"TRON: Legacy": Die Technik & die Fahrzeuge
Spannende Technik-Fakten zum TRON-Universum Kategorie: DVD & Kino - Autor: Presse-Feature - Datum: Freitag, 24 Juni 2011
 
Zum TRON Legacy - Special

"TRON: LEGACY" ist seit dem 01. Juni 2011 auf DVD, Blu-ray und Blu-ray 3D erhältlich. Dies nehmen wir als Anlass, unser bereits zum Kinostart im Januar begonnenes Special fortzusetzen und euch hier weitere Hintergrundinfos zur Welt von TRON zu präsentieren.


Technische Fakten zu TRON: LEGACY

  • Der erste 3D-Film, bei dem ein komplett digital animierter Kopf und Körper nach dem Vorbild eines existierenden Schauspielers kreiert wurde, nämlich dem jüngeren Jeff Bridges.
  • Der erste Film, bei dem in großem Stil selbstleuchtende Kostüme eingesetzt wurden.
  • Der erste Spielfilm, für den Kunstguss-Kostüme ausschließlich mit digitalen Formgebungsverfahren gestaltet wurden (und man dabei völlig auf Ton-Modelle verzichtete). Mit Hilfe der CNC- Methode (Computer Numerical Cutting) entstanden die Kostüme direkt aus den Computerdateien.
  • Die erste mit 35 mm-Kameralinsen (Zeiss Master Primes) und Full-35 mm-Chipkameras (die neuen Sony F35 Modelle) gedrehte 3D-Filmproduktion.
  • Der erste Realfilm, bei dem man mit Hilfe einer auf dem Kopf montierten Helmkamera (mit einer auf dem Vicon-Modell basierten, speziell angepassten Befestigung) On-Set-Szenen aufnahm.
  • Der erste Film, bei dem eine Videospiel-Firma (EA) Motion-Capture-Aufnahmen (sowohl On-Set als auch volumenbasiert) beisteuerte.
  • Etwa 35 Minuten visuell herausragender Aufnahmen wurden speziell gestaltet, um die Leinwand für die Vorführung in IMAX-Kinos zu vergrößern. Verschiedene im Raster spielende Szenen dehnen sich in IMAX 3D aus und eliminieren den Eindruck, einen Film zu sehen. Das Publikum wird von der enormen Größe und Wucht von „TRON: LEGACY“ komplett eingenommen und erlebt ungeahnt intensive Kinomomente.
  • „TRON: LEGACY” ist in 3D mit Hilfe der neuesten, speziell für diese Produktion angefertigten Kamerageneration gedreht. Dabei setzten die Filmemacher auf ein aus verschiedenen Techniken zusammengesetztes 3D-Verfahren: die digitale Motion Capture einer Figur in Kombination mit einem Live-Action Kamerasystem.
  • Für die leuchtenden Anzüge verwendeten die Kostümbildner Elektrolumineszenz-Leuchtquellen in einer flexiblen Polymerfolie. Die meisten der figurbetonten Anzüge bestanden aus Schaumlatex, für die Outfits der Sirenen sprühte man jedoch Luftballon-Gummi auf Spandex-Anzüge und erreichte somit einen unglaublich windschnittigen Look.
  • Viele der Fahrzeuge baute man für die Szenen auch in Wirklichkeit, um dem Wunsch des Regisseurs Joseph Kosinski zu entsprechen, konstant die Grenze zwischen CGI und Realität zu verwischen. In Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Wild Factory, das normalerweise Prototypen für Volkswagen gestaltet, nahm man die Herausforderung an und erweckte einige der Fahrzeuge zu echtem Leben.
  • Die speziell für den Film gestalteten Lichtscheiben bestanden aus 134 LED-Leuchten, die sich per Fernbedienung einschalten ließen und mit Magneten an den Lichtanzügen befestigt waren. In die Scheiben waren zudem die Batterien und Drähte zur Energieversorgung der Lichtanzüge integriert.
  • Die Filmemacher wünschten sich für „TRON: LEGACY“ einen festen Bezug zur Wirklichkeit und bestanden auch auf einer gewissen technologischen Glaubwürdigkeit. Deshalb zog das Team Experten der National Academy of Sciences’ Science and Entertainment Exchange als Berater zur Produktion hinzu.

Die futuristischen Fahrzeuge

Ein Lichtrenner in TRON LEGACYLichtrenner sind ein wichtiger und wesentlicher Bestandteil der Mythologie von TRON. Daniel Simon ist einer der Designer, die an den schnittigen rekonfigurierten Lichtrennern in TRON: LEGACY gearbeitet haben. Als Grundlage für das Design griff Simon, der früher für Bugatti Autos entworfen hat, auf die Originalentwürfe von Syd Mead zurück, der für TRON die Lichtrenner kreiert hatte.

„Ein Lichtrenner bildet mit seinem Fahrer eine visuelle Einheit“, erklärt Simon die Herausforderung. „Sein Helm und sein Körper werden Bestandteile des Motorraddesigns, trotzdem muss man ihm noch genügend Bewegungsfreiheit lassen. Ein solches Design findet man in keinem Katalog, da muss man ganz von vorn anfangen.“ „Überdies werden die Lichtrenner mit einem Stab geformt“, fügt Simon hinzu. „Deshalb musste ich das ganze Innenleben des Lichtrenners, jede Schraube und jedes Getriebeteil, entwerfen, damit Digital Domain das als Vorlage für die Animation verwenden konnte. Es war interessant, den Look eines entstehenden Fahrzeugs zu kreieren.“

Zu den weiteren Fahrzeugen von TRON: LEGACY gehören das Lichtmobil, das im Raster ein Rennwagen mit enormer Power, in den Outlands aber ein extrem belastbares Geländefahrzeug ist, der Deaktivierer, ein riesiges U-förmiges Fluggerät, das auf der Suche nach eigensinnigen Programmen die Straßen durchstreift, die Solarsegler, fliegende Transportschiffe und der Regulierer, Clus fliegendes Schlachtschiff, das dreimal größer ist als jeder Flugzeugträger in der Realwelt und Clus gesamte Armee beherbergt.

Obwohl eigentlich zu erwarten wäre, dass diese erstaunlichen Fahrzeuge alle komplett im Computer entstehen würden, wurden viele der Entwürfe für bestimmte Szenen tatsächlich gebaut. Das stand im Einklang mit der Vision Kosinskis, die Grenzen zwischen Digitalanimation und Realität zu verwischen. Zu diesem Zweck nahmen die Filmemacher Kontakt zu einer Firma namens Wild Factory auf, die normalerweise Volkswagen-Prototypen baut und nun die Aufgabe erhielt, einige dieser Fahrzeuge vom Entwurf in die Realität zu führen.


<< ZUM TRON LEGACY - SPECIAL


Quelle: Presse-Feature Disney.de         



Artikel kommentieren
RSS Kommentare

Kommentar schreiben
  • Bitte orientiere Deinen Kommentar am Thema des Beitrages.
  • Persönliche Angriffe und/oder Diffamierungen werden gelöscht.
  • Das Benutzen der Kommentarfunktion für Werbezwecke ist nicht gestattet. Entsprechende Kommentare werden gelöscht.
  • Bei Fehleingaben lade diese Seite bitte neu, damit ein neuer Sicherheitscode generiert werden kann. Erst dann klicke bitte auf den 'Senden' Button.
  • Der vorgenannte Schritt ist nur erforderlich, wenn Sie einen falschen Sicherheitscode eingegeben haben.
Name:
eMail:
Homepage:
Titel:
BBCode:Web AddressEmail AddressBold TextItalic TextUnderlined TextQuoteCodeOpen ListList ItemClose List
Kommentar: