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Verzweiflungstat PDF Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) MGM/Showtime

Originaltitel: Desperate Measures
Episodennummer: 5x11
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 07. September 2001
Erstausstrahlung D: 26. Juni 2002
Drehbuch: Joseph Mallozzi & Paul Mullie
Regie: William Gereghty
Hauptdarsteller: Richard Dean Anderson als Colonel Jack O'Neill, Michael Shanks als Dr. Daniel Jackson, Amanda Tapping als Captain Samantha Carter, Christopher Judge als Teal'c, Don S. Davis als General George Hammond.
Gastdarsteller: John de Lancie als Colonel Frank Simmons, Tom McBeath als Harold Maybourne, Bill Marchant als Adrian Conrad, Andrew Johnston als Doctor, Ted Cole als Doctor, Carrie Genzel als Diana Mendez, Teryl Rothery als Dr. Janet Fraiser, Robert Manitopyes als Guard, Jay Kramer als Guard, Tammy Pentecost als Delores, Frank C. Turner als Homeless man u.a.

Kurzinhalt: Auf dem Weg zu ihrem Auto wird Sam von Unbekannten entführt. Der einzige Augenzeuge der Tat ist ein Obdachloser, den Jack daraufhin befragt. Aufgrund dessen Beschreibung der vermummten Täter glaubt Jack, dass das NID dabei seine Finger im Spiel haben könnte, weshalb er mit Maybourne in Kontakt tritt. Dieser ist zwar davon überzeugt, dass sein alter Arbeitgeber damit nichts zu tun hat – glaubt aber, Jack dabei helfen zu können, die Verantwortlichen ausfindig zu machen. Währenddessen erwacht Sam ans Bett gefesselt in einem Krankenhaus. Sie erfährt, dass man sie deshalb entführt hat, da man mit ihrer Hilfe herausfinden kann, wie ein Mensch die Entfernung eines Goa'uld-Symbionten überleben kann. Drahtzieher des Ganzen sind der reiche Unternehmer Adrian Conrad und seine Assistentin und Geliebte Diana. Adrian ist an einer seltenen, tödlichen und unheilbaren Krankheit erkrankt, allerdings ist es ihnen gelungen, einen Goa'uld-Symbionten von den Russen zu stehlen. Nun müssen sie eben nur noch einen Weg finden, diesen nach dem Einsetzen und sobald die Heilung vollzogen ist wieder entfernen zu können, ohne dabei den Wirten zu töten. Als sich Adrians Zustand weiter verschlechtert, sehen sie keine andere Möglichkeit mehr, als Sams Leben zu opfern, um ihn zu retten…

Denkwürdige Zitate: "Why should I tell you?"
"I gave you two dollars."
"I thought you were just being generous."
"How generous do I have to get?"
(Jack bei der Befragung des Obdachlosen.)

"Our mandate is clear."
"I'm a simple man. Explain it to me."
(O'Neill nimmt Simmons auf den Arm.)

"I want sleeves on my vest."
(Jack zu Sam, nachdem er angeschossen wurde.)

Review: Episodenbild (c) MGM/Showtime Im Vergleich zur mir persönlich zu stark erd-basierten vierten Staffel war man bei Season 5 bislang ja überwiegend brav; mit "Verzweiflungstat" gibt es aber nun doch wieder einmal eine Folge, in der wir die Erde nicht verlassen. Was für sich genommen kein großes Problem wäre, weil solche Episoden zwischendurch zur Abwechslung durchaus ihre Daseinsberechtigung haben. Leider aber fand ich "Verzweiflungstat" insgesamt wenig prickelnd. Vor allem in der ersten Hälfte plätscherte die Handlung gemächlich und ohne Höhepunkte vor sich hin. Irgendwie wollte das Mysterium rund um Sams Entführung bei mir nie so recht für Spannung sorgen. NID, Aliens, Privatperson – wer sie entführte war mir letztendlich insofern egal, als ohnehin klar war, dass es gelingen würde, sie zu befreien. Wie viele erdbasierte SG-1 Folgen hatte "Verzweiflungstat" mit den ganzen Verschwörungen usw. einen stärkeren "Akte X"- als "Stargate"-Touch. Ja selbst aus dem neuerlichen Team-Up zwischen O'Neill und Maybourne wollte die Folge für mich nicht so recht einen Reiz beziehen.

In der zweiten Hälfte wird die Episode dann etwas besser. Die Idee rund um den kranken steinreichen Geschäftsmann der hofft, mit Hilfe des Goa'uld sein Leben zu retten, konnte mich durchaus überzeugen. Es fällt nicht schwer, sich vorzustellen, dass es im wahren Leben wenn es ein solches Stargate-Programm gäbe genau so ablaufen würde. Die Reichen versuchen es sich halt immer zu richten – wobei Adrian ja zumindest noch einen Hauch mehr Skrupel beweist als seine Assistentin und Geliebte, die ihn auch wirklich um jeden Preis retten will. Sehr schön fand ich dann auch das Finale in den unterirdischen Gängen des Krankenhauses. Da kam dank der netten Belichtung und der guten Inszenierung durch William Gereghty doch tatsächlich ansatzweise Spannung auf. Auch der Humor, der sich eh durch die ganze Folge zieht, erwies sich wieder als wesentlicher Erfolgsfaktor. Insbesondere die Sprüche von Jack (der hier neben Sam wieder mal in den Mittelpunkt des Geschehens rückt) sorgten da und dort für Erheiterung. Am besten gefiel mir aber ein vergleichsweise kleiner und kurzer Moment, den ich aber einfach super umgesetzt fand: Nämlich das kurze Innehalten von Sam, nachdem sie wortwörtlich in letzter Sekunde gerettet wurde. Dass sie nachdem sie den Tod schon vor Augen hatte einen Moment braucht, um sich wieder zu sammeln, fand ich so verständlich wie natürlich. Zumal gerade auch diese Szene von Amanda Tapping wieder einmal sehr schön gespielt war. Dennoch ist selbst die zweite Hälfte nicht ganz perfekt. Der Ausgang irritiert und hat mit seinem "Vertrauen Sie niemandem"-Charakter wieder einen starken "Akte X"-Touch, vor allem aber fand ich es entbehrlich, dass sich Diana vom Goa'uld dazu beschwatzen lässt, Adrian loszuschnallen. So wie Maybournes Flucht war das nun mal viel zu vorhersehbar. Davon abgesehen war die zweite Hälfte aber ok, und konnte "Verzweiflungstat" doch noch ansatzweise retten.

Fazit: Episodenbild (c) MGM/Showtime Die erste Hälfte von "Verzweiflungstat" hat mich doch ziemlich gelangweilt. Ich fand die Frage, wer denn nun Sam entführt hat, und aus welchem Grund, nicht sonderlich interessant, weshalb dieser Teil der Folge für mich nicht so recht funktionieren wollte. Auch die Paarung O'Neill und Maybourne fand ich in der Vergangenheit schon mal prickelnder, als hier. In erster Linie sorgte Jack mit dem einen oder anderen Spruch in diesem Teil der Folge für noch halbwegs akzeptable Unterhaltung. In der zweiten Hälfte dreht die Folge dann leicht auf. Das Finale im Krankenhaus, insbesondere rund um die unterirdischen Gänge, war nett inszeniert, es gab den einen oder anderen wirklich starken Moment (wie Sams Rettung in letzter Sekunde), und generell hab an dieser Stelle der Episode dann langsam etwas Spannung auf. So wie bei den meisten erdbasierten Folgen – insbesondere wenn sie sich um irgendwelche Verschwörungen drehen – hatte aber auch "Verzweiflungstat" teilweise wieder einmal mehr von einer (mittelmäßigen) "Akte X"- denn von einer "Stargate"-Episode.

Wertung: 2.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © MGM/Showtime)




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