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Star Wars: Leias teuflische Gegnerin Drucken E-Mail
Teilweises Crossover zu "Crimson Reign" Kategorie: Literatur & Comics - Autor: Christian Siegel - Datum: Samstag, 25 Mai 2024
 
Titel: "Star Wars: Crimson Reign II - Leias teuflische Gegnerin"
Originaltitel: "Star Wars - Vol. 4: Crimson Reign"
Bewertung:
Autor: Charles Soule
Übersetzung: Matthias Wieland
Illustrationen: Marco Castiello & Ramon Rosanas
Farben: Rachelle Rosenberg
Lettering: Clayton Cowles (E)
Cover: Carlo Pagulayan
Umfang: 160 Seiten
Verlag: Panini (D), Marvel (E)
Veröffentlicht: 08. November 2022 (D), 13. September 2022 (E)
ISBN: 978-3-7416-3042-2 (D), 978-1-30292-618-2 (E)
Kaufen: Taschenbuch (D), Kindle (D), Taschenbuch (E), Kindle (E)
 

Kurzinhalt: Bei seiner neuerlichen Konfrontation mit Darth Vader wurde Luke Skywalker schmerzlich bewusst, dass er noch nicht bereit dafür ist, sich dem dunklen Lord der Sith – und seinem Vater – zu stellen. Verzweifelt sucht er in der Galaxis nach Unterweisung auf seinem Weg zum Jedi, und folgt dabei – vermeintlich – dem Ruf der Macht zu einem Planeten, auf dem er ein Jedi-Holocron entdeckt, auf dem Lehren von Meister Yoda gespeichert sind. Die dort gespeicherten Informationen führen ihn schließlich zu einem Planeten, auf dem die Macht besonders stark sein soll. Doch dort gerät Luke dann schließlich in größte Gefahr. Die Rebellen setzen indes alles daran, sowohl Shara Bey – die auf dem imperialen Sternenzerstörer Tarkins Wille festsitzt – zu befreien, als auch deren Kommandantin Ellian Zahra, die unerbittlich auf die Jagd macht, ein für alle Mal aus dem Weg zu schaffen…

Review: "Leias teuflische Gegnerin" ist – für "Star Wars" Trade Paperback-Verhältnisse – relativ dick: Denn statt der üblichen fünf bis sechs wurden hier gleich sieben Comic-Einzelausgaben versammelt. Dabei spielt – trotz des "Crimson Reign" im Titel – das Crossover zu eben diesem Comic hier eine doch eher untergeordnete Rolle. So steht in den ersten beiden Ausgaben vielmehr Lukes Leidensweg auf dem Pfad des Jedi im Fokus. Was das betrifft, gab es einen großen (die Logik betreffenden) Kritikpunkt, den ich nicht ausblenden konnte, und der mir die Geschichte doch ein bisschen verlitten hat: Yoda hat ihn davor gewarnt, dass er noch nicht dazu bereit ist, sich Darth Vader zu stellen – und hat recht behalten. Was Luke nun eben auch einsieht. Wieso fliegt er also in seinem Bestreben, seine Ausbildung fortzusetzen/abzuschließen nicht eben dafür nach Dagobah, so wie er es ja auch Meister Yoda versprochen hat?! Trotz des Rufs der Macht, den Luke hier vernimmt, wollte mir das nicht einleuchten. Da hat mich die Antwort auf diese offene Frage aus dem Legends-Canon, genauer gesagt "Schatten des Imperiums", deutlich mehr überzeugt. Von diesem Manko abgesehen war die Story aber durchaus gefällig, wobei es mir insbesondere das Holocron mit Yodas Lehren angetan hatte. Das mit den Pilzen, und Lukes Begegnung mit einem dort gebliebenen Jedi war mir dann fast ein bisschen zu verrückt, aber ok. Die nächsten drei Ausgaben konzentrieren sich dann auf den Versuch der Rebellen, Shara Bey – die Mutter von Poe Dameron – von der Tarkins Wille zu befreien, und zugleich Ellian Zahra ein für alle Mal auszuschalten. Im Zuge dessen kommt es dann auch zum besagten (kleinen) Crossover mit "Crimson Reign", als die Rebellen von Qi'ra die nötigen Informationen erhalten. Davon abgesehen steht "Leias teuflische Gegnerin" aber ziemlich für sich, und steht hier eben nicht ein allfällige Konflikt mit Crimson Reign (der ja auch angesichts Qi'ras zuletzt offenbartem Ziel, das Imperium zu stürzen, nicht wirklich Sinn machen würde), sondern vielmehr der Kampf mit der Tarkins Wille im Mittelpunkt. Eben dieser Handlungsstrang steigert sich dann zu einem filmreifen Finale rund um den Planeten Panisia.

Den Abschluss von "Leias teuflische Gegnerin" bildet dann schließlich ein sogenannte "One-Shot"; denn Charles Soule feiert den fünfundzwanzigsten Band der "Star Wars"-Comicreihe mit einer von der fortlaufenden Handlung losgelösten Einzelausgabe, die vier Kurzgeschichten vereint, die sich von der Prequel- über die Original- bis hin zur Sequel-Trilogie ziehen; wobei die ersten beiden in Verbindung zueinander stehen. So sehen wir in "Obi-Wan & Anakin: Die Lektion" Meister und Schüler bei Sparring mit dem Lichtschwert, was dann in "Darth Vader: Die Lektion" wieder aufgegriffen wird, wo Vader – kurz nach den Ereignissen aus Episode III – mit Darth Sidious trainiert. "Kylo Ren – Der Geist" ist nach Episode VIII angesiedelt, und zeigt, wie dieser nochmal nach Crait zurückkehrt. Den Abschluss bildet "Poe Dameron – Grabrede für Snap", der an "Episode IX" anknüpft, und damit nach aktuellem Stand (zumindest noch; nämlich bis zur Veröffentlichung des angekündigten Rey-Films) die chronologisch letzte Geschichte im offiziellen "Star Wars"-Kanon darstellen dürfte. Mangels Verbindung zur Figur und angesichts meiner mittlerweile überwiegend kritischen Meinung zu "Der Aufstieg Skywalkers" (zusammen mit "Solo" die einzigen "Star Wars"-Filme, die ich seit ihrer Kino-Veröffentlichung nicht mehr gesehen habe) hat mich vor allem dieser nicht wirklich abgeholt, was aber auch daran liegen könnte, dass ich die Comicreihe rund um Poe Dameron noch nicht gelesen habe. Künstlerisch gab es an "Leias teuflische Gegnerin" wie gewohnt nichts auszusetzen, wobei ich persönlich insbesondere die Illustrationen in der Vergangenheit auch schon mal ein bisschen besser fand. Dennoch war der Comic optisch wieder durchaus ein – was das überwiegend positive Gesamtbild schließlich abrundet.

Fazit: Ähnlich zusammenhängend wie "Krieg der Kopfgeldjäger" ist das "Crimson Reign"-Crossover nicht. So gibt es bei "Leias teuflische Gegnerin" zwar einzelne Überschneidungen, im Großen und Ganzen steht die Story hier aber für sich allein. Der Auftakt rund um Luke Skywalker konnte mir dabei insgesamt gut gefallen; nur warum er nicht einfach nach Dagobah zurückkehr, um seine Ausbildung zum Jedi abzuschließen, war mir leider überhaupt nicht klar. Danach rückt dann der Kampf gegen Commander Zahra und die Tarkins Wille in den Mittelpunkt, der sich zu einem packenden und spektakulären Showdown auf Panisia steigert. Den Abschluss bildet ein aus vier Kurzgeschichten bestehender Einzelcomic, der für mich den Gesamteindruck tendenziell eher leicht nach unten denn nach oben drückte, aber auch ok war. Gleiches gilt für die künstlerische Gestaltung: Nicht schlecht, habe ich bei den Marvel-Comics von "Star Wars" aber auch schon mal besser gesehen. Ergibt insgesamt eine solide, überdurchschnittliche Wertung.

Bewertung: 3/5 Punkten
Christian Siegel
Coverbild © 2022 Panini Comics






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