Nur 1,81 Millionen ZuschauerKategorie: TV & Einschaltquoten - Autor: Robert Lissack - Datum: Montag, 29 Juni 2009
Ein echtes, durchdachtes Programm, mit neuen Serien und aufwendigen Shows sucht man aktuell vergebens am Freitagabend in Amerika. Zumal der Start des neuen Serienprogramms noch fast 3 Monate lang auf sich warten lässt.
Und so verwundert es wenig, dass viele Fans es verpasst haben, Ronald D. Moore’s „Virtuality“ einzuschalten. 1,81 Millionen Zuschauer waren es schließlich nur, gleichbedeutend mit etwa 0,5% aller Haushalte und 2% aller Haushalte in der werberelevanten Zielgruppe der 18-49 Jährigen Zuschauer.
Eine Fortführung des Films als Serie erscheint damit illusorisch. Zwar gab es Gerüchte, ein Pay-TV-Sender könnte mit ins Boot geholt werden, um eine die Finanzierung einer eventuellen Serie mit zu finanzieren. Doch nach den aktuellen Quoten dürfte sich das erledigt haben. Für die Fans bleibt nun nur noch die vage Hoffnung auf die sicherlich folgende DVD und dass diese reißenden Absatz findet, damit diese Nachfrage mögliche Investoren anlocken könnte.
Film-Infos:
"Virtuality" handelt von der "Phaeton" - dem ersten Raumschiff der
Erde, das sich auf einer mehrjährigen Mission befindet. Um diese
erträglich zu machen, werden Virtual Reality-Module verwendet, die es
der Crew ermöglichen, Avatare anzunehmen und selbsterschaffene
Szenarien zu erkunden. Das tägliche Leben auf der Phaeton wird als
Reality-TV-Show auf die Erde übertragen. Als die Virtual Reality-Module
beginnen, Fehlfunktionen zu zeigen, und die Nachrichten von der Erde
immer horrender werden, entwickelt sich eine prekäre Situation auf der
Phaeton. Die Crew steht vor der Frage: Wo sind die Grenzen zwischen
Simulation, Manipulation und Realität?
Regisseur des Pilotfilms ist Peter Berg. Unter den Darstellern sind
Clea DuVall, Erik Jensen, Gene Farber, James D'Arcy, Jimmi Simpson,
Jose Pablo Cantillo, Joy Bryant, Kerry Bishe, Nelson Lee, Nikolaj
Coster-Waldau, Omar Metwally, Richie Coster und Sienna Guillory.
"Virtuality" wurde in den USA am 26. Juni 2009 ausgestrahlt.
Man sollte fairerweise erwähnen, dass der Sender den Film - absichtlich? - auf den "Death Slot" freitag abends verlegt hat, der schon für viele Serien ein frühes Aus gebracht hat. Das konnte nicht gut gehen. Außerdem ist eine Serie wie "Virtuality" ohnehin von vornherein eher für einen Spartensender geeignet. Als Fan der Sf-Unterhaltung kann man nur hoffen, dass sich doch noch ein Käufer findet...