, nämlich als sie diese seltsamen Süßigkeiten essen und daraufhin Tiergeräusche von sich geben. Auch diese Szene dient u.a. dazu, für die späteren düsteren Elemente einen Kontrast zu liefern. Nach unserem ersten Zusammentreffen mit der ebenfalls angenehm schräg umgesetzten Trelawney, erleben wir die erste Lehrstunde von Hagrid. Auch hier gibt es wieder den einen oder anderen kurzen Moment, der mir enorm gefällt – eben diese kleinen Details, die den Film aufwerten, wie z.B. wie Hermine als Harry auf Seidenschnabel zugeht instinktiv Ron's Hand ergreift – nur um als sie bemerkt was sie da tut diese wieder zurückzuziehen. Gut gefallen hat mir auch schon davor, wie alle vor dem Hippogreif zurückweichen, nur Harry stehen bleibt, und Hagrid dies so interpretiert, dass er sich freiwillig meldet. "Schöne Sache Harry, schöne Sache…"

ImageDer nachfolgende Flug auf Seidenschnabel ist nicht nur einer meiner Lieblingsmomente des Films, er war zudem der erste magische Gänsehaut-Moment der Potter-Reihe. Im Roman ist der Flug ein "non-event", und nimmt gerade mal wenige Sätze ein. Cuarón schafft daraus – erneut mit John Williams Hilfe – eine ungemein erhebende, triumphale Szene mit ungemein viel Gefühl und auch Aussagekraft. Ein weiterer Unterschied zu Columbus: Dort wurden alle Gedanken der Personen immer ausgesprochen und uns alles vorgekaut. Es wurde gesagt (und somit vermittelt), statt gezeigt (und damit spürbar gemacht). Cuarón agiert hier deutlich cineastischer, und vermittelt Gefühle etc. oftmals durch die Bilder und die Musik – wie eben auch in dieser Szene. Diese ist übrigens aus meiner Sicht nicht nur für Harry's weitere Entwicklung sehr wichtig, sondern vor allem auch für Seidenschnabel. Im Film mag man mit Hagrid mitgefühlt haben, als der Hippogreif zum Tode verurteilt wurde – aber mit Seidenschnabel selbst? Cuarón schafft es, uns Sympathie und Gefühle für dieses edle, überwiegend digital erschaffene Tier hegen zu lassen, und dies ist in erster Linie dieser majestätischen Szene zu verdanken.

Danach rückt die sich langsam entwickelnde Freundschaft zwischen Professor Lupin und Harry Potter in den Mittelpunkt. Es gibt zahlreiche grandiose, warmherzige Szenen zwischen den beiden – allen voran jene auf der Brücke, wo Harry auch endlich mehr über seine Eltern erfährt. Hier zeigt Daniel Radcliffe dann auch zum ersten Mal eine wirklich tolle, da angenehm subtile und rein über die Mimik vermittelte, schauspielerische Leistung. Achtet beim nächsten Ansehen genau darauf, wie sich diese verändert, während Lupin die Geschichte seiner Eltern erzählt. Es ist überdeutlich, dass er seit den ersten beiden Filmen einen enormen Sprung nach vorne gemacht hat. Auch kurz darauf darf er dies wieder unter Beweis stellen, als er erfährt, dass Sirius Black ein Freund seiner Eltern war und diese verraten hat. Es ist ein weiterer toller Moment für Radcliffe, der hier seinen - düsteren – Gefühlen, nämlich seinen ganzen Hass und Zorn, freien Lauf lassen darf, jedoch auch überzeugend seinen Schock und seine Trauer zu vermitteln vermag. Es gibt in der darauffolgenden halben Stunde noch zahlreiche weitere tolle Szenen, besonders hervorstreichen möchte ich aber die Dementor-Lehrstunden mit Lupin, wie Harry auf der Karte des Herumtreibers Peter Pettigrew entdeckt (meines Erachtens eine deutlich clevere Art, den "Showdown" einzuläuten, als im Buch), sein anschließendes Zusammentreffen mit Snape im Korridor, Hagrids Trauer über die Entscheidung des Ministeriums, sowie Hermine, die – für sie untypisch – aus Trewlaney's Klasse flüchtet.

ImageTrotz aller grandioser Szenen zuvor – die wahre Stärke des Films sind die letzten 30-45 Minuten. Zuerst darf sich Hermine endlich mal bei Draco Malfoy für die ständigen Beleidigungen revanchieren, in dem sie ihm eine verpasst – yeah! Danach wird der Ton des Films jedoch deutlich trauriger, angesichts der bevorstehenden Exekution von Seidenschnabel. Als die drei Freunde dies vom Hügel aus beobachten, kommt es zu einem weiteren netten kleinen Detail, das die spätere Entwicklung der Figuren andeutet, nämlich als sich Hermine instinktiv zu Ron statt zu Harry umdreht. Die nachfolgende Actionszene an der peitschenden Weide mag einigen überflüssig erscheinen, ich fand es jedoch deutlich dramatischer und spannender, als es im Buch gelöst war. Und bitte, seid so gut und fangt mir bei einem Film über Magie, Zauberer und alle möglichen Kreaturen und Fabelwesen ja nicht darüber an, mit der Realismus-Keule zu schwingen. Es war eine packende, gut inszenierte Szene – und falls es tatsächlich jemanden gestört haben mag ohnehin nach einer Minute schon wieder vorüber.

Der nachfolgende Teil ist im Roman meines Erachtens nicht besonders gut gelungen, da viiiiiiiel zu ausgedehnt. Bis alles rund um Sirius Black endlich aufgelöst wurde, zieht sich der Roman fast ewig hin – nicht nur, dass man hier mit Informationen förmlich erschlagen wird, wurde hier einfach auch das Tempo zu sehr zurückgeschraubt, wodurch es oftmals einige Absätze wenn nicht gar Seiten dauert, bis man endlich (wieder) auf den Punkt kommt. Cuarón mag zwar dafür im Gegenzug das eine oder andere Detail, vor allem rund um Remus und die Freundschaft der vier, aussparen, aber seine deutlich fokussiertere, schnellere und damit dramatischere Herangehensweise gefällt mir deutlich besser als Rowling's zu ausführliche und gemächliche Schilderung im Roman, just als das Mysterium rund um den Gefangenen von Askaban seiner Auflösung und damit seinem Höhepunkt entgegensteuert. Die Auflösung an sich ist aber großartig und kommt beim ersten Sehen durchaus überraschend. Den Eindruck, dass man ihr nur folgen könnte, wenn man auch den Roman kennt, kann ich nicht bestätigen. Stimmt schon, es erfordert eine gewisse Aufmerksamkeit, zumal die Szene auch mit einigen Wendungen aufwarten kann, aber meines Erachtens sollte sie niemanden, der halbwegs aufgepasst hat, vor unüberwindbare Verständnisprobleme stellen. Danach wird es mit dem Werwolf-Angriff sowie der Attacke der Dementoren noch einmal so richtig spannend, dramatisch – und auch durchaus beängstigend. Vor allem, wie die Dementoren langsam die Seele herauszusaugen beginnen, ist grauenvoll mit anzusehen. In ähnlich düstere Gefilde sind die Vorgänger jedenfalls nie vorgedrungen…

ImageNun folgt der wahre Geniestreich von Steve Kloves und/oder Alfonso Cuarón. Nach einem weiteren kurzen, von mir hochgeschätzten Detail (als Hermine Harry auf die Finger klopft) dreht man am "time-turner" und reist in die Zeit zurück – und was danach folgt, ist für mich der wahre Geniestreich von Steve Kloves und Alfonso Cuarón an dieser Verfilmung: Die genialen Verknüpfung zu den gerade gesehenen Ereignissen. Die geworfenen Steine, das Knacksen im Wald, das Wolfsgeheul – all das hat es in dieser Form im Roman nicht gegeben. Diese kongeniale Verschmelzung beider Zeitebenen, und wie man mit den sich daraus ergebenden Möglichkeiten spielt, macht die Verfilmung für mich dann endgültig um einiges besser als die Vorlage, auf die sie basiert – und zu einem kleinen filmischen Fantasy-Meisterwerk. Absolut phantastisch und brillant.

Doch auch der Ausklang der Handlung enttäuscht nicht. Wie Harry die Dementoren vertreibt, ist ein weiterer, ungemein intensiver Gänsehaut-Moment – auch hier wieder neben Cuaróns Inszenierung vor allem auch dank John Williams triumphaler Filmmusik. Nach einer weiteren wunderbaren Szene zwischen Harry Potter und Sirius Black, die von beiden sehr gut gespielt wird, kehrt man ins Schloss zu einem – scheinbar – zerstreuten Dumbledore zurück. Wie er behauptet, nicht zu wissen wovon sie reden, und ihnen dann zuzwinkert und winkt, ist ein weiteres dieser kleinen, feinen Details, die den Film für mich so enorm aufwerten. Nach einem kurzen fröhlichen Moment schlägt der Film dann am Ende mit dem Abschied von Lupin noch einmal melancholischere Töne an. Es ist eine weitere tolle, durchaus berührende Szene, in der die gegenseitige Wertschätzung der beiden noch einmal deutlich zur Geltung kommt. Steve Kloves legt hier Lupin einige Worte in den Mund, die im Roman eigentlich von Dumbledore gesprochen wurde, ich finde jedoch, dass es so viel besser passt und sowohl schlüssiger als auch emotionaler wirkt. Am Ende bescheren Kloves und Cuarón schließlich nach all den dramatischen Ereignissen des Schuljahres noch einmal einen unbeschwerten Moment, als er den Feuerblitz auspackt und ihn zum Jubel seiner Freunde und Mitschüler gleich ausprobiert und davonfliegt. Ein passender Abschluss für einen grandiosen Film!

ImageUnter Cuaróns Führung haben sich alle Aspekte der Produktion im Vergleich zu den Vorgängern noch einmal deutlich gesteigert. Die Effekte von ILM sind makellos; zum ersten Mal können neben den digitalen Hintergründen etc. auch die digital erschaffenen Figuren absolut überzeugen. John Williams Soundtrack habe ich ja im Lauf des Reviews schon mehrmals hervorgehoben, hier sei er jedoch noch einmal positiv erwähnt. Für mich neben "Die Rache der Sith" sein bester aus den 0er-Jahren, noch knapp vor "A.I.". Was dabei vor allem so gefällt ist, wie abwechslungsreich er die Musik diesmal gestaltet. Zwar ist auch hier in vielen Stücken sein typischer Stil unverkennbar, es gibt jedoch auch einige Kompositionen, da würde man nie auf die Idee kommen, dass John Williams für sie verantwortlich ist. Zudem gelingt es ihm sehr gut, auf den von ihm komponierten musikalischen Themen aufzubauen und sie teilweise neu zu interpretieren, sowie stimmige neue Themen zu erschaffen. Jedenfalls hat er nach einer kleinen Schwächephase zu Beginn des neuen Jahrtausends mit diesem Score wieder zu alter Stärke zurückgefunden…

Ebenfalls bereits erwähnt, aber es sei noch einmal hervorgehoben: Mit "Harry Potter der Gefangene von Askaban" sind auch die Kinderdarsteller endgültig soweit, dass man sie als ernsthafte Schauspieler und –innen ansehen muss. Rupert Grint und Emma Watson stachen ja schon immer hervor, und können auch hier wieder absolut überzeugen (wobei selbst bei ihnen noch einmal eine deutliche Steigerung erkennbar ist), aber hier gelingt es Daniel Radcliffe nun endlich, zu ihnen aufzuschließen. Die wiederkehrenden "erwachsenen" Schauspieler sind ebenfalls wieder großartig, wobei erneut vor allem Alan Rickman als Severus Snape hervorsticht. Bei den Neuzugängen überzeugt David Thewlis mit einer warmherzigen Performance als Professor Lupin, während es Emma Thompson sichtlich zu genießen scheint, als schräge Professor Trewlaney etwas aus ihrer sonst etwas eingeschränkten Rollen ausbrechen zu können. Michael Gambon wiederum trägt die schwere Bürde, in die unfassbar großen Fußstapfen des Schauspiel-Giganten Richard Harris zu treten. Bereits hier findet er seine eigene Interpretation der Figur; seine Performance ist deutlich energiegeladener und lebhafter. Zudem kommt bei ihm auch endlich die schelmische Seite der Figur so richtig zur Geltung. Der wahre Geniestreich der Verantwortlichen war es jedoch, … als Sirius Black zu besetzen. Heutzutage ist er zwar des Öfteren als Guter zu sehen, Anfang des neuen Jahrtausends war er allerdings noch in erster Linie auf Bösewichte abonniert. Eben dies ist einem als Filmfan natürlich bewusst, wenn man ihn als Sirius Black von den Plakaten herunterschreien sieht – und es wertet den Film zusätzlich auf.

ImageDie größte Stärke des Films ist und bleibt jedoch Alfonso Cuaróns hochwertige Inszenierung. Dadurch, dass er einige (von den Potter-Fans schmerzlich vermisste) Inhalte gekürzt hat, bleibt ihm genug Zeit dafür, eine Atmosphäre aufzubauen. Stimmung. Für Columbus, wenn man nach seinen beiden Potter-Filmen geht, ein Fremdwort. Die ersten beiden Filme waren praktisch völlig auf die Handlung reduziert. Jede Szene diente dazu, uns Informationen zu vermitteln oder die Zeichnung der Figuren voranzutreiben. Es gab keinen einzigen Moment, der nur dazu da war, eine bestimmte Stimmung zu vermitteln. Cuarón hingegen legt sehr viel Wert auf diesen Aspekt. Darüber hinaus ist er Columbus auch was Bildsprache, Komposition, Farbgebung, beeindruckender Bilder und Einstellungen sowie hübsche Kamerafahrten betrifft, absolut überlegen. Nie wird dies so deutlich wie beim grandios, da ungemein fließend inszenierten, Showdown, wo wir Hogwarts durch eine große Uhr verlassen und ein paar Minuten später auch wieder durch diese zurückkehren. Dank seiner Inszenierung ist "Harry Potter und der Gefangene von Askaban" der erste Film der Reihe, wo man die Magie nicht nur auf dem Bildschirm sieht, sondern sie auch fühlen kann…

Fazit: Da mögen einige radikale Potter-Jünger Alfonso Cuarón noch so oft als "He who must not be namend" denunzieren und ihn der Vergewaltigung ihrer ach-so-verehrten Vorlage bezichtigen – für mich steht fest: "Harry Potter und der Gefangene von Askaban" war der erste Film der Reihe, bei dem ich die Faszination der von J.K. Rowling geschaffenen Welt nachvollziehen konnte. Unter Cuarón's Führung konnten sich praktisch alle Aspekte der Produktion steigern, vom Design über die Schauspieler bis hin zu Williams grandiosem Soundtrack. Dank ihm ist die Harry Potter-Reihe endlich erwachsen geworden, ist "Harry Potter und der Gefangene von Askaban" doch im Vergleich zu seinen Vorgängern in erster Linie ein Fantasy-, und kein Kinderfilm mehr. Der dritte Teil der Reihe ist unheimlicher, spannender… und voller Magie. Ein kleines Fantasy-Meisterwerk, und der (bis dato) einzige Film der Reihe, der den Vergleich mit dem "Herrn der Ringe" nicht zu scheuen braucht; mit vielen grandiosen Momenten und einer erstaunlich (und angenehm) komplexen, wendungsreichen Geschichte, die von Alfonso Cuarón in wunderschönen Bildern und mit einigen phantastischen Kamerafahrten, Überblendungen und Einstellungen erzählt wird. "Harry Potter und der Gefangene von Askaban" ist der erste Film der Reihe, dem es gelungen ist, mich zu verzaubern. Missetat begangen? Mitnichten…

Wertung:10 von 10 Punkten



Christian Siegel
(Bilder © Warner Bros. Pictures)


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