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Die Rückkehr
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Originaltitel: Earth
Episodennummer: 1x07
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 06.11.2009
Erstausstrahlung D: 24.03.2010 (Free-TV, RTL II)
Drehbuch: Martin Gero
Regie: Ernest Dickerson
Hauptdarsteller: Robert Carlyle als Dr. Nicholas Rush, Justin Louis als Colonel Everett Young, David Blue als Eli Wallace, Brian J. Smith als Lt. Matthew Scott, Elyse Levesque als Chloe Armstrong, Jamil Walker Smith als Sgt. Ronald Greer, Alaina Kalanj als Tamara Johansen, Ming-Na als Camille Wray
Gastdarsteller: Richard Dean Anderson als Lt. General Jack O'Neill, Lou Diamond Phillips als Col. Telford, Haig Sutherland als Sgt. Riley, Carlo Rota als Carl Storm, Peter Kelamis als Adam Brody, Ona Grauer als Emily Young, Anna Galvin als Mrs. Armstrong, Patrick Gilmore als Dr. Volker

Spoilerwarnung: Die nachfolgende kurze Inhaltsangabe sowie das Review beinhalten leichte Spoiler, und nehmen bestimmte Punkte der Handlung vorweg. Große Spoiler wurden von uns hingegen markiert. Solltet ihr euch also einfach nur ein Bild von der Episode machen wollen und es euch nicht stören, ein bisschen etwas über ihre Handlung zu erfahren, könnt ihr gefahrlos weiterlesen. Achtet nur darauf, allfällig ausgewiesene Spoiler zu vermeiden!

Kurzinhalt: ImageWissenschaftler auf der Erde haben einen Plan ausgearbeitet, mit dem es der Destiny möglich sein soll, das Sternentor auf der Erde anzuwählen. Man will zuerst die Energiereserven möglichst schnell aufbrauchen, in dem man die Waffensysteme der Destiny verwendet, und dann während das Schiff sich in einer Sonne wieder auflädt den Wahlvorgang starten. Colonel Young hält die gesammelten Daten für unzureichend und das Risiko für zu groß, und möchte auf jeden Fall die anderen Crewmitglieder in die Entscheidung einbeziehen. Daraufhin wird er von General O'Neill des Kommandos enthoben und durch Col. Telford ersetzt, der - sehr zum Missfallen von Dr. Rush - den Plan so schnell als möglich umsetzen will. Neben Col. Young haben auch Chloe und Eli die Kommunikationssteine benutzt, und sind nun nach dem Machtwechsel quasi auf der Erde gefangen. Während Chloe ihre Mutter erneut besucht und sich danach mit ihren Freunden trifft, schafft es Eli nicht, seiner Mutter die Wahrheit zu sagen, und gibt sich als enger Arbeitskollege von sich selbst aus. An Bord der Destiny wird währenddessen fieberhaft daran gearbeitet, den Plan in die Tat umzusetzen. Doch das Risiko ist groß, birgt der Versuch doch die Gefahr in sich, dass die Destiny explodieren könnte…
Christian Siegel


Review von Christian Siegel: Nachdem die letzte Episode mit gleich zwei interessanten Handlungen ziemlich vollgestopft war und daher kaum Zeit blieb, die Figuren näher zu beleuchten, schiebt man gleich in der Woche darauf mit "Earth" eine sehr charakterorientierte Folge nach. Kritiker mögen – nicht ohne Grund – einwenden, dass in dieser Episode eigentlich nicht wirklich etwas passiert. Die Crew der Destiny wird praktisch zu einem waghalsigen Versuch gezwungen, das Sternentor auf der Erde anzuwählen, was natürlich – wie es ja von vornherein auch gar nicht anders sein konnte – scheitert. So weit, so vorhersehbar. Was "Earth" für mich aber ausgezeichnet hat, ist wie sehr sie sich auf die Figuren konzentriert und sich ausreichend Zeit nimmt, uns diese näher vorzustellen. Auch hier offenbart "Stargate Universe" mal wieder deutliche Unterschiede zu den beiden Vorgängerserien, die einerseits auch immer wieder praktisch völlig unabhängige Standalone-Episoden präsentiert und sich zudem eher auf Action- und Abenteuerelemente konzentriert haben, während die Charakterentwicklung wenn überhaupt nur am Rande stattfinden und maximal in ein bis zwei Episoden der Staffel in den Mittelpunkt rücken durfte.

ImageIn "Earth" erfahren wir wieder einiges von den Figuren und lernen sie noch etwas besser kennen – vor allem Eli und Chloe. Rührend, wie Eli es einfach nicht schafft seiner Mutter die Wahrheit zu sagen und sich stattdessen als enger Arbeitskollege ausgibt. Die gemeinsame Szene mit seiner Mutter ist voller versteckter An- und Bedeutungen und zählt für mich zu den besten Momenten der Episode. Doch auch danach bekommt Eli noch die eine oder andere gute Szene, wenn er die Aufmerksamkeit, die ihm nun im Körper des gut aussehenden Wissenschaftlers zu teil wird, sichtlich genießt. Chloe wiederum genießt es zu Beginn, wieder auf der Erde zu sein und sich mit ihren Freunden treffen zu können – ehe sie erfährt, dass ihr Ex-Freund und ihre beste Freundin nun zusammen sind, woraufhin sie sich ordentlich zu betrinken beginnt. Die nachfolgende Szene zwischen Eli und Chloe im Auto besticht nicht nur durch ihren Realismus, sie ist zudem sehr gut geschrieben und mindestens ebenso gut gespielt.

Was mir an diesem Moment zudem noch sehr gut gefällt ist seine Schlichtheit. Nun mal ehrlich: in der heutigen Fernsehlandschaft gibt es solch längere Dialogszenen, in denen nichts weiter passiert als dass zwei Figuren sich miteinander unterhalten und wir beobachten können, wie sie zueinander aber sicher eine Beziehung – welcher Art auch immer aufbauen – viel zu selten. Um so mehr freue ich mich, wenn sich eine Serie ausnahmsweise wieder einmal für genau solch einen Moment ausreichend Zeit nimmt, selbst auf die Gefahr hin, dass währenddessen alle Adrenalinjunkies auf einen anderen Kanal wechseln. Für die hatte "Earth" nämlich in der Tat wieder einmal nicht allzu viel zu bieten. Zwar wurde gegen Ende die Spannungsschraube merklich angezogen, aufgrund des vorhersehbaren Ausgangs des Experiments hielt sie sich aber selbst dann noch eher in Grenzen. Dafür durfte sich Col. Young – zumindest vorübergehend – mit seiner Frau versöhnen. Der Körperwechsel zwischen ihm und Col. Telford während dieser – öhm – Versöhnung war sowohl unbehaglich als auch höchst amüsant. Generell fand ich die Episode sehr abwechslungsreich – mal humorvoll, mal spannend, mal traurig – damit sollte bei "Earth" aus meiner Sicht eigentlich für jeden etwas dabei gewesen sein.

ImageDie letzte große Stärke der Episode sind dann die Wendungen und Offenbarungen. Dinge, die bisher nur angedeutet wurden und die man schon vermuten konnte, werden nun bestätigt, wie z.B. der Grund für Col. Youngs Probleme mit seiner Frau, der zudem sein angespanntes Verhältnis zu Tamara erklärt. Auch das Gespräch zwischen Camille und ihrem Vorgesetzten war sehr interessant und positioniert sie als potentiellen Unruhefaktor in der Gruppe mit eigenen, verborgenen Zielen. Der Ausgang des Experiments an sich mag zwar ziemlich vorhersehbar gewesen sein, aber dass es sich bei dessen Scheitern um eine Finte von Dr. Rush gehandelt hat, konnte mich dann wiederum sehr wohl überraschen. Und auch wenn man auf seiner Seite ist und diesen Schritt, der Col. Young das Kommando zurückgebracht hat, durchaus begrüßt, so kann man sich doch des Eindrucks nicht erwehren, dass dies bei weitem nicht der einzige Grund für diesen Trick war. Und es wirft zudem die Frage auf, ob das Experiment ohne seine Sabotage nicht vielleicht doch geglückt wäre. Den größten Twist hält die Episode dann aber am Ende parat. Mal eine etwas andere Art der üblen Wendung, die man so wohl bisher noch nirgends gesehen hat…

Fazit: In den USA gibt es ja den Spruch "It's the economy, stupid!" Geht man nach den bisherigen SGU-Episoden, könnte man das Motto der Produzenten darauf angelehnt mit "It's the characters, stupid!" beschreiben. Wieder einmal stehen in "Earth" die Figuren, und wie sie mit ihrer außergewöhnlichen und schwierigen Situation umgehen, im Mittelpunkt der Handlung. Es gibt zahlreiche tolle Charaktermomente und Dialoge, allen voran Eli's Szene mit seiner Mutter und später mit Chloe im Auto. Mit einigen interessanten Offenbarungen und Wendungen wird der Handlungsrahmen zudem langsam, aber stetig vorangetrieben. Und die am Ende aufgeworfenen Fragen bzw. Twists bergen das Potential zu einigen interessanten Entwicklungen in der nahen Zukunft. Insgesamt empfand ich "Earth" als äußerst kurzweilig, abwechslungsreich und unterhaltsam…

Wertung: 4 von 5 Punkten
Christian Siegel


Review von Robert Lissack: ImageEarth präsentiert sich als kurzweilige Episode, welche uns weitere Einsichten in die Charaktere präsentiert. Da wären Eli und Cloe zusammen in der Disco und dann im Auto, die beide darüber trauern, wie ihre Freunde sehr gut ohne sie weiter leben. Speziell Cloe, welche sich über ihre Freundin auf der Erde ärgert, die ihr den Freund ausgespannt hat. Eli dagegen freut sich einfach, mal in einem anderen, gutaussehenden, coolen Körper zu stecken. Rührend, als er dann seine Mutter besucht und über sich selbst erzählt und dieselben Gesten an den Tag legt. Sehr rührselig gespielt, von beiden. Aber da wäre auch die witzige Situation, als Col. Young seine Frau besucht, sie dann Sex haben und plötzlich die Körper hin und her mit Col. Telford getauscht werden. Etwas fies ist die Tatsache, dass Young das Komando entzogen wird und Wissenschaftler inklusive Col. Telford an Bord das Komando übernehmen um zu versuchen, über das Destiny-Stargate die Erde anzuwählen, wohl wissend, es könnte das Raumschiff zerstören. Aber man möchte versuchen, „die richtigen Menschen“, Profis, an Bord der Destiny zu bekommen. Quasi ein Crew-Tausch durch das Stargate. Als im brenzligen Moment die Wissenschaftler panisch fliehen, stellt sich die Frage ob Rush hier nur etwas manipuliert hat, weil er genau das ahnte. Ob das Gate wirklich funktioniert, bleibt unklar, obgleich Rush skeptisch ist.

Fazit: Insgesamt bietet die Folge interessantes Schauspiel, wenig Action, einen in die Breite gehenden Col. O’Neill und dramatischerweise sogar den Tod eines Besatzungsmitglieds der Destiny…

Wertung: 4 von 5 Punkten
Robert Lissack

(Bilder © MGM/SyFy)


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