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Outer Limits - 4x02: Parallele Welten Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) 20th Century Fox

Originaltitel: In Another Life
Episodennummer: 4x02
Bewertung:
Erstausstrahlung US: 16. Februar 1998
Erstausstrahlung D: 20. April 1998
Drehbuch: Naren Shankar
Regie: Allan Eastman
Besetzung: Mitchell Laurance als Mason Stark, Matthew Laurance als Mr. Stark, Kelly Rowan als Kristin, Andrew Wheeler als Gary, Peter Yunker als Palmer, Cheryl Wilson als Cynthia Walker, Deshka Penoff als Janice, Phillip Mitchell als Mugger, Jim Swansburg als Man u.a.

Kurzinhalt: Vor einem Jahr hat Mason Stark seine Frau bei einem Raubüberfall verloren. Und jetzt wird er auch noch von seinem Arbeitgeber gefeuert. Verzweifelt packt er seinen Schreibtisch zusammen, und greift schließlich zur Waffe in seiner Schublade. Während er an der Wand seines Büros sitzt, und überlebt, ob er sich selbst das Leben nehmen, oder vielleicht gar auf einen Amoklauf gehen soll, wird er plötzlich in eine Art Loch gesaugt. Er findet sich in einer futuristisch aussehenden Vorrichtung wieder – und sieht sich einem Mann gegenüber, der genauso aussieht, wie er. Kurz darauf sieht er auch noch weitere Varianten von sich selbst, die von diesem Mann, der sich als Mr. Stark vorstellt, gefangen gehalten werden. Es handelt sich dabei um verschiedene Versionen von Mason Stark aus alternativen Realitäten. Mr. Stark ist auf der Suche nach einem Mason, der jener Variante am nächsten kommt, die aus seinem Labor geflohen ist, und damit begonnen hat, seine Ex-Kollegen in dieser Welt zu ermorden. Wenn Mason ihm dabei hilft, ihn aufzuhalten, wartet auf ihn als Belohnung Kristin, die in dieser parallelen Welt noch am Leben ist…


Review (kann Spoiler enthalten): Episodenbild (c) 20th Century Fox Wie Entscheidungen unser Leben beeinflussen, bzw. dieses generell anders hätte verlaufen können, ist etwas, dass uns wohl alle hie und da mal beschäftigt; und tendenziell mit zunehmenden Alter wohl immer öfter. Die Idee, auf eine andere Version von sich selbst zu treffen, ist somit etwas, dass mich grundsätzlich durchaus interessiert, um nicht zu sagen fasziniert. Die Art und Weise, wie Naren Shankar das Konzept hier um- bzw. einsetzt, hat mich allerdings nicht 100%ig überzeugt. Mir wäre es wohl lieber gewesen, wenn Mason nur auf eine gänzlich andere Variante von sich selbst getroffen wäre; sei es nun eine, die seinen Traum lebt (und wo Mason entscheiden muss, ob er dessen Leben quasi übernimmt, oder sich doch seinem Schicksal beugt, und in sein Leben zurückkehrt), oder aber den bösen Mason (wobei Mr. Stark ja auch alles andere als ein Pfadfinder war; hier ist aber der Mörder gemeint), der ihm aufzeigt, zu welchen Gräueltaten er im schlimmsten Fall fähig wäre. Eben damit beschäftigt sich "Parallele Welten" für meinen Geschmack letztendlich aber zu wenig, geht es doch eher darum, a) den wahnsinnigen Mörder aufzuhalten, und b) um die tragische Vorgeschichte rund um seine Frau Kristin.

Dies soll nicht heißen, dass ich "Parallele Welten" schlecht fand; ich denke nur, dass man aus diesem Grundkonzept noch mehr (oder zumindest etwas, das mich persönlich noch mehr – auch emotional – gepackt hätte) hätte herausholen können. Trotzdem fand ich "Parallele Welten" durchaus interessant und kurzweilig, und gelang es vor allem auch, mich dazu zu bringen, mit Mason Stark mitzufühlen, und ihn quasi anzufeuern. Insofern habe ich auch sowohl ihm, als auch den anderen beiden Varianten von sich selbst, das Ende wirklich gegönnt. Dafür wichtig war sicherlich auch der kurze Flashback zum ersten Date mit Kirstin, der uns zeigt, was genau er denn eigentlich verloren hat. Aber auch die schauspielerischen Leistungen hatten es mir angetan. Für die Starks wurde das Zwillingspaar Mitchell und Matthew Laurance angeheuert, die ihre jeweiligen (mehrfachen) Varianten auch ausgesprochen gut spielen. Dass man Zwillinge zur Verfügung hatte, machte es natürlich auch inszenatorisch leichter, da man so nur in jenen Szenen, wo mehr als zwei Versionen von Mason Stark zu sehen waren, auf Tricks zurückgreifen musste. Wann auch immer es so weit war, waren allerdings auch diese höchst überzeugend umgesetzt. Neben der Leistung der beiden Zwillinge freute ich mich auch über die charmante Performance von Kelly Rowan (welche die Hauptrolle in der ersten "Candyman"-Fortsetzung gespielt hat, und ein paar Jahre nach der Episode hier in "The O.C." die wohl größte Rolle ihres Lebens finden sollte). Die Musik konnte mir grundsätzlich auch gut gefallen, allerdings fand ich auffällig, dass man Joel Goldsmiths Liebesthema aus "Der Strom" gleich auch nochmal für Mason und Kristin verwendet hat. Und landschaftstechnisch wäre ein bisschen abwechslung von den kanadischen Wäldern und Parks mal auch wieder nett (wobei dieser Eindruck auch von der Aneinanderreihung der Episoden auf den deutschen DVD-Veröffentlichungen beeinflusst sein könnte). Insgesamt hat mir "Parallele Welten" aber gut gefallen.

Fazit: Episodenbild (c) 20th Century Fox An seine erste "Outer Limits"-Folge konnte Naren Shankar hier zwar in meinen Augen nicht ganz anknüpfen, ein solider Genre-Eintrag ist ihm aber definitiv auch mit "Parallele Welten" geglückt. Letztendlich ist es mehr eine Frage des persönlichen Geschmacks denn der objektiv bewertbaren Qualität der Episode: Ich hätte mir einfach ein bisschen einen anderen Schwerpunkt (und Ablauf) gewünscht. Die Grundidee gefiel mir aber eigentlich sehr gut, vor allem auch, wie Mason Stark hier mit anderen Versionen seiner selbst konfrontiert wird. Auch der Ausgang des Geschehens hatte es mir dann wirklich angetan. Die Episode profitiert darüber hinaus von zwei tollen Leistungen des im Mittelpunkt stehenden Zwillingspaars Mitchell und Matthew Laurance. Aber auch die Szenen, wo man mit zwei Versionen nicht auskam, und dementsprechend auf Tricktechnik zurückgreifen musste, waren gut gemacht. Zusammen mit dem charmanten Auftritt von Kelly Rowan sowie der wieder netten (wenn auch teilweise recycelten) Musik von Joel Goldsmith hat mich "Parallele Welten" somit insgesamt durchaus gut unterhalten.

Wertung: 3 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 20th Century Fox)







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