Hartheim
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Episodenbild (c) HBO
Originaltitel:Hardhome
Episodennummer: 5x08
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 31. Mai 2015
Erstausstrahlung D: 14. Juni 2015
Drehbuch: David Benioff & D.B. Weiss
Regie: Miguel Sapochnik
Hauptdarsteller: Peter Dinklage als Tyrion Lannister, Lena Headey als Queen Mother Cersei Lannister, Emilia Clarke als Queen Daenerys Targaryen, Kit Harington als Lord Commander Jon Snow, Sophie Turner als Lady Sansa Stark, Maisie Williams als Arya Stark, John Bradley als Samwell Tarly, Hannah Murray als Gilly, Kristofer Hivju als Tormund Giantsbane, Alfie Allen als Reek, Nathalie Emmanuel als Missandei, Tom Wlaschiha als Jaqen H'ghar, Michael McElhatton als Lord Roose Bolton, Iwan Rheon als Ramsay Bolton, Iain Glen als Jorah Mormont.
Gastdarsteller: Anton Lesser als Qyburn, Ben Crompton als Eddison Tollett, Faye Marsay als The Waif, Birgitte Hjort Sørensen als Karsi, Enzo Cilenti als Yezzan zo Qaggaz, Zahary Baharov als Loboda, Hannah Waddingham als Septa Unella, Brenock O'Connor als Olly, Richard Brake als The Night's King, Ian Whyte als Wun Wun, Ross O'Hennessy als the Lord of Bones, Murray McArthur als Wildling elder, Will O'Connell als Todder, Oengus MacNamara als thin man, Sarine Sofair als Lhara, Morgan C. Jones als Braavoshi Captain, Tim Loane als White Walker, Ali Lyons als Johnna, Karla Lyons als Johnna's sister u.a.

Zitate: "A ruler who kills those devoted to her is not a ruler who inspires devotion."
(Tyrions erster Rat an Daenerys ist auch gleich ein guter.)

"Belief is so often the death of reason."
(Wie wahr.)

"I made him. I rose him up from nothing. I will not kneel before some barefooted commoner and beg his forgiveness."
(Cersei weigert sich beharrlich, sich vor dem Hohen Spatz zu erniedrigen.)

"Someday, if you decide not to execute me, I'll tell you all about why I killed my father. And on that day, should it ever come, we'll need more wine than this."
(Tyrion ist dem Alkohol scheinbar immer noch höchst zugeneigt.)

"It's a beautiful dream, stopping the wheel. You're not the first person who's ever dreamt it."
"I'm not going to stop the wheel. I'm going to break the wheel."
(Was Daenerys damit wohl genau meint?)


Kurzinhalt: In Braavos erhält Arya von den gesichtslosen Männern eine neue Identität – und ihren ersten Auftrag. Als Lanna, eine unscheinbare Muschelverkäuferin, soll sie einen Versicherungsmakler ausspionieren. In Winterfell konfrontiert Sansa Theon mit seiner Entscheidung, sie an Ramsay zu verraten. In Meereen muss Daenerys entscheiden, was sie mit Tyrion und Jorah anstellen soll. Während sie letzteren – auf Tyrions Rat hin – neuerlich verbannt, erwägt sie, Tyrions Angebot, ihr neuer Berater zu werden, anzunehmen. In King's Landing erwartete Cersei in ihrer Zelle den Beginn ihrer Verhandlung. Nach wie vor weigert sie sich vehement, vor dem Hohen Spatz jene Vergehen die ihr zur Last gelegt werden, zu gestehen. Und hinter der Mauer haben Jon und Tormund Hartheim, eine der größten Siedlungen der Wildlinge, erreicht. Dort treffen sie sich mit den Ältesten, und Jon Snow wiederholt sein Angebot, sie über die Mauer zu lassen damit sie sich dort ansiedeln und vor den White Walkern geschützt leben können. Als Gegenleistung erwartet er, dass sie sich dem Kampf gegen die White Walker anschließen, sobald diese die Mauer angreifen. Während einige partout nicht dazu bereit, einer "Krähe" zu vertrauen, bzw. mit der Nachtwache Frieden zu schließen, nehmen andere sein Angebot an. Man ist gerade dabei, die betreffenden Wildlinge auf die Schiffe zu schaffen, als Hartheim von einer Armee von Untoten und White Walkern überrannt wird…

Review von Tu Bacco (Buchkenner): Episodenbild (c) HBO Die fünfte Staffel war für mich bisher eine recht zwiespältige Angelegenheit. Im Gegensatz zur Buchvorlage gelingt es den Schreibern zwar den Plot in der Serie stetig voranzutreiben und den Inhalt aus zwei Büchern in eine Staffel zu pressen. Doch diese Vorgehensweise hat ihren Preis: Mit völlig gestrichenen Plots kann ich sogar noch ganz gut leben, aber so ziemlich jeder der Handlungsstränge, die es in diese Staffel geschafft haben, fühlte sich insbesondere in den Episoden 6 und 7 leider nur noch nach einem Abziehbild dessen an, was er in der Vorlage war. Mir fehlten die Details, die diese Plots in den Büchern glaubwürdig gemacht haben. Die Handlung entwickelte sich äußerst schematisch und sehr simpel weiter, wurde deshalb für mich vorhersehbar bzw. schlicht langweilig. Kurz gesagt, ich war von der Richtung, die die Serie eingeschlagen hat, eher frustriert und habe letztendlich sogar mit dem Gedanken gespielt, nach dieser Staffel mit der Serie vorzeitig abzuschließen. Und dann kommt eine Episode wie "Hardhome" daher, welche nicht nur einige der Bedenken, die ich in den letzten Folgen mit Arbeitsweise der Autoren hatte zerstreut, sondern mir in den letzten 15 Minuten glatt die Kinnlade herunterklappen ließ.

In "Hardhome" betritt die Serie mit der Begegnung von Daenerys und Tyrion, sowie der Auseinandersetzung mit den weißen Wanderern in Hartheim erstmals wirkliches Neuland. Zwar steht eine Begegnung des Gnoms mit der Drachenmutter auch in "A Dance with Dragons" in Aussicht, aber das Buch endet, bevor sich die beiden direkt über den Weg laufen und ein paar Worte wechseln können. Diesen Umstand empfand ich nach den unzähligen Andeutungen in dem über tausendseitigen Roman als etwas enttäuschend, weswegen ich das erhellende Gespräch in dieser Episode als gute Entscheidung der Autoren erachte. Tyrion hat etwas von dem Biss aus den früheren Staffeln zurückgewonnen und in Daenerys eine mächtige, aber noch formbare Person gefunden, die seine Ratschläge – zumindest macht es hier den Eindruck – zu schätzen wissen könnte. In King's Landing war er nur geduldet, weil Tywin ihn zur rechten Hand ernannt hat. Respektiert wurde er lediglich von Varys, der Tyrions Wert erkannt hat. Respekt muss er sich auch gegenüber Daenerys erstmal verdienen, aber dies scheint in Meereen nicht von vornherein ein hoffnungsloses Unterfangen zu sein. Im Gegenteil, Tyrion deutet gegen über Daenerys an, was ich mir schon lange denke: Ihr Rolle in der Geschichte wird eine andere sein, als am Ende vom eisernen Thron aus zu herrschen. Währenddessen macht Arya in ihrem Assassinen-Training erste Fortschritte und darf - noch ohne Gesichtswechsel, dafür aber endlich mit anderen Klamotten und neuer Frisur - in eine andere Rolle schlüpfen. Und es ist unheimlich befriedigend, Cersei nach allem, was sie sich über die Jahre geleistet hat, endlich auf ihren Knien Wasser vom dreckigen Zellenboden schlürfend zu sehen.

Episodenbild (c) HBO Die zweite Hälfte dieser Episode gehört dann aber ganz klar dem Plot hinter der Mauer. Hartheim ist im 5. Buch bestenfalls eine Randnotiz, die völlig ohne Beteiligung wichtiger Figuren außerhalb des direkten Handlungsgeschehens abläuft. Dagegen ist Hartheim in der Serie nach all den kleineren Andeutungen über den Verlauf der Serie hinweg nicht nur das erste richtige Aufeinandertreffen mit dem wahren Feind im Norden, dessen Status als Randnotiz nun hoffentlich dauerhaft der Vergangenheit angehören wird, sondern auch ein Game Changer hinsichtlich dem, was in einer Serienproduktion an visuellem Spektakel heutzutage möglich ist. Nach "Blackwater" und "The Watchers on the Wall" habe ich nicht erwartet, dass "Game of Thrones" vor der finalen Staffel (welche auch immer das letztendlich dann auch sein wird) die Messlatte nochmals höher hängen könnte, aber der Kampf um Hartheim – angefangen beim Aufziehen des Eissturms und der Stille danach, hin zu den hereinbrechenden Massen an Untoten, dem Kampf des Riesen sowie Jons Duell mit dem weißen Wanderer und schließlich die ungemein wirkungsvolle Abschlussszene - ist meines Erachtens am Rande der Perfektion in Szene gesetzt worden. Großartig.

Fazit: Nach den letzten beiden, nicht nur für "Game of Thrones"-Verhältnisse sehr enttäuschenden Episoden voller halbgarer Ideen, wirkt "Hardhome" auf mich nicht nur wie eine Wiedergutmachung der Showrunner, sondern gar wie ein Befreiungsschlag für die 5. Staffel, der es bisher an echten Höhepunkten gemangelt hat. Zwar werden die Winterfell-Handlung und ich auf keinen grünen Zweig mehr kommen, aber die anderen Handlungsfronten sind trotz aller Vereinfachungen und Detailänderungen mehr oder weniger dort, wo sie im direkten Vergleich mit der Vorlage sein müssten. Im Gegensatz zu dieser müssen die Serienmacher nun aber in den kommenden beiden Finalepisoden auch liefern und sollten "Hardhome" nicht als einziges Highlight dieser Staffel stehen lassen.

Wertung: 4.5 von 5 Punkten
Tu Bacco


Review von Christian Siegel (Buch-Unkundiger): Episodenbild (c) HBO Mit hat die fünfte Staffel bisher soweit ja gut gefallen – wenn ich auch der Ansicht war, dass sie im Vergleich zu früheren Seasons etwas länger als gewohnt gebraucht hat, um in Fahrt zu kommen, und es bisher an den ganz großen Höhepunkten doch etwas gemangelt hat. Und während selbst mir als Buch-Unkundigem sowohl in der zweiten als auch der vierten Staffel mit "Blackwater" und "The Watchers on the Wall" zwei Höhepunkt-Episoden in den Folgen zuvor quasi schon angekündigt wurden, kam "Hardhome" wohl nicht nur für mich völlig aus dem Nichts, und hat mich – in positiver Hinsicht – wirklich eiskalt erwischt. Doch bereits bevor es soweit war und die beeindruckenden letzten 15 Minuten anbrachen – die zum Besten und Imposantesten gehören, was man uns bei "Game of Thrones" bislang gezeigt hat – gab es bereits den einen oder anderen Höhepunkt. Diesbezüglich stachen für mich vor allem die gemeinsamen Szenen von Tyrion und Daenerys hervor. Eine Paarung, auf die ich mich nun schon seit Beginn der Staffel freue, und die meine Erwartungen bereits in der ersten entsprechenden Folge voll und ganz erfüllen konnte.

Schon die erste Szene der Episode, wo Daenerys Tyrion fragt, was er ihr rät, dass sie mit Jorah tun soll, konnte mir sehr gut gefallen. In seiner Antwort zeigte sich dann auch schon, dass er als Berater durchaus eine wichtige Stütze für die junge Königin sein könnte. Jorah hätte sich von ihm zwar wohl eine andere Antwort erhofft, immerhin rettet ihm Tyrion aber mit seinem tollen Spruch (siehe erstes Zitat zur Folge) das Leben. Noch besser war dann allerdings ihr zweites Gespräch ca. zur Mitte der Episode. Ich muss sagen, an diese Kombination könnte ich mich wirklich gewöhnen – auch wenn ich davon ausgehe, dass Tyrion jetzt nicht den Rest der Serie bei ihr verbringen wird. Wobei es ja generell eine Stärke von "Game of Thrones" ist, sich ungewöhnliche Paarungen einfallen zu lassen, mit denen man nicht wirklich gerechnet hätte – und die dann oftmals auch erlauben, eine neue Seite einer Figur zu zeigen (man nehme nur Brienne & Jaime in Staffel 3). Ich fand ihr Gespräch jedenfalls super geschrieben und von beiden auch sehr gut gespielt. Gut gefallen haben mir auch die Szenen von Arya, die hier nun eine neue Identität – und zugleich ihren ersten Auftrag – verpasst bekommt. Die Idee, dass es in Westeros Versicherungsmakler gibt, fand ich recht witzig, und ich bin schon gespannt, ob und wie sie ihren Auftrag ausführen wird. Die Szene zwischen Sansa und Theon war zwar sehr kurz und hatte eher etwas von "Und nicht vergessen, die gibt's ja auch noch", aber zumindest einen wesentlichen Aspekt gab es selbst dort, nämlich, dass Sansa erfährt, dass ihre beiden Brüder noch am Leben sind. Auch bei Cersei, die in der Zelle hockt, tut sich genau genommen nicht viel – dennoch war, wie in meinem Review zur letzten Folge schon erwähnt, und gerade auch angesichts ihrer Intrigen gegen Margaery und ihrem diesbezüglichen Erfolg in "Ungebeugt, Ungezähmt, Ungebrochen" einfach ungemein befriedigend, sie hier leiden und ein paar Tropfen Wasser vom dreckigen Boden aufschlürfen zu sehen. Wie in meinem Review zu "Das Geschenk" schon erwähnt: Ohne ihre kürzlichen Erfolge hätte diese Szene einfach nur halb so gut funktioniert.

Episodenbild (c) HBO Wie in der Vergangenheit bei "Game of Thrones" schon öfter gemacht, folgte dann nach der Hälfte aber der Schwenk nach Hartheim – und nach diesem blieb man auch ungebrochen an diesem Schauplatz, so dass man als Zuschauer in die Handlung so richtig hineingezogen wurde. Bereits die Ankunft von Jon und Tormund war nett (vor allem, wie Tormund den einen aufsässigen Kerl kurzerhand tötet, und danach "Gather the elders, and let's talk" in die Runde ruft), und auch das nachfolgende Treffen mit den Ältesten hatte das eine oder andere Highlight zu bieten ("My ancestors would spit on me if I broke bread with a crow." "So would mine, but fuck 'em, they're dead."). Der absolute Höhepunkt der Episode – und auch der Staffel bisher – folgt jedoch erst unmittelbar darauf. Während man sich bislang ja was imposante Actionszenen betrifft eher zurückgehalten hat, fährt man hier nun ein Spektakel auf, dass mich schlicht und ergreifend geplättet hat, und das – zumindest meiner Erinnerung nach – selbst die Schlachtszenen aus "Blackwater" und "The Watchers on the Wall" in den Schatten stellte.

Bevor ich mit meiner Lobeshymne fortfahre, will ich jedoch meinen einzigen Kritikpunkt an dieser Szene – und genau genommen eigentlich auch der gesamten Folge – loswerden, nämlich die klischeehafte Szene mit Karsi, die zuerst ihren Kindern versichert, ihnen gleich zu folgen, und dann natürlich in der darauffolgenden Schlacht stirbt. In einer Serie, die regelmäßig mit den Erwartungen des Zuschauers bzw. auch den gängigen Genre-Klischees bricht, hätte ich es schön gefunden, wenn sie trotz ihres "I'll be right behind you" überlebt und dieses Versprechen an ihre Kinder auch tatsächlich eingelöst hätte – einfach, weil es unerwartet gewesen wäre. Oder gab es etwa einen Zuschauer, der an dieser Stelle – so wie ich – nicht gedacht hat, "Jetzt geht die aber sowas von sicher drauf"? Hier in dieses abgedroschene Klischee zu fallen, fand ich gerade auch bei "Game of Thrones" sehr schade. Davon abgesehen war das aber einfach nur "Bist du deppat", und absolut leiwand (wenn ich angesichts meiner Begeisterung ausnahmsweise mal in meinen heimischen österreichischen Dialekt zurückfallen darf). Was mir dabei vor allem gut gefallen konnte, war, dass es nicht einfach "nur" eine ungemein geile, beeindruckende, mitreißende und spektakuläre Actionszene war, bei der ich teilweise aus dem Staunen, was mittlerweile mit einem (wenn auch sicherlich nicht gerade kleinen) TV-Budget möglich ist, nicht mehr herauskam – wobei für mich dabei vor allem eine längere Einstellung mit Jon Snow ohne erkennbaren Schnitt hervorstach (denn dass man die Actionszenen gern zerstückelt, ist ja einer der wenigen inszenatorischen Kritikpunkte, der von mir bezüglich der Serie des Öfteren zu hören ist; das war hier absolut nicht der Fall). Darüber hinaus gelang es ihr nämlich auch, mich teilweise mit einem echten Gefühl des Grauens und der Verzweiflung zu erfüllen – sei es die erschreckende Szene mit den untoten Kindern, oder auch der grandiose Moment am Ende, wo der White Walker-König seine Arme hebt, und sich daraufhin die getöteten Wildlinge erheben, um seine Armee zu verstärken. Jedenfalls war der ganze Angriff der White Walker und ihrer untoten Armee einfach nur "wow".

Fazit: Episodenbild (c) HBO Bereits die erste Hälfte der Episode konnte mir ja sehr gut gefallen, und ließ keine Schwachstelle erkennen. Das weitere Fortschreiten der Ausbildung von Arya, die hier nun eine neue Identität – und ihre erste Mission – bekommt. Die erniedrigte Cersei in ihrer Zelle. Das kurze Gespräch zwischen Sansa und Reek, wo sie erfährt, dass ihre kleinen Brüder noch am Leben sind. Vor allem aber die Szenen in Meereen, wo die beiden Publikumslieblinge Tyrion und Daenerys nun endlich zusammenfanden und zumindest meine Erwartungen an diese Begegnung bislang voll und ganz erfüllt wurden. Dennoch gehört "Hartheim" in erster Linie der exklusiv im gleichnamigen Wildlings-Dorf angesiedelten zweiten Hälfte. Zuerst denkt man noch, es würde sich um eine Folge wie jede andere handeln, und dass wir Jon Snow halt dabei zusehen, wie er versucht, die Wildlinge davon zu überzeugen, an seiner Seite gegen den gemeinsamen Feind zu kämpfen – und ihnen dafür eine Heimat hinter der Mauer anbietet. Was "Hartheim" jedoch in der letzten Viertelstunde an Spektakel auffuhr, suchte im derzeitigen TV-Bereich seinesgleichen, und stellte in meinen Augen selbst die Schlachtszenen aus "Schwarzwasser" und "Die Wächter an der Mauer" in den Schatten. Das war einfach nur ungemein beeindruckend – wobei die Coolness der Szenen dabei durch das erfolgreich verströmende Gefühl des Schreckens, der Verzweiflung und der Furcht noch einmal deutlich aufgewertet wurden. Kurz und gut: Mit "Hartheim" boten uns die Macher jene Folge, auf die wir wohl – wenn schon nicht inhaltlich, so doch wenigstens, was das gebotene Spektakel betrifft – seit Beginn der fünften Staffel bislang erfolglos gewartet haben.

Wertung: 4.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © HBO)




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