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Originaltitel: Baelor
Episodennummer: 1x09
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 12.06.2011
Erstausstrahlung D: ---
Drehbuch: David Benioff & Dan Weiss
Regie: Alan Taylor
Hauptdarsteller: Sean Bean als Eddard Stark, Mark Addy als Robert Baratheon, Lena Headey als Cersei Lannister, Nikolaj Coster-Waldau als Jamie Lannister, Peter Dinklage als Tyrion Lannister, Emilia Clarke als Daenerys Targaryen, Harry Lloyd als Viserys Targaryen, Iain Glen als Ser Jorah Mormont, Michelle Fairley als Catelyn Stark, Kit Harrington als Jon Snow, Richard Madden als Robb Stark, Maisie Williams als Arya Stark, Sophie Turner als Sansa Stark, Isaac Hempstead-Wright als Bran Stark, Alfie Allen als Theon Greyjoy, Rory McCann als Sandor Clegane, Jack Gleeson als Joffrey Baratheon, Jason Momoa als Khal Drogo
Gastdarsteller: David Bradley als Walder Frey, Charles Dance als Tywin Lannister, Ian Gelder als Kevan Lannister, Ron Donachie als Ser Rodrik Cassel, Conleth Hill als Lord Varys, Julian Glover als Grand Maester Pycelle, Ian Beattie als Meryn Trant, Wilko Johnson als Ser Ilyn Payne, Jerome Flynn als Bronn, Mark Lewis Jones als Shagga, Sibel Kekilli als Shae, Francis Magee als Yoren, John Bradley als Samwell Tarly, James Cosmo als Lord Commander Jeor Mormont, Peter Vaughan als Maester Aemon, Luke McEwan als Rast, Mark Stanley als Grenn, Josef Atlin als Pypar, Clive Mantle als Greatjon Umber, Mia Soteriou als Mirri Maz Duur, Elyes Gabel als Rakharo, Dar Salim als Quotho, Roxanne McKee als Doreah und Amrita Acharia als Irri

Zitat: Mirri Maz Duur: "Only death pays for life."

Kurzinhalt: Eddard muss eine schwerwiegende Entscheidung treffen, die das Schicksal seiner Familie und die Zukunft seines Hauses entscheiden wird. Die Lannisters und Starks bereiten sich auf die kommende Schlacht vor. Bevor Robb Stark seine Soldaten in den Kampf schicken kann, muss er noch einen letzten zweifelhaften Alliierten überzeugen: Walder Frey. Dieser verlangt für seine Unterstützung einen hohen Wegzoll. Daenerys versucht alles um das Leben von Khal Drogo zu retten. Die gefangen genommene Mirri Maz Duur bietet ihre Hilfe an, aber auch diese hat seinen Preis.

Review: ImageDie Reaktionen der Zuschauer im Netz sind teilweise noch besser als die Folge selbst. Da wurde mit wütenden Phrasen um sich geschmissen. Autor George Martin wurde vorgeworfen ein grausamer Sadist zu sein, der keinerlei Kenntnis davon hätte, wie ein Drama aus drei Akten aufgebaut wäre. An den Sender selbst wurden Drohungen die Abos zu kündigen geschickt. Als ich das Buch das erste Mal gelesen hatte, war ich auch leicht geschockt (erst einen späteren Band habe ich laut fluchend quer durchs Zimmer geschleudert), aber im Grunde kam das entsprechende Ereignis sowohl im Buch als auch in der Serie nicht wie aus dem Nichts (Joffrey zeigt nicht das erste Mal, dass in ihm ein kleiner Psycho steckt) oder nur um des Schocks willen, sondern ist eher der eigentliche Aufhänger für die weitere Handlung im Spiel um die Macht. Dessen ungeachtet ist es vor allem Alan Taylors feinfühliger Inszenierung und Sean Beans abermals intensiven Schauspiels zu verdanken, dass die Finalszene, auch wenn sie bestimmt nicht für jedermann überraschend war (besonders wenn man sich Sean Beans sonstige Rollenauswahl ansieht), nichts an ihrer Wirkung verfehlt.

Auch der Rest der Folge kann sich sehen lassen. Nachdem er Rakharo bereits in der 3. Folge über die Vor- und Nachteile von schwerer Rüstung aufgeklärt hat, darf Jorah endlich auch in Action zeigen, wofür diese gut ist. Daenerys wäre vielleicht besser beraten, öfters auf seine Ratschläge zu hören. Ihre Entscheidung, Drogo von der gefangen genommenen Mirri Maz Duur helfen zu lassen, ist reichlich naiv. Welche Gründe sollte diese Frau von zweifelhaftem Ruf, die u.a. auch als Blutmagierin beschimpft wird, haben, Daenerys und den Leuten, die ihr Dorf geplündert, niedergebrannt und ihre Bewohner vergewaltigt, getötet oder versklavt haben, zu helfen? Die dämonischen Schreie aus Drogos Zelt lassen nichts Gutes erahnen. Überhaupt gefällt mir durch Ian Glenns Darstellung seine Figur, wie u.a. auch Bronn, Barristan Selmy und Samwell, besser als in der Vorlage. Fast noch besser gelungen und für mich das eigentliche Highlight war aber Jons Gespräch mit Maester Aemon, welcher seinen tragischen Hintergrund offenbart und Jon seine Möglichkeiten überdenken lässt.

Etwas zu kurz gekommen ist der Teil um die Freys. Nach Natalia Tena feiert der nächste Darsteller aus dem Potterversum seinen Einstand. David Bradley darf nach seiner Rolle als Hogwarts Hausmeister Argus Filch hier mit dem ebenfalls mürrischem und wenig vertrauenserweckendem Walder Frey aufwarten. Dieser klärt Catelyn auf, in welch schwierigen Lage er sich befindet. Einerseits musste er als Alliierter der Tullys seine Treue zu Riverrun schwören, anderseits hat er auch Verpflichtungen zum Thron. Arya dürfte wie auch Robb wenig erfreut sein zu hören, dass sie für die Unterstützung durch Walder Freys Truppen und die Erlaubnis den Fluss zu überqueren mit den Freys verheiratet werden sollen, vor allem wenn man sich Walder Freys Bestand an Erben, Kindern und Bastarden ansieht. Da die Episode so schon mit vielen wichtigen Ereignissen gespickt ist, wirkt dieser Teil leider nur wie ein weiteres zusätzliches Randereignis. Hier wäre es schön gewesen, hätte man die Wichtigkeit der Unterstützung durch die Freys und die Implikationen des geforderten Wegzolls besser herausgearbeitet.

ImageMit der neu eingeführten Figur Shae kann ich leider nicht viel anfangen. Ihr Buchpendant empfand ich für lange Zeit eindimensional und überflüssig. Shae in der Serie macht leider auch nicht viel her, auch wenn ihre Rolle völlig anders als in der Vorlage angelegt ist. Ihr Techtelmechtel mit Tyrion und Bronn nimmt leider zu viel Laufzeit ein und beginnt zu langweilen. Das führt leider zum einzigen richtigen Kritikpunkt der Folge, die damit auch wie schon Nr. 7 die Höchstwertung verspielt: Die ganze Staffel lang wurde der Konflikt zwischen den Lannisters und Starks aufgebaut und nun an dessen Höhepunkt macht man es sich einfach und zeigt das Aufeinandertreffen nicht. Ich bin zwar auch kein Freund von „Lieber schlecht gemacht als gar nicht!“ und das Tyrion im Eifer der Vorbereitungen des Gefechts von seinen eigenen Mannen K.O. geschlagen wird war recht clever, allerdings ist es keine Entschuldigung dafür, hinterher mehr Fragen stehen zu lassen als vorher. Das Einzige, was man sich als Zuschauer zusammenreimen kann, ist, dass Robb Stark 2000 seiner Soldaten als Ablenkung gegen Tywin entsandt, mit seinen verbleibenden Truppen aber Jaimes Heer überrascht hat und Jaime gefangen genommen werden konnte. Warum sich der erfahrene Jaime so überraschen lassen hat und die Umstände seiner Gefangennahme bleiben leider im Dunkeln, vor allem dann, da zuvor immer wieder betont wurde, dass Jaime nach Barristan Selmy der beste Schwertkämpfer von Westeros sei. Hier hätte ich mir dann doch etwas Anschauliches gewünscht und sei es nur eine kurze Szene, in der sich Jaime durch etliche von Robb Starks Soldaten schnetzelt und kurz vor seinem Ziel, Robb Stark selbst, sich mit seinem Schwert in einer von Robbs Leibwachen verfängt. In der 2. Staffel darf man sich solch einen Lapsus (das Wort Betrug ist bei vielen Fans gefallen) nicht mehr leisten, sonst könnte die Serie letztendlich zur Mittelaltersoap verkommen.

Fazit: Das lange aufgebaute Aufeinandertreffen der Starks und Lannisters wurde leider etwas schwach abgehandelt und bedarf eigentlich einiger Erklärungen, die die 9. Folge dann aber nicht bietet. Dafür stimmt der Rest. Mit dem Ende präsentiert sich der erste wirkliche Game Changer und distanziert die Serie damit nun endgültig von der typischen Heroic Fantasy.


Wertung: 4.5 von 5 Punkten
Tu Bacco
(Bilder © HBO)




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