KinoVorschau 2014: 101 potentielle Filmhits
Meine ganz persönliche Most Wanted-Liste Kategorie: DVD & Kino - Autor: Christian Siegel - Datum: Freitag, 21 Februar 2014
 

Kinovorschau 2014

Arbeitsbedingt hat die Fertigstellung der KinoVorschau für 2014 leider etwas länger gedauert. Ich hoffe, ihr seht es mir nach. Und auch wenn das "neue" Jahr mittlerweile auch schon wieder 1-1/2 Monate auf dem Buckel hat, so warten doch immer noch 10-1/2 Monate voller interessant klingender Filme auf uns, die es wert sind, einen Blick darauf zu werfen. Wie für den FilmRückblick so gilt auch für diese KinoVorschau: Sie ist rein subjektiv. Ich führe hier nicht alle größeren Veröffentlichungen auf, die uns 2014 erwarten, sondern nur jene, denen ich bestenfalls mit Vorfreude und schlechtestenfalls wenigstens mit zaghaft-vorsichtig-hoffnungsvollem Interesse entgegensehe. Natürlich werden im weiteren Verlauf des Jahres noch Filme ins Kino kommen, von denen ich zu diesem Zeitpunkt noch nichts wissen konnte, und auf die ich mich dann ebenfalls schon sehr freuen werde. Wenn in dieser Liste aber bereits angekündigte oder gar schon veröffentlichte (und von mir noch nicht gesehene) Filme wie z.B. "Anchorman 2" (hab den ersten bisher nicht gesehen und daher keinen Grund, mich auf die Fortsetzung zu freuen. Außerdem bin ich nicht unbedingt ein Fan von Will Ferrell), "Die Pute von Panem" (Friedberg & Seltzer. Genug gesagt!), "Diana" (die Kritiken waren ja überwiegend vernichtend), "Dumm und dümmehr" (fand schon den ersten nicht besonders, und der Titel allein ist abschreckende Warnung genug), "I, Frankenstein" (der "Van Helsing"-Vergleich meines geschätzten Kollegen Michael Spieler hat meine nach dem Trailer ohnehin schon niedrigen Erwartungen endgültig in den Keller sinken lassen), "Lone Survivor" (sieht nach typischer hurra-patriotistischer Militär- und Heldenverehrung Marke USA aus. Würg.), "Ninja Turtles" (ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass das was wird, sorry.), "Saving Mr. Banks" (Walt Disney Pictures machen einen Film über Walt Disney und seinen Kampf um die Rechte für Mary Poppins. Hat für mich den bitteren Geschmack von Geschichtsumschreibung bzw. ikonischer Heldenverehrung des Firmengründers), "Stromberg - Der Film" (die Serie hat mich nicht angesprochen, und der Trailer hat mir schon gereicht), "The Purge 2" (fand schon den ersten nicht besonders und erwarte mir gemäß der Horror-Sequel-Regel hiervor wenig bis gar nichts), "Winter's Tale" (Akiva Goldsman. Genug gesagt!) u.ä. hier fehlen, so könnt ihr davon ausgehen, dass dies Absicht ist (mit anderen Worten: Ich sehe diesen Filmen eher skeptisch bis sorgenvoll entgegen). Darüber hinaus gibt es ein paar Filme, die ich - entweder seit ihrem offiziellen Kinostart oder letztes Jahr auf der Viennale - bereits gesehen habe, weshalb ich sie vernünftigerweise nicht mehr in einer persönlichen KinoVorschau 2014 anführen kann. Diese fehlen daher nicht, da ich glauben würde, dass sie schlecht sind, sondern weil ich sie schon gesehen habe. Die betreffenden Filme sind, in alphabetischer Reihenfolge: "12 Years A Slave", "American Hustle", "I Used to Be Darker", "Journey of Love", "Le Passé - Das Vergangene", "Locke", "Nebraska", "Night Moves", "RoboCop", "The Wolf of Wall Street", und "Zwei vom alten Schlag".

Bitte beachtet, dass es sich bei den hier angegebenen Startterminen um die zum Zeitpunkt der Verfassung dieser Kinovorschau bekannten Veröffentlichungs-Termine (für Deutschland) handelt, die sich natürlich noch verändern können!



Platz 101: Transformers 4: Ära des Untergangs
Transformers 4: Ära des Untergangs Der erste war… nett. Der zweite eine Katastrophe. Und der dritte… nett. Ohne Shia und generell mit neuem Cast sieht das ganze ja nicht mal unbedingt so schlecht aus, allerdings wird das auch nichts daran ändern, dass sich in diesem Film wieder mal in erster Linie CGI-Blechbüchsen miteinander prügeln werden. Und das ist halt irgendwie nicht so mein Ding. Zudem habe ich den starken Verdacht, dass Michael Bay - der ja eigentlich nach "Dark of the Moon" aussteigen wollte - den vierten Teil nur deshalb gemacht hat, weil man ihm im Gegenzug erlaubt hat, "Pain & Gain" zu drehen. Der war wiederum meines Erachtens der schlechteste Film des letzten Jahres. Geschaut wird "Transformers: Age of Extinction" aber trotzdem. Wenn man sich schon solche hohlen Action-Spektakel anschaut, dann doch am besten noch auf einer so großen Leinwand wie möglich.
Kinostart: 17. Juli 2014



Platz 100: Noah
Ich weiß ehrlich gesagt nicht so recht, was ich von "Noah" erwarten soll. Bislang kenne ich erst drei Filme von Darren Aronofsky: "The Fountain" (einschläfernder spiritueller Quatsch), "The Wrestler" (tolles Charakterdrama) und "Black Swan" (genialer psychologischer Thriller, und der zweitbeste Film des Jahres 2011). So gesehen eigentlich kein schlechter "track record". Nur kann ich halt überwiegend mit Bibelgeschichten so rein gar nichts anfangen. Generell fürchte ich, dass "Noah" eher wieder in die spirituelle "Fountain"-Richtung gehen wird. Ein gewisses Interesse meinerseits an diesem Film kann ich nicht verhehlen - aber ob es für einen Kinobesuch reicht, wird sich erst Anfang April entscheiden.
Kinostart: 03. April 2014



Platz 99: Mandela: Der lange Weg zur Freiheit
Wäre man zynisch könnte man sagen, dass dieses BioPic angesichts von Nelson Mandelas Tod wohl zu keinem "günstigeren" Zeitpunkt hätte kommen können. Allerdings bin ich - trotz Idris Elba in der Hauptrolle - etwas skeptisch, ob es "Mandela: Long Walk to Freedom" gelingen wird, aus der Masse an Mandela-Biopics der letzten Jahre (positiv) hervorzustechen. Wie ich auch generell gegenüber Biopics - nach der Übersättigung der letzten Jahre - zunehmend skeptisch werde. Für einen echten, dramatischen Spielfilm sind sie oftmals zu trocken, für eine Dokumentation nehmen sie sich aber meist zu viel künstlerische Freiheit. Ob "Mandela: Long Walk to Freedom" dieser schwere Spagat gelingt, lässt sich ja seit kurzem im Kino beurteilen.
Kinostart: 30. Januar 2014



Platz 98: Man of Tai Chi
Nach den nicht gerade wohlwollenden Kritiken hat es "47 Ronin" erst gar nicht auf diese Liste geschafft. "Man of Tai Chi" klingt genau genommen auch nicht sehr vielversprechend - aber irgendwie könnte ich mir vorstellen, dass uns hier eine unfreiwillige Trash-Granate erwartet. Keanu Reeves wird ja gerne wegen seines ausdruckslosen Schauspiels gescholten. Hier inszeniert er sich selbst, und zwar - sofern man der Inhaltsangabe auf IMDB glauben darf - als Kämpfer mit unvergleichlichen Tai Chi-Kampfkünsten. Beim Filmplakat musste ich zudem irgendwie sofort an Neo bzw. "Matrix" denken. Ich weiß nicht, aber irgendwie klingt das alles nach einem selbstverliebten filmischen Unglück. Könnte somit auf unfreiwillige, schadenfreudige Art und Weise lustig werden!
Kinostart: 13. März 2014



Platz 97: Labor Day
Die Kritiken aus Übersee überschlugen sich nicht unbedingt mit Lob, dennoch finde ich den Film vom Konzept (eine alleinerziehende Mutter und ihr Sohn nehmen einen Anhalter auf, der sie in ihr Haus begleitet, und sich aus flüchtiger Sträfling herausstellt) und den beteiligten Personen (in den Hauptrollen: Josh Brolin und Kate Winslet; Drehbuch und Regie: Jason Reitman) interessant genug, um mir mein eigenes Bild zu machen.
Kinostart: 08. Mai 2014



Jack Ryan: Shadow Recruit Platz 96: Jack Ryan: Shadow Recruit
Eigentlich sah ich "Jack Ryan" ja durchaus hoffnungsfroh entgegen. Ich halte Chris Pine, auch wenn ihn viele als "Schönling" abtun, für einen der charismatischeren und vielversprechenderen potentiellen "Leading Man"-Nachfolgern der letzten Jahre, und traue ihm durchaus zu, den Film zu tragen. Der Rest der Besetzung ist ebenfalls hochkarätig, und auch Kenneth Brannagh auf dem Regiestuhl steht vermeintlich für Qualität. Den Trailer fand ich aber ungemein generisch. Der schrie förmlich nach einem 08/15-Thriller nach "Malen nach Zahlen"-Muster, vorhersehbare Wendungen inklusive. Ich lasse mich allerdings gerne (voraussichtlich dann auf Leih-Blu Ray) eines Besseren belehren.
Kinostart: 27. Februar 2014



Platz 95: Divergent - Die Bestimmung
"Divergent" scheint gleich auf zwei Erfolgswellen schwimmen zu wollen: Nämlich den "Teenage Fiction"-Verfilmungen im Allgemeinen und den "Hunger Games" im Speziellen. Neil Burger ist für mich ja auch eher ein unbeschriebenes Blatt, von dem ich erst den durch und durch durchschnittlichen "Limitless" gesehen habe. Shailene Woodley in der Titelrolle und die eine oder andere positive Kritik könnten aber Anreiz genug sein, ihn mir im Kino anzusehen. Spätestens im Heimkino wird es dann aber soweit sein.
Kinostart: 10. April 2014



Platz 94: The Canyons
Wie buchstabiert man "train wreck"? Richtig: "The Canyons"! Dies ist der einzige Film auf der Liste, auf den ich mich nicht deshalb freue, weil ich erwarte oder zumindest hoffe, dass er gut wird, sondern vielmehr, weil ich mir von ihm eine echte Trashgranate, einen möglichen würdigen Eintrag in die Liste der schlechtesten Filme aller Zeiten, erwarte. Ab Mitte März können wir uns auf DVD/Blu Ray davon überzeugen, ob "The Canyons" diesen "Vorschusslorbeeren" gerecht wird. Und dann heißts wohl: Euren bevorzugten hochprozentigen Schmerzstiller mitnehmen, lachen und leiden.
DTV-Release: 17. März 2014



Platz 93: Tammy
Joooooooooo… Melissa McCarthy. Eine Dame, die meines Erachtens in kleinen Dosen witziger ist als wenn der humoristische Schwerpunkt auf ihr liegt, und die mir zuletzt etwas zu sehr auf frech-derbe Schandmäuler abonniert war. "Tammy" wird ihr hoffentlich die Gelegenheit geben, aus diesem Schema wieder etwas auszubrechen - und mich hoffentlich zudem davon überzeugen, dass sie durchaus auch mal einen Film tragen kann.
Kinostart: 17. Juli 2014



Platz 92: Chef
Der neueste Film von Jon Favreau, der hier in Personalunion als Regisseur, Drehbuchautor und Hauptdarsteller agiert: Als ein Koch seinen Job in einem angesehenen Restaurant verliert, macht er einen Fast-Food-Wohnwagen auf. Neben seinen "Iron Man 2"-KollegInnen Robert Downey Jr. und Scarlett Johansson sind u.a. auch Sofia Vergara, Dustin Hoffman, John Leguizamo und Oliver Platt mit von der Chef-Partie. Klingt nach seichter Familien-Unterhaltung - aber das muss ja nichts schlechtes sein.
Kinostart: Noch nicht bekannt

Nymphomaniac

Platz 91: Nymphomaniac
Das wird entweder ein grandioses Charakterdrama, ein als Kunstfilm getarnter Porno in dem sich Lars von Trier endlich schamlos all seinen Gelüsten hingeben kann, oder aber vielmehr ein frauenverachtender Schandfleck. Oder auch irgendwie ein bisschen was von allem. Wie auch immer, ich muss gestehen… mein Interesse ist geweckt.
Kinostart: 20. Februar 2014



Platz 90: Das Schicksal ist ein mieser Verräter
Jugendromanze mit tragischem Einschlag. Die Gefahr bei so etwas ist immer, dass es entweder zu bitter oder zu süß wird, und der schwierige Spagat nicht so recht gelingt. Der Regisseur ist für mich noch ein eher unbeschriebenes Blatt, und der Drehbuchautor zeichnet sich neben dem wunderbaren "500 Days of Summer" auch für das grausliche Remake-Sequel "Der rosarote Panther 2" verantwortlich. Aber: Shailene Woodley! - die wohl 2014 (u.a. hier und im zuvor genannten "Divergent") endgültig beweisen muss, ob sie das Zeug dazu hat, vom vielversprechenden Nachwuchstalent zum großen Star aufzusteigen.
Kinostart: 14. August 2014



Platz 89: Stretch
Joe Carnahans letzter Film, "The Grey - Unter Wölfen", hat mir zwar nicht so gut gefallen wie manch anderen (woran die irreführende Werbekampagne nicht ganz unschuldig war), trotzdem sehe ich seinem neuesten Film - mit Chris Pine als Limofahrer, dessen neuester Chef (Patrick Wilson) ihm das Leben zur Hölle macht - durchaus schon mit Vorfreude entgegen.
Kinostart: Noch nicht bekannt



Platz 88: Camp X-Ray
Im Gegensatz zu einem Großteil der Kinobesucher abseits der "Twilight"-Fans zähle ich mich nicht zu den "Kirsten Stewart"-Hassern. Ich habe sie mittlerweile in genug verschiedenen Filmen bzw. Rollen - vor allem auch abseits der Blockbuster - gesehen, um mir sagen zu trauen, dass dieses Internet-Meme mit den "verschiedenen" Gesichtsausdrücken Quatsch ist. Heißt ja nicht gleich, dass ich sie unbedingt zu den absolut talentiertesten Akricen ihrer Generation halte, aber für mich ist halt im Vergleich zu einigen anderen ihr Auftritt in einem Film nicht von vornherein ein Abzugspunkt. "Camp X-Ray", über eine Gefängniswächterin in Guantanamo Bay die sich mit einem Häftling anfreundet, klingt zudem wirklich interessant. Ich habe mir diesen Film jedenfalls mal vorsichtig vorgemerkt.
Kinostart: Noch nicht bekannt



Platz 87: The Invisible Woman
"Shakespeare in Love" lässt grüßen: "The Invisible Woman" behandelt die Romanze von Charles Dickens mit einer deutlich jüngeren Frau. Ralph Fiennes schlüpft sowohl vor als auch hinter der Kamera in die Hauptrolle (sprich: Er spielt Dickens und ist auch der Regisseur), der Hauptgrund meiner Vorfreude auf diesen Film ist aber die bezaubernde Felicity Jones.
Kinostart: 24. April 2014



Platz 86: Godzilla
GodzillaEs tut mir ja wahnsinnig leid - aber mich verbindet mit Godzilla bzw. generell diesen ganzen Kaiju-Filmen einfach nichts (was auch ein Mitgrund dafür sein dürfte, dass mich "Pacific Rim" vergleichsweise kalt gelassen hat). Ich bin damit nicht aufgewachsen, und empfinde daher weder eine nostalgische noch eine sonst irgendwie geartete Faszination mit ihnen. Dementsprechend emfpand ich Roland Emmerichs Godzilla auch nicht als Schändung - sondern halt einfach nur als langweilig. Ob es diesem Remake gelingen wird, mir die Faszination von Godzilla endlich begreiflich zu machen? Neben der hochkarätigen Besetzung (U.a. Bryan Cranston, Elizabeth Olsen, Aaron Taylor-Johnson, Sally Hawkins, Ken Watanabe, Juliette Binoche und David Strathairn) macht mich in erster Linie "Monsters"-Regisseur Gareth Edwards hoffnungsfroh.
Kinostart: 15. Mai 2014



Platz 85: The One I Love
Hin und wieder darf es dann auch mal eine - gut gemachte - romantische Komödie sein. Ob das mit dem gut gemacht auch auf "The One I Love" zutrifft, muss sich natürlich erst weisen. Darin versuchen Elizabeth Moss und Mark Duplass, ihre Ehe zu retten, in dem sie für ein Wochenende dem tristen Alltag entfliehen - und daraufhin in alle möglichen absurden Situationen geraten. Klingt ein bisschen wie "Date Night" ("Date Weekend"?), wobei dieser mit Steve Carell und Tina Fey meiner bescheidenen Meinung nach hochkarätiger besetzt war. Trotzdem hoffe ich, dass uns hier eine nette, amüsante romantische Komödie ins Haus steht.
Kinostart: Noch nicht bekannt



Platz 84: Black Sea
Glücksritter suchen im schwarzen Meer nach einem versunkenen U-Boot, in dem sich ein Goldschatz befinden soll. Klingt von der Grundidee her mal ganz interessant, und für den neben Jude Law hier auftretenden Scoot McNairy habe ich seit "In Search of a Midnight Kiss" eine (rein männlich-kumpelhafte, versteht sich) Schwäche. Ohne Trailer der einen besseren Eindruck des Films vermittelt reicht es aber vorläufig mal nur für einen Rang im letzten Drittel.
Kinostart: Noch nicht bekannt



Platz 83: Adult World
Um sich ihr Literatur-Studium zu finanzieren, beginnt die Poetin Amy in einem Sex-Shop zu arbeiten. Das kann entweder sehr lustig oder doch nur bemüht-verkrampft-infantil-lustig werden. Neben Emma Roberts in der Hauptrolle besuchen auch noch John Cusack als ihr Mentor und Evan Peters als ihr Kollege diesen Sex-Shop. Wird aber glaub ich eher ein "Hol ich dann mal auf Blu-Ray nach" als ein "Da muss ich gleich am ersten Tag ins Kino stürmen"-Film werden.
Kinostart: Noch nicht bekannt



Platz 82: The LEGO Movie
Eigentlich hatte ich ja vor, "Der Lego-Film" unter jenen Filmen aufzuführen, die es ganz bewusst nicht auf diese Liste geschafft haben. Und dann kamen die überschwänglichen Kritiken aus Übersee, die sich förmlich mit Lob überschlugen, und ich beschloss, diesem Film trotz meiner Skepsis eine Chance zu geben. Ob dies im Kino sein wird, weiß ich zwar noch nicht - aber spätestens auf Leih-Blu Ray ist es dann soweit, und ich werde mal schauen, ob die Filmkritiker aus den USA alle spinnen, oder der Film wirklich so toll ist, wie sie behaupten.
Kinostart: 10. April 2014



300 - Rise of an Empire Platz 81: 300 - Rise of an Empire
Der erste Film war vor allem eins: stylisch. Der Fortsetzung würde ich - trotz meiner Enttäuschung ob der sehr gewöhnlichen Inszenierung von "Man of Steel" - mit mehr Vorfreude entgegensehen, wenn Zack Snyder nicht nur Produzent wäre, sondern auch wieder auf dem Regiestuhl Platz nehmen würde. Der Trailer macht jedoch den Eindruck, als wäre es Noam Murro erfolgreich gelungen, dessen Bildästhetik des ersten Teils in die Fortsetzung zu retten. Ein weiterer Pluspunkt ist TGKAEG ("The Goddess known as Eva Green") - während Leonidas-Ersatz Sullivan Stapleton zumindest mal in Trailer einen eher blassen Eindruck hinterlässt und deutlich hinter Gerard Butler zurückbleibt. Schon allein aufgrund der Optik werde ich aber wohl Anfang März ins IMAX pilgern, um mich davon zu überzeugen, ob die filmische Mission von Noam Murro in Ruhm oder in Schande endet.
Kinostart: 06. März 2014



Platz 80: 22 Jump Street
Der erste war ja schon ein kleiner Überraschungserfolg, wobei ich auch gestehen muss, dass mir bis auf den coolen Cameo-Auftritt nicht viel in Erinnerung geblieben ist. Auch der zweite Teil machte bislang in erster Linie mit der genialen JVCD-Split-Parodie von Channing Tatum auf sich aufmerksam. Den Titel finde ich jedenfalls schon mal eher dämlich - aber das allein muss ja noch nichts heißen. Abwarten und Tee trinken.
Kinostart: 31. Juli 2014



Platz 79: Alexander and the Terrible, Horrible, No Good, Very Bad Day
Bei diesem Projekt handelt es sich um die Verfilmung eines in den USA beliebten Kinderbuches. Darin durchlebt der elfjährige Alexander den titelspendenden schrecklichen, grauenvollen, unguten, sehr schlechten Tag - und seiner Familie ergeht es nicht viel besser. Ich kenne die Vorlage nicht, und ohne Trailer ist es immer etwas schwer, einen Film einzuschätzen. Dennoch werde ich mir diese Familienkomödie mal vormerken.
Kinostart: Noch nicht bekannt



Platz 78: Das erstaunliche Leben des Walter Mitty
Aufgrund des stressigen Starts ins neue Jahr habe ich Ben Stillers jüngste Regiearbeit im Kino leider verpasst - werde sie aber dann auf Leih-Blu Ray nachholen. Die bisherigen Trailer, die Inhaltsangabe sowie die Kritiken die ich bislang gelesen habe vermittelten mir jedenfalls den Eindruck eines lebensbejahenden, aufmunternden und zwar harmlosen, aber auch netten und charmanten kleinen Filmchens. Mal sehen, ob "Das erstaunliche Leben des Walter Mitty" diesen (jetzt nicht übertrieben hohen) Erwartungen gerecht werden kann.
Kinostart: 01. Januar 2014



Platz 77: Herkules
Die Besetzung klingt ja gut. Dwayne Johnson als Herkules? In weiteren Rollen u.a. Ian McShane, John Hurt, Joseph Fiennes und Rufus Sewell? Gern. Aber: Regie Brett Ratner? Da wird bei mir gleich mal Alarmstufe Gelb ausgelöst. Der hat nämlich in meinen Augen mittlerweile einiges wieder gut zu machen. Wird "Herkules" ein erster Schritt in die richtige Richtung, oder wird er meinen eher bescheidenen Eindruck seiner inszenatorischen Fähigkeiten vielmehr einzementieren?
Kinostart: 04. September 2014


Pompeii
Platz 76: Pompeii
Ich bin zwar nicht unbedingt der größte Fan von Paul W.S. Anderson, finde aber, dass er sich - mit Ausnahme von "Resident Evil: Retribution" (der war nämlich wirklich mies) - im Laufe seiner Filmographie gesteigert hat. Pompeii sieht nach oberflächlicher und gehaltloser, aber dafür um so bombastischerer Unterhaltung aus. Der Trailer machte mir jedenfalls durchaus Laune auf dem Film; zudem wird das Wiedersehen mit Kit Harrington über die Wartezeit bis zur 4. "Game of Thrones-"Staffel hinweghelfen. Und Emily Browning sehe ich sowieso immer gern.
Kinostart: 27. Februar 2014



Platz 75: The F Word
Daniel Radcliffe steht nach wie vor ein bisschem im Schatten von Harry Potter. Mit "The F Word" unternimmt er einen weiteren Versuch, daraus hervorzutreten. Der Grund warum ich auf diesen Film schon gespannt bin ist allerdings eher seine Kollegin Zoe Kazan, die mich in "Ruby Sparks" so begeistert hat. Ein ähnliches Genre-Highlight erwarte ich mir von "The F Word", schon allein aufgrund des gewöhnlicheren und typischeren Konzepts, dass zudem recht vorhersehbar erscheint (ein junger Mann verliebt sich in eine Frau, die jedoch in einer Beziehung lebt - und wird ihr engster Freund), zwar nicht, aber gute Unterhaltung über dem Genre-Durchschnitt sollte drin sein.
Kinostart: Noch nicht bekannt



Platz 74: Drei sind zwei zu viel
Also wenn ich die Inhaltsangabe auf IMDB richtig verstanden habe, dann findet bei diesem Film eine Frau die mit einem verheirateten Mann ein Verhältnis hat heraus, dass er neben ihr auch noch andere Frauen am Start hat - und ist deswegen so angepisst, dass sie sich mit seiner Ehefrau zusammentut, um sich zu rächen. So dies stimmt, fände ich das Konzept ja durchaus schon mal vielversprechend - eine gute Idee allein macht aber natürlich noch keinen guten Film. Mit dieser Grundidee und der Besetzung (u.a. Cameron Diaz, Leslie Mann und "Jamie Lannister" Nicolaj Coster-Waldau) ist aber zumindest mal das Potential für eine amüsante Komödie gegeben.
Kinostart: 01. Mai 2014



Platz 73: Die Bücherdiebin
Der Trailer konnte mich leider nicht wirklich überzeugen, und insgesamt macht "Die Bücherdiebin" auf mich den Eindruck eines eher zweitklassigen Holocaust-Dramas. Aber allein die Filmmusik von John Williams ist Grund genug, dass ich ihn mir ansehen werde.
Kinostart: 13. März 2014



Platz 72: The Giver
Mir sagt die Romanvorlage gar nichts, aber die Mini-Inhaltsangabe auf IMDB finde ich vielversprechend. Ist zwar sehr vage gehalten, aber ich finde, das was dort zu lesen ist, hat irgendwie was, und konnte somit auch mein Interesse wecken. Eine interessant klingende Grundidee allein macht natürlich noch keine gute Geschichte, geschweige denn einen guten Film. Aber ich werde "The Giver" auf jeden Fall mal im Auge behalten.
Kinostart: Noch nicht bekannt



Monuments Men Platz 71: Monuments Men
Der Trailer machte auf mich den Eindruck, dass sich George Clooney hier nicht ganz entscheiden konnte, welche Art Film er machen will. Komödie oder Drama? Jedenfalls wirkte der Trailer auf mich wie eine recht unfokussierte Mischung aus "Oceans Eleven", "Inglorious Basterds", "Band of Brothers" und "Schindlers Liste", mit Schwerpunkt auf den amüsanteren Aspekten. Die Besetzung ist aber hochkarätig, und bislang hat mich noch keine Regiearbeit von George Clooney enttäuscht, weshalb ich ihm mal einen Vertrauensvorschuss geben will.
Kinostart: 20. Februar 2014



Platz 70: Laggies
Keira Knightley als Ende 20erin, die noch nicht erwachsen geworden ist und vielmehr immer noch in der unreifen Jugend feststeckt. Als ihr Freund ihr einen Heiratsantrag macht, begibt sie sich mit Chloe Grace Moretz auf einen wilden Road Trip. Wird in erster Linie aufgrund des zentralen Zweiergespanns geschaut. Ob die Handlung selbst etwas taugt und die üblichen Fallen solcher Filme umgehen kann, wird sich hingegen erst weisen.
Kinostart: Noch nicht bekannt



Platz 69: In Secret
Elizabeth Olsen, Oscar Isaac, Jessica Lange und Tom Felton spielen die Hauptrollen in diesem im Paris des 19. Jahrhunderts angesiedeltem Liebesdrama - das für mich auch in erster Linie wegen der Besetzung (allen voran Elizabeth Olsen, die bereits seit ihrem ersten großen Auftritt in "Martha Marcy May Marlene" zu jenen SchauspielerInnen gehört, deren Teilnahme an einem Projekt alleine schon ausreicht, um mein Interesse zu wecken) vielversprechend erscheint. Ob auch die Handlung etwas taugt, oder man doch eher bekannte, klischeehafte Pfade betritt, muss sich natürlich erst weisen.
Kinostart: Noch nicht bekannt



Platz 68: Young Ones
SF-Western, der in einer dystopischen Zukunft spielt, in der Wasser knapp ist, und ein Vater mit seinen beiden Kindern im Teenager-Alter ums Überleben kämpft. Mit Michael Shannon, Kodi Smit-McPhee und Elle Fanning in den Hauptrollen superb besetzt, verhindert lediglich die Tatsache dass ich bislang keine Filme von Drehbuchautor und Regisseur Jake Paltrow kenne, eine höhere Platzierung.
Kinostart: Noch nicht bekannt



Platz 67: Die Muppets 2 - Muppets Most Wanted
Die Rückkehr der Muppets auf die große Leinwand war ja eine sehr vergnügliche Angelegenheit. Da für die Fortsetzung - mit Ausnahme von Jason Segel - wieder das gleiche künstlerische Team hinter den Kulissen versammelt werden konnte, hoffe ich, dass es der Fortsetzung gelingen wird, ähnlich gut zu unterhalten wie der Vorgänger. Ein bisschen Restskepsis ob es gelingen wird, den gleichen Zauber und Charme ein weiteres Mal einzufangen, bleibt aber.
Kinostart: 01. Mai 2014



A Million Ways to Die in the West Platz 66: A Million Ways to Die in the West
Ich bin jetzt weder der größte "Family Guy" noch der größte "Ted"-Fan, finde bzw. fand aber beides durchaus witzig. Eine Western-Parodie bzw. -Komödie von Seth MacFarlane, da weiß ich aber offen gestanden nicht wirklich, was ich mir davon erwarten soll. Die Besetzung ist phantastisch (neben MacFarlane selbst sind u.a. noch Liam Neeson, Charlize Theron, Amanda Seyfried, Neil Patrick Harris, Giovanni Ribisi und Sarah Silverman mit von der Partie), und optisch sieht der Film großartig aus. Aber im Trailer - von dem man sich ja eigentlich erwartet, dass er einige der besten Gags des Films beinhaltet - fand ich vom Mila Kunis-Witz abgesehen nicht viel, dass mich amüsiert hätte. Mal schauen…
Kinostart: 29. Mai 2014



Platz 65: Cooties
Zombies sind in. Und so überrascht es auch nicht, dass auch 2014 der eine oder andere Film rund um die untoten Gehirngourmets auf dem Plan steht. In der Horrorkomödie "Cooties" muss sich eine Gruppe von Volksschullehrern (u.a. Elijah Wood, Alison Pill, Rainn Wilson, Leigh Whannell, Jack McBrayer und Jorge "Hurley" Garcia) gegen ihre zombifizierten SchülerInnen verteidigen. Klingt nach einem herrlich politisch unkorrekten Mordsspaß!
Kinostart: Noch nicht bekannt



Platz 64: Serena
Jennifer Lawrence und Bradley Cooper gemeinsam in einem Film, der nicht von David O. Russell Inszeniert wurde? Das ist ja schon fast ein Skandal! Scherz beiseite: Ich finde es ja schon interessant, wie die beiden seit ihrem Erfolg mit "Silver Linings" vor der Kamera in verschiedensten Filmprojekten immer wieder zueinanderzufinden scheinen. Diesmal verschlägt es sie allerdings in die Zeiten der Depression, wo sie ein Ehepaar spielen, dass eine schwere Krise durchlebt - erfährt Serena doch, dass sie keine Kinder bekommen kann. Falls das Zusammenspiel zwischen Cooper und Lawrence wieder so gut gelingt wie bei "Silver Linings", sollte allein damit jedenfalls schon mal die Grundlage für einen guten, berührenden Film gegeben sein.
Kinostart: 04. September 2014



Platz 63: Non-Stop
"Taken" im Flieger - ich glaube, mit diesem Eindruck nach dem Trailer bin ich nicht allein. Schön langsam wird es mir ehrlich gesagt mit diesen harten, wortkargen Kerlen die der spätgeborene Actionstar Liam Neeson zum Besten gibt, etwas zu viel. Zudem weckt der Film auf mich unangenehme Erinnerungen an den strunzdummen "Flightplan". Zumindest den wird "Non-Stop" ja wohl hoffentlich hinter sich lassen können…
Kinostart: 13. März 2014



Platz 62: Auge um Auge
"Crazy Heart"-Regisseur Scott Cooper knöpft sich als nächstes ein Selbstjustiz-Thrillerdrama mit Christian Bale und Woody Harrelson in den Hauptrollen vor. Als sein Bruder entführt wird und die Polizei keine Spur findet, macht sich Rodney Baze selbst auf die Suche nach ihm - und geht dabei nicht gerade zimperlich vor.
Kinostart: 03. April 2014



Platz 61: The Raid 2: Berandal
The Raid 2: Berandal Ich weiß, als Cineast muss man den ersten ja schon fast kultig finden, wenn man seine Lizenz nicht abgeben will. Aber sorry, ich fand den zwar von der Action her gelungen, aber mit der Zeit wurde es mir mit den ewig gleichen (oder zumindest ähnlichen) Kämpfen etwas zu viel. Und auch die Handlung hätte ruhig etwas mehr hergeben dürfen. Insofern weiß ich auch nicht so recht, was ich mit den Lobeshymnen gegenüber der Fortsetzung anfangen soll - wurde doch der erste, der mich eben nicht so recht begeistern konnte, auch schon in höchsten Tönen gelobt. Anschauen werde ich mir "The Raid 2" aber - sofern ich dazu denn überhaupt Gelegenheit bekomme - schon.
Kinostart: Noch nicht bekannt



Platz 60: The Spectacular Now
Die Meinungen zu diesem Teenieromanzendrama sind bislang etwas gespalten. Von manchen verrissen, von anderen wiederum als Meisterwerk gefeiert. Die Inhaltsangabe klingt erst mal recht klischeehaft, aber ich vermute mal, dass der Film einige Überraschungen bereit hält. In erster Linie dank der Besetzung (Miles Teller und - wieder mal - Shailene Woodley) sowie dem Regisseur (der sich für den letztjährigen "Smashed" verantwortlich zeichnete) plane ich doch, "The Spectacular Now" bei Gelegenheit eine Chance zu geben.
Kinostart: Noch nicht bekannt



Platz 59: St. Vincent de Van Nuys
Inhaltlich klingt der Film ja jetzt nicht sonderlich herausragend, sondern nach einer eher typischen, auch ein wenig klischeehaften Geschichte eines grantelnden alten Mannes, der in seiner Freundschaft zu einem kleinen Jungen auch mal seine herzlichere Seite offenbaren darf. Aber… ist halt Bill Murray. Ergo: Wird geschaut.
Kinostart: Noch nicht bekannt



Platz 58: Die Schöne und das Biest
Schlimmer als die grausam-peinliche Teenie-Romanzen-Version "Beastly" von vor ein paar Jahren kann diese neue Variante der altbekannten Geschichte ja wohl hoffentlich nicht werden, oder? Die Besetzung - mit Léa Seydoux als Schöne und Vincent Cassell als Biest - klingt ebenso vielversprechend wie die Auswahl des Regisseurs (Christophe Gans, "Der Pakt der Wölfe", "Silent Hill"). Zwar ist das alles noch kein Garant für einen guten Film, aber ich bin ja der "Glas halb voll"-Typ und hoffe demnach mal das Beste.
Kinostart: 01. Mai 2014



Platz 57: Happy Christmas
Als seine jüngere Schwester Jenny bei ihm einzieht, bringt sie das Leben von Jeff, seiner Frau und ihrem gemeinsamen Sohn gehörig durcheinander. Geschrieben und inszeniert von Joe Swanberg, sind neben ihm u.a. noch Anna Kendrick, Melanie Lynskey und Lena Dunham vor der Kamera zu sehen. Ein starkes Line-Up an witzigen Frauen mit Comedy-Erfahrung, das letztendlich auch dafür hauptverantwortlich ist, dass es "Happy Christmas" in diese Kinovorschau geschafft hat. Denn von diesem Cast erwarte ich mir doch einiges.
Kinostart: Noch nicht bekannt


Maleficent - Die dunkle Fee
Platz 56: Maleficent - Die dunkle Fee
Realverfilmungen von Märchen, im Dunstkreis der Zeichentrick-Verfilmungen von Disney, sind in. Nach "Spieglein Spieglein", "Snow White and the Huntsman", "Die fantastische Welt von Oz" und "Alice im Wunderland" ist nun Dornröschen an der Reihe. "Maleficent" nimmt sich dabei, wie der Titel schon andeutet, deren großen Bösewichtin an, die hier von Angelina Jolie dargestellt wird. Neben ihr ist es vor allem auch Elle Fanning, die mich hoffnungsfroh auf den Film blicken lässt. Und auch der erste Teaser sah durchaus schon mal vielversprechend aus. Ich bleibe jedenfalls mal vorsichtig optimistisch.
Kinostart: 29. Mai 2014



Platz 55: Sex Tape
Wenn "Sex Tape" wie ursprünglich angekündigt in der inszenatorischen Hand von Nicholas Stoller wäre, dessen Komödien ich sehr schätze, würde ich mich doch noch eine ganze Ecke mehr auf diesen Film freuen. Stattdessen ist - da Stoller aus Terminkollisionsgründen verhindert war - Jake Kasdan eingesprungen, dessen "Bad Teacher" zwar nett war, mehr aber auch nicht. Immerhin dürfte die Zusammenarbeit mit ihm für Cameron Diaz und Jason Segel eine angenehme gewesen sein, ist es ihm doch gelungen, die beiden für "Sex Tape" wieder vor die Linse zu bekommen. Darin sucht ein Ehepaar verzweifelt nach dem in der Nacht zuvor aufgenommenen titelspendenden kompromittiertenden Video. Wie bei vielen anderen Komödien die 2014 auf uns warten gilt: Die Ausgangssituation klingt vielversprechend; ob daraus aber ein die gesamte Laufzeit hinweg unterhaltsamer Film wird, wird sich aber natürlich erst zeigen.
Kinostart: 11. September 2014



Platz 54: The Equalizer
Ich bin nicht der größte Fan von Antoine Fuqua, und zähle mich z.B. auch zu jenen, die "Olympus Has Fallen" deutlich schwächer einschätzen als Roland Emmerichs Konkurrenzangebot "White House Down". Zudem lassen mich die Inhaltsangabe sowie Denzel Washington in der Hauptrolle unweigerlich an "Man on Fire" denken. Und trotzdem spricht mich "The Equalizer" irgendwie auf unerklärliche Art und Weise an - weshalb ich vor habe, ihn im Gegensatz zu Fuquas letzten Filmen im Kino eine Chance zu geben.
Kinostart: 30. Oktober 2014



Platz 53: Die zwei Gesichter des Januars
In diesem Thriller werden ein Betrüger (Viggo Mortensen), seine Frau (Kirsten Dunst) und ein zufällig ihre Bekanntschaft machender Kleinkrimineller (Oscar Isaacs) 1962 in Athen in einem Mordfall rund um den Tod eines Polizisten verstrickt. Zuletzt hatte ich ja mit Thrillern, da ich diese oftmals etwas gar durchsichtig fand, nicht immer ein Glück. Ich hoffe, "Die zwei Gesichter des Januars" wird es wieder gelingen, mich zu überraschen - und auch davon abgesehen halt auch einfach gut zu unterhalten.
Kinostart: 29. Mai 2014



Platz 52: Grand Budapest Hotel
Ach ja, ich und Wes Anderson. Wie sagt man so schön: Es ist kompliziert. Oftmals sind mir seine Filme etwas zu schräg, zugleich weiß ich halt auch Filme abseits des Mainstreams und des Hollywood-Einheitsbreis ja durchaus zu schätzen. Und "Moonrise Kingdom" hat mir in der Tat endlich mal ziemlich gut gefallen. Auch der Trailer zu "Grand Budapest Hotel" sah nicht schlecht aus - wenn ich auch überlege, aufs Heimkino zu warten, u.a. aufbrung des 4:3-Bildformats, dass meines Erachtens einen Kinobesuch nicht unbedingt erforderlich macht.
Kinostart: 06. März 2014



Platz 51: Edge of Tomorrow
Edge of Tomorrow Ja, ne, ich weiß nicht recht. Tom Cruise wieder mal in einem SF-Actionthriller, in einem Konzept dass von verschiedensten Filmen, angefangen von "Und täglich grüßt das Murmeltier" über "Der ewige Krieg" bis hin zu "Source Code" zusammengeklautinspiriert klingt. Doug Liman ist für mich zudem ein bisschen ein "hit and miss"-Regisseur. "Die Bourne Identität" fand ich gerade auch wegen des europäischen Charmes klasse, "Mr. und Mrs. Smith" war dann nur mehr ok (was jedoch mehr am Drehbuch als an seiner Regie lag), und über "Jumper" hüllen wir besser den Mantel des Schweigens. Könnte demnach so oder so ausgehen - in einem an (meines Erachtens deutlich vielversprechender klingenden) SF-Filmen nicht gerade armen Jahr wäre "Edge of Tomorrow" aber sicherlich nicht meine erste Wahl.
Kinostart: 29. Mai 2014








Platz 50: Fury
Sechs Männer in einem Panzer. Das Grundkonzept weckt auf dem ersten Blick Erinnerungen an den vielgepriesenen und von mir leider nach wie vor nicht gesehenen Film "Lebanon", allerdings in den zweiten Weltkrieg verlegt. Von Shia (der mir weniger wegen seiner Leistungen als wegen seinem schrägen, an Joaquin "I'm Still Here" Phoenix erinnernden Verhalten zunehmend auf den Geist geht) abgesehen klingt die Besetzung vielversprechend, und David Ayer hat ja neben "Fury" auch noch den Actionthriller "Sabotage" (den ihr in dieser Liste etwas weiter unten finden werdet) am Start. Mein erster Eindruck: Das könnte was werden.
Kinostart: 23. Oktober 2014



Platz 49: Exodus
Und nochmal die Bibel - diesmal inszeniert Ridley Scott die Geschichte von Moses, mit Christian Bale in der Hauptrolle. Ridley Scott hat in meinen Augen ja nach "The Counselor" einiges wieder gut zu machen; und sooo überragend war "Prometheus" ja auch nicht. Der Lack ist mittlerweile definitiv angekratzt; mit "Exodus" hat er aber eine weitere Chance, an seine früheren Erfolge anzuknüpfen - auch wenn ich diesbezüglich aufgrund der Thematik doch etwas skeptisch bin.
Kinostart: 25. Dezember 2014



Platz 48: No Good Deed
Auch wenn der Regisseur für mich ein unbeschriebenes Blatt ist, kann man sich diesen Home-Invasion-Thriller - aufgrund der Ausgangssituation (eine alleinerziehende Mutter lässt einen fremden Mann, der unter einem Vorwand um ihre Hilfe ersucht, in ihr Haus - woraufhin dieser sie und ihre Familie bedroht) und der Besetzung (Taraji P. Henson und Idris Elba) ruhig mal vormerken.
Kinostart: 20. November 2014



Platz 47: The Babadook
Dieser australische Horrorfilm wurde beim Sundance-Filmfestival gefeiert und wird möglicherweise seinen Weg ins Line-Up des diesjährigen /slash-Filmfestivals finden. Ich habe mich bewusst noch nicht allzu viel über den Film informiert, da dieser einige Überraschungen beinhalten soll. Dementsprechend kann ich auch noch überhaupt nicht abschätzen, in welche Richtung sich die Ausgangssituation (ein kleiner Junge behauptet, von einem schrecklichen Monster terrorisiert zu werden), die mehrere mögliche Szenarien bietet, weiterentwickeln wird; und lasse mich lieber dann im Kino überraschen. Dank der Vorschusslorbeeren halte ich "The Babadook" aber für einen der vielversprechendsten Horrorfilme, die uns 2014 (hoffentlich) erwarten.
Kinostart: Noch nicht bekannt

Drachenzähmen leicht gemacht 2

Platz 46: Drachenzähmen leicht gemacht 2
Der erste Teil war ungemein charmant und hat wohl viele (positiv) überrascht. Für die Fortsetzung hat man sich - gerade auch bei solch großen, erfolgreichen Animations-Hits keine Selbstverständlichkeit - viel Zeit genommen, was mich hoffen lässt, dass man mehr Wert auf Qualität denn auf Schnelligkeit gelegt hat - was sich dann hoffentlich auch im Endprodukt wiederspiegeln wird.
Kinostart: 24. Juli 2014



Platz 45: Infinitely Polar Bear
Der sich momentan auf dem aufsteigenden Karriere-Ast befindliche Mark Ruffalo spielt hier einen manisch-depressiven Vater, der versucht, seine Frau zurückzugewinnen, in dem er für ein paar Tage auf ihre beiden gemeinsamen Töchter aufpasst. Erste Kritiken waren sehr positiv, und so sehe ich dieser Mischung aus Drama und Komödie schon mit Vorfreude entgegen.
Kinostart: Noch nicht bekannt



Platz 44: Dallas Buyers Club
Der Trailer machte auf mich den Eindruck, dass das hervorstechendste und beste an "Dallas Buyers Club" die schauspielerischen Leistungen sind - allen voran von Matthew McConaughey, der in den letzten Monaten und Jahren ja so etwas wie eine Renaissance erlebt. Aber auch Jared Leto wurde für seine Performance in höchsten Tönen gelobt. Ich werde mir den Film jedenfalls traditionsgemäß in Kürze - zur Vorbereitung auf das Oscar-Special - ansehen.
Kinostart: 06. Februar 2014



Platz 43: Planet der Affen - Revolution
Ich zähle ja zu den wenigen, die sich gegenüber dem Vorgänger nicht vor Lob überschlagen haben, konnte ich doch auch ein paar Kritikpunkte ausmachen, die für mich den ganz großen Wurf verhinderten. Dementsprechend ist auch der Nachfolger jetzt nicht unbedingt mein meisterwartetster Film des Jahres (wie die Platzierung verdeutlicht). Andererseits könnte es dem Film helfen, dass er sich nicht ständig mit einer früheren Version von im Prinzip der gleichen Geschichte vergleichen lassen muss. Auf der anderen Seite frage ich mich wiederum, wie man James Francos Abwesenheit erklären will. Und generell scheint man ja die Darstellerriege so gut wie ausgetauscht zu haben. Hier droht die Gefahr, dass die Verbindung zum Vorgänger etwas verloren geht. Dennoch werde ich "Dawn of the Planet of the Apes", wie schon dem Vorgänger, eine Chance geben.
Kinostart: 07. August 2014



Platz 42: Bad Neighbours
Seit "Forgetting Sarah Marshall" hat Nicholas Stoller bei mir einen Stein im Brett. Auch seine nachfolgenden Filme "Männertrip" und "Fast verheiratet" fand ich gelungen. Diesmal arbeitet er statt mit Jason Segel vielmehr mit dessen Freund und "Freaks & Geeks"-Kollegen Seth Rogen zusammen, der einen Mann spielt, der zusammen mit seiner Frau und ihrem Baby in ein neues Haus zieht - nur um zu bemerken, dass ihre unmittelbare Nachbarn einer Studentenverbindung angehören. Wenn dessen Anführer nicht gerade von Zac Efron dargestellt werden würde, hätte sich "Bad Neighbours" wohl über eine noch bessere Platzierung freuen können. Trotzdem bin ich durchaus optimistisch.
Kinostart: 08. Mai 2014



Guardians of the Galaxy Platz 41: Guardians of the Galaxy
Marvels mit Abstand bisher größtes Lotteriespiel. Ob die Rechnung aufgehen wird? Mich als SF-Fan spricht die Idee von "Guardians of the Galaxy" natürlich an - aber ob der Film ähnlich erfolgreich sein wird wie die bisherigen Marvel-Filme, muss sich wohl erst weisen. Gespannt bin ich auch schon, inwiefern es James Gunn (u.a. Regisseur von "Slither" und "Super") gelingen wird, dem Film seinen ganz persönlichen Stempel aufzudrücken. Nach dem eher generischen "Thor 2" versprechen Marvels Filme für 2014 jedenfalls, aus dem bisher bekannten Superhelden-Schema auszubrechen und mal etwas Abwechslung zu bieten. Aus meiner Sicht ein vielversprechender Ansatz!
Kinostart: 28. August 2014



Platz 40: The Judge
Robert Downey Jr. spielt einen erfolgreichen Anwalt, der in seine Heimatstadt zurückkehrt, um seinen Vater (Robert Duvall) - seines Zeichens Richter - der unter Mordverdacht steht, vor Gericht zu vertreten. Ohne einen Trailer ist es noch etwas schwer, einzuschätzen, ob uns hier eher ein erster oder ein lustiger Film erwartet. Das Grundkonzept sowie die Besetzung klingen aber schon mal recht vielversprechend.
Kinostart: 09. Oktober 2014



Platz 39: Short Term 12
Dieses Drama über eine junge Frau, die in einem Kinderheim arbeitet, soll in erster Linie wegen der Performance von Brie Larson in der Hauptrolle empfehlenswert sein. Aktuell gibt es noch keinen Starttermin, aber ich hoffe, dass ich bald dazu Gelegenheit bekommen werde, mich selbst davon zu überzeugen.
Kinostart: Noch nicht bekannt



Platz 38: Deliver Us From Evil
Im neuesten Horrorthriller von "Sinister"-Regisseur Scott Derickson tut sich ein New Yorker Polizist mit einem unkonventionellen Priester zusammen, um mögliche Fälle von Besessenheit zu untersuchen. Ich bin ja nicht der größte Fan von christlich-religiös angehauchten Horrorfilmen, weshalb ich mich obwohl ich "Sinister" sehr gelungen fand leider auf seinen Nachfolger nicht ganz so sehr und ungetrübt freuen kann, und doch ein wenig skeptisch bin. Anschauen werde ich ihn mir aber natürlich.
Kinostart: 04. September 2014



Platz 37: The Interview
Nicht alle Filme von Evan Goldberg und Seth Rogen haben mich überzeugt. Mit "Pineapple Express" konnte ich zum Beispiel so gut wie gar nichts anfangen. "Superbad" und ihre letzte Zusammenarbeit "Das ist das Ende" fand ich aber durchaus unterhaltsam. In "The Interview" tut sich Seth Rogen auch wieder mit seinem Kumpel (und "Freaks & Geeks"-Veteranen) James Franco zusammen. Sie spielen Fernsehjournalisten, die in Kürze ein Interview mit Kim-Jong Un führen sollen - und von der CIA dazu engagiert werden, diesen zu töten. Klingt herrlich politisch unkorrekt und abgefahren!
Kinostart: 13. November 2014



The Expendables 3 Platz 36: The Expendables 3
Den ersten fand ich aufgrund der viel zu hektischen Schnitte ja weniger gelungen. Den zweiten fand ich jedoch höchst unterhaltsam und von Simon West angenehm altmodisch inszeniert. Allerdings gibt es auch jene, denen es der Selbstreferenzen zu viele waren (was mich persönlich nicht gestört hat, ich fand die alle nur zum Brüllen). Ob uns hier wieder ein eher ernster, unironischer Film wie Teil 1 oder ein ähnliches Gagfest wie Teil 2 erwartet, wird wohl erst der erste (richtige) Trailer verraten. Bis dahin heißt es Abwarten… und und darüber hinaus hoffen, dass man bei der Synchronisation nicht wieder so nen Bock schießt wie bei "Escape Plan".
Kinostart: 21. August 2014



Platz 35: The Guest
Die neue Kollaboration zwischen Drehbuchautor Simon Barrett und Regisseur Adam Wingard, die uns letztes Jahr "You're Next" beschert haben. Auch ihr jüngster Horrorfilm scheint in die "Home Invasion"-Richtung zu gehen. "You're Next" war ja sehr gut inszeniert und bestach mit einigen tollen Momenten und einer hochkarätigen Besetzung. Wenn sie jetzt für "The Guest" noch ein etwas besseres Drehbuch abliefern, könnte er eines der Horror-Highlights 2014 werden.
Kinostart: Noch nicht bekannt



Platz 34: Walk of Shame
Ich halte Elizabeth Banks ja für eine - vor allem im komödiantischen Bereich - sehr talentierte Schauspielerin. Mit "Walk of Shame" bekommt sie nun endlich die Gelegenheit, dies einem größeren Publikum zu beweisen. Darin spielt sie eine Reporterin die in wenigen Stunden für ihren Traumjob als Newssprecherin vorsprechen soll. Das Problem daran: Nach einem One-Night-Stand findet sie sich mitten in L.A. ohne Handtasche, Geld, Wohnungsschlüssel, Handy usw. wieder. Die Ausgangssituation ist interessant - ob des Regisseur und Drehbuchautor Steven Brill gelungen ist, daraus auch einen Film zu spinnen der über die gesamte Laufzeit hinweg gut zu unterhalten versteht, wissen wir Ende Juni.
Kinostart: 26. Juni 2014



Platz 33: Wish I Was Here
"Wish I Was Here" ist ein Film, der auf Kickstarter (mit-)finanziert wurde. Ich selbst habe nicht mitgespendet, und bin jetzt auch nicht der größte Zach Braff-Fan (in erster Linie, da "Scrubs" halt einfach nicht mein Humor war), wenn ich auch "Garden State" durchaus charmant fand. Da ich allerdings ein Herz für solches Indie-Kino habe, wo die Stimme des Autors unverfälscht beim Zuschauer ankommt, werde ich "Wish I Was Here" auf jeden Fall eine Chance geben.
Kinostart: Noch nicht bekannt



Platz 32: Life after Beth
Wie schon bei "Cooties" geschrieben: Zombies sind in. Und wenn man sich das Film-Lineup für 2014 ansieht, könnte man auch sagen: Zombie-Komödien sind in. Wobei ich "Life After Beth" von der Grundidee doch nochmal interessanter und vielversprechender halte: Als seine Freundin Beth (Aubrey Plaza) stirbt, ist Zack (Dane DeHaan) untröstlich - bis sie plötzlich wieder als Zombie zum Leben erwacht. Worin Zack eine zweite Chance sieht, jene Dinge zu tun und ihr zu sagen, die er während sie noch am Leben war verabsäumt hat. Für mich einer der Geheimtipps des Kinojahres 2014.
Kinostart: Noch nicht bekannt



Platz 31: Need for Speed
Need for Speed Als doch eher PC- als Videospieler - und dort zudem eher von anderen, aus meiner Sicht story- und/oder Gameplay-mäßig interessanteren Genres - verbindet mich mit "The Need for Speed" nicht wirklich etwas. Demgegenüber habe ich allein aus dem Grund, dass es sich hier um eine Videospielverfilmung handelt, weder Grund mich vor der Adaption zu fürchten ("Was habt ihr nur mit meinem NFS gemacht?!?!") noch mich auf sie zu freuen ("NFS auf der großen Leinwand - das wird sicher geil!"). Zudem könnte man einwenden, dass das Autorenn-Subgenre in den letzten Jahren mit den "Fast & Furious"-Filmen gut und ausreichend bedient wurde. Aber: Dort wird sich wiederum erst zeigen müssen, wie gut es ihnen gelingt, mit dem Tod von Paul Walker umzugehen. Und Aaron Paul hat sich durch seine Arbeit bei "Breaking Bad" für mich zu einem der interessantesten Jungschauspielern Hollywoods gemausert. Daher: Bin dabei!
Kinostart: 20. März 2014



Platz 30: Inherent Vice
Auf Thomas Pynchons Roman wurde ich schon vor der Veröffentlichung hierzulande aufmerksam. Ich habe es mir kurz darauf - im englischen Original - besorgt, sah aber sobald ich davon hörte, dass eine Verfilmung in Arbeit ist, davon ab, es auch zu lesen; dies werde ich erst nach dem Kinobesuch nachholen. Zugegeben, damals wusste ich noch nicht, dass wir noch SOOOO LANGE warten würden müssen, bis es endlich soweit ist. Als großer Krimi-Fan und angesichts der überschwenglichen Kritiken für den Roman bin ich auf "Inherent Vice" jedenfalls - auch wenn ich zugegebenermaßen nicht der allergrößte Fan von Paul Thomas Anderson bin und mich gerade auch "The Master" nur stellenweise überzeugen konnte - schon sehr gespannt.
Kinostart: Noch nicht bekannt



Platz 29: The Last Days On Mars
Von "Europa Report" war ich ja aus verschiedensten Gründen (dies ist weder die richtige Zeit noch der richtige Ort um sich mit diesen auseinanderzusetzen; aber ist ja bald wieder Weihnachten, soll heißen: Das nächste Advents-Special kommt bestimmt!) enttäuscht. Auf "Last Days on Mars" freue ich mich aber nach wie vor. Vor allem, da es sich bei ihm - sofern ich nichts verpasst habe - im Gegensatz zu "Europa Report" nicht um einen Found Footage-Film handelt. Die bisherigen Bilder machten auf mich jedenfalls einen guten, vielversprechenden Eindruck - wenn auch das IMDB-Rating zugegebenermaßen wenig vertrauenerweckend ist. Trotzdem hoffe ich, dass ich die Gelegenheit haben werde, mir von "Last Days on Mars" - idealerweise im Kino - selbst ein Bild zu machen.
Kinostart: Noch nicht bekannt



Platz 28: White Bird in a Blizzard
Regisseur und Drehbuchautor Gregg Araki kenne ich bislang nur vom Hörensagen. Das was ich aber bisher gehörgesagt bekommen habe, war überwiegend positiv. Irgendwo habe ich auch noch die Blu Ray von "Kaboom" herumkugeln, die ich mir in einer freien Minute (oder eher deren 90) mal zu Gemüte führen werde. Dann wird vielleicht auch meine Vorfreude auf sein neuestes Werk, "White Bird in a Blizzard", noch ansteigen. Bis dahin ist diese in erster Linie auf die interessant klingende Ausgangssituation sowie die Besetzung (u.a. Shailene Woodley; die nächstes Jahr ähnlich [über]präsent sein könnte wie Saoirse Ronan im letzten, sowie TGKAEG; siehe Kommentar zu "300: Rise of an Empire) zurückzuführen.
Kinostart: Noch nicht bekannt



Platz 27: How I Live Now
Saoirse Ronan zählte in den letzten Jahren zu den vielbeschäftigsten jungen Schauspielerinnen Hollywoods. Ich würde zwar andere ihrer Generation was die Wandlungsfähigkeit betrifft höher einschätzen, aber es gibt bestimmte Rollen, für die sie prädestiniert scheint - allen voran wenn es darum geht, abwechselnd Verletztlichkeit und Härte darzustellen, bei beidem aber glaubwürdig und stimmig zu bleiben. Das ihr dies gelingt, hat sie in den letzten Jahren - beginnend mit "Hannah" - immer wieder unter Beweis gestellt, und auch ihre Rolle in "How I Live Now" (witzigerweise heißt ihre Figur Daisy, wie bei "Violet & Daisy") scheint in diese Richtung zu gehen. Auch Regisseur Kevin Macdonald spricht durchaus für Qualität. Ich erwarte mir von diesem Film - von dem ich hoffe dass wir ihn auch wirklich im Kino zu Gesicht bekommen, und ihn der Verleih nicht ins Heimkino verbannt - jedenfalls doch einiges.
Kinostart: Noch nicht bekannt




Platz 26: The Amazing Spider-Man 2
The Amazing Spider-Man 2Ich stehe dazu: Ich fand "The Amazing Spider-Man" aus verschiedensten Gründen (u.a.: Besserer Hauptdarsteller, bessere Hauptdarstellerin, bessere Chemie zwischen den beiden, imposantere Regie, die in meinen Augen näher am Comic gelegene und nicht mehr so schwermütige Charakterisierung von Spider-Man, und so weiter) besser als die Raimi-Trilogie. Das einzige was mich gegenüber der Fortsetzung etwas skeptisch werden lässt, ist die Fülle an Widersachern die auf den Spinnenmann dort warten. Das ist in der Vergangenheit sowohl bei Spider-Man als auch bei anderen Superhelden auch schon gründlich schief gegangen. Für den gelungenen Reboot haben sich aber alle Beteiligten aus meiner Sicht einen Vertrauensvorschuss verdient. Ob dieser auch eingelöst wird, werden wir Mitte April erfahren.
Kinostart: 17. April 2014



Platz 25: November Man
Von wegen "Zu alt für James Bond": 10 Jahre nachdem er von den Bond-Produzenten geschast wurde, beweist Pierce Brosnan als Ex-CIA-Agent Peter Deveraux, dass er es immer noch drauf hat. Zur Seite steht ihm dafür das frühere Bond-Girl Olga Kurylenko; weiters ist u.a. auch noch Will Patton mit von der Partie. In einem Bond-freien Jahr, wo es zudem den Anschein macht als würde Jack Ryan die daraus entstandene Lücke nicht füllen können, ist "November Man" eine der wenigen Hoffnungen auf packende Agententhriller-Unterhaltung.
Kinostart: Noch nicht bekannt



Platz 24: Lucy
Als eine Drogenschmugglerin irrtümlich ihre Schmuggelware verschluckt, bekommt sie auf einmal Superkräfte. Geschrieben und inszeniert von Luc Besson und mit Scarlett Johansson in der Hauptrolle, könnte uns hier ein ganz großes Actionhighlight des Filmjahres 2014 ins Haus stehen!
Kinostart: 04. September 2014



Platz 23: Das finstere Tal
Einen Alpenwestern sieht man ja auch nicht unbedingt alle Tage. Schon allein dafür gibt’s also schon mal einen ganz großen Pluspunkt. Der Trailer machte auf mich zudem einen guten, vielversprechenden Eindruck, und Andreas Prochaska (u.a. Regisseur der österreichischen Horror-Duologie "In 3 Tagen bist du tot") zählt für mich von der Inszenierungsqualität her zu den größten Talenten des Landes. Ich bin jedenfalls wirklich schon sehr gespannt, was uns hier erwartet, und ob "Das finstere Tal" mit den (besseren) Western aus Hollywood mithalten kann.
Kinostart: 13. Februar 2014



Platz 22: The Return of the First Avenger
Alles, was ich bislang von dieser Fortsetzung gehört und gesehen habe - mit Ausnahme des dämlichen, den Titelhelden ignorierenden deutschen Titels - macht auf mich einen höchst vielversprechenden Eindruck. Der Charme des ersten Teils, der zudem als Alleinstellungsmerkmal innerhalb der Marvel-Filmreihe die Epoche hatte in der er spielte, wird zwar durch die Verlagerung des Abenteuers in die Gegenwart schwer einzufangen sein, aber ein Spionagethriller wäre innerhalb des cineastischen Marvel-Universums ja auch was neues. Nachdem Thors zweites Abenteuer doch ein wenig schal geschmeckt hat, hoffe ich jedenfalls, dass "Cap" die Marvel-Filme wieder in weniger betretene Pfade führen wird.
Kinostart: 27. März 2014



Platz 21: X-Men - Zukunft ist Vergangenheit
X-Men - Zukunft ist Vergangenheit Ich bin jetzt zwar nicht unbedingt der absolute Bryan Singer-Fan (und nehme es ihm immer noch übel, dass er "X-Men 3" zugunsten von "Superman Returns" fallen gelassen hat), und hätte auch nichts dagegen gehabt, wenn Matthew Vaughn die Reihe nach seinem Prequel "First Class" fortgeführt hätte - aber "X-Men: Zukunft ist Vergangenheit" hat aus meiner Sicht das Zeug dazu, der Comic-Film des Jahres zu werden. Schon allein das "Treffen der Generationen" (wenn ich auch davon ausgehe, dass dieses deutlicher kürzer ausfallen und die alten Versionen von Professor X und Magneto eine deutlich kleinere Rolle spielen werden, als uns der Trailer glauben machen will) bietet viel Potential. Meine einzige Sorge ist, dass uns hier ein "Star Trek"-artiger Reboot ins Haus steht, mit dem die alten Filme quasi ausgelöscht werden. Von dieser - hoffentlich unbegründeten - Furcht abgesehen sehe ich "X-Men: Zukunft ist Vergangenheit" aber mit großer Vorfreude entgegen.
Kinostart: 22. Mai 2014



Platz 20: 3 Days to Kill
Ich habe ja den Grund für den Gegenwind der Kevin Costner ab Mitte der 90er zunehmend entgegenzuschlagen begann nie verstanden. "Waterworld" war längst nicht so schlecht wie schon im Vorfeld lange kolportiert wurde, und… ja, gut, ok, "The Bodyguard". Versteh schon. Das war wirklich keine Sternstunde von ihm. Aber das kann man ihm doch bitte schön auch nicht ewig vorwerfen. Auf den ersten Blick wirkt "3 Days to Kill" auf mich jedenfalls um einiges interessanter als "Jack Ryan", wo er ja ebenfalls in einer Nebenrolle zu sehen ist. Hier schlüpft er hingegen vielmehr in die Hauptrolle, und spielt einen sterbenden Secret Service-Agenten, der im Austausch für einen allerletzten, hochbrisanten Auftrag ein experimentelles Medikament verabreicht bekommt, das sein Leben retten könnte. Das Drehbuch stammt u.a. von Luc Besson, und für die Regie zeigt sich McG verantwortlich, der zwar zugegebenermaßen nicht zu meinen Lieblingsregisseuren zählt - im Actionbereich halte ich ihn aber für besser als seinen Ruf. Kurz und gut: Ich bin gespannt!
Kinostart: 08. Mai 2014



Platz 19: Boyhood
Was für ein faszinierendes filmisches Experiment: Über einen Zeitraum von zehn Jahren hat Regisseur Richard Linklater diesen Film gedreht, und damit die Kindheit eines Jungen abgebildet. Solche "high concept"-Filme sind natürlich nicht automatisch nur wegen des interessanten Konzepts Meisterwerke, aber Linklater zählt ja generell zu den interessanteren Regisseuren der Gegenwart. Ich bin jedenfalls schon sehr darauf gespannt, ob der Reiz von "Boyhood" über das originelle Konzept hinausgehen wird.
Kinostart: Noch nicht bekannt



Platz 18: The Voices
Der gestresste Fabriksarbeiter Jerry Hickfang (Ryan Reylonds) hört auf einmal Stimmen: Unter anderem spricht seine Katze zu ihm - und versucht ihn zu immer brutaleren Taten zu drängen. Wird er diesen Stimmen widerstehen können? Erste Kritiken aus Übersee äußerten sich zu diesem scharzhumorigen Thriller sehr positiv, weshalb ich auf "The Voices" mittlerweile doch ziemlich neugierig geworden bin.
Kinostart: Noch nicht bekannt



Platz 17: The Double
"Vom Regisseur von 'Submarine'". Das reicht eigentlich schon - den fand ich nämlich auf positive Art und Weise ungewöhnlich, un-mainstreamig und schräg. Fügt nun noch den von mir immer gern gesehenen und kürzlich als neuen Lex Luthor besetzten Jesse Eisenberg (wenn dieser auch zuletzt für meinen Geschmack zu sehr auf eine bestimmte Rolle fixiert wurde) sowie die charmante, bezaubernde und ungemein wandlungsfähige Mia Wasikowska hinzu, und ihr habt einen Film, den ich mir - so ich 2014 dazu denn überhaupt Gelegenheit bekomme - nicht entgehen lassen werde!
Kinostart: Noch nicht bekannt



Veronica Mars Platz 16: Veronica Mars
Dank mir und 91.584 weiteren Unterstützern auf Kickstarter, die insgesamt mehr als fünf Millionen Dollar auf der Spendenplattform gesammelt haben, werden Marshmallows in den USA und Kanada demnächst in den Genuss des ersten Kinoauftritts der aufgeweckten, blitzgescheiten und mit messerscharfem Verstand und Mundwerk ausgestatteten Privatdetektivin kommen. (You're welcome.) Der internationale Markt wird hoffentlich bald darauf folgen (eine offzielle Ankündigung zum Release außerhalb der USA und Kanada ist leider noch ausständig). Ein Film wird zwar niemals die staffel- oder episodenübergreifenden, epischen Kriminalfälle mit unzähligen Wendungen und Offenbarungen nachbilden können, aber allein das Wiedersehen mit den Figuren sollte dafür ausreichend entschädigen.
Kinostart: Noch nicht bekannt



Platz 15: Under the Skin
Zugegeben, die Inhaltsangabe klingt ein bisschen nach "Species". Aber, ganz ehrlich: Scarlett Johansson als außerirdischer, männermordender Vamp? Shut up and take my money.
Kinostart: Noch nicht bekannt



Platz 14: Gone Girl
David Fincher wendet sich wieder einmal seinem Lieblingsgenre - dem Thriller - zu. Von seinen eleganten Kamerafahrten abgesehen zähle ich mich ja - blasphemischerweise - nicht unbedingt zu seinen allergrößten Fans, zugleich macht aber allein die Optik seine Filme für mich zu einem cineastischen Pflichttermin. Und so werde ich mir auch "Gone Girl" wieder nicht entgehen lassen.
Kinostart: 02. Oktober 2014



Platz 13: Simon Killer
Einer der - vergleichsweise wenigen - Überbleibsel aus meiner KinoVorschau des letzten Jahres. Ich warte nach wie vor sehnsüchtig auf diesen Thriller, der sich nun schon zum mittlerweile dritten Mal in meiner Vorschau befindet, nachdem er mir in der Berichterstattung zum Sundance Filmfestival 2012 zum ersten Mal ins Auge gestochen ist. Ob es 2014 wohl soweit ist, und ich ihn endlich in Augenschein nehmen kann? Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
Kinostart: Noch nicht bekannt



Platz 12: Ex Machina
Alex Garland trat bisher in erster Linie als Drehbuchautor in Erscheinung (und war als solcher u.a. für "28 Days Later", "Sunshine", "Never Let Me Go" und "Dredd" verantwortlich), nun versucht er sich zum ersten Mal als Regisseur. Mit Domhnall Gleeson und Oscar Isaac in den Hauptrollen, erzählt "Ex Machina", wie ein Mitarbeiter einer IT-Firma einen internen Wettbewerb gewinnt, und daraufhin an einem Geheimprojekt des Firmengründers mitwirken darf: Die erste Künstliche Intelligenz der Welt, im Körper einer Roboter-Frau. Klingt nach einem interessanten SF-Thriller!
Kinostart: Noch nicht bekannt



Die Tribute von Panem 3 - Mockingjay Teil 1 Platz 11: Die Tribute von Panem 3 - Mockingjay Teil 1
Der tragische Tod von Philip Seymour Hoffman wird zweifellos einen gewissen Schatten auf die letzten beiden "Hunger Games"-Filme werfen. Dennoch bin ich auf den Ausgang der Geschichte schon sehr gespannt. Ich fand "Catching Fire" in etwa auf dem Niveau des ersten Films, mit gewissen Punkten die mir besser und anderen die mir schlechter gefallen haben als bei Teil 1. Einer der vielversprechendsten Aspekte war aber der Cliffhanger, der andeutete, dass uns in Mockingjay ein völlig anderer Film erwartet, der mit dem bisherigen Konzept und Aufbau bricht. Ich bin jedenfalls schon sehr gespannt, was Suzanne Collins bzw. die Filmemacher für Katniss und die Zuschauer auf Lager haben.
Kinostart: 20. November 2014



Platz 10: Sabotage
Was soll ich machen, ich bin halt großer Schwarzenegger-Fan. Für mich ist er die Action-Ikone, noch vor Willis und Stallone. Auch wenn die letzten Filme vor seiner Amtszeit als Gouverneur nicht mehr das Gelbe vom Ei waren, so denke ich doch, dass er dem Kino gefehlt und seine Abwesenheit eine Lücke hinterlassen hat, die bislang von keinem jüngeren Star gefüllt werden konnte. Dementsprechend sehe ich auch jedem neuen Schwarzenegger-Film mit großer Erwartungshaltung entgegen. "Sabotage" bildet hier keine Ausnahme. Einzig, ob es dem Film gelingen wird, den JVCD-würdigen Split zwischen ernsteren Polizeidrama/thriller-Tönen, die der Trailer vermuten lässt, und Arnie-typischer cooler bombastischer Action gelingen wird, muss sich erst weisen. Davon abgesehen sehe ich dem Film aber schon mit großer Vorfreude - und der Hoffnung, dass David Ayer die steirische Eiche auch schauspielerisch wieder ein wenig fordern wird - entgegen.
Kinostart: 10. April 2014



Platz 9: Snowpiercer
Trotz vieler positiver Kritiken habe ich Joon-ho Bongs letzten Film, Madeo ("Mother"), bisher nicht gesehen. Was auch damit zu tun haben dürfte, dass auch schon sein "The Host" in höchsten Tönen gelobt wurde, mich jedoch nur teilweise ansprechen konnte. Auf "Snowpiercer", der kürzlich auf der Berlinale gezeigt wurde, bin ich aber dennoch schon sehr gespannt. Die Ausgangssituation klingt vielversprechend, und für Dystopien habe ich ja generell ein Faible. Sollte also eigentlich genau meinen Geschmack treffen.
Kinostart: 03. April 2014



Platz 8: Transcendence
Die ganz großen Kracher kommen zwar erst 2015 - an den wirklich riesigen Highlights ist 2014 vergleichsweise schwach - dafür verspricht das angelaufende Filmjahr für Fans des SF-Genres ein ganz besonders hervorragender und interessanter Jahrgang zu werden. Einer der zahlreichen Filme die 2014 auf die Gunst der Science Fiction-Fans hoffen ist "Transcendence", der erste Film von Christopher Nolans Stamm-Kameramann Wally Pfister. Darin spielt Johnny Depp einen an einer tödlichen Krankheit leidenden Wissenschaftler, der sein Bewusstsein in einen Computer überträgt. Erinnert ein bisschen an die Stephen King-"Verfilmung" "Der Rasenmäher-Mann", und zählt für mich zu den ganz großen Genre-Geheimtipps des angelaufenen Kinojahres.
Kinostart: 24. April 2014



Platz 7: The Zero Theorem
Es ist wieder einmal Zeit für eine cineastische Beichte: Ich bin nicht der größte Fan von Terry Gilliams "Brazil". Ich fand, dass die Skurrilität zu Lasten der Aussagekraft und der emotionalen Intensität gegangen ist. "12 Monkeys" war in meinen Augen aber genial; den zähle ich zu den besten Genrewerken der 90er. "The Zero Theorem" scheint mir zwar eher wieder in die "Brazil"-Richtung zu gehen und könnte mir etwas zu bizarr werden; trotzdem: Jeder neue Film von Terry Gilliam ist ein Grund, sich zu freuen. Und dann noch mit Christoph Waltz in der Titelrolle? Gekauft.
Kinostart: Noch nicht bekannt



Sin City 2 - A Dame to Kill For Platz 6: Sin City 2 - A Dame to Kill For
Wie lange warten wir auf diesen Film jetzt schon? Mindestens fünf Jahre würde ich sagen, oder? Jetzt hat es aber endlich geklappt, und die Fortsetzung zu Robert Rodriguez kultiger, innovativer Comicverfilmung steht in den Startlöchern. Viele alte Bekannte werden dafür zurückkehren, und auch einige neue Gesichter werden wir kennenlernen. Ich für meinen Teil kann es schon fast nicht mehr erwarten - und hoffe einfach, dass die lange Wartezeit die Erwartungshaltung nicht in unerfüllbare Höhen hinaufgeschraubt hat.
Kinostart: 18. September 2014



Platz 5: Jupiter Ascending
Ich habe mir zuletzt angewöhnt, mir Trailer zu Filmen auf die ich mich eh schon freue und wo ich ohnehin schon weiß, dass ich sie mir ansehen werde, "aktiv" anzuschauen. Heißt: Wenn ich über einen solchem im Kino stolpere, werde ich jetzt nicht unbedingt die Augen zukneifen und mir die Ohren zuhalten (das habe ich bisher nur bei einem einzigen Film in meinem Leben gemacht, nämlich "Star Wars Episode III - Die Rache der Sith"; davon ausgehend, dass es der letzte neue "Star Wars-"Film sein wird, den ich jemals sehen werde. Ach, wie naiv ich doch war), aber ich werde auch nicht aktiv im Internet danach suchen. "Jupiter Ascending" ist einer dieser Filme: Denn zu wissen, dass es sich um ein Science Fiction-Projekt der Wachowski-Geschwister handelt reicht mir schon, um zu wissen: Den Film muss ich sehen!
Kinostart: 24. Juli 2014



Platz 4: Her
Joaquin Phoenix als Mann, der sich in eine Computerintelligenz mit der Stimme von Scarlett Johansson verliebt? Das verspricht eine Liebesgeschichte der etwas anderen Art zu werden - und kann zudem mit einem interessanten Science Fiction-Aspekt aufwarten. Das Potential zu einem fantastischen Film, der das Thema Liebe mal auf etwas andere Art beleuchtet und dadurch vielleicht sogar das eine oder andere (neue?) darüber zu sagen hat, ist jedenfalls gegeben. Definitiv ein Film, den ich mir nicht entgehen lassen werde!
Kinostart: 27. März 2014



Platz 3: Der Hobbit - Hin und wieder zurück
"Smaugs Einöde" hat mich ja noch eine Spur besser unterhalten als der eh auch schon recht gute "Eine unerwartete Reise", und war schon fast auf dem Niveau der "Herr der Ringe"-Trilogie. Ob es Peter Jackson mit dem letzten Film der Hobbit-Trilogie gelingt, zu dieser endgültig aufzuschließen? Grundsätzlich erwarten uns ja noch einige Höhepunkte, allerdings bin ich noch etwas skeptisch, wie er mit dem verbliebenen Material knapp drei Stunden füllen und zudem auf dramaturgisch günstige Art und Weise die Trilogie abschließen und zum "Herrn der Ringe" überleiten will. Für mich steht ihm mit "Hin und wieder zurück" jedenfalls die bislang größte Aufgabe bevor; schon allein, da der Weg zurück eben auch noch halbwegs spannend und unterhaltsam sein sollte. Eines weiß ich aber jetzt schon: Der vermeintlich endgültige Kino-Abschied aus Mittelerde wird für mich eines der emotionaleren Erlebnisse des Filmjahres 2014 werden.
Kinostart: 10. Dezember 2014



Platz 2: A Most Wanted Man
Dieser Film fand sich bereits letztes Jahr in meiner KinoVorschau, und konnte sich nun deutlich nach vorne arbeiten. Dies verdankt er in erster Linie einigen positiven, vielversprechenden Kritiken von diversen Filmfestivals. Ich halte "A Most Wanted Man" auf dem Papier nach wie vor für die perfekte Kombination von Regisseur (Anton Corbijn, der uns vor ein paar Jahren den exquisiten George Clooney-Thriller "The American" beschert hat) und Material (basiert der Film doch auf einen Roman von John Le Carré). Hinzu kommt nun noch, dass wir darin Philip Seymour Hoffman in einer seiner letzten Filmrollen (und möglicherweise sogar seiner letzten Hauptrolle) zu sehen bekommen werden. Ich für meinen Teil bin auf "A Most Wanted Man" jedenfalls schon ungemein gespannt.
Kinostart: 11. September 2014



Interstellar Platz 1: Interstellar
Wie bei "Jupiter Ascending" habe ich mir auch bei "Interstellar" den veröffentlichten Trailer ganz bewusst nicht angesehen - bin ich doch auch so auf ihn schon gespannt genug. Zugegeben, von "The Dark Knight Rises" war ich eher enttäuscht - aber dort hatte ich ohnehin (auch wenn dies durchaus eine Fehleinschätzung meinerseits sein kann) das Gefühl, dass Nolan nicht mehr mit vollem Herzblut bei der Sache war. Bei "Interstellar" darf man aber wohl davon ausgehen, dass es sich dabei - nach "Inception" - wieder um ein Wunschprojekt von ihm handelt. Ich halte zudem seine oftmals etwas kalte Inszenierung für diesen potentiellen Hard-SF-Stoff für optimal (bzw. dort weniger störend als z.B. bei einem großen emotionalen Drama). Und Matthew McConaughey erlebt ja zuletzt auch eine beachtliche Karriere-Renaissance - die sich mit "Interstellar" hoffentlich fortsetzen wird. Ich halte Christopher Nolans nächstes Filmprojekt jedenfalls für den vielversprechendsten (Science Fiction-)Film des Kinojahres 2014!
Kinostart: 06. November 2014







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