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V - 3x06: Die Konferenz von Playa del Mar Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Warner Bros.

Originaltitel: Visitor's Choice
Episodennummer: 3x06
Bewertung:
Erstausstrahlung US: 23. November 1984
Erstausstrahlung D: 16. Januar 1989
Drehbuch: David Braff
Regie: Gilbert M. Shilton
Besetzung: Jane Badler als Diana, Jennifer Cooke als Elizabeth Maxwell, Robert Englund als Willie, Faye Grant als Dr. Julie Parrish, Michael Ironside als Ham Tyler, Marc Singer als Mike Donovan, Lane Smith als Nathan Bates, Blair Tefkin als Robin Maxwell, Michael Wright als Elias Taylor, Jeff Yagher als Kyle Bates, Jon Caliri als Barry Boddicker, Robert Ellenstein als Gen. Maxwell Larson, Chad McQueen als Dean Boddicker, Sybil Danning als Mary Kruger, Martin Azarow als Rodrigo, Thomas Bellin als Raymond, Jason Ross als Captured Resistance Fighter, Steve Itkin als Bates Security Guard, Gustav Vintas als Visitor Chef, Aki Aleong als Mr. Chiang, Howard K. Smith als Howard K. Smith u.a.

Kurzinhalt: In einem Anwesen in Playa del Mar findet eine Konferenz der Besucher statt, wo sich ihre größten – und brutalsten – Anführer einfinden. Auch Diana ist darunter. Eben dies macht sie zu einem idealen Ziel für den Widerstand. Julie und Mike treffen sich mit zwei Sprengstoffexperten, die sie für die Mission rekrutieren wollen. Deren Schwester Sandy wurde vor kurzem von der Besuchern geschnappt – und findet sich nun in eben diesem Anwesen. Der Plan sieht daher vor, einerseits den Sprengstoff zu legen, und andererseits die Geiseln – die von den Besuchern in einer Kühlkammer aufbewahrt werden, um als frisches Festmahl zu dienen – zu befreien; eine Mission, bei der sich ihnen auch Ham anschließt. Nathan Bates hat indes vom aufmüpfigen Verhalten seines Sohnes genug. Er lässt Kyle gefangen nehmen und zu sich bringen, um ihn im Hinblick auf den Widerstand zu verhören – der aus seiner Sicht den Frieden in Los Angeles bedroht. Während Kyle verhört wird, plant Elizabeth eine Rettungsaktion, um ihn aus den Fängen seines Vaters zu befreien…


Review: Episodenbild (c) Warner Bros. Der in den letzten Folgen zunehmend schwelende Konflikt zwischen Nathan und seinem Sohn Kyle (siehe auch die Szene am Ende der vorangegangenen Episode) eskaliert hier nun, als Nathan ihn gefangen nehmen und zu sich bringen lässt. Das allein wäre ja schon schlimm genug, ihn aber darüber hinaus auch noch an jenen Verhörspezialisten (gespielt von Aki Aleong, der rund zehn Jahre später ein paar Mal als Senator Hidoshi bei "Babylon 5" in Erscheinung treten sollte) zu übergeben, der gerade erst sein letztes Opfer ums Eck gebracht hat, war schon ziemlich hart. Auf der einen Seite freut man sich daher darüber, wenn Elizabeth auf ihre Rettungsmission startet. Zugleich macht man sich jedoch auch Sorgen; nicht nur, dass Elizabeth selbst in Gefangenschaft geraten könnte, es reicht letztendlich auch schon, dass sich Nathan ihrer wahren Identität bewusst wird. Letztendlich geht jedoch alles gut: Elizabeth sorgt mit der Explosion der Glühbirnen für die nötige Ablenkung, um Kyle die Flucht zu ermöglichen.

Auch in der Haupthandlung, dem Angriff auf die Besucher-Konferenz, feiert der Widerstand einen Sieg. Dieser Handlungsstrang ist dann auch dafür verantwortlich, dass es bei der Serie endlich mal wieder ein bisschen Spektakel gibt – wenn sich dieses natürlich auch mit den besten Momenten der Miniserien keinesfalls messen kann. Dennoch war der Angriff auf das Anwesen packend umgesetzt; zumal hier ursprünglich nicht gerade alles nach Plan verläuft, wird doch Julie in die Kühlkammer verfrachtet. Doch Mike besteht darauf, als sie nicht am vereinbarten Treffpunkt erscheint, nach ihr zu suchen, und zusammen mit Ham gelingt es ihm, sie zu befreien. Aber auch Sandy, die Schwester der beiden Helfer, die sie hier rekrutieren, wird gerettet. Am Ende gelingt mit Hilfe eines erbeuteten Besucher-Shuttles die Flucht. Einzig die Tatsache, dass Diana durch einen Anruf gerade rechtzeitig weggeholt wurde, und so den Anschlag überlebte, trübt den Triumph ein wenig. Davon abgesehen war das jedoch ein voller Erfolg. Und generell war die Serie in den letzten Minuten von "Die Konferenz von Playa del Mar" endlich wieder mal ansatzweise auf dem Niveau der Miniserien. Bis es soweit war, plätscherte die Handlung aber doch recht spannungsarm vor sich hin. Ziemlich bescheuert war auch das mit der Nachricht im Radio, und dass der Moderator ursprünglich just auf "Romeo und Julia" vergisst. Dafür amüsierte ich mich über den Namen Mandy Kruger (da Robert "Freddy Krueger" Englund ja nach wie vor in einer Nebenrolle mit von der Partie ist), und freute mich über den kleinen Gastauftritt von Sybil Danning in eben dieser Rolle. Insgesamt würde ich "Die Konferenz von Playa del Mar" jedenfalls (bislang?) zu den besten Episoden dieser den Miniserien nachfolgenden TV-Serie zählen.

Fazit: Episodenbild (c) Warner Bros. "Die Konferenz von Playa del Mar" bot endlich wieder mal ein bisschen Action und Spektakel. In erster Linie die letzten rund zehn Minuten, rund um den Angriff auf das Anwesen, hatten es mir durchaus angetan, und sorgten für Spannung. Es war vermutlich zum ersten Mal seit dem Finale von "Rettet Los Angeles", dass es der Serie gelang, ansatzweise an die Miniserien anzuknüpfen. Aber auch alles rund um die Menschen, die als Futter für die Besucher gedacht sind, und in Kühlkammern frischgehalten werden, war "nett". Und auch, dass Nathan seinen Sohn an jenen Verhörspezialisten übergibt, dessen letztes Opfer verstorben ist, war hart. Zwar war die erste halbe Stunde erstmal nur leidlich spannend, und das mit der Nachricht im Radio selten dämlich. Dennoch war das eine solide Episode, die zeigt, dass es grundsätzlich auch im wöchentlichen Rhythmus gelingen hätte können, die Geschichte aus den Miniserien fortzuführen; wenn Warner dafür – und zwar regelmäßig, statt nur sporadisch – etwas mehr Geld in die Hand genommen hätte.

Wertung: 3 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 1984 Warner Bros. Television)







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