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Der Wolf und der Löwe Drucken E-Mail
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Originaltitel: The Wolf and the Lion
Episodennummer: 1x05
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 15.05.2011
Erstausstrahlung D: ---
Drehbuch: David Benioff & Dan Weiss
Regie: Brian Kirk
Hauptdarsteller: Sean Bean als Eddard Stark, Mark Addy als Robert Baratheon, Lena Headey als Cersei Lannister, Nikolaj Coster-Waldau als Jamie Lannister, Peter Dinklage als Tyrion Lannister, Emilia Clarke als Daenerys Targaryen, Harry Lloyd als Viserys Targaryen, Iain Glen als Ser Jorah Mormont, Michelle Fairley als Catelyn Stark, Kit Harrington als Jon Snow, Richard Madden als Robb Stark, Maisie Williams als Arya Stark, Sophie Turner als Sansa Stark, Isaac Hempstead-Wright als Bran Stark, Alfie Allen als Theon Greyjoy, Rory McCann als Sandor Clegane, Jack Gleeson als Joffrey Baratheon, Jason Momoa als Khal Drogo
Gastdarsteller: Kate Dickie als Lysa Arryn, Roger Allam als Magister Illyrio Mopastis, Jamie Sives als Jory Cassel, Ron Donachie als Ser Rodrik Cassel, Donald Sumpter als Maester Luwin, Conleth Hill als Lord Varys, Gethin Anthony als Renly Baratheon, Finn Jones als Loras Tyrell, Julian Glover als Grand Maester Pycelle, Ian McElhinney als Ser Barristan Selmy, Eugene Simon als Lancel Lannister, Jerome Flynn als Bronn, Francis Magee als Yoren, Susan Brown als Septa Mordane, Emun Elliot als Marillion, Conan Stevens als Gregor Clegane, Lino Facioli als Robin Arryn, Ciaran Bermingham als Mord, Brendan McCormack als Ser Vardis Egen, Jefferson Hall als Ser Hugh of the Vale, Aimee Richardson als Myrcella Baratheon, Callum Wharry als Tommen Baratheon und Esme Bianco als Ros

Zitat: Eddard Stark: "Jon was a man of peace. He was hand for seventeen good years. Why kill him?"
Varys: "He started asking questions!"


Kurzinhalt: Als Robert von Daenerys Schwangerschaft erfährt, befiehlt er sofort die Ermordung der beiden Targaryengeschwister. Dabei geraten er und Ned aneinander. Ned kann den Befehl des Königs nicht mit seinen Prinzipien vereinbaren und sieht sich gezwungen sein Amt niederzulegen. Bei der Vorbereitung der Heimreise wird er von Littlefinger unterbrochen, der eine wichtige Entdeckung im Mordfall Jon Arryns gemacht hat. Nachdem Catelyn Tyrion in ihre Gewalt gebracht macht sie sich auf dem Weg zu ihrer Schwester Lysa in die Eyrie. Das Wiedersehen mit Lysa fällt anders aus als erwartet.

Review: ImageNachdem ich in den vorigen Episoden immer wieder den Zwang möglichst jeden Handlungsstrang mit mindestens einer Szene pro Folge unterbringen zu müssen kritisieren musste, fühlt sich die 5. Folge an, als ob man meine Gebete erhört hätte. Das heißt Jon Snow und seine Gefährten in Castle Black bleiben diesmal genauso außen vor, wie die beiden Turteltäubchen Daenerys und Khal Drogo auf der anderen Seite des Meeres. Stattdessen gibt es diesmal die volle Dröhnung Kings Landing und als guten Kontrast dazu ein neuer, auch im Vorspann vermerkter Handlungsschauplatz: Die Eyrie – früherer Sitz von Jon Arryn und nun das Heim von Catelyns Schwester Lysa.

Zu ihrem Entsetzen müssen Tyrion und Catelyn feststellen, dass Lysa nicht mehr alle Tassen im Oberstübchen hat und anscheinend nach dem Tod ihres Mannes Jon Arryn langsam aber sicher dem Wahnsinn verfällt. Kate Dickies Darstellung lässt jedenfalls keine Zweifel daran aufkommen. Ich hätte nicht gedacht, dass man das Stillen von Lysas ca. 7 Jahre alten Sohnemanns, der übrigens auch nicht Koscher im Kopf zu sein scheint, vor versammeltem Hofe so explizit zeigen würde. Aber hier wurde ich positiv überrascht und schließe mich den Blicken des Unglaubens von Tyrion und Catelyn an. Die Eyrie selbst sorgt mit ihrer Lage und dem doch recht fantasievollen Design für einige optische Schauwerte, die in letzter Zeit, mit der Ausnahme der Aussicht von der Eismauer, etwas in den Hintergrund geraten war. Der Ausblick von Tyrions Zelle, der wie jeder anderen Zelle in der Eyrie eine Wand fehlt, ist spektakulär, wenn auch windig. Der nach außen geneigte Fußboden tut da sein übriges. Hier haben die Designer wieder sehr viel Liebe zum Detail bewiesen.

ImageMal von den kleinen Ausflügen nach Winterfell, die aber nicht wirklich neue Informationen brachten, abgesehen, beschäftigt sich der Rest der Folge mit den Charakteren in Kings Landing. Neds Ermittlungen sind wieder in einer Sackgasse angelangt, nachdem Jon Arryns ehemaliger Knappe passend einen tödlichen "Unfall" beim Turnier erlitten hat. Dafür bekommt er Besuch von Varys, der Ned eindringlich vor einem Attentat auf den König warnt. Mittlerweile ist es klar, dass eine Macht im Hintergrund versucht die politische Herrschaft an sich zu reißen oder zumindest neu zu regeln und alle Indizien zeigen auf die Lannisters. Aber ist das wirklich alles so offensichtlich und welche Rolle nehmen dabei die anderen Personen am Hofe ein? Neben Littlefinger zeigt sich besonders Varys von seiner zwielichtigen Seite. Er ist den anderen immer einen Schritt voraus, weiß immer mehr als er zugibt und setzt dabei eine Maske der Unschuld auf. Das gipfelt in einem herrlich amüsanten verbalen Sparring zwischen Littlefinger und ihm. Wem seine Loyalität gilt, ist hingegen noch weniger erkennbar, besonders nachdem Arya Varys mit Magister Illyrio in den Kellern des Red Keep in Kings Landing beim Konspirieren überhört.

Nachdem König Robert Baratheon durch Jorah Mormont, welcher als Spitzel für Varys arbeitet, von Daenerys Schwangerschaft erfahren hat, kommt es zwischen Eddard und Robert zum Bruch und Eddard sieht sich gezwungen sein Amt niederzulegen. Als Zuschauer möchte man dazu fast sagen: "Endlich. Ned, du hast hier nichts verloren. Ergreife deine Chance. Schnapp deine Töchter, reite nach Hause und lass die anderen doch ihre Intrigen spinnen." Neds Ehre und Barmherzigkeit wird aber nochmal sein Untergang sein. Passend dazu, kommt es erstens anders (Littlefinger) und zweitens als man denkt (Jaime Lannister). Das Duell zwischen Jamie und Ned war seit der Pilotfolge abzusehen, der Ausgang - wie so oft bei "Game of Thrones" - nicht. "The Wolf and the Lion" verlässt uns mit einem aufgespießten, verblutenden Eddard Stark umringt von seinen getöteten Leibwächtern in den Gassen von Kings Landing. Wie bereits bei der vorigen Folge angekündigt, geht es von nun an ans Eingemachte.

ImageDie 5. Folge sorgt als erste auch für reichlich Action bzw. Kampfszenen. Neben dem finalen Duell zwischen Ned und Jaime, zeigt sich Gregor Clegane am Anfang, nachdem er das Lanzenbrechen gegen Loras Tyrell verloren hat, von seiner Sonnenseite, köpft schon mal nebenbei sein Pferd und versucht seinen Kontrahenten zu töten. Kurz darauf werden Catelyn und Tyrion von den Bergclans auf dem Weg in die Eyrie angegriffen. Die Choreografie und Inszenierung sind nun nicht etwa so sonderlich spektakulär wie bei "Spartacus: Blood and Sand", hingegen aber auch nicht dermaßen übertrieben und hinterlassen einen realistischen Eindruck mit ordentlichem Härtegrad. Nett anzuschauen sind sie aber allemal, nur das Duell der Brüder Clegane ist schlecht geschnitten. Keinen Gefallen hat sich HBO bei der Handhabung der Neigungen von Roberts jüngerem Bruder Renly gemacht. Sein homosexuelles Verhältnis mit dem Ritter der Blumen Loras Tyrell wird im Gegensatz zur Buchvorlage recht offen ausgelebt, bedient dabei aber arg vieler Klischees aus dem Milieu. Weniger (Schlürfen und Schmatzen) wäre hier mehr gewesen. Genauso wenig nötig, wäre das Techtelmechtel zwischen Theon und Ros in Winterfell gewesen, da es anders als bei Renly nicht mal neue Hintergrundinformationen oder Motivationen der beteiligten Charaktere bringt.

Fazit: Es geht doch. Nachdem ich seit der ersten Folge immer wieder das Tempo bemängeln musste, fährt die 5. Folge durch Verlagerung des Geschehens auf nur 2 Handlungsstränge, reichlich Action und überraschenden Wendungen zur Hochform auf. Der Knoten scheint pünktlich zur Staffelhalbzeit geplatzt zu sein und lässt auf große Ereignisse in der 2. Hälfte hoffen. Hoffentlich ohne die kleinen Fehlerchen der ersten Folgen.


Wertung: 4.5 von 5 Punkten
Tu Bacco
(Bilder © HBO)




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