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Farscape: Gone and Back Drucken E-Mail
John verschlägt es in eine andere Zeitlinie Kategorie: Literatur & Comics - Autor: Christian Siegel - Datum: Samstag, 28 Mai 2022
 
Titel: "Farscape: Gone and Back"
Bewertung:
Autoren: Rockne S. O'Bannon & Keith R. A. DeCandido
Illustrationen: Tommy Patterson, Nick Schley & Juan Castro
Farben: Zac Atkinson & Marc Letzmann
Lettering: Ed Dukeshire
Cover: Joe Corroney
Umfang: 112 Seiten
Verlag: BOOM! Studios (E)
Veröffentlicht: 13. April 2010 (E)
ISBN: 978-3-862-01069-1 (D)
Kaufen: Gebunden (E), Taschenbuch (E)
 

Kurzinhalt: Moya ist nach Hyneria zurückgekehrt, damit die besten Ärzte aus Rygels Stab ihren Sohn untersuchen können. Doch während ihres Besuchs findet sich John Crichton plötzlich in einer anderen, alternativen Zeitlinie wieder. Dort sind zwar D'Argo und Zhaan noch am Leben – dafür hat er in dieser nie Aeryn Sun kennengelernt. Dementsprechend hat sie sich nie von den Peacekeepern losgesagt, haben sich John und sie nie ineinander verliebt – und wurde natürlich auch ihr Sohn nicht geboren. Obwohl er eigentlich in erster Linie daran interessiert sein müsste, nach Hause zu kommen, ist John dieser Umstand ein Dorn im Auge – weshalb er die restliche Moya-Crew dazu überredet, nach Aeryn zu suchen. Sehr zum Missfallen seiner Frau in dieser Realität, Katralla…

Review von Christian Siegel: Sofern ich nichts übersehen habe, sind die weiteren, an "Peacekeeper Wars" anknüpfenden "Farscape"-Comics ab "Gone and Back" hierzulande nicht mehr erschienen. So oder so bleibt sich die Reihe insofern treu, als sie inhaltlich und tonal eine Fortsetzung der Serie darstellt (wofür nicht zuletzt auch Serienschöpfer Rockne S. O'Bannon sorgt, der auch hierfür wieder die Story beisteuerte). So greift man hier nun die in der vierten Staffel vorgestellte Thematik mit den alternativen Realitäten auf. Ganz so wild wie dort – wo die einzelnen DarstellerInnen auf einmal in andere Rollen schlüpfen – wird es hier (dankenswerterweise) nicht; allerdings findet sich John in einer Zeitlinie wieder, wo die Moya-Crew nie auf Aeryn gestoßen ist. Etwas, dass auch seine Wiedersehensfreude mit Zhaan und D'Argo, die in dieser Realität noch quicklebendig sind, nicht unwesentlich trübt. Nun könnte er sagen, das geht mich nichts an, immerhin ist das ja nicht meine Zeitlinie – doch der Gedanke, dass Aeryn nach wie vor bei den Peacekeepern ihren Dienst verrichtet, ist ihm ebenso zuwider, wie auch die Vorstellung, dass in dieser Realität ihr gemeinsamer Sohn nie geboren wird. Und so stürzt er die Moya-Crew in ein wildes und gefährliches Abenteuer – welches den großen Fans von "Farscape" zweifellos mehr geben wird, als mir, der ich mit der Serie leider nie so recht warm wurde. Letztendlich fand ich "Gone and Back" zwar soweit ok, und hatte dieses alternative Universum schon einen gewissen Reiz. Aber wirklich packen wollte mich die Handlung nie. Auch der Humor war neuerlich ein bisschen eine zwiespältige Angelegenheit. Manches fand ich durchaus amüsant, andere Gags hingegen wollten bei mir nicht so recht zünden. Und auch optisch setzt sich der bisherige, etwas durchwachsene Eindruck fort. Zwar sind die Figuren immer gut erkennbar, und sowohl Illustrationen als auch Farben soweit ok, ich habe aber halt auch schon besseres gesehen. Insgesamt hat mich "Gone and Back" jedenfalls weder gelangweilt noch begeistert.

Fazit: "Gone and Back" richtet sich legitimerweise in erster Linie an große Fans der Serie – zu denen ich mich halt eben leider nie zählte. Diese werden sich über die ganzen Referenzen, Gastauftritte und generell die Änderungen dieser anderen Zeitlinie erfreuen. Mich hingegen wollte die Handlung leider nie so wirklich packen – wenn sie aber auch zumindest nie langweilig wurde. Und auch den Humor sowie die künstlerische Gestaltung empfand ich – wie letztendlich den Comic in seiner Gesamtheit – als eher durchwachsene Angelegenheit. Für Fans war und ist diese Fortführung der Story aus Serie und "Peacekeeper Wars" aber zweifellos ein Fest – weshalb es schon schade ist, dass die Serie von Panini in Deutschland nicht fortgeführt wurde.

Bewertung: 2.5/5 Punkten
Christian Siegel






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