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Endlosigkeit Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) MGM/Showtime

Originaltitel: Unending
Episodennummer: 10x20
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 13. März 2007
Erstausstrahlung D: 26. September 2007
Drehbuch: Robert C. Cooper
Regie: Robert C. Cooper
Hauptdarsteller: Ben Browder als Lt. Colonel Cameron Mitchell, Amanda Tapping als Lt. Colonel Samantha Carter, Christopher Judge als Teal'c, Claudia Black als Vala Mal Doran, Beau Bridges als Major General Henry Landry, Michael Shanks als Dr. Daniel Jackson.
Gastdarsteller: Gary Jones als CMSgt. Walter Harriman, Martin Christopher als Major Kevin Marks, Michael Shanks als Voice of Thor u.a.

Kurzinhalt: Die Asgard wenden sich mit sowohl erfreulichen wie traurigen Neuigkeiten ans Stargate-Kommando: Sie wollen den Menschen ihr gesamtes Wissen und ihre fortschrittliche Technologie überlassen – da sie in Kürze aussterben werden. Ihren Wissenschaftlern ist es nicht gelungen, das Klon-Problem zu lösen, und so ist für diese langlebige Zivilisation nun die Zeit gekommen, dahinzuscheiden. Man ist gerade dabei, einige der Upgrades der Odyssey zu testen, als das Schiff von drei Kampfkreuzern der Ori angegriffen wird. Man evakuiert die komplette Crew, mit Ausnahme von SG-1 sowie General Landry, auf den nahegelegenen Planeten, doch Sam möchte unbedingt verhindern, die Odyssey und damit zugleich das gesammelte Wissen – und somit auch das Vermächtnis – der Asgard zu verlieren. Als sich der letzte, entscheidende Energiestrahl der Ori auf die Odyssey zubewegt und das Schiff endgültig zu vernichten droht, schafft es Sam in letzter Sekunde, das Zeitverlangsamungsgerät der Asgard zu aktivieren und somit das Schiff in diesem Einzufrieren. Nun muss sie nach einem Weg finden, um den Phasenschild im Bruchteil einer Sekunde in Betrieb zu nehmen, ehe der Energiestrahl – sobald man den Zeitverzerrungseffekt deaktiviert hat – die Odyssey trifft. Doch dies soll sich als unmögliches Unterfangen herausstellen, und so sind Cameron, Sam, Daniel, Vala, Teal'c und General Landry zuerst Monate, dann Jahre, und schließlich Jahrzehnte im Zeitverzerrungsfeld gefangen…

Denkwürdige Zitate: "I'm gonna go crazy, and I'm taking you with me."
(Vala zu Daniel, als sie nach drei Monaten immer noch im Zeitverzerrungsfeld feststecken.)

"Are you hearing things?"
"I am trying not to."
(Teal'c versucht, Vala zu ignorieren.)


Review: Episodenbild (c) MGM/Showtime Doch nicht so "Unending": Nach zehn Staffeln war für die Ur-"Stargate"-Serie nun doch Schluss. Damals war sie damit die am längsten (durchgehend) laufende Science Fiction/Fantasy-Serie, wurde seither jedoch von "Supernatural" abgelöst. Ich selbst sah dieses spechteln auf den Rekord schon immer skeptisch, und bleibe dabei, dass es wohl besser gewesen wäre, "Kommando SG-1" nach der achten Staffel zu beenden, und statt der neunten Staffel vielmehr mit einer völlig neuen Serie durchzustarten. Weil, ganz ehrlich: Viel SG-1-Gefühl kam aufgrund des Wegfalls von Jack O'Neill und General Hammond nicht mehr wirklich auf. Besonders deutlich machte sich Richard Dean Andersons Weggang vor allem auch hier gleich zu Beginn bemerkbar. Immerhin war Jack der erste Mensch, mit dem Thor Kontakt hatte, und hatten die beiden seither eine besonders starke Bindung. Dass Jack somit hier bei diesem Abschied nicht dabei ist (bzw. wir auch nicht sehen würden, dass Thor ihn kurz zu Hause oder wo auch immer besucht), fand ich ausgesprochen schade.

Generell war ich, wie ihr an der Wertung schon sehen könnt, von "Endlosigkeit" sehr enttäuscht. Mein Hauptkritikpunkt ist dabei der – vorhersehbare – Resetknopf am Ende. Ich bin solchen Geschichten gegenüber (egal ob Film, Fernsehen oder Roman), wo bestimmte Erlebnisse am Ende auf einmal quasi aufgehoben werden, ja grundsätzlich eher skeptisch bis ablehnend eingestellt, auch wenn es in der Vergangenheit durchaus positive Beispiele gab, die hervorstachen (die VOY-Doppelfolge "Ein Jahr Hölle" z.B.). "Endlosigkeit" gehört für mich nur leider überhaupt nicht dazu. Auf der einen Seite fällt auf, mit welchem billigen und wenig überzeugenden Trick man sich am Ende aus der Affäre zieht. Denn: Dass Tretonin nicht einfach nur die Abhängigkeit des Symbionten aufhebt und das Immunsystem anregt, sondern auch den lebensverlängernden Effekt der Larven übernimmt, war mir neu. Aber selbst davon abgesehen fällt auf, dass Teal'c, am Ende der Episode, obwohl mittlerweile 15 Jahre älter als Bra'tac, immer noch jünger aussieht als sein Mentor. Bissi grau in den Haaren, sonst scheint sich nichts verändert zu haben. So oder so: Es war jedenfalls schon sehr praktisch und bequem, dass sie so einen – was die Langlebigkeit betrifft – Vulkanier-Ersatz bei sich hatten, sonst hätten sie ziemlich blöd dreingeschaut. Aber generell muss ich sagen, es in diesem Fall überhaupt nicht gemocht zu haben, wie praktisch die halbe Episode zuvor am Ende quasi ausgelöscht wird, und damit auch ohne Folgen bleibt. Wie gesagt, mag ich von wenigen Ausnahmen abgesehen generell nicht wirklich, als Serienfinale kommt es für mich aber geradezu einem Affront gleich. Weil so wirkt die Episode leider sehr unnötig. Generell verlor die Folge ab dem Moment, wo einem als Zuschauer klar wird, dass alles was hier passiert letztendlich wieder aufgehoben werden wird, sehr viel an Reiz. Ab dem Punkt hat sie leider für mich überhaupt nicht mehr funktioniert, und hat mich das Geschehen auf dem Schirm nicht mehr interessiert. Da hätte ich es nun wirklich vorgezogen, wenn sie "nur" 1-2 Jahre festgesteckt, sich aber die Beziehung untereinander durch diese Erfahrung teilweise aber halt eben doch merklich und nachhaltig verändert hätte (Stichwort Daniel/Vala).

Episodenbild (c) MGM/Showtime All dies bedeutet nicht, dass "Endlosigkeit" schlecht und gänzlich ohne Stärken wäre. So gefiel mir die Ausgangssituation, und die zunehmend um sich greifende Verzweiflung der im Zeitfeld gefangenen Crew, grundsätzlich sehr gut. Sehr schön fand ich auch die gerade angesprochene Entwicklung zwischen Daniel und Vala. Zwischen den beiden knistert es bereits seit ihrem ersten Auftritt in der achten Staffel; schön, dass sie hier nun endlich zusammenfanden (schlecht, jedoch, dass dies eben genau eine dieser Entwicklungen ist, die dann wieder folgenlos aufgehoben wird). Generell war die Aussprache zwischen den beiden für mich eine der stärksten Szenen der Folge. Die mit "Have You Ever Seen the Rain?" hinterlegte Montage (übrigens ein äußerst ungewöhnliches Stilmittel; ich glaub, das war das erste Mal, dass bei "Stargate" ein Song zu hören war, oder?) war ebenfalls sehr cool. Und die letzte Szene, wo SG-1 durchs Stargate zu neuen, weiteren Abenteuern aufbricht, war ein schöner Abschluss für die Serie; eben kein Ende, sondern die positiv stimmende Aussicht, dass das Leben für die Figuren, auch wenn die Serie nun zu Ende sein mag, dennoch weitergeht. SG-1 beim Angeln blieb aber auch von "Endlosigkeit" wieder einmal unübertroffen, weshalb ich – nicht zuletzt auch wegen meiner insgesamt nicht überschwänglichen Meinung zu den letzten beiden Staffeln – dabei bleibe: Dabei hätte man es damals auch bewenden lassen sollen.

Fazit: Bereits als reguläre Folge wäre ich von "Endlosigkeit" wenig begeistert gewesen, als Serienfinale kommt sie für mich aber fast einem Affront gleich. Dieser Resetknopf am Ende, durch den ca. die halbe Folge ausgelöscht wurde, hat mich enorm gestört. Von den sich aus Teal'cs nicht mehr umgekehrtem Alter ergebenden logischen Ungereimtheiten ganz zu schweigen. Schade fand ich auch, dass man Richard Dean Anderson – als Urgestein – nicht zu einem Auftritt im Serienfinale bewegen konnte; insbesondere aufgrund der Rückkehr von Thor, der ja in erster Linie mit Jack eine tiefergehende Beziehung hatte. Positiv fand ich, neben den Schauwerten, in erster Linie die starke Szene rund um die Aussprache zwischen Vala und Daniel, die wunderbare Montage zum Leben auf der Odyssey, sowie das immerhin runde und stimmige letzte Bild, mit dem Team, dass durch das Stargate geht, um zu neuen, weiteren Abenteuern aufzubrechen. Inhaltlich macht "Endlosigkeit" aber leider einen recht überflüssigen Eindruck, da sich nichts von Relevanz zuträgt. Gerade auch angesichts der immer noch nicht abgeschlossenen Ori-Handlung halte ich "Endlosigkeit" als Serienfinale für eine nicht nur ungewöhnliche, sondern richtiggehend fragwürdige – und enttäuschende – Wahl.

Wertung: 2.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © MGM/SyFy Channel)








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