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Tödlicher Verrat Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) MGM/Showtime

Originaltitel: New Ground
Episodennummer: 3x19
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 21. Januar 2000
Erstausstrahlung D: 03. Januar 2001
Drehbuch: Heather E. Ash
Regie: Chris McMullen
Hauptdarsteller: Richard Dean Anderson als Colonel Jack O'Neill, Michael Shanks als Dr. Daniel Jackson, Amanda Tapping als Captain Samantha Carter, Christopher Judge als Teal'c, Don S. Davis als General George Hammond.
Gastdarsteller: Richard Ian Cox als Nyan, Daryl Shuttleworth als Commander Rigar, Teryl Rothery als Dr. Janet Fraiser, Desiree Zurowski als Parcy, Jennifer Copping als Mallin, Bill Nikolai als TSgt. Vern Alberts, Finn Michael als Soldier u.a.

Kurzinhalt: Wissenschaftler auf P2X-416 graben das Sternentor aus. Dieses ist somit zum ersten Mal seit Beginn des Stargate-Programms von der Erde aus wieder anwählbar. Nyan und Mallin, welche die Ausgrabung leiteten, staunen nicht schlecht, als sich dieses plötzlich aktiviert, und ein MALP hindurchfährt, über das Daniel Jackson sogleich Kontakt mit ihnen aufnimmt. Kurz darauf stattet ihnen SG-1 einen Besuch ab. Nach ihrer Ankunft erfahren sie, dass auf P2X-416 seit Jahrzehnten ein erbitterter heiliger Krieg tobt. Auf dem Kontinent, auf dem sich das Stargate befindet, leben die Bedrosianer, die das Buch von Nefertum verehren, welches die Theorie, dass sie von einer anderen Welt stammen, dezidiert ausschließt. Die Optricaner wiederum sind davon überzeugt, dass sie über ein Portal auf den Planeten gebracht wurden. Der Fund und die Aktivierung des Sternentors bedeutet demnach, dass die Optricaner – und damit die Gegenseite – recht hat. Etwas, dass der Kommandant der bedrosianischen Truppen nicht einfach so akzeptieren kann. Er ist davon überzeugt, dass es sich bei SG-1 um Spione der Gegenseite handelt, die Zwietracht säen wollen, und lässt sie gefangen nehmen. Teal'c entkommt, wird jedoch von einer Waffe im Gesicht getroffen und erblindet vorübergehend. Um den Rest von SG-1 zu befreien, ist er auf die Hilfe des Wissenschaftlers Nyan angewiesen – was jedoch bedeutet, dass sich dieser gegen seine eigenen Leute stellen müsste…

Denkwürdige Zitate: "What if they are telling the truth? What if it is the gateway and the Optricans are right?"
"No, it's a lie." "How can you be sure?"
"I am sure because we have not spent our lives praying to a god who does not exist and many of our people have not lost their lives fighting a meaningless war." (Rigar erklärt seiner Assistentin, warum es ihm so schwer fällt, von seiner Überzeugung abzuweichen.)


"Hey Rigar? You know that 'We come in peace'-business? Bite me." (Jack reagiert auf die Gefangennahme von SG-1 doch eher ungehalten.)


Review: Episodenbild (c) MGM/Showtime Die Grundidee hinter "Tödlicher Verrat" gefällt mir sehr gut, nämlich dass SG-1 hier durch die Aktivierung des Stargates und ihren Besuch mitten in einen heiligen Krieg stolpern, und sich dabei herausstellt, dass jene Seite, bei der sie landen, im Unrecht ist. Im Vergleich zu "Star Trek" macht man sich bei "Stargate" ja generell eher wenig Gedanken darüber, welche Auswirkungen ihr Besuch auf eine Zivilisation haben könnte, und auch wenn ich bekanntermaßen kein großer Freund der Obersten Direktive bin, denkt ich mir bei "Stargate" doch öfters, dass man diesbezüglich wiederum etwas zu sorglos agiert. Was wie ich finde – auch wenn uns die Auswirkungen ihres Besuchs (vorerst?) verborgen bleiben – vor allem bei "Tödlicher Verrat" sehr schön zu Tage tritt. Jedenfalls gefiel mir diese Idee, wie ihre Ankunft hier das Weltbild der Bedrosianer auf den Kopf stellt, und sich die Wissenschaftler damit eher abfinden können als die militärischen Anführer, dass ihre Seite im Unrecht ist, sehr gut. Nett fand ich auch die Location, die für die Folge gefunden wurde, sowie das Sternentor im Steinbruch. Das sah doch ziemlich cool aus.

Interessant waren auch die Waffen, insbesondere die Bewaffnung des Shuttles, mit diesem Kraftfeld, mit dem man SG-1 gefangen nimmt. Eben dies führte dann auch zum einen oder anderen guten Kommentar und/oder spannenden Moment, wie z.B. als man Daniel erpresst, und dieser trotzdem standhaft bleibt. Und auch der Showdown war dann nett umgesetzt, und sorgte für gute Unterhaltung. Im direkten Vergleich zur spannenden Handlung rund um die eingesperrten Jack, Sam und Daniel fiel jedoch alles rund um Teal'c ein bisschen ab. Dass er blind bleiben könnte, zieht man nicht in Betracht, und insgesamt wirkte das alles auf mich doch eher zweckmäßig, um zu erklären, warum dieser nicht schon viel früher einen Rettungsversuch unternimmt. Zwar waren seine Gespräche mit Nyan grundsätzlich nicht uninteressant, diese litten aber wiederum darunter, dass er von vornherein gegenüber der Tatsache, dass sie im Unrecht sein könnten, aufgeschlossen war. Hätten die Szenen tatsächlich einen radikalen Meinungsumschwung bewirkt, hätten ihnen dies dramaturgisch irgendwie mehr Sinn gegeben. Generell holt man aus dem interessanten Grundkonzept insofern nicht das Optimum heraus, als man vom Krieg praktisch nichts mitbekommt. Generell geht es eher darum, wie die Umstände auf dem Planeten SG-1 beeinflussen bzw. in eine Zwangslage bringen. Umgekehrt – also die Auswirkungen ihres Besuchs auf die Gesellschaft – hätte ich es persönlich spannender gefunden. Den Anfang der Folge hätte ich zudem effektiver gefunden, wenn wir bis nach dem Intro auf dem Planeten geblieben und ursprünglich nicht gewusst hätten, dass das Tor von der Erde aus geöffnet wurde. Und auch, dass sich Nyan am Ende dann dazu entschließt, auf der Erde zu bleiben, wirkte auf mich irgendwie seltsam. Sollte er nicht daran interessiert sein, die Wahrheit aufzudecken, die Bedrosianer aufzuklären, und so alles daran zu setzen, um den Krieg zu beenden? Dass er sein Volk bzw. seinen Planeten einfach so im Stich lässt, erschien mir jedenfalls doch recht seltsam.

Fazit: Episodenbild (c) MGM/Showtime Die Idee hinter "Tödlicher Verrat" konnte mir grundsätzlich sehr gut gefallen. Wie SG-1 hier in einen Jahrzehnte andauernden, heiligen Krieg stolpern, und noch dazu auf jener Seite landen, die im Unrecht ist – und damit ihr Weltbild ins Wanken bringen. Wie der Wissenschaftler den neuen Erkenntnissen gegenüber aufgeschlossen ist, während der militärische Anführer einen Trick der Gegenseite vermutet – nicht zuletzt, da er sich einfach nicht eingestehen kann und will, dass die Bedrosianer – und Optricaner – umsonst gestorben sind. Zudem sah das Stargate im Steinbruch cool aus, es gab einige nette Momente, und der Showdown war dann ebenfalls recht cool. Schade fand ich jedoch, dass "Tödlicher Verrat" aus meiner Sicht den falschen Schwerpunkt setzte, geht es doch letztendlich weniger um die Auswirkungen der Ankunft von SG-1 auf ihre Zivilisation, als vielmehr darum, was SG-1 nach ihrer Ankunft auf dem Planeten dort erleben, und wie sie ob des dort tobenden heiligen Kriegs in Schwierigkeiten geraten. Umgekehrt hätte ich es spannender gefunden. Zudem fiel der Handlungsstrang rund um den verletzten Teal'c etwas ab. Und Nyans Entscheidung am Ende, auf der Erde zu bleiben – und damit sein Volk seinem Schicksal zu überlassen – hat mich auch etwas irritiert. Insgesamt überwiegen aber doch die positiven Aspekte.

Wertung: 3 von 5 Punkten
Christian Siegel


Inhaltsbeschreibung: Nyan und Mallin, Archäologen auf P2X-416 legen gerade ein Stargate frei. Sie glauben, das Tor der Optriker gefunden zu haben. Das Stargate wird kurz danach von der Erde aktiviert und ein M.A.L.P. wird hindurch geschickt. Carter hat ein Programm geschrieben, welches Stargateadressen in unregelmäßigen Intervallen anwählt, zu denen man zuvor keine Verbindungen aufbauen konnte und P2X-416 gehört dazu. Daniel spricht mit Nyan und bittet darum, den Planeten besuchen zu dürfen. Nyan stimmt zu, aber Mallin ist dagegen, rennt davon und holt die Bedrosianer. SG-1 nimmt einen Naquadah- Reaktor mit, da sie mit dem M.A.L.P. kein DHD entdecken können. Nyan erzählt SG-1, dass es zwei Völker auf diesem Planeten gibt, die Optriker und die Bedrosianer. Die Optriker glauben, dass sie von Außerirdischen entführt und durch ein Tor auf diesen Planeten gebracht wurden. Die Bedrosianer beharren darauf, dass sich die Menschen auf diesem Planeten entwickelt haben. Die Optriker und die Bedrosianer führen seit Jahrzehnten Krieg, da sich angeblich das heilige Tor der Optriker auf bedrosianischem Boden befindet. Nyan wird klar, dass das Stargate das gesuchte Tor der Optriker ist und deren Theorie dadurch bestätigt wird. Teal´C entdeckt Flugobjekte, die sich dem Stargate nähern. Nyan meint, es ist das bedrosianische Militär, das nicht gerade gut auf Fremde zu sprechen ist. O´Neill, Carter und Daniel werden von einem sehr fortschrittlichen Kraftfeld gestellt und gefangen genommen. Nyan und Teal´C fliehen in den Wald, werden aber verfolgt. Teal´C kann einen der Angreifer ausschalten, wird dabei aber getroffen und erblindet. Der Anführer der bedrosianischen Einheit glaubt, O´Neill, Carter und Daniel sind Optriker und gekommen, um den Glauben der Bedrosianer zu erschüttern.

Episodenbild (c) MGM/Showtime Nyan führt Teal´C in eine Höhle und verspricht ihm wieder zu kommen. Er läuft in die Stadt, um ein Gerät zu holen, dass Teal´C helfen kann. Der bedrosianische Kommandant entscheidet sich dafür, SG-1 solange zu verhören, bis sie nichts Wertvolles mehr zu sagen haben. Von dem Anführer erfährt Daniel, dass die Bedrosianer glauben, sie seien von Nefertum erschaffen worden. Nefertum wird in der Geschichte durch eine blaue Lotusblume dargestellt und war demnach ein Systemlord. Als Daniel dem Mann erzählt, das Nefertum Menschen von der Erde durch das Stargate entführt hat, will dieser es nicht hören und foltert Daniel. Teal´C kümmert sich in der Höhle um seinen Symbionten, welcher auch schlimme Verletzungen erlitten hat. Nyan kommt zurück und sieht, dass Teal´C kein Mensch ist. Er hat ein Gerät dabei, mit dem er die Sehfähigkeit bei Menschen wiederherstellen kann. Er ist sich daher nicht sicher, ob es auch bei Teal´C funktioniert. Die Behandlung scheint aber zu glücken, denn Teal´C erhält langsam sein Augenlicht zurück. Nachdem Teal´Cs Augenlicht zurückgekehrt ist, kapern die beiden ein Transportschiff der Bedrosianer, das eigentlich dafür gedacht war, O´Neill, Carter und Daniel in eine Hochsicherheitsanlage zu bringen. Es gelingt ihnen, SG-1 aus den Händen des Anführers zu befreien und zusammen mit Nyan auf die Erde zu fliehen. Auf der Erde bietet Daniel Nyan an, sein Assistent zu werden.

Michael Melchers
(Bilder © MGM/Showtime)




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