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Lower Decks - 3x02: Das ungefährlichste Spiel Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Paramount+

Originaltitel: The Least Dangerous Game
Episodennummer: 3x02
Bewertung:
Erstausstahlung USA: 01. September 2022 (Paramount+)
Erstausstahlung D: 02. September 2022 (Amazon Prime)
Drehbuch: Garrick Bernard
Regie: Michael Mullen
Hauptdarsteller: Tawny Newsome als Ensign Beckett Mariner, Jack Quaid als Ensign Brad Boimler, Noël Wells als Ensign D'Vana Tendi, Eugene Cordero als Ensign Sam Rutherford, Dawnn Lewis als Captain Carol Freeman, Jerry O'Connell als Commander Jack Ransom, Fred Tatasciore als Lieutenant Shaxs, Gillian Vigman als Dr. T'Ana.
Gastdarsteller: J.G. Hertzler als Martok, Troy Baker als Sherwyns, Nolan North als K'ranch, Paul Scheer als Andy Billups u.a.


Kurzinhalt: Brad, Beckett, D'Vana und Sam spielen eine Runde "Bat'leths & BiHnuchs", als zufällig zur Sprache kommt, dass ihr früherer Kollege Vendome zum Captain befördert wurde. Dies lässt Brad wieder einmal seine eigene Karriere hinterfragen. Er glaubt, sich selbst mit seiner zögerlichen Art im Weg zu stehen, und beschließt, in Zukunft mehr Risiken einzugehen. So will er ab sofort jedes Angebot, dass ihm gemacht wird, annehmen. Eine Regel, an die er sich selbst dann hält, als der die U.S.S. Cerritos besuchende K'ranch auf der Suche nach Beute für seine zeremonielle Jagd ist. Währenddessen versucht die Crew des Schiffs, einen Weltraumaufzug zu reparieren. Um Beckett eine Lektion zu erteilen, teilt Commander Randome bewusst sie und sich selbst zum Reparaturdienst auf der Station ein, während er Sam und Andy runter zum Planeten schickt. Dann jedoch droht dieser Plan nach hinten loszugehen…

Review: Nach dem gefälligen Staffelauftakt hat "Das ungefährlichste Spiel" meine Freude über die Rückkehr von "Lower Decks" doch ein wenig gedämpft. Ja, die interaktive "Dungeons & Dragons"-Variante war ganz spaßig – wenn sich auch unweigerlich die Frage aufdrängt, warum man ein solch relativ gewöhnliches Brettspiel spielen sollte, wenn man doch das Holodeck zur Verfügung hat – und es gab wieder ein paar nette Referenzen, wie die damit zusammenhängende "Rückkehr" von Martok, oder auch die rothäutigen Außerirdischen, die wohl nicht von ungefähr an jene aus "Die Stunde der Erkenntnis" erinnerten. Die Skydiving-Einlage schien mir zudem eine bewusste Anspielung auf den elften "Star Trek"-Film zu sein. Sowohl was die Handlung als auch den Humor betrifft konnte ich allerdings leider mit beiden Handlungssträngen nicht wirklich viel anfangen. Bei Boimler bekommen wir eine Variante auf den "Ja-Sager"; schon bei dem Film konnte ich mit dieser Idee nicht viel anfangen, und auch hier fand ich sie leider eher bescheuert. Es hilft auch nicht, dass von Anfang an klar ist, dass sich Brad damit natürlich nicht in Lebensgefahr begibt, da K'ranch sonst nie und nimmer die Erlaubnis hätte, die Jagd an Bord eines Föderationsschiffs abzuhalten. Insofern war diese Storyline aus meiner Sicht weder sonderlich spannend noch amüsant; Ausnahmen wie der Selfie-Stick bestätigen die Regeln. Aber auch der zweite Handlungsstrang rund um Ransome und Mariner überwiegend nicht funktioniert. Angefangen dabei, dass er eine dumme Entscheidung was die Aufteilung des Außenteams betrifft – die nicht nur ineffizient ist, sondern letztendlich auch Sam und Andy in Gefahr bringt – nur um ihr eine Lektion zu erteilen, was eben deshalb, weil sie in diesem Fall mit ihrer Insubordination ja recht hat, nicht funktioniert. Und auch hier wollte der Humor bei mir – wie z.B., wenn Mariner dann die zuvor vom Himmel gefallenen Stiegen wieder rauflatscht (was ohnehin völlig unglaubwürdig war) – leider nicht zünden. Insgesamt würde ich "Das ungefährlichste Spiel" somit zu den bislang schwächeren Folgen der Serie zählen.

Fazit: Episodenbild (c) Paramount+ "Das ungefährlichste Spiel" wollte mich leider weder vom Humor her noch inhaltlich so wirklich ansprechen. Die Storyline rund um Ransome und Mariner leidet dabei u.a. darunter, dass ersterer in diesem spezifischen Fall definitiv im Unrecht ist, und einfach deutlich zu weit geht, nur um ihr eine Lektion zu erteilen – was ihn in keinem guten Licht erscheinen lässt, und es dem Zuschauer generell zu leicht macht, sich auf ihre Seite zu schlagen. Alles rund um Boimler und die Jagd wiederum fand ich weder witzig noch spannend. Das Konzept erinnerte zudem zu sehr an "Der Ja-Sager" – und hat mich schon dort nicht angesprochen. Beim "Dungeons & Dragons"-Verschnitt fragte ich mich zudem unweigerlich, warum es das nicht einfach als Holodeck-Programm gibt. Immerhin, vereinzelte nette Gags gab es dann ja doch; die allein waren aber zu wenig, um die 20+ Minuten unterhaltsam zu gestalten.

Wertung: 1.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2022 Paramount+)







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